Scheerers Buch behandelt aus gutem Grunde auch nicht 1.d4 Sc6 (Bogoljubow) sondern eben (wie ich auch schrieb) 1.d4 d5 und fast immer 2...Sc6 (Tschigorin). Die locker-flockige Form seiner Darstellung halte ich unterhalb 2000 für besser geeignet als die anderen beiden Bücher. Auch wenn ich von Tschigorin insgesamt eher abraten würde; das ist mE nur eine interessante Zweit- oder Drittwaffe für fortgeschrittene Turnierspieler.
Wenn Du keine Horizonterweiterung brauchst, nur immer wieder die gleichen leicht riskanten Kontersysteme mit kürzzügigen Drohungen spielst und jede tiefere Theorie anspruchsvoller Eröffnungen vermeidest (Spanisch, Französisch, Damengambit) - dann gehst Du den Weg der 90% Hobby-/Vereinsspieler, die zwar noch paar dutzend Ratingpunkte zulegen, dann aber trotz großen Eifers irgendwo zwischen 1600 und 1900 vor einer großen unsichtbaren Mauer stehenbleiben.
tracke