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25.05.2006, 23:44
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Echter Kenner
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Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 142
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Mittelspiel Buch
hi
ich habe mir überlegt mir ein buch über das mittelspiel zuzulegen, aber ich kann mich einfach nicht entscheiden für welches.
ich spiele of das damengambit oder manchmal auch englisch. Mein Problem ist dass ich bei meinem spiel sich selten eine gute kombination ergibt oder ich sie einfach nicht seh. meine partien entscheiden sich oft durch ein fehler des anderen oder erst im endspiel. Ich habe schon ein paar kombinationsbücher angschaut, kann aber mir das nicht merken. soll ich ein buch das mein kombinatorische sehvermögen erweitert suchen. oder eher eines über positionspiel. oder beides?
was könnt ihr mir empfehlen?
sollte für spieler ab 1600 elo sein.
sry wenn ein ähnlicher thread bereits existiert. habe den dann wohl übersehen.
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26.05.2006, 00:15
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Auch wenn du in deinem Spiel nicht immer Kombinationen findest solltest du zumindest festgestellt haben, dass dein Auge für Taktik / Kombinationen durch die (intensive) Beschäftigung mit solchen Büchern geschärft wurde. Mit geschärft meine ich, dass du nun deutlich besser schwache Punkte / Steine im gegnerischen Lager bzw. auch in deiner eigenen Stellung erkennst und versuchst, diese Schwächen beim Gegner auszunutzen bzw. deine eigenen zu beseitigen. Ich meine, dass ich den Effekt des höheren Sehvermögens nach dem Taktik-Training auf meinem niedrigen Niveau festgestellt habe.
Für die Beschäftigung mit Strategie-Werken würde imho sprechen, dass du wissen musst, was eine positionelle Schwäche ist und wie diese auszunutzen ist, um z. B. das Endspiel gewinnen zu können. Diese positionellen Schwächen können natürlich auch durch Kombinieren entstehen.
Gruß
Der_Stratege
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26.05.2006, 13:43
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Forumsvollprofi
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Beiträge: 225
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ich würde für mittelspiel(positionelles) training gerade bei deinen eröffnungen das dworetzki buch geheimnisse der schachstrategie empfehlen. ist zwar von vielen als zu schwerer stoff verschrien, aber mM gibt er dort sehr instruktive beispiele, auch auf unter 2000er niveau verständlich an. hab mir gerade die neuauflage geholt und muss sagen, dass ich wie immer begeistert bin von seinen büchern. ist sicher sehr allgemein auf positionelles spiel getrimmt, aber das kann nicht schaden und in ergänzung zu deinem repertoire mit nem eröffnungsbuch sicher recht brauchbar.
bei weiteren anfragen steh ich gern zur verfügung
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27.05.2006, 12:29
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Echter Kenner
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Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 142
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moderne schachtaktik hat mir wer vorgeschlagen wie ist dieses buch?
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27.05.2006, 12:37
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
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moderne schachtaktik ist aber eher was fürs taktiktraining, werden vor allem kombinationen etc besprochen, und mM ist es auch ne ganze ecke schwerer als GdSS, würde ich daher eher weniger empfehlen, da du doch eher positionell angehaucht spielst
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28.05.2006, 20:50
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Einsteiger
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Registriert seit: 08.2005
Beiträge: 17
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Ich weiß jetzt nicht ganz genau ob du nur auf ein gutes Taktikbuch aus bist, aber wenn du ein gutes Mittelspielbuch willst, dann denke ich sofort an "Mein System" von Nimzowitsch.
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28.05.2006, 23:25
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: ca. 1700
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Registriert seit: 03.2006
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Beiträge: 53
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Zitat:
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Zitat von Deepwall
Ich weiß jetzt nicht ganz genau ob du nur auf ein gutes Taktikbuch aus bist, aber wenn du ein gutes Mittelspielbuch willst, dann denke ich sofort an "Mein System" von Nimzowitsch.
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Ich weiß gar nicht, was an dem Buch so außergewöhnlich ist.  Ich lese hier immer wieder dass "mein System" so toll ist und ich habe auch schon andere Schachspieler darüber reden hören.
Ich habe es mir vor 10 Jahren mal gekauft, weil es angeblich ein MUSS ist. Aber ich war schwer enttäuscht.  Nicht sofort. Aber ich habe mich nie motivieren können, damit vernünftig zu arbeiten, weil ich damit einfach nicht zurechtkam. Ich finde es - bis auf die historischen Ausführungen (doch um die geht es hier ja weniger) - totlangweilig und auch ziemlich chaotisch. Anfangs wird viel selbstverständliches erklärt, plötzlich wird es unvermittlet hochkompliziert. Manchmal würde ich mir weitere Ausführungen und Beispiele wünschen, manchmal wird Selbstverständliches langatmig ausgewalzt. Irgendwie kam ich nie damit zurecht. Eine klare logische Struktur konnte ich ebenfalls nie erkennen. Einem anderen Schachspieler habe ich es mal ausgeliehen, der fand das Buch auch nicht gut.
