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Schachtraining für alle

Hier werden lehrreiche Trainingslektionen von einigen sehr erfahrenen Spielern gegeben.



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  Wie findet man Ideen? Beitrag #1 (permalink)  
Alt 13.08.2004, 07:24
Gast5496
Gast
 
Beiträge: n/a
Wie findet man Ideen?

Allgemeines:
Ich werde mich (bis jetzt) auf folgende Themen einlassen da ich denke mich in diesen auszukennen und auf schwierigere Fragen antworten kann: Ideenfindung, Endspiele spezial, Studien, Französische Verteidigung, wie reagiert man auf das Wolga Gambit mit Weiß.

Es sind alle Besucher eingeladen Kommentare zu geben oder das Thema zu erweitern/verfeinern. Da ich nicht Kasparov bin kann auch mir mal ein Fehler in einer Analyse unterlaufen. (W. Schlemmermeyer kann mir ja auch helfen, grins) Seid also nicht zu h***** zu mir. Ansonsten dient diese Training dazu Spielern mittlerer Spielstärke (Level 1500-1800) einen Tritt in den Allerwertesten zu geben um diese nach oben zu befördern. Ich werde auch nicht so seriös schreiben; es soll ja auch lustig sein. Da wir auch Schachpartien in diesem Kurs haben werden, werde ich diese in Chessbaseformat speichern. Der gesamte Kurs inklusive Text wird evt. dann am Ende eine interessante Chessbase-CD. Um es gleich zu klären; diese CD hat kein Copyright von niemanden und kann frei vervielfältigt werden da ja wir alle an dieser CD mitgearbeitet haben.

So, nun genug blabla. Laß uns starten ....

------------------------------


Hallo,

ich gehe davon aus daß jeder von Euch sich oft in einem Stadium der Partie befindet in welcher er keine Ideen mehr findet, bzw. sich verloren fühlt. Damit meine ich nicht den Ausgang der Partie, sondern er kennt sich in seiner eigenen selbst (zusammen mit dem Gegner) produzierten Stellung nicht mehr aus, obwohl er sich nicht unwohl fühlt.

Dies liegt meistens daran daß die Partie entweder in eine Stellung abgedriftet ist, welche dem Spieler nicht liegt oder daß er sich auf eine Spielweise des Gegners eingelassen hat (einlassen mußte?!) welche zu dieser Stellung führte.

Ok! Wir sind nun hier im Niemansland der Partie. Wie geht es weiter?

Natürlich gehe ich davon aus daß das Material gleich ist und keine konkrete Drohung vorhanden ist, da ja sonst schon eine IDee im Angriff oder der Verteidigung vorhanden wäre.
Wie finde ich eine Idee??? Als erstes schaue ich wenn ich am Zug bin immer "Was will der denn eigentlich mit seinem letzten Zug?". Wenn geklärt ist daß auch er wartet bzw. versucht seine Stellung in kleinen Schritten zu verstärken dann ist die nächste Frage für mich zu beantworten. Dazu suche ich wie üblich nach einfachen Kombinationen, irgenwelche zu sehen? Nein, ok! Da nichts an einfachen Sachen vorhanden ist und auch nicht richtiges droht kann also an die Ideenfindung gegangen werden.
Dazu die passende Stellung hier, entstanden aus der spanischen Eröffnung obwohl die Eröffnung hier nichts zu Sache tut. Es geht um Ideenfindung.
Falls Ihr etwas in dieser Stellung rechnet dann benutzt bitte kein Schachprogramm dazu, da dieses Training sonst sinnlos wäre. Und noch etwas ganz wichtiges ist zu wissen wann das berechnen abgebrochen werden kann. Viele Spieler berechnen und denken damit fertig zu sein um dann zu sehen daß der Gegner weiter gerechnet hat und der Ausgang der Situation anders als berechnet ist. Wir kommen später noch zu dem Thema wie berechnet wird und wie verhindert wird sich in seinen eigenen Berechnungen zu verwirren. Zurück zu dem Thema hier:

