Ich kenne kein vergleichbares Buch (wobei ich natürlich nicht sooo viele Schachbücher kenne).
- aber willst Du's nicht noch einmal versuchen?
- dieses Buch ist das einzige (!) Schachbuch das ich nicht nur durchgeblättert habe, sondern mit dem ich gearbeitet habe - und meiner Meinung nach hauptverantwortlich dafür, dass ich nicht bei 1800 "steckengeblieben" bin.
Ich fand die vielen Namen extrem lustig - und imho sehr hilfreich beim "Merken" einer Idee (o.k. - Leukopenie und Melanpenie ist vielleicht ein wenig übertrieben - schlechter Läufer der anderen Farbe tuts auch - aber die Idee die Stellung mit einem schlechten schwarzfeldrigen Läufer nach der Schwäche auf den weißen (!) Feldern zu charakterisieren ist bestechend).
Auch die Kapitel mit den Groß- und Kleinbenoni Formationen, die "Drucksäule", der Jürgensturm u.ä. haben mir nicht erst in einer Partie einen Leitfaden gegeben.
Die Namen sind zwar völlig irrelevant, aber irgendwie muß man den Typ einer Stellung (sehr oft nach, oder zumindest mit der Bauernstruktur) benennen, um sie katalogisieren zu können.
Ich kann z.B. mit ECO-Codes herzlich wenig anfangen, aber mit den Namen verbinde ich (fast) immer einen Aufbau.
Sicherlich muß man sich Kmoch's (zum Teil ziemlich schrägen) Namensgebungen nicht anschließen, aber irgendeinen Namen muß das Kind schließlich haben.
Ob man die Bauernkette w d4, e5 und s e6, d5 jetzt "Französisch, oder Franco-formation" nennt, ist wohl egal - aber dass sie oft in einem klaren Stossflügel, und einigen typischen Aufm*****plänen für beide Seiten mündet - das vermittelt das Buch wunderbar.
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Merkt man, dass ich in dieses Buch vernarrt bin?