Ich habe das Buch vor 3 Jahren bei einer allgemeinen "Ausmistungsaktion" bei Ebay wieder verkauft. Es gibt Bücher, von denen ich mich wohl nie trennen würde: z. B. die Bücher Aljechins, Kmochs "Kunst der Bauernführung", Koblenz "Schachtraining" (mein Lieblingsbuch, was Mittelspiel angeht), die Bücher Kurt Richters oder auch Euwe "Urteil und Plan im Schach". Nimzowitschs "Mein System" wegzugeben fiel mir dagegen leicht. Ich vermisse es auch nicht.
Aber Geschmäcker sind ja - zum Glück! - verschieden und die einen können besser mit Buch von Autor X lernen, die anderen mit dem Buch von Autor Y. Vielleicht ist es ja auch nur so, dass Nimzowitschs Lehrstil und und meine Auffasungsgabe beim Lernen einfach nicht zusammenpassen 
EDIT: Nimzowitschs Seitenhiebe auf die "mäßigbegabten Kritiker" fand ich allerdings köstlich.
Geändert von Minos (28.05.2006 um 23:35 Uhr)
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29.05.2006, 20:31
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Echter Kenner
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Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 142
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was ist der unterschied zwischen mein system und die praxis meines systems
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29.05.2006, 20:41
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"Mein System" versteht sich als Lehrbuch, "Die Praxis meines Systems" ist eine Partiensammlung, mit der die Themen aus "Mein System" vertieft werden sollen.
Sehr viel zu den Werken von Aaron Nimzowitsch findest du übrigens unter: http://schachzentrale.de/
Gruß
Der_Stratege
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30.05.2006, 10:00
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Echter Kenner
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Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 142
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wie sieht es aus mit den büchern amateur gegen meister amateur wird meister und meister gegen meister.
bringt mir das buch amateur gegen meister noch viel wenn ich dwz von 1700 habe? habe gehört das buch ist für welche von 1200 -1800
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30.05.2006, 10:29
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: ca. 1700
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Zitat:
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Zitat von New
wie sieht es aus mit den büchern amateur gegen meister amateur wird meister und meister gegen meister.
bringt mir das buch amateur gegen meister noch viel wenn ich dwz von 1700 habe? habe gehört das buch ist für welche von 1200 -1800
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Kann man so nicht sagen. DWZ 1700 können auch Spieler erreichen, die sehr gute Taktiker sind, aber positionell Anfängerwisen haben. Genauso können Leute mit sehr gutem Positionsgefühl und viel strategischem Wissen DWZ 1700 oder weniger haben, weil sie vielleicht taktisch anfällig sind und/oder die für sie ungeeigneten Eröffnungen spielen und/oder zu unambitioniert bei der Partie sind usw. Äbhängig von einer bestimmten Wertungszahl würde ich daher ein Buch (außer Anfängerbüchern) nicht machen.
Meister gegen Amateur geht auf die Grundprinzipien vieler Eröffnungen ein. Nebenbei werden wichtige elementare strategische Regeln genannt, so wie sie sich in den jeweiligen Partien ergeben. Weiterhin lernt man, wie man Fehler von schwächeren Spielern ausnutzt. Das Niveau ist zunächst gering, steigert sich dann aber nach und nach.
Es kann auf keinen Fall schaden, das Buch - und anschließens Amateur wird Meister (das ist dann auch was für stärkere Spieler) - einmal durchzuarbeiten. Möglicherweise wird vieles dabei sein, das für Dich schon selbstverständlich ist. Bestimmt aber auch das ein oder andere Neue. Der große Vorteil dieses Werks liegt darin, dass es sehr gut geschrieben ist und der Leser anhand sehr gut kommentierter Partien (fast jeder Zug wird erläutert!) "nebenbei" sehr viel erfährt und lernt. Ein ganz anderer Weg, als die systematische aber auch trockene Aufbereitung der verschiedenen Mittelspielthemen, die es vom selben Autor ja auch gibt.
Die Bücher von Euwe besitzen oft auch größeren Stadtbibliotheken. Eventuell auch die in Deiner Nähe? Dann kannst Du Dir sie ja erst mal ausleihen und sehen, ob sie was für Dich taugen.
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30.05.2006, 23:30
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 03.2006
Beiträge: 71
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Wenn ihr schon bei Euwe seid: Ich glaube, seine Reihe "Das Mittelspiel" wird etwas unterschätzt. In allen 12 Bänden steht zwar auch manches überflüssige, aber auch viel grundlegendes wird ordentlich erklärt. Ist daher als klassische Einführung zu positionellen Grundzügen sehr schön. Es werden nacheinander einzelne Themenkomplexe wie Bauernstrukturen, Angriff und Verteidigung, Einsatz von Leichtfiguren etc. behandelt. Für einen Spieler mit DWZ im Bereich 1200 - 1800 für den Einstieg m.E. besser geeignet als Nimzowitsch.
Ob das Buch oder einzelne Bände noch zu bekommen sind, weis ich nicht, allerdings gibt es bei Ebay ab und zu antiquarische Angebote.
