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Es gab mal in der Schach einen guten Beitrag von Rainer Knaak zu diesem Thema. Grundsätzlich gilt: In die Varianten reingehen bringt wesentlich mehr, als den Rechner tagelang zu beschäftigen. Das hat den Vorteil, dass die Varianten kürzer werden. Kleines Beispiel:
Wenn man von reinem brute force ausgeht und vereinfacht annimmt, dass in jeder Stellung 20 Züge möglich sind, und 100 Variante kosten eine Mikrosekunde, braucht der Rechner für eine Tiefe von 5 Zügen (10 Halbzüge) 20 hoch 10 Varianten. Das wären etwa 28 Stunden (natürlich sind moderne Rechner schneller). Kannst Du aber zwei Hauptzüge aussuchen, dann sind wir nur noch bei 2 * 20 hoch 9 Varianten, also bei 2,8 Stunden. Kannst du die Varianten noch weiter verengen, kann Dein Rechner weiter und schneller arbeiten.
Hast Du Beispielsweise eine Variante mit einem Schlagabtausch über 2 Züge (4 Halbzüge), berechnet das Programm trotzdem alle anderen Zwischenmöglichkeiten. Ziehst Du aber den Schlagabtausch und lässt dann rechnen, kommt der Rechner in die gleiche Tiefe in einer Zeit die 20 hoch 4= 160000 mal kleiner ist. bzw. in der gleichen zeit kommt er eben 2 Züge weiter (nämlich die eingesparten).
Die Bedenkzeit ist eigentlich egal, zumindest bei Fritz
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