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Eröffnungssysteme mit Weiß und Schwarz Beitrag # 1 ( permalink)

11.04.2011, 22:04
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Neuling
DWZ/Elo: 1581
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Registriert seit: 04.2011
Beiträge: 3
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Eröffnungssysteme mit Weiß und Schwarz
Hallo, ich bin 13 Jahre alt, und habe eine DWZ von 1338.
Ich spiele seit 6 Jahren Schach, und seit ca. 3 Jahren die gleichen Eröffnungen.
Mit weiß Italienisch, und mit schwarz Skandinavisch mit 2.Sf6.
Vor allem bei meiner Eröffnung mit weiß möchte ich etwas anderes spielen, beim Italiener kann man kaum damit rechnen das der Gegner es nicht kennt, oder einen Fehler in der Eröffnung macht. Im Skandinavier habe ich in letzter Zeit einige schlechte Erfahrungen gemacht, ich denke er passt nicht mehr zu mir. Ich weiß aber für beides nicht was ich ansonsten spielen soll...
Ich bin eher der taktische Spieler, spiele auf Angriff, bin aber nicht der "Gambittyp" und spiele eher in offenen Stellungen (nicht im Sinne von 1. e4 e5, sondern im Sinne von Raum zum spielen, nicht alles verbaut)
Könnt ihr mir Eröffnungen empfehlen, ich bin dankbar wenn ihr mir helft! 
liebe Grüsse Schachera97
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Eröffnungssysteme mit Weiß und Schwarz Beitrag # 2 ( permalink)

12.04.2011, 15:51
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Super GM des Forums
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Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
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Wenn ich dich richtig verstanden habe, greiffst du gerne an, wenn du Raumvorteil hast.
Mit Schwarz wird das relativ schwer, mit Weiß würde ich so ein Repertoire empfehlen:
1. e4 c5 2. c3 Sf6 3.e5 Sd5 4.d4 cxd4 5.cxd4 ....
1. e4 c5 2. c3 d5 3.exd5 Dxd5 4.d4 Sf6 5.Sf3 (bald kommt von Schwarz cxd4, du hast dann einen Isolani mit Raumvorteil)
1. e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.d4 (sonst fällt mir keine Eröffnung gegen e5 ein, in der Weiß Raumvorteil hat, ohne einen Bauern zu opfern)
1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Sc6 5.Sf3 mit weißem Raumvorteil am Königsflügel und schwarzem Raumvorteil am Damenflügel
1.e4 c6 2.d4 d5 3.exd5 cxd5 4.c4 Sf6 (irgendwann kommt von Weiß cxd5 oder von Schwarz dxc4, sodass Weiß eine Isolanistellung mit Raumvorteil hat.)
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Eröffnungssysteme mit Weiß und Schwarz Beitrag # 3 ( permalink)

12.04.2011, 19:46
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: ~1650
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Registriert seit: 03.2011
Beiträge: 75
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eins versteh ich aber nicht (bin aber auch erst 15 und seit nem halben jahr im verein^^) wie zur hölle will man ein Raumvorteil erreichen ohne Bauern?
mit weiß würde ich dann englisch spielen 1. c4 ist aber geschlossen und mit schwarz würde ich Pirc spielen was aber auch ein wenig defensiv ist und man schon genau spielen sollte. Vielleicht versucht du ja mal als weißspieler schottisch oder so was
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Eröffnungssysteme mit Weiß und Schwarz Beitrag # 4 ( permalink)

12.04.2011, 20:37
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Neuling
DWZ/Elo: 1581
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Registriert seit: 04.2011
Beiträge: 3
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Zitat:
Zitat von Fälix
Wenn ich dich richtig verstanden habe, greiffst du gerne an, wenn du Raumvorteil hast.
Mit Schwarz wird das relativ schwer, mit Weiß würde ich so ein Repertoire empfehlen:
1. e4 c5 2. c3 Sf6 3.e5 Sd5 4.d4 cxd4 5.cxd4 ....
1. e4 c5 2. c3 d5 3.exd5 Dxd5 4.d4 Sf6 5.Sf3 (bald kommt von Schwarz cxd4, du hast dann einen Isolani mit Raumvorteil)
1. e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.d4 (sonst fällt mir keine Eröffnung gegen e5 ein, in der Weiß Raumvorteil hat, ohne einen Bauern zu opfern)
1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 c5 4.c3 Sc6 5.Sf3 mit weißem Raumvorteil am Königsflügel und schwarzem Raumvorteil am Damenflügel
1.e4 c6 2.d4 d5 3.exd5 cxd5 4.c4 Sf6 (irgendwann kommt von Weiß cxd5 oder von Schwarz dxc4, sodass Weiß eine Isolanistellung mit Raumvorteil hat.)
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Danke!
Auf Französisch spiele ich diese Variante, gegen Caro-Kann muss ich kaum spielen, aber spiele dann auch so.
Auf Sizilianisch habe ich bisher immer geschlossenes System gespielt.
Wie sind die Namen dieser Eröffnungssysteme, dann könnte ich genauer nachsehen
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Eröffnungssysteme mit Weiß und Schwarz Beitrag # 5 ( permalink)