Die Stellung:
FEN-Code (Einfach kopieren und in Fritz/Chessbase einfügen):
r1bq1rk1/2pnbppp/p2p1n2/1p2p3/3PP3/1BP2N1P/PP3PP1/RNBQR1K1 w - - 0 11

Ich würde hier gerne ein kleines Diagramm einfügen. anscheinend funktioniert diese Option aber nicht ...
Es scheint so als wenn alle Optionen wie Farbe usw. nicht korrekt funktionieren


Diese Stellung entstand aus den Zügen:

1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0-0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 d6 8.c3 0-0 9.h3 Nb8 10.d4 Nbd7

Wie geht es weiter? Ein geeignetes Mittel ist zum Ideenfinden das sogenannte Wunschkonzert. Dazu denkst Du Dir einfach alle Deine Figuren vom Brett weg und denkst Dir daß Weihnachten ist und Du die Figuren EGAL WO hinstellen kannst. Also auf die absolut besten Felder die Dir vorstellen kannst. Nachdem dieses im Geist geschehen ist, mußt Du Dir folgende Fragen beantworten:

1) Ist dieses überhaupt möglich?
2) Ist es in naher/ferner Zukunft "vielleicht" möglich?
3) Ist dieses Feld für meine Figur so nebenbei immer ein wenig im Auge zu behalten?
4) Ist es durch irgendeine ungefährliche Zugfolge möglich die Figur auf dieses Feld hinzumanipulieren?

Normalerweise geben diese Fragen für verschiedene Figuren verschiedene Antworten. Z.B. in dieser konkreten Stellung hier .....

Was wäre die ideale Aufstellung der weißen Figuren wenn Weiß schalten und walten könnte wie er wollte?

Was sind die schwer aushebelbaren Felder, also Felder welche schwarz schwer unter Kontrolle bekommt, oder nur dadurch unter Kontrolle bekommt, indem er andere Felder schwächt?

Wo hat die Figur X die beste Nah/Fernwirkung?

Wo sind Möglichkeiten für kleine häßliche Sticheleien?

!!! Auf was muß ich immer achten bei meinem Ausflug in das Traumland damit dieser nicht wie eine Seifenblase vom Gegner zerplatzt wird? !!!

Ich würde gerne wissen ob diese Art der Schreibweise ok für Euch ist oder ich anders schreiben soll.

Ich warte 2-3 Tage bevor ich weitermache.
Heute: Freitag 13.08.2004

Geändert von Tschatarunga (15.08.2004 um 09:15 Uhr)
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #2 (permalink)  
Alt 13.08.2004, 13:41
Benutzerbild von Giga Green
Giga Green
Schachjournalist
DWZ/Elo: 1400
 
Registriert seit: 02.2004
Ort: Delmenhorst
Beiträge: 278
Das was du geschrieben hast, war sehr lesenswert und hilfreich, vielen dank.
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #3 (permalink)  
Alt 13.08.2004, 19:09
Jack Bauer
Einsteiger
 
Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 13
Ich kann mich anschließen du hast dir wirklich viel mühe getan


Aus welchem Buch hast du das abgeschrieben NE SCHERZ

Bisher sehr hilfreich das meißte sagt mein Trainer auch immer^^


Kannst so weiter schreiben!



MFG Jack Bauer
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #4 (permalink)  
Alt 15.08.2004, 09:19
Gast5496
Gast
 
Beiträge: n/a
Ich warte noch ein wenig

Gibt es eine Option womit ich direkt an der korrekten Stelle eine Imagedatei einfügen kann? Diese haben maximal 30 Kbyte. Dies wäre für diesen Kurs sehr wichtig. Falls nicht dann nächste Frage, kann ich mehrere Dateien anhängen? Es scheint als wenn pro Posten nur ein Anhang erlaubt ist.

