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1. Grundlagen der Schach-Endspiele von Müller/Lamprecht ~(Gambit-Verlag)...
2. Die Endspiel-Universität von M. Dvoreckij ~(Chessgate)
3. Fit im Endspiel von B. Rosen ~(Kinguin)
Sobald du diese drei beherrscht oder sie dich, bist du fast unschlagbar...
ich schliesse mich der frage an, und praezisiere noch ein wenig:
(a) ca 1700 CH-elo stark (umgerechnet schaezungsweise 1600 DWZ)
(b) nur minimale endspiel-kenntnisse: ich habe die chessbase-ABC-CD durchgemacht, und die endspiele aus dem buch von tarrasch "gelernt". das einzige was ich einigermassen beherrsche sind bauernendspiele...
warum ich gerade jetzt auf endspiele komme? meine letzten 3 verlustpartien wurden alle im endspiel verloren, 2x hatte ich eine remis-stellung, einmal sogar eine gewinnstellung (laut einem 2250-elo-spieler).
ich besitze das buch von fine (wurde mir bei der letzten buch-liquidierung unseres clubs geschenkt), habe es aber noch nicht durchgemacht, da es eine sehr alte version ist und somit noch in "descriptive notation" geschrieben ist, das ganze schreckt ein wenig ab (obwohl machbar, "the art of checkmate" habe ich auch in dieser notation durchgemacht).
ist dieses buch brauchbar oder empfielt sich die anschaffung eines anderen buches, z.bsp. von Dvoreckij.
Deine Frage kommt mir gelegen, da ich auch gerade an meinem Endspiel arbeite. Nehme zur Zeit (auf Anraten eines Forum Mitglieds, danke tracke) Awerbachs "Was man über das Endspiel wissen muss" durch.
Gefällt mir bis jetzt sehr gut!! Studier die Stellungen am Brett, und spiel sie dann gegen Fritz Elo 2300 durch.
Bin zwar selbst nur bei Elo 1400, glaube aber, dass das Buch auch noch für 1700er gut geeignet ist.
Nachteil: findet man nicht mehr oft, hab meines von eBay.
ok, habe gesehen das meine definition noch nicht all zu klar war:
ich brauche ein buch ueber endspiel-theorie (darf auch tiefgehend sein, bin als student gewohnt theorie zu bueffeln), keine endspiel-studien, da gibt es (a) auf www.chesscafe.com jede menge und (b) besitze ih ein buch von kortschnoi.
@supermichi:
Zitat:
Ein vom Inhalt sehr gutes Buch - lediglich die Druckqualität lässt Wünsche offen.
...
in in jeder Hinsicht hervorragendes Buch.
...
beide mit das beste was man sich antun kann.
nichts fuer ungut aber kannst du die beschreibungen noch etwas konkretisieren?
@ Maheu:
zumindest bei amazon scheint das buch nicht zu existieren.
@all:
kennt niemand das buch von fine (basic chess endings)?
ich meine wenn dies gut ist werde ich mit diesem anfangen, schachbuecher kosten immerhin doch auch geld...
der grund warum ich noch nicht angefangen habe ist, dass es (a) in descriptiver notation ist und (b) eine miserable darstellung hat, zuege werden "in den text" hineingeschrieben, ein zug nach dem anderen ohne kolonnenschreibweise. da muss das buch schon gut sein damit ich es anfange zu lesen...
Das Endspielbuch von Fine ist wohl auch theoretisch überhohlt.
Bei den Endspielbüchern sehe ich 2 Sparten. Ein mal die Monumentalwerke von Dworetzki u. Müller/Lamprecht und dann Bücher in denen versucht wird nur das Wesentliche darzustellen. Z.B. Bücher von Awerbach, Rosen od. Snape.
Die Bücher von Dworetzki u. Müller/Lamprecht sind ja sicher sehr gut, nur wer soll die durcharbeiten. Ich nehm den Müller/Lamprecht nur mal wenn ich speziell etwas genauer nachlesen will.
