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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 1 ( permalink)

18.11.2006, 13:07
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Aktiver
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Registriert seit: 08.2004
Beiträge: 40
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz
Es ist mal wieder so weit: die schreckliche, die trostlose Zeit ohne Schach im Fernsehen ist vorbei WDR, Donnerstag, 14.12., 00:00 - 00:30 Uhr
Wladimir Kramnik vs. Deep FritzWladimir Kramnik ist der amtierende russische Schachweltmeister. In der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland trägt er bald einen siebentägigen Kampf gegen das weltbeste Schachcomputer-Programm Deep Fritz aus. Es geht nicht nur um eine Million Euro Preisgeld, es geht auch um die Frage: Werden Maschinen, Computer, wird die 'Künstliche Intelligenz' den Menschen endgültig aus seiner Position des alleinigen Denkers und Lenkers dieser Welt verdrängen?
Der Film blickt zurück in die Kindheit und Jugend von Wladimir Kramnik, Jahrgang 1975. Als Vierjähriger erlebt er seine Entdeckung als Schachgenie und setzt seine Erfolge unentwegt bis zu seinem Sieg über Kasparow fort.
Doch auch das Computerprogramm Deep Fritz hat eine 'Lebensgeschichte'. Geboren wird es 1991 in Hamburg. Dort, in den Räumen der Firma Chessbase, erzählen die Väter Matthias Wüllenweber und Frederic Friedel von ihrem 'Baby' und gewähren Einblicke in die Welt der Programmierer. Im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn, der weltweit größten Computer-Ausstellung, fahren wir mit dem Streifzug durch die Geschichte der 'Künstlichen Existenz' fort und informieren uns über den Stand der Technik. Nur fünf oder sechs der besten Schachspieler der Welt können heute noch gegen ein Computerprogramm wie Deep Fritz bestehen. Morgen wird es vielleicht keiner mehr sein, und dann ist der Siegeszug der 'intelligenten Maschinen' nicht mehr aufzuhalten.
Vor diesem Hintergrund verfolgen wir gebannt die Schlussphase des historischen Kampfes Kramnik vs. Deep Fritz Ende November, Anfang Dezember 2006 in Bonn, zusammen mit Millionen Menschen weltweit via Internet.
Leider nur eine Folge, leider nur 30 Minuten lang 
Egal, Leute: nix wie ran und den Videorecorder programmiert ....
Geändert von Peregrin (18.11.2006 um 13:32 Uhr)
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 2 ( permalink)

19.11.2006, 03:31
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 10.2006
Beiträge: 73
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Vielen Dank für deinen Hinweis!
Das muss man sich anschauen, denke ich...
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Mal ne Frage in diesem Rahmen: Findet es außer mir eigentlich noch jemand irgendwie *gruselig*, dass Maschinen so gut Schach spielen können? Irgendwie wird mir unwohl bei dem Gedanken, dass so ein gerät zigtausende von Zügen innerhalb von wenigen Augenblicken durchrechnen kann.....
Grüße
e.
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 3 ( permalink)

23.11.2006, 14:25
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Einsteiger
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Beiträge: 11
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Wenn du tausend quadrierst stimm ich dir zu  . Wenn man sich so vorstellt wie die Champs damals Stunden vor dem Brett saßen und die Stellungen ausanalysierten, und fritz- zack in einer Sekunde "alles" erkennt (und widerlegt), dann fragt man sich schon, was man da erschaffen hat...
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 4 ( permalink)

26.11.2006, 01:31
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 10.2006
Beiträge: 73
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echt jetzt, 1 Million in einigen sekunden?
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 5 ( permalink)

26.11.2006, 09:05
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1757
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Registriert seit: 02.2004
Ort: Münster
Beiträge: 2.415
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Ich hab gehört 9 Mio. in einer Sekunde, weiß es jemand genau?
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 6 ( permalink)

26.11.2006, 12:06
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Aktiver
DWZ/Elo: ~1550
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Registriert seit: 08.2006
Beiträge: 40
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ich finds nicht gruselig. ich finds ja auch nicht gruseig, das mein taschenrechner die dritte wurzel aus 24356,43 in einer sekunde ausrechntet.
ich finde es eher erstaunlich, wie dumm dieser rechner doch ist, rechnet milliarden züge während einer partie und ein mensch mit wohl ein paar tausend zügen (keine ahnung wieviel ein GM so rechnet) kann trotzdem mithalten, dank intuition und spielverständniss und vor allem intelligenz. eine intelligenz die so ein blechkasten halt nicht hat. insofern ist bei den zügen die fritz so rechnet wohl auch ne menge schrott bei aber er peilts halt einfach nicht und denkt sekunden lang über sachen wie 1.a3 nach...
und selbst wenn kramnik verliert, zeigt das doch nur das wir uns computer als hilfsmittel erschaffen haben, die einfach rechenknechte sind und mehr nicht.
Geändert von sendeverbot (26.11.2006 um 12:09 Uhr)
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 7 ( permalink)