Schöne Grüße
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Geändert von Tschatarunga (15.08.2004 um 09:22 Uhr)
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #5 (permalink)  
Alt 15.08.2004, 12:52
Benutzerbild von Giga Green
Giga Green
Schachjournalist
DWZ/Elo: 1400
 
Registriert seit: 02.2004
Ort: Delmenhorst
Beiträge: 278
Re: Wie findet man Ideen?

Zitat:
Original geschrieben von Tschatarunga
Allgemeines:
Ich würde hier gerne ein kleines Diagramm einfügen. anscheinend funktioniert diese Option aber nicht ...
Es scheint so als wenn alle Optionen wie Farbe usw. nicht korrekt funktionieren

Also die Farben funktionieren doch ! ! !

Diagramme und Bilder kann man nundirekt einfügen und mehr als ein Bild pro Post funktionier auch, jedenfalls, ist das so eingestellt.
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #6 (permalink)  
Alt 16.08.2004, 05:52
Gast5496
Gast
 
Beiträge: n/a
Danke Giga Green ... und weiter geht es

(K=König, D=Dame, T=Turm, L=Läufer, S=Springer, B=Bauer, =Bauer)


Montag, 16.08.2004

Wo sind also nun die guten Felder? Laß uns einmal zusammen dieses Wunschkonzert durchdenken.
Als erstes sollten uns sofort die beiden Felder d5 und e5 auffallen. Bei d5 ist zu beachten daß der Sf6 dieses bewacht, bei f5 ist der Zug g6 zu beachten. Allerdings hinterläßt der Zug g6 Spuren (evt. schwache Felder auf f6,h6 und g7 da dort ein Loch ist wo kein L steht.). Sehr interessant ist nun noch diese beiden Ideen zu verbinden. Was ist wenn wir also mal etwas auf f5 stellen um g6 zu provozieren und wenn diese passiert ist wieder abhauen, den Sf6 belästigen bis dieser abhaut und danach ist d5 für uns? Nur so eine Idee..... Ok, mal weiter sehen. Was für eine Figur wäre auf f5 am besten? Ich nehme mal an ein S da dieser nach g7 mit Opfergelüsten leuchtet und auch den Le7 (sofern dieser mutig stehen bleibt) angrinst. Auch ist nach evt. g6 das Feld h6 einladend. Natürlich wird der Le6 nur dann getauscht wenn dieser für Schwarz eine Hilfe ist. Wenn nicht dann kann er dieses nutzlose Teil behalten. Im Augenblick schaut es irgenwie so aus als wenn Schwarz ok steht, aber etwas beengt.
Wie ist es nun möglich einen S auf f5 zu stellen? ASha, Sb1-d2-f1-g3-f5. Ok, dies wäre mal geklärt. Dieses hier zu schreiben dauerte ca. 5 Minuten, es durchzudenken sollte 5 Sekunden dauern, wenn nicht kürzer. Bei solchen Feldersuchen immer die Dynamik der Stellung beachten wie diese sich im Laufe der S-wanderung verändern könnte. Dies ist normalerweise vorherzusehen. Nachdem wir zu dem Schluß gekommen sind, daß f5 ein gutes Feld für den Springer ist suchen wir weiter nach guten Feldern. d5 ist weiterhin im Angebot, auf a4 können wir Schwarz etwas ärgern indem wir dort einen B hinstellen, c6 schaut interessant aus, ist aber zu weit im schwarzen Lager als daß wir da was hinstellen könnten, denk ich mal. Schwarz wird bald Wachen aufstellen die automatisch c6 mit bewachen. e6 ist noch für fernere Zukunft interessant da sich die Stellung ja verändern wird und evt. f5 erfolgt. Damit wird e6 dann ein sehr interessantes Feld, speziell sollten wir die Diagonale a2-g8 im Augenwinkel behaltet. Irgendwelche anderen guten Felder für Figuren, Diagonalen, Linien? Mal sehen; c1-h6 