Das Awerbachbuch kenne ich nicht. Fit im Endspiel von Rosen finde ich nicht so gut, ist m.M. nach eher ein Testbuch.
Empfehlen kann ich dir aber:
Ian Snape, Chess Endings made simple, in Englisch
Irgend wo hier im Forum wurde das Buch mal empfohlen u. ich bin eigentlich sehr zu frieden damit. Nur Beispiele aus der Praxis und vor allem eine kompakte Darstellung. So das man das Buch auch wirklich durch arbeiten kann.
ok, habe gesehen das meine definition noch nicht all zu klar war:
ich brauche ein buch ueber endspiel-theorie (darf auch tiefgehend sein, bin als student gewohnt theorie zu bueffeln), keine endspiel-studien, da gibt es (a) auf www.chesscafe.com jede menge und (b) besitze ih ein buch von kortschnoi.
@supermichi:
nichts fuer ungut aber kannst du die beschreibungen noch etwas konkretisieren?
@ Maheu:
zumindest bei amazon scheint das buch nicht zu existieren.
@all:
kennt niemand das buch von fine (basic chess endings)?
ich meine wenn dies gut ist werde ich mit diesem anfangen, schachbuecher kosten immerhin doch auch geld...
der grund warum ich noch nicht angefangen habe ist, dass es (a) in descriptiver notation ist und (b) eine miserable darstellung hat, zuege werden "in den text" hineingeschrieben, ein zug nach dem anderen ohne kolonnenschreibweise. da muss das buch schon gut sein damit ich es anfange zu lesen...
hi
sicher kann ich das.
grundlagen der schachendspiele:
was beiden büchern gemeinsam zur ehre gereicht ist das es komplette bücher sind - sprich sie versuchen den ganzen endspielkomplex abzuarbeiten. was mir an beiden gefällt ist die aufstelung von grundregeln für die behandelten endspiele.
beispiel - Läuferendspiele:
der läufer ist eine langschrittige figur. die auf beiden seiten des brettes gleichzeitig kämpfen kann. er kann jedoch nur d hälfte aller felder betreten. wenn er zieht behällt er die kontrolle über eine der beiden diagonalen, auf denen er stand. daher ist es besonders günstig, wenn allewichtigen aufgaben des läufers auf einer einzigen diagonale liegen; erkann sie dann stets erfüllen, ohnein zugzwang zu geraten. dieses kapitel ist in natürlicher weise unterteilt in a)läufer gegen bauer b)läuferendspiele mit gleichfarbigen läufern c)läuferendspielen mit ungleichfarbigen läufern.
a) läufer gegen bauern: folgende themen:
1. läufer gegen bauer(n)
2. festungen
3. falsche randbauer
4. bauen auf einzelnen flügeln
5...
...im kampf gegenzwei bauern braucht der läufer die hilfe seines königs um remis zu halten. meistens reicht die einfache aufgebenteilung aus. der läufer stoppt dein einen freibauern(meist den weiter vorgerückten)während der könig sich um den anderen kümmert.
anhand der endstellung l. van wely-z. almasi kommt dann das 2. beispiel und so weiter und ...
Fine's Buch ist kürzlich in aktualisierter Form neu erschienen - an der Aktualität soll es also nicht scheitern. Fine's Buch ist jedoch in erster Line ein Nachschlagewerk (ein Lehrbuch ist es höchstens für Arbeitslose + Profi's). Als Lehrbuch für einen Einsteiger in die Endspieltheorie aber kaum geeignet.
Ich habe mit Awerbach's "Essential Chess Endings" + Pandolfini's "Pandolfini's Endgame Course" gute Erfahrungen gemacht. Die lassen sich mit vernünftigen Aufwand durchspielen; auch ohne Vorwissen. Dworetzki's Buch ist auch ein Lehrbuch, aber eindeutig kein Einsteigerbuch.