moin,
vielleicht hat der eine oder andere ja Interesse an einer nunmehr vorhandenen Lösung für folgendes Problem: Man sitzt mit dem Netbook irgendwo und spielt/analysiert Schach, die CPU ist relativ langsam, und wenn man sie die ganze Zeit rechnen läßt, geht der Akkuverbrauch auch deutlich rauf.
Wenn man nur die GUI auf dem Netbook laufen läßt, die Engine aber auf dem PC, dann hat man beides zusammen. Wahlweise im LAN oder auch mittels DynDNS und DSL-Flatrate übers Netz. Genau dafür habe ich ein vorhandenes Tool deutlich umgeschrieben und "chesscat" genannt (weil das ursprüngliche Tool netcat hieß, daraus hat jemand vor 10 Jahren mal cryptcat gemacht, und darauf habe ich dann aufgesetzt).
Es bietet auf dem Server (das ist der Desktop) eine graphische Oberfläche, auf dem Client hat man ja die Schach-GUI, Authentifizierung beim Login, Verbindungsverschlüsselung, TCP keepalive und noch einiges mehr. Es kann sich allerdings nur genau ein Benutzer einloggen, oder man startet den ganzen Spaß mehrfach auf verschiedenen Ports, das geht auch.
Das einzig Uncoole ist, daß die Jahreszeit jetzt so gar nicht dazu einlädt, im Garten mitm Netbook zu sitzen *g*
Unterstützt wird derzeit ausschließlich Windows, und zwar müßte es ab Windows 2000 laufen. Anleitung und Oberfläche sind auf deutsch und auf englisch verfügbar. Quelltexte sind beigelegt, kosten tut's auch nix. Einem
Linux-Port steht damit eigentlich nichts im Weg.
http://home.arcor.de/sethas/misc/programme.htm
Was mich mal interessieren würde: gibt's für dieses Problem noch weitere Lösungen? Also nicht mit "prinzipiell könnte man", sondern mit "ja, das habe ich ausprobiert". Unter Linux/X11 kann man natürlich einfach die graphische Ausgabe komplett umlenken, ist aber über UMTS mit den Pingzeiten auch eher nicht so spaßig.
viele Grüße, Daelach