ist sowieso unseres, aber nicht wirklich beeindruckend. Der Lc1 stürt da hinten also muß er raus. Wohin? Ld2 ist nicht gut da stört er die Weitsicht der D, Lf4 geht nicht, Lg5, naja, vielleicht mal später wenn g6 provoziert wurde, also was ist mit Le3? Geht vorläufig nicht, da würde er aber mal für eine Weile Hausarbeit verrichten. Also muß erst mal geklärt werden was mit dem e4 los ist. Der muß dann gedeckt werden. Dies kann durch Lc2 erfolgen. Vielleicht geht auch mal ein Bauernsturm auf dem K-flügel? Dies geht aber nur wenn die Mitte abgeschlossen ist. Normalerweise sollte ein K-Sturm mit dem K auf der gleichen Seite wie der Sturm erfolgt nur gemacht werden, wenn das Brett strategisch in der Mitte durchgeschnitten ist. Dies behindert den Verteidiger schnellstens die Figuren von links nach rechts und andersrum zu bewegen. Also muß er sich im klaren sein wohin er was stellt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang daß viele Spieler Partien verlieren weil sie zuwenig Verteidigungsfiguren beim Angriff im eigenen Hauptquartier zurücklassen. Würdet Ihr euer Lager unbewcht lassen? Ich nicht. So, nachdem wir etwas bei Weiß nachgesehen haben mal zu Schwarz. Da wir ja mit Weiß etwas erreichen wollen wäre es auch sinnvoll die hinterhältigen Strategien von Schwarz zu wissen. Da im Schach der CIA und KGB nicht brauchbar sind und auch andere Spione nichts ermitteln könnten lassen wir einmal gesunden Menschenverstand walten. Als Schachspieler haben wir hoffentlich diesen .....
Der schwarze Spieler wird sicher nicht tatenlos zusehen wie Weiß ihn so langsam überwalzt. Also was tut er? In Stellungstypen wie diesem hier z.B. ist es üblich den weißen solange und belästigend am D-flügel zu nerven bis dieser seinen Truppen dahin bringen muß um die Balance dort aufrecht zu erhalten und dadurch fehlen dem weißen aber Figuren für den Angriff am K-flügel. Ok. Wie erreicht schwarz dieses. Lb7 um Platz für die Türme zu machen, Danach wandern die B. c7-c5-c4. Ein nicht zu unterschätzender Springer kann sich mal auf c4 einnisten und lästig nach b3 bzw. d3 und e4 grinsen. Aber bleiben wir realistisch. Wenn Schwarz gegen das weiße Spiel kein Gegenspiel haben sollte dann würde Schach nicht exisitieren. Beide Parteien haben gleiche Chancen ......
Noch etwas allgemeines. Ich sah letztens eine Partie zwischen mittelstarken Spielern (ca. 1800-1900). Der schwarze hatte eine klar bessere Stellung und sah nun daß er durch vorrücken eines B eine S-gabel hätte sofern der K diesen B nimmt. Allerdings sah der weiße dies und dadurch verbesserte sich die Stellung von Weiß erheblich.

Erkenntnis:
Suche N I E M A L S nach billigen Tricks. (Naja, außer im Blitz, hehe). Gehe I M M E R davon aus daß Dein Gegner dasselbe sieht wie Du. Also ist es angebracht mittels beweißkräftiger Stellungsverstärkung eine U N A B W E N D B A R E Situation entsteht in welcher der Gegner so zu reagieren hat wie Du es willst. Bleibe immer cool..... Wenn Du einen billigen Schnellschuß siehst dann beherrsche Dich. Suche nach ob etwas anderes auch nocht geht was seriöser ist. Nur wenn nichts anderes geht und der Zug Dir nicht das Genick bricht bzw. die Stellung entscheidend verändert dann versuche es.

