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Sicherheit privater Daten beim Online-Schach Beitrag # 1 ( permalink)

09.03.2005, 19:16
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 62
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Sicherheit privater Daten beim Online-Schach
Hi,
mal eine einfache(?) Frage: Wie sicher sind meine privaten PC-Daten bei Nutzung von Internet-Schachservern wie schach.de, ICC, WCN?
Ich habe viele private Daten auf meinem PC (Adressdateien, Briefe, PIN-Nummern usw), die eigentlich niemand was angehen.
Gelegentlich bin ich stundenlang beim Chessbase-Server "schach.de" eingeloggt. Wie sicher bin ich da eigentlich vor Datenspionage seitens der servereigenen Schachpolizei, der so genannten "Sysops"?
Meiner Firewall muss ich den Zugriff von "schach.de" ja ausdrücklich gestatten. Also ist dieser Schutz schon mal weg.
Bin ich nun vom korrekten Verhalten der Sysops abhängig? (ein Passwortschutz von Dateien ist ja leicht zu knacken)
Ein Bekannter vom Sicherheitsbereich einer EDV-Abteilung meinte, er würde solche Kontakte strikt vermeiden.
Ich habe nun meine privaten Dateien auf eine externe Festplatte ausgelagert.
Bin ich da übertrieben vorsichtig oder wie beurteilt ihr die Situation?
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Sicherheit privater Daten beim Online-Schach Beitrag # 2 ( permalink)

09.03.2005, 23:52
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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Ich habe da zwar nicht so viel Erfahrung, aber ich würde mal sagen, dass du schon ein wenig übertreibst. Ich wüsste jetzt nämlich nicht, dass die chessbase-Zugangssoftware irgendwelche Hintertürchen aufmachen kann, um auf der Festplatte des Anwenders spionieren zu können.
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Sicherheit privater Daten beim Online-Schach Beitrag # 3 ( permalink)

10.03.2005, 09:17
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1471
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 82
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@Ronin
Welchen Browser welches Mailprogramm und welches Betriebssystem benutzt Du?
Vielleicht Internet Explorer, Outlook-Express und Windows? Wenn ja, ist Deine Frage -entschuldige bitte- unangebracht. (Paranoia am falschen Platz)
Falls du solche Angst um Deine Daten hast, solltest Du Dir einen 2. Rechner anschaffen, den Du nur fürs Internet benutzt und der keine Verbindung zum Arbeitsrechner hat.
Wenn Du Deinen Sorgen eine Grundlage schaffen willst, besorg Dir ein Tool, dass die Dateizugriffe von Programmen protokolliert. Aber ich bezweifle stark, dass Du das schach.de und co. beim Stöbern in deiner Steuererklärung erwischen wirst. Die könnten dann schlicht einpacken. Wozu sollten die das riskieren?
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Sicherheit privater Daten beim Online-Schach Beitrag # 4 ( permalink)

10.03.2005, 09:20
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: zu schlecht
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Registriert seit: 02.2005
Beiträge: 107
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Hallo,
prinzipiell würde ich niemals irgendwelche PINs usw. auf meiner HDD lagern. Das schonmal vorweg ;-) Ich kann dir sagen wie ich vorgehe:
Ich habe mehrere Partitionen, auf der WIN Partition, die ich ausschliesslich zum Spielen von Schach oder ähnlichem verwende. auf dieser partition gehören keine wichtige Daten. DIe wichtigeren Daten liegen auf einer meiner Linuxpartitionen, auf die ein Angreifer schonmal keinen Zugriff hätte, wenn ich mit WIN online bin, da ein Zugriff von Win auf Linux nicht möglich ist. Desweiteren solltest du sensible Daten verschlüsseln. Gute Verschlüsselungen gibt es auch schon kostenlos:
du könntest zB www.gnupg.org dafür nutzen.
Gruss,
eljay
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Sicherheit privater Daten beim Online-Schach Beitrag # 5 ( permalink)

13.03.2005, 15:43
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 62
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Zitat:
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Zitat von eljay
Ich habe mehrere Partitionen, auf der WIN Partition, die ich ausschliesslich zum Spielen von Schach oder ähnlichem verwende. auf dieser partition gehören keine wichtige Daten. DIe wichtigeren Daten liegen auf einer meiner Linuxpartitionen, auf die ein Angreifer schonmal keinen Zugriff hätte, wenn ich mit WIN online bin, da ein Zugriff von Win auf Linux nicht möglich ist. [
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.. hört sich gut an. Danke!
Zitat:
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Zitat von eljay
IDesweiteren solltest du sensible Daten verschlüsseln.
[
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Ich weiß nicht so recht, was man von Verschlüsselungssystemen halten soll. Einerseits werben die Hersteller, die Systeme seien unknackbar, andererseits wird Software für ein paar Euro vertrieben, die angeblich jedes System in wenigen Minuten knacken kann
Geändert von Ronin (13.03.2005 um 18:26 Uhr)
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Sicherheit privater Daten beim Online-Schach Beitrag # 6 ( permalink)

13.03.2005, 15:52
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 62
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Zitat:
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Zitat von Yossarian
Aber ich bezweifle stark, dass Du das schach.de und co. beim Stöbern in deiner Steuererklärung erwischen wirst. Die könnten dann schlicht einpacken. Wozu sollten die das riskieren?
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Ich halte es da lieber mit der Devise "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser". Die Erfahrung lehrt, dass überall wo Missbrauch möglich ist auch früher oder später Missbrauch getrieben wird und sei es einfach aus reiner Neugier an fremden "Tagebüchern".
Firmen wie Chessbase haben ja unterschiedliche Mitarbeiter und können sicher nicht für jeden einzelnen die Hand ins Feuer legen.
Chessbase selbst rät im übrigen ja auch, mit der Option "Direktkontakt" vorsichtig umzugehend, da dabei offenbar der jeweilige Schachgegner Zugriff aufs eigene System nehmen kann?!
Ich glaube, dass das Problem nicht nur Internet-Schach betrifft, sondern wohl auch andere Online-Spiele wie Egon-Shooter im Multiplayer Modus.
Geändert von Ronin (13.03.2005 um 18:27 Uhr)
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Sicherheit privater Daten beim Online-Schach Beitrag # 7 ( permalink)

13.03.2005, 20:38
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: zu schlecht
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Registriert seit: 02.2005
Beiträge: 107
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zu dem thema:
es geht ja auch nicht nur darum, ob chessbase sowas wirklich ernsthaft wollte. sonden es könnte ja auch sein, dass sich in deren software eine sicherheitslücke eingeschlichen hat, die von bösen jungs ausgenutzt wird und damit könnten dann daten ausspioniert werden. gab es ja in der vergangenheit genug bei anderen großen software produkten.
zu den bedenken, wegen der verschluesslung:
meiner meinung nach: umso grösser der schluessel, um so schwerer zu knacken. allerdings bin ich nat. auch kein experte. aber selbst dann: ein billiges fahrradschloss ist mir lieber als keines und wenn es nur die "semihacker" abhält.
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