26.11.2006, 14:37
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 03.2006
Beiträge: 426
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Zitat:
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ich finde es eher erstaunlich, wie dumm dieser rechner doch ist, rechnet milliarden züge während einer partie und ein mensch mit wohl ein paar tausend zügen (keine ahnung wieviel ein GM so rechnet) kann trotzdem mithalten, dank intuition und spielverständniss und vor allem intelligenz. eine intelligenz die so ein blechkasten halt nicht hat. insofern ist bei den zügen die fritz so rechnet wohl auch ne menge schrott bei aber er peilts halt einfach nicht und denkt sekunden lang über sachen wie 1.a3 nach...
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Falsch! Erstens, in ersten Zügen gibt es ein Eröffnungsbuch. Zweitens, Computer rechnen selektiv, d.h., nur so zwei-drei beste Varianten, richtig durch (die anderen rechnen sie nur teilweise). Hätte der Comp JEDEN Zug durchgerechnet, wäre selbst ´der modernste Computer gegen einen 1500er chancenlos (in einer langen Partie zumindest). Tatsächlich, wenn man einen Computer alle Züge rechnen lässt aus der Grundstellung, schafft er nach 1,5 Tagen (!) nur die ersten 7 Züge. Aber sie rechnen ja nicht alle Varianten. D.h. nichts mit unintelligent. Gufeld hat sogar vorgeschlagen, wie man Intuition in ein Programm einbauen kann. Comps spielen ewig lang gegeneinander und sammeln alle vorgekommenen taktische und strategische Schemen in bestimmten Stellungen. Dann werden sie Züge "spüren" können. Wie Gufeld mal sagte: "Wenn ich soviele Partien verlöre, dass ich ale möglichen Schläge in allen 64 Feldern des Brettes erfahren hätte, wäre ich danach der gefährlichste Spieler aller zeiten, da ich die Gefahr spüren würde, sowohl meinerseits als auch seitens des Gegners. Für einen Menschen ist es unmöglich, soiele Partien zu spielen, aber für einen Computer schon". Als Beispiel bringt er zwei eigene Partien, in denen er durch einen Turmeinschlag auf d6 verloren hat und eine weitere Partie, die er als Zuschauer verfolgte, in dem er eine bei weitem nicht offensichtliche Kombi mit Td6 entdeckte - "erraten aus Erfahrung". Weder GMs am Tisch noch im Pressezentrum hat jemand anders die Kombi gesehen. So kann man auch Comps die "Intuition" beibringen.
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 8 ( permalink)

26.11.2006, 18:24
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 10.2006
Beiträge: 73
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Zitat:
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und selbst wenn kramnik verliert, zeigt das doch nur das wir uns computer als hilfsmittel erschaffen haben, die einfach rechenknechte sind und mehr nicht.
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Ein Rechenknecht schlägt den Weltklassespieler samt seiner Intelligenz, Intution und was sonst noch allem......
Mir missfällt das wesentlich eher als das Rechnenkönnen von Wurzeln.
Aber das hat wohl einfach etwas mit "feeling" zu tun; ist sicher nicht rational, eher menschlich wahrgenommen
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 9 ( permalink)