So, die nächste Stellung entsteht nun aus den fortgesetzten Zügen:

1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0-0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 d6 8.c3 0-0 9.h3 Nb8 10.d4 Nbd7 11.Nbd2 Bb7 12.a4 c5 13.d5 c4 14.Bc2 Nc5 15.Nf1 Qc7 16.Ng3 Rfb8 17.Nf5 Bf8

An Giga Green: Wie kann ich genau an dieser Stelle hier ein Diagramm einfügen?


Was ist das Gefühl zu dieser Stellung? Wo sind die schwachen , starken Felder. Hat sich alles zu unserer Zufriedenheit entwickelt? Haben wir alles was passierte vorher gesehen? War irgenein Überraschungszug? Wenn ja, warum waren wir nicht fähig diesen vorher zu erkennen? Haben wir den Plan von Schwarz vorher gewußt? Wenn nein warum waren wir dazu nicht fähig? Gibt es irgendeine eine Chance den Druck in dieser Stellung zu verstärken? Wie geht es weiter. Und natärlich wieder unser Wunschkonzertdenken.

Allgemeines:
Versuche nicht die Stellung zu forcieren und mit der Brechstange durchzukommen sofern dafür keine konkreten Sympthome vorhanden sind. Das wichtigste ist eine Stellung spielbar zu halten. Vergleiche es mit eine Wildwasserkanal. Es ist dort oft nicht möglich die Ereignisse deutlich zu verändern, aber es ist möglich sich einfach in der richtigen Fahrrinne zu halten und einfach auf die Chance zu warten wenn man agieren kann. Viele Leute verlierne Partien weil sie versuchen die Stellung gewaltsam zu ihren Gunsten zu manipulieren. Besser ist wie vorher schon gesagt die Stellung in Fluß zu halten.

Beispiel:
Ich war im Jahr 1990 ein schon guter Spieler und verlor in schöner Regelmäßigkeit gegen stärker nominierte Spieler. Ich hatte aber nie das Gefühl daß diese besser spielten. Irgenwann dachte ich mir dann mal, warum muß ich eigentlich immer gewinnen? Ich sollte doch auch mal respektieren daß der andere auch stark spielt. Also änderte ich meine innere Einstellung und sagte mir "Wenn es remis ist dann ist es remis". So hielt ich also die Stellungen spielbar und versuchte nicht zu gewinnen. Dieses hatte einen entscheidenden Einfluß auf meine weitere schachliche Entwicklung. Ich gewann remisliche Stellungen, ich verlor nicht mehr viel Partien da ich mit remis auch leben konnte. Aber ich bekam durch diese denken oft die Möglichkeit auf unerwartete Chancen da ich meinen Gegner erlaubte Fehler zu machen. Machte er diese nicht dann hatte er das Remis genauso verdient wie ich, machte er diese Fehler dann wurde ER für seine Aufdringlichkeit bestraft.

Bis in 3 Tagen
Tschatarunga

Kommentare sind weiterhin willkommen. Ich will nicht daß ich langweilig werde. Also weckt mich auf wenn dieses geschieht.
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #7 (permalink)  
Alt 16.08.2004, 11:49
Benutzerbild von Enforcer
Enforcer
Garry des Forums
DWZ/Elo: 1875
 
Registriert seit: 04.2004
Ort: irgendwo in Nrw
Beiträge: 501
Also, ich wollte mal sagen, dass ich es toll finde, wie du dich hier um uns kümmerst... In meinem Verein haben wir keine Trainer, deswegen ist so ein Training für mich genau richtig... Nicht zuletzt, weil ich mich in der letzten Zeit sowieso viel mit Schach beschäftige.

Weiter so !
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #8 (permalink)  
Alt 16.08.2004, 12:38
Honk
alter Hase
 
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Beiträge: 182
Sehr interessant, das ganze. Z.B. das mit dem remis-ist-auch-ok. Weiss nicht, ob es richtig ist, hier schon was zu schreiben (die anderen sollen ja ohne Beeinflussung nachdenken), aber wenn man selbst nachdenken will, einfach nicht weiterlesen...

