Man opfert nicht nur zwei Minuten, sondern auch fast jedes soziale oder kulturelle Niveau, sein Schachverständnis und seine Selbstdisziplin. Langfristig wohl auch eventuell seine Gesundheit, da Bullet ein noch unglaublich viel höheres Suchtpotential als Blitzen, Schnell- oder "normales" Schach aufweist!
Ich habe mal paar dutzend Bullet-Partien probiert, konnte daran überhaupt kein Gefallen finden. Wem´s Spaß macht und wer wirklich die Selbstdisziplin aufbringt, nach einer Viertelstunde des Abreagierens vom Alltagsfrusts auch wieder aufzuhören, dem sei das als harmloser Spaß gegönnt. Für alle anderen Bulletspieler (und das dürfte die weit überwiegende Mehrzahl sein) habe ich nur allergrößtes Mitleid übrig, nachdem ich in meinem Umfeld schon paarmal den "normalschachlichen" wie den persönlich-charakterlichen Verfall von Schachfreunden durch exzessives Bulletspielen beobachten konnte ...
Dies nur nebenbei, entschuldige das Off-Topic.
tracke

PS: Warum nicht gleich ohne Bedenkzeit und einem Inkrement von 0,3 Sekunden spielen, wobei pro Partie bis zu 20 regelwidrige Züge erlaubt sind ... ?