12.04.2011, 21:03
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Super GM des Forums
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Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
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1.e4 c5 2.c3 ist Alapin (auch c3-Sizilianer genannt, v.a. im Englischen : c3 Sicilian)
1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.d4 ist Schottisch
1.e4 e6 2.d4 d5 3.e5 ist die Vorstoßvariante
1.e4 c6 2.d4 d5 3. exd5 cxd5 4.c4 ist der Panov(-Bottwinik)-Angriff.
Alapin und Panov spiele ich selber, wobei ich mit Alapin sehr erfolgreich bin, beim Panovangriff hatte ich bisher zu wenig Partien, um da etwas sagen zu können.
Gegen Skandinavisch, Aljechin und Pirc:
1.e4 d5 2.exd5 Dxd5 3.Sf3 (gefolgt von d4 und c4)
1.e4 Sf6 2.e5 Sd5 3.c4 Sb6 4.c5 Sd5 5.Sc3 Sxc3 6.dxc3 (oder bxc3 gefolgt von d4) = Jagdvariante
1.e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 g6 4.f4 = Österreichischer Angriff
(Die drei Varianten spiele ich auch selber)
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Eröffnungssysteme mit Weiß und Schwarz Beitrag # 6 ( permalink)

12.04.2011, 21:53
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Neuling
DWZ/Elo: 1581
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Registriert seit: 04.2011
Beiträge: 3
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ok, vielen Dank 
ich schaus mal an
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Eröffnungssysteme mit Weiß und Schwarz Beitrag # 7 ( permalink)