Es bietet sich an: Lg5, um den Doppelbauern zu provozieren, und Sf3-h2-g4, um dann auf f6 und h6 Druck zu machen, und ausserdem vielleicht die Dame einzubeziehen...
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #9 (permalink)  
Alt 18.08.2004, 05:08
Gast5496
Gast
 
Beiträge: n/a
Und weiter geht es....

Mittwoch 18.08.2004


!!! W I C H T I G - W I C H T I G - W I C H T I G !!!
Keiner ließt die Posten die nach diesem Posten hier kommen bevor er nicht diesen hier gelesen hat. Dadurch wird ein Einfluß von anderen vermieden.
!!! W I C H T I G - W I C H T I G - W I C H T I G !!!


Was könnte nun in dieser Stellung die weiterführende Idee für Aktivitäten sein? Haben wir schon vorher den ungefähren Ablauf der Strategien richtig erkannt? Es scheint so. Also mal sehen was nun los ist. Weiß hat in dieser Stellung eigentlich nur ein einziges Problem und das ist noch zu klären, danach kann man sagen daß Weiß seine Erüffnungsporbleme exzellent gelöst hat. Das Problem ist daß wenn möglich die Türme verbunden sein sollten. Speziell da wir ja mit schweren Unwettern auf der Damenseite rechnen können. Wie zu sehen ist, muß also die Dame weg. Wohin? Der L geht wie schon vermutet auf die beiden Felder e3 oder g5. Danach sollte mal vorläufig alles in Ordnung sein. Da weiß aber irgendwann ja mal wohl f4 spielen wird sollten wir uns schon mal entfernteste Gedanken an den kräftigen Lf8 (später mal Lg7?) machen. Dieser kann evt. unangenehm werden. Naja, man kann halt nicht nur Vorteile haben und Schwarz ist ja auch nicht dumm. Wir müssen halt die Realität akzeptieren daß Schwarz auch gut Schach spielt. Sollte dies nicht der Fall sein dann hätten wir ja nicht so eine Aufgabe vor uns. Also, nach all dem BlaBla von mir geht es nun ans eingemachte. Ich erwarte von Euch nun KONKRETE Zugvorschläge. evt. mit Ideen. Berechnet diese Züge mal am Brett. Setzt Euch hin, konzentriert Euch. Und GANZ WICHTIG, keine Schnellschüsse. Viele Leute verlieren Partien weil sie das Hirn in den Fingern haben, also ziehen ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken. Selbst im Blitz ist das meistens nicht notwendig. Nur wenn bekannte Stellungen vorhanden sind in denen wir wissen was möglich ist kann dies ok sein. In Turnierpartien sollte aber selbst dann zumindest 2-3 Sekunden Kontrolle erfolgen. Ich erinnere mich an Partien von Weltklassespielern welche Partien wegen Fingerfehlern verloren. Also, keine Fingerfehler. In Turnierpartien habt Ihr genug Zeit diese zu vermeiden.

Ich warte also nun auf konkrete Vorschläge. Und wenn es geht nicht nur für eine Zug sondern für eine Serie ......