29.11.2006, 01:23
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GM des Forums
DWZ/Elo: ELO 1700
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Registriert seit: 11.2006
Ort: Wien
Beiträge: 469
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Alle 2 Jahre nachdem ich mir einen Computer gekauft hatte waren sie schon doppelt so schnell wie noch vor 2 Jahren und ich kaufte mir oft einen neuen weil mein alter zu langsam war für die neuesten pc spiele. 
Wenn die Computer also alle 2 Jahre doppelt so schnell werden kann man daraus folgende logische Schlussfolgerung ziehen:
Ein Computer schafft also (heute im Jahr 2006) alle möglichen 7 Züge aus der anfangsstellung heraus in 1,5 tagen zu berechnen.  Er spielt also 7 perfekte Züge in 1,5 tagen. In 2 Jahren schafft er schon 7 Perfekte in weniger als 1 tag. In 4 Jahren braucht er nurmehr einen halben tag und in 6 Jahren nurmehr ein viertel also 6 Stunden. in 8 Jahren also im Jahr 2014 schafft er 7 perfekte züge aus der Eröffnung heraus in 3 Stunden. Weniger Zeit braucht er für eine Partie ja nicht.Also schafft er im Jahre 2016 14 Züge und 2020 56 perfekte Züge innerhalb von 3 Stunden!!
Also müssten wir (spätestens) im Jahr 2022 schon einen Computer haben der innerhalb von 3 stunden 108perfekte Züge spielt  und daher unschlagbar ist. 
Könnte ja sein dass wenn man sie gegeneinander spielen lässt es nicht immer remis wird sondern immer der weiße gewinnt weil er perfekt spielt. Mich würds jedenfalls interessiern.
Mir is natürlich klar dass diese Rechnung in dem Sinne von vorne bis hinten eigentlich nicht stimmen kann weil er ja umso mehr Züge er berechnet noch mehr Folgezüge berechnen muss. Allerdings halte ich es für eine gute Schätzung weil die Figuren werden ja im laufe der Partie auch immer weniger. Und in Wahrheit werden ja nicht nur die Computer schneller sondern auch die programme besser.
Jedenfalls werden sie irgendwann zu 100% gegen jeden Menschen gewinnen und jeden kleinsten Fehler sofort ausnützen können. Es ist unsinnig zu glauben sie werden immer schlagbar sein, dem ist eben nicht so!!! Wir erleben grade den Wendepunkt in dem es wohl bald keinem Menschen mehr gelingen wird ihn in einem best of 5 zu schlagen.
Ich finde Kramnik sollte jetzt alles riskieren und mehr auf Gewinn spielen als auf remis. eine einzige gewonnene Partie wäre mir lieber als noch ein paar remis, vielleicht wird er ja der letze Weltmeister sein der das noch schafft.
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 10 ( permalink)

29.11.2006, 16:43
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Forumsvollprofi mit Prädikat
DWZ/Elo: 2024/2061
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Registriert seit: 09.2006
Beiträge: 236
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du musst das ganz anders sehen.
das menschliche gehirn ist deulich leistungsfähiger als jeder jetzige und auch jeder pc in 50 jahren. und trotdem lassen sich leute einzügig mattsetzen und pc`s mit was weiß ich wieviel elo nehmen manchmal einfach figuren ned zurück. was ich sagen will ist dass blanke rechenleistung noch kein garant für erfolg ist. außerdem gibt es vorteile die einfach zu klein sind um sie umzusetzen d.h. auch wenn man sich mittels "perfekter" züge gegenüber jemanden der 2 oder 3 "semiperfekte" züge gemacht hat einen vorteil von 0.7 erarbeitet hat muß man noch lange nicht gewinnen. darüberhinaus gibt es in manchen stellungen den perfekten zug gar nicht und man hat mehrere etwa gleichwertige alternativen. wenn man als blanke rechenmaschiene dann immer einfach zufällig einen wählt der offensichtlich gut ist muß daraus noch kein schlüssiges gesamtkonzept entstehen. deshalb bin ich der ansicht dass die maschienen in absehbarer zeit nicht kleverer werden als ihre erschaffer (pc sind dumm  , sie wissen nur was man ihnen beibringt)
und wenn doch haben wir ganz andere probleme als dass wir nicht mehr schachweltmeister werden
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 11 ( permalink)

29.11.2006, 17:33
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GM des Forums
DWZ/Elo: ELO 1700
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Registriert seit: 11.2006
Ort: Wien
Beiträge: 469
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hä?  Er rechnet sich alle möglichen varianten auf jeden zug aus wieso sollte er ein zufallsprinzip wählen..Stell dir mal vor der rechnet sich aus e4 e5 Sf3 Sc6 Sxe5 und weiß dass er gewinnt egal was man spielt. ich meine damit nur man könnte die opfer der computer garnichtmehr als opfer bezeichnen weil er sie sich zu 100% ausrechnet. und wenn man sich einen zug 100%ig ausrechnet dann finde ich dass dieser zug perfekt ist. da brauchts garkeinen guten programmierer der computer müsste nur von anfang an wissen wie die figuren ziehen er bräuchte nichtmal mehr ein bewertungssystem oder eine datenbank mit eröffnungen weil er so schnell rechnet dass er sowieso immer den richtigen zug macht. also ist auch der programmierer egal. zum beispiel hab ich gehört dass eines der besten schachprogramme von einem russischen amateur schachspieler stammt (hab vergessen welches)
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 12 ( permalink)