30.04.2011, 18:41
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2122/----
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Beiträge: 89
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Zuspruch und Widerspruch
Moin,
also zum Teil kann ich den Vorschlägen von Fälix zustimmen, in zumindest einem Fall aber nicht. Aber der Reihe nach:
Eröffnungen für Weiß nach 1. e4
1) 1. ... e5
Auf 1. ... e5 empfehle ich dir mit 2. Sf3 Sc6 3. Sc3 Sf6 4. d4 das so genannte "Schottische Vierspringerspiel". Das hat mehrere Vorteile:
1. Wenn du sofort "Schottisch" spielst (also 2. Sf3 Sc6 3. d4), dann hat dein Gegner einfach eine größere Auswahl. Er kann zum Beispiel 3. ... exd4 4. Sxd4 Dh4!? versuchen, was du kennen müsstest, um nicht Gefahr zu laufen, sogar in Nachteil zu geraten. Er kann aber auch 3. ... exd4 4. Sxd4 Lc5 spielen. Das ist jetzt nicht unbedingt ein großer Nachteil für dich, aber nach 5. Le3 Df6 entstehen komplizierte Stellungen mit Chancen für beide Seiten. Auf 5. Le3 könnten deine Gegner allerdings auch 5. ... Sxd4 6. Lxd4 Lxd4 7. Dxd4 Df6 (nicht 7. ... Sf6? 8. e5 De7 9. Le2! Sg8 10. Sc3 Sh6 11. Sd5 Dd8 12. Dc3 c6 13. Se3 mit klarem Vorteil für Weiß.) spielen. Weiß erhält wohl auch hier einen kleinen Vorteil, aber ich weiß nicht so recht, ob du schon soweit bist, diesen zu verwerten?! Immerhin sind schon zwei Figurenpaare getauscht und Schwarz hat keine chronische Schwäche. Du könntest natürlich anstelle von 5. Le3 auch deinen Springer mit 5. Sb3 aus dem Zentrum entfernen. Aber auch das führt zu komplizierten Stellungen mit beiderseitigen Chancen. Da dein Gegner darüber hinaus auch seinerseits auf 4. ... Lc5 verzichten und statt dessen mit 4. ... Sf6 antworten und den Übergang ins "Schottische Vierspringerspiel" anbieten könnte, müsstest du das also ohnehin vorbereiten. Fazit: Mit dem angedeuteten "Vierspringerspiel" umgehst du zwei Variantenbäume der "Schottischen Partie", die aus meiner Sicht ohnehin nicht so prickelnd für Weiß sind.
Okay, einen kleinen Nachteil hat diese Vorgehensweise natürlich auch wieder. Du kannst nämlich nicht mehr in das Abspiel 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. d4 exd4 4. Sxd4 Sf6 5. Sxc6 bxc6 6. e5 De7 7. De2 Sd5 8. c4 La6 kommen, was seinerzeit von Kasparow gern mit Weiß gespielt wurde. Aber ich denke, diese Variante ist noch nichts für dich, so dass ich dir empfehlen würde, statt 5. Sxc6 lieber 5. Sc3 zu ziehen, womit du ohnehin in besagtem "Schottischen Vierspringerspiel" landest.
2. Du kannst diese Eröffnung auch anstreben, wenn dein Gegner versucht, dir nach 1. e4 e5 2. Sf3 mit 2. ... Sf6 ("Russisch") zu kommen. Auf 3. Sc3 hat er kaum etwas Besseres als 3. ... Sc6 (okay, er kann 3. ... Lb4 spielen, aber das verschafft dir nach Sf3xe5-d3 zumindest erst einmal das Läuferpaar in einer offenen Stellung).
3. Wenn du vielleicht noch ein bisschen mehr Erfahrung gesammelt hast, kannst du nach 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Sc3 Sf6 4. d4 exd4 neben der natürlichen Antwort 5. Sxd4 dein Repertoire auch durch das "Belgrader Gambit" 5. Sd5!? erweitern. Du hast zwar geschrieben, dass du nicht der Gambitspieler bist, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Im "Belgrader Gambit" kommst du jedenfalls häufig zu tollem Figurenspiel und guten Angriffsmöglichkeiten. Aber das ist - wie gesagt - vielleicht eher etwas für später. Ich will dir damit nur klar machen, dass das "Schottische Vierspringerspiel" auch ausbaufähig ist...
4. Apropos ausbaufähig... Ganz verwegene Geister trauen sich nach 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Sc3 Sf6 sogar, das "Halloween-Gambit" (4. Sxe5?!) zu spielen. Ich gebe zu, das ist nur was für ganz Kühne. Aber im Blitz oder in Schnellpartien wirst du viele Punkte mit diesem krassen Opfer einfahren, wenn du dich gut auskennst, dein Gegner aber nicht! Aber das sollte nun wirklich noch Zukunftsmusik für dich sein.
5. Der für dich im Moment größte Vorzug der von mir vorgeschlagenen Eröffnung ist allerdings, dass du genau das bekommst, was dir liegt: Freies Figurenspiel und Angriffschancen ohne Materialopfer.
Eine kleine Illustration zum Schluss: 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Sc3 Sf6 4. d4 exd4 5. Sxd4 Lb4 (5. ... Sxd4 führt hier nur deine Dame mächtig ins Zentrum, so dass das schwarze Spiel etwas gelähmt wird bzw. passiv bleibt. Dagegen hat man doch nichts, oder?) 6. Sxc6 bxc6 7. Ld3 0-0 8. 0-0 d5 9. exd5 cxd5 10. Lg5 Le6 11. Se2 c5 12. c3 La5 13. Da4 Lb6 14. Dh4 und Weiß hat Angriff. Natürlich gibt es für Schwarz einige Abweichmöglichkeiten. Aber hier geht es ja nicht um eine theoretische Erörterung des "Schottischen Vierspringerspiels". Wenn du dich damit auseinandersetzen willst, könntest du dir zum Beispiel das Buch von L. Gutman: »4.d4 im Vierspringerspiel« zulegen. Ich bin zwar kein großer Fan vom Autor Gutman (sehr reißerisch, einseitige Beurteilungen), aber für einen Einstieg in ein weißes Repertoire ist dieses Buch geeignet.
2) 1. ... e6
Was die "Französische Verteidigung" angeht, so kann ich mich eurer "Begeisterung" für die Zentrumsvorstoßvariante gar nicht anschließen. Auch dafür habe ich meine Gründe. Ich glaube, dass du dir damit aus zwei Gründen keinen Gefallen tust.
1. Du hast dich selbst als einen Spieler beschrieben, der ein freies Figurenspiel in einer offenen Stellung mit Angriffsaussichten ohne Materialopfer anstrebt. Die Vorstoßvariante ist doch dazu geradezu kontraindikativ (also genau das Gegenteil von dem, was du suchst!).
2. Mir hat von jeher an dieser Variante missfallen, dass der schwarze Gegenspielplan so einfach und klar ist, dass man den Gegner praktisch vor keine großen Schwierigkeiten stellt. Aber gerade das sollte man beim Schach tun! Nach 1. e4 e6 2. d4 d5 3. e5 kümmert sich Schwarz zunächst um die weißen Bauernfundamente am Damenflügel (c7-c5; Sb8-c6; Dd8-b6), um sich dann - nach geeigneter Vorbereitung - mit f7-f6 der Spitze der weißen Bauernkette zu widmen. Und wenn Weiß alles im Griff behält, kann es ihm auch noch passieren, dass Schwarz mit c5-c4 und / oder f6(f7)-f5 auf sture Blockade umstellt. Nee, Leute, das ist nicht für dich, Schachera97, glaube ich.
Ich schlage dir statt dessen 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sc3 vor (wie es schon R. Fischer stets bevorzugte). Ich gebe zu, danach musst du dir einiges an Theorie reinziehen, weil es viele Möglichkeiten für beide Seiten gibt, aber ich denke, der Aufwand lohnt sich. Wenn du nämlich richtig fit bist in diesem Komplex, wirst du erkennen, dass man die Varianten sowohl mit Weiß als auch mit Schwarz prima spielen kann!
Auf die klassische Antwort 3. ... Sf6 könntest du dir für den Anfang 4. Lg5 Le7 5. Lxf6!? nebst 6. e5, 7. Dg4 und 8. Ld3 anschauen (Vorbild Kurt Richter). Das bringt bei korrektem Spiel wenig ein, aber wie viele deiner Gegner werden schon die korrekte Vorgehensweise einer so verstaubten Variante kennen? Später kannst du noch das üblichere 5. e5 Sfd7 6. Lxe7 in dein Repertoire aufnehmen.
Auf Nimzowitschs 3. ... Lb4 schlage ich dir - dein Naturell mit einbeziehend - das Winawer-System vor: 4. e5 Se7 5. a3 Lxc3+ 6. bxc3 c5 7. Dg4 0-0 vor. Viel Stoff, aber wirklich gut spielbar. Buchempfehlung: S. Kindermann: »Französisch - Winawer«.
So, jetzt mach erst einmal Schluss. Den Rest meiner Gedanken später...
LG von der Waterkant.
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Eröffnungssysteme mit Weiß und Schwarz Beitrag # 8 ( permalink)