PS: An alle Nimzowitsch-Jünger: habt ihr mal Watson gelesen (Secrets of modern chess strategy), in denen er alle Grundprinzipien von Nimzowitsch aufs Korn nimmt und erklärt, warum die damals so schön postulierten Regeln so viele Ausnahmen haben, dass sie als Regeln schon gar nicht mehr taugen...
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31.05.2006, 00:14
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Zitat:
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Zitat von Brett 2
PS: An alle Nimzowitsch-Jünger: habt ihr mal Watson gelesen (Secrets of modern chess strategy), in denen er alle Grundprinzipien von Nimzowitsch aufs Korn nimmt und erklärt, warum die damals so schön postulierten Regeln so viele Ausnahmen haben, dass sie als Regeln schon gar nicht mehr taugen...
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Mehr als ein halbes Jahrhundert dazwischen, da haben sich einige Erkenntnisse Nimzowitsch´s in der Zwischenzeit nunmal als falsch bzw. nicht allgemeingültig herausgestellt. De facto kann der Lernwillige aber auch heute noch vieles aus "Mein System" lernen, beim ersten (und bisher einzigen) Mal lesen von "Mein System" habe ich zumindest ein Wenig mitgenommen.
Empfehlen möchte ich hier noch das Werk "Das systematische Schachtraining" von Sergiu Samarian. Die Schach-Strategie ist hier in einzelne Themen wie z. B. "der Doppelbauer", "Bauernketten", "das Läuferpaar",... unterteilt. Jedes Thema hat einen Einleitungstext von ca. einer halben Seite, in dem die allgemeinen Regeln / Prinzipien verbal erklärt werden. Danach folgen (teils kommentierte) Beispielpartien, in denen Aufgaben eingestreut sind. Die ersten 3-4 Beispielpartien zu jedem Thema sind immer kommentiert,weitere Partien (zusätzliche Beispiele) jedoch nicht. Die Aufgaben sind z. B. Stellungsbeurteilung oder auch Analyse "spezieller" Alternativzüge. Das Buch hat mich hinsichtlich der Übersichtlichkeit und dem (im Kontrast zu "Mein System") auf das Nötige beschränkte Inhalt überzeugt.
Gruß
Der_Stratege
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31.05.2006, 01:02
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: ca. 1700
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Zitat:
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Zitat von Brett 2
Wenn ihr schon bei Euwe seid: Ich glaube, seine Reihe "Das Mittelspiel" wird etwas unterschätzt. In allen 12 Bänden steht zwar auch manches überflüssige, aber auch viel grundlegendes wird ordentlich erklärt. Ist daher als klassische Einführung zu positionellen Grundzügen sehr schön. Es werden nacheinander einzelne Themenkomplexe wie Bauernstrukturen, Angriff und Verteidigung, Einsatz von Leichtfiguren etc. behandelt. Für einen Spieler mit DWZ im Bereich 1200 - 1800 für den Einstieg m.E. besser geeignet als Nimzowitsch.
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Das Buch ist sicher sehr empfehlenswert! Allerdings ist es aufgrund seiner Fülle als Einstieg m. E. weniger geeignet. Von Euwes Werken kommen da viel eher die erwähnten Bände "Meister - Amateur" usw. und vor allem " Urteil und Plan im Schach" in Frage! Dieses Buch ist sehr gut geschrieben und nicht zu dick. Man bekommt einen guten Einstieg in das strategische Denken und die wichtigsten Themen sind didaktisch hervorragend erläutert. " Das Mittelspiel" würde ich erst danach durcharbeiten oder als Ergänzung sehen. Ich habe mir vor zig Jahren "Das Mittelspiel" immer wieder in der hiesigen Stadtbücherei ausgeliehen und kam nicht ganz durch. Drei einzelne Bände habe ich mir später mal gekauft, die anderen suche ich noch. Da auf viele Themen sehr ausführlich eingegangen wird, sehe ich das Werk schon fast wie eine Enzyklopdie des Mittelspiels an. Man benötigt vermutlich mehr als ein Jahr, um es vollständig durchzuarbeiten (wenn man außer Schach auch noch was anderes zu tun hat).
Als ich größere Teile von Euwes "das Mittelspiel" zum ersten Mal recht intensiv durchgeackert habe (damalige spielstärke INGO ca. 180/170 = DWZ ca. 1400-1500), war übrigens einiges noch zu anspruchsvoll für mich, wie ich jetzt weiß.
Geändert von Minos (31.05.2006 um 01:04 Uhr)
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31.05.2006, 11:18
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Echter Kenner
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Registriert seit: 02.2006
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ein trainer beim schachklub hat mir gerade gesagt dass meine hauptschwäche, das "nicht achten auf die gegnerischen möglichkeiten" ist oder das "nicht erkennen gegnerische drohungen oder plan"
gefahren erkenne ich oft auch nicht
angriff und verteidigung hat er mir dann vorgeschlagen.
was würdet ihr mir so vorschlagen?
oder kennt wer dieses buch?
Geändert von New (31.05.2006 um 12:15 Uhr)
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