29.11.2006, 18:02
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Einsteiger
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Registriert seit: 09.2006
Beiträge: 16
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Zitat:
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Also müssten wir (spätestens) im Jahr 2022 schon einen Computer haben der innerhalb von 3 stunden 108perfekte Züge spielt und daher unschlagbar ist.
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Ich komme zu einem anderen Ergebnis:
Heutzuage berechnet ein Programm ca. 10 Millionen Positionen pro Sekunde.
Im Jahre 2022 wird ein Rechner (wenn sich die Rechenleistung weiterhin alle 2 Jahre verdoppelt) 2 hoch ((2022-2006)/2)), also 256 mal schneller rechnen. (2 560 000 000 Stellungen pro Sekunde)
Nach 3 Stunden hat das Programm also 3x60x60x2560000000 = 27 648 000 000 000 Stellungen berechnet.
Im Brute-Force-Modus muss jeder mögliche Zug berücksichtigt werden.
Angenommen es gibt durchschnitllich in jeder Stellung 40 mögliche Züge
40 hoch (x=Anzahl der Halbzüge) = 27 648 000 000 000
40^x=27 648 000 000 000
x=(log 27 648 000 000 000/log 40)
x= ca.8,4 DIESER SUPERRECHNER SCHAFFT NOCH_ NICHT_EINMAL 9 HALBZÜGE (bei 3 Stunden Rechenzeit) IM BRUTE-FORCE-MODUS!
Geändert von 64-Raumwohnung (29.11.2006 um 18:08 Uhr)
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 13 ( permalink)

29.11.2006, 19:20
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Forumsvollprofi mit Prädikat
DWZ/Elo: 2024/2061
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@ think
ich glaub du hast mich missverstande. evtl. hab ich mich auch unklar ausgedrückt aber is ja auch egel.
was ich mein is folgendes:
in vielen situationen gibt es einfach möglichkeiten oder zugfogen die sich in ihrem wert bzw. ihrer reihenfolge qualitätstechnisch nix nehmen man sich aber für irgendwas entscheiden muss sonst wird die zeit zum begrenzenden faktor. dies ist oft geschmackssache es sollte aber ein einheitlicher stil zu erkennen sein was bei maschienen ohne persönlichkeit m.u. schwer wird.
schach ist nämlich ein recht ausgeglichenes spiel und deshalb wird rein vom logischen standpunkt gesehen auch in 100 jahren kein pc ein erzwungenes matt in 73 entdecken. irgendwann hat man seine stellung einfach maximal verstärkt und kann deshalb einfach ohne sie wieder zu verschlechtern nix mehr machen wenn der gegner keine/n fehler oder eine genügendgroße menge an ungenauigkeiten produziert.
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 14 ( permalink)

30.11.2006, 17:04
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GM des Forums
DWZ/Elo: ELO 1700
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Registriert seit: 11.2006
Ort: Wien
Beiträge: 469
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also in mathe hast mich geschlagen... allerdings 40 züge pro stellung im durchschnitt ist vielleicht etwas viel vorallem im endspiel und bei stellungen mit schach sinds oft nur 10 mögliche züge jedoch wirds wohl selten 80 mögliche züge geben wenns das überhaupt manchmal gibt. ist ja auch egal...
jedenfalls rechnen die dinger immer schneller und es soll mal ein wm kommen der rybka im bo5 schlägt... halte ja fritz nicht für so optimal
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Wladimir Kramnik vs. Deep Fritz Beitrag # 15 ( permalink)

30.11.2006, 18:19
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 03.2006
Beiträge: 426
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Bei exponentiellem wachstum wird selbst ein Computer aus dem Jahre 3000 im Brute-Force-Modus nicht aus der Eröffnung rauskommen.Ich hatte mal eine Tabelle "Einfluss des technischen Fortschritts aus die Rechenzeit der exponentiellen Algorithmen". Da kann man sagen, es gibt praktisch keinen Fortschritt. Außerdem - für jeden weiteren Zug braucht man exponentiell mehr Speicherplatz, was solgar ein größeres Problem als die Geschwindigkeit ist.
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