30.04.2011, 19:59
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Super GM des Forums
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Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
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Hallo Dede,
deine Einwände kann ich sehr gut verstehen. Zum Einen habe ich mir nur mir auf die Schnelle überlegt, was man da jetzt empfehlen könnte, zum Anderen habe ich Varianten mit relativ wenig Theorie empfohlen (mit Ausnahme von Schottisch- da ist deine Empfehlung wohl wirklich besser), da auf dem Niveau (und in dem Alter) die Zeit mit Eröffnungstheorie verschwendet habe.
Bei Französisch soll 3.Sc3 für Angriffsspieler tatsächlich das Beste sein, allerdings ist das doch sehr viel Theorie (alleine schon für die Winawer-Variante ein Buch und dann gibt es noch Klassisch, Rubinstein mit 4....Sd7 und Fort-Knox). Ich habe früher 3.Sc3 gespielt, gegen Winawer meistens verloren, weil ich die Theorie nicht kannte und habe dann zur Abtauschvariante gewechselt- mit Angriff ist da aber auch nicht so viel-außer Weiß rochiert lang. Die Vorstoßvariante habe ich nie gespielt, ich selber spiele die Tarraschvariante, aber allein der Bauer auf e5, der einem schwarzen Springer das Feld f6 verwehrt und durch den man Raumvorteil am Königsflügel hat, garantiert schon einmal Königsangriff. Die klaren schwarzen Pläne werden wahrscheinlich erst auf höherem Niveau unangenehm. Außerdem muss man nicht viele Varianten lernen- in manchen einbändigen Repertoirebüchern wird auch diese Variante behandelt.
Aber gut, ich würde sie mit Weiß auch nicht spielen, aber auf dem Niveau 1300-1400 ist das sicher etwas anderes.
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