Viel Spaß, hehe


Allgemeines:
Wenn Ihr eine Schachpartie spielt, dann ARBEITET am Brett. Damit meine ich nicht daß Ihr neben dem Brett einen Tunnel für die U-Bahn mit einem Hackebeil klopfen sollt, sondern daß Ihr wirklich am Brett arbeitet. Also nicht die Faulheit siegen lassen. Benutzt Eure Zeit die Ihr habt für sinnvolle Arbeit. Vergeudet keine Zeit mit sinnlosen Berechnungen. Diese Zeit braucht Ihr wichtiger für die wichtigen Abschnitte im Spiel. Erkennt wenn die entscheidende BErechnungsposition des Spiels gekommen ist. Um eine Partie zu gewinnen ist es ja so, daß die Spannung der Stellung wie bei einem Luftballon immer mehr wird. Sorgt dafür daß Ihr die Nadel in den Ballon stecht bevor er unkontrolliert von selbst platzt.
Zum berechnen: Oft kommt es vor daß gerechnet wird und dann kommt die Verwirrung und dann geht nichts mehr. Also neu von Anfang an diese Position durchrechnen, huch, jetzt kommt ja auch noch diese Variante. Warum habe ich denn dieses vergessen? Ich hatte doch noch etwas anderes gesehen. Ach, egal, ich mache mal diesen Zug, der wird schon gut sein. Nein Nein Nein!!!! So nicht, meine Freunde. Was tun wir wenn wir wirklich rechnen müssen? Erst mal sollten wir uns innerlich darauf einstellen daß wir jetzt zu arbeiten haben. Also alles um uns herum wird abgeschaltet. Keine Show, keine Unterbrechung akzeptieren. Einfach auf das Brett schauen und los geht es.

Wie wird eigentlich von stärkeren Spielern eine Stellung berechnet? Es scheint ja so zu sein daß die immer mehr sehen. Warum nur? Sind wir dümmer als die, haben die ein besseres Gedächtnis? Ich kann nun nur von mir reden. Allerdings ist dies eine Methode die jeder starke Spieler mit leichten Abweichungen benutzt.
Zuerst wird einmal der übliche Überblick nach dem Zug des Gegners gemacht. Wenn jemand in Eurer Wohnung war und diese wieder verlassen hat, dann schaut Ihr Euch ja auch um ob noch alles am rechten Fleck ist. Dasselbe im Schach.
Dazu kommen die essentiellen Fragen:
1) Was für Ideen hat der Gegner?
2) Was bedeutet der letzte Zug für mich? Sofortige Reaktion notwendig?
3) Alles gedeckt? Nichts direkt oder in einer Blitzkombination (2 Züge) was ich verlieren könnte?
4) Schnüffel, Schnüffel ..... Irgendwelche Gemeinheiten von Ihm in Vorbereitung? (Dein Killerinstinkt sollte dies Dir sagen)
5) Hat sich die Situation so geändert daß ich meinen Plan verwerfen muß?
6) Kann ich meinen Plan weiter fortsetzen, evt. mit leichten Modifiaktionen?
7) Gibt es irgend eine Schlechtigkeit die ich meinem Gegner sofort antun kann? (Damit meine ich aber nicht simple Fallen die der Gegner sofort pariert)

So, nachdem alle diese Fragen angenehm beantwortet sind, geht es los mit dem rechnen.

Zuerst wird eine grobe Filterung gemacht. Welche Züge stechen mir sofort ins Auge? Ok, Also dann geht es mal an die Feinrechnung. Was passiert wenn ich den am klarsten erkennbaren Zug mache? Rechne zuerst immer nur die Hauptvariante durch. Sagen wir einmal daß es eine konkrete Sitaution ist in der wirklich gerechnet werden kann. Dann rechnen wir und rechnen wir. Es kommt ein Punkt in dem der Faden verloren geht und es unklar wird. Was habe ich eigentlich jetzt gerechnet? Habe ich nicht dieses oder jenes vergessen usw?
Jeder kennt das. S T O P !!! Hier kommt nun der Memorycheck. Sollten wir anfangen uns zu verwirren dann nicht mehr weiterrechnen. Auf das Brett sehen und die aktuelle berechnete Position auf das Brett beamen, also sich vorstellen wo alle Figuren jetzt sind. Dieses solltet Ihr so intensiv wie möglich machen, also wenn notwendig 2-3-4-5 mal um auch wirklich alle Figuren sich auf den neuen Feldern vorstellen zu können. Es verbraucht weniger Energie als sich nochmal zu dieser berechneten Stellung vorzutasten. Außerdem kostet es sinnlose Energie dieselbe Stellung noch einmal zu ermitteln. Nachdem wir uns diese erreichte Stellung stark eingeprägt haben kann die Berechnung fortgesetzt werden bis diese Problem wieder auftritt. Dieses System der Zwischenspeicherung kann antrainiert werden. Es ist für Blitz unbrauchbar, aber für Turnierpartien sehr wichtig. Wenn ich vorher sagte daß am Brett gearbeitet werden muß, dann heißt dies daß auch mal ein kurzes Auge auf ALLE theoretisch möglichen Zügen ganz kurz ein Blick geworfen werden sollte. Manchmal ist ein Gurkenzug doch keiner.
Soviel vorerst einmal zum berechnen. Dazu mal später mehr.

Geändert von Tschatarunga (18.08.2004 um 05:13 Uhr)
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #10 (permalink)  
Alt 20.08.2004, 02:23
Sielose
Neuling
 
Registriert seit: 04.2004
Ort: Wien
Beiträge: 6
Grüße !
Ich besitze zwar keinen Hut, hätt ich einen würd ich ihn jedoch sofort ziehen !
Danke Tschaturanga ! Es tut gut zu wissen, daß es noch Leute gibt die sich bemühen ...
Ich kann zur aktuellen Entwicklung des Trainings leider nix konstruktives hinzufügen, ...
Ich möchte nur den kleinen Vorschlag machen, daß Du vielleichst mehr Absätze einfügst und so das Gewicht der Information ein bißchen verteilst ... die bereits vorhandene Aufteilung Trainingspartie/Allgemeines ist ja eh schon gut, jetzt muss nur noch das Auge ein bißchen entlastet werden ...
Mit freundlichen Grüßen, Sielose
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #11 (permalink)  
Alt 20.08.2004, 05:21
Gast5496
Gast
 
Beiträge: n/a
Hi Sielose

Ich werde mich bemühen mehr strukturiert vorzugehen. Mir gehen allerdings beim schreiben solcher Sachen immer so viel Informationen durch den Kopf dass ich versuche dies sofort mitzuteilen bevor diese wieder verfliegen. Ich hoffe dass jeder der interessiert ist, sich das eine oder andere hier rausholen kann. Ich bin mit Sicherheit nicht der Weissheit letzter Schluss, bemühe mich aber. Dies ist das erste Mal dass ich sowas jemals mache, es ist eine Art Training für mich so etwas zu tun. Ich bin wie ich schon sagte eigentlich nicht so sehr an bestimmten Stellungen interessiert sondern mehr an allgemeinen Richtlinien und Hilfen.

Hmmm, schon wieder war kein Absatz drin, hehe ......

Ich werde mich bessern .....
Morgen geht es sowieso weiter mit dem nächsten Abschnitt.

Schöne Grüße
Tschatarunga
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #12 (permalink)  
Alt 21.08.2004, 13:16
Gast5496
Gast
 
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Samstag, 21.08.2004

So, mal sehen was Ihr zu diesen Zügen meint.....

1.e4 e5 2.Nf3 Nc6 3.Bb5 a6 4.Ba4 Nf6 5.0-0 Be7 6.Re1 b5 7.Bb3 d6 8.c3 0-0 9.h3 Nb8 10.d4 Nbd7 11.Nbd2 Bb7 12.a4 c5 13.d5 c4 14.Bc2 Nc5 15.Nf1 Qc7 16.Ng3 Rfb8 17.Nf5 Bf8 18.Qe2 Bc8 19.g4 Bd7 20.axb5 axb5 21.Bg5 Ne8 22.Nd2 Ra7 23.Be3 Rba8 24.Rxa7 Rxa7 25.f4 Ra2

Wenn Ihr diese Züge nachspielt dann könnt Ihr erkennen wie beide Spieler versuchen ihre Ideen durchzusetzen. Da es aber natürlich nicht einen zwingenden Gewinn bei gutem Spiel des Gegners gibt, muss immer mal hier und mal da gebastelt werden um die Stellung zusammenzuhalten. Trotzdem sollte das aktive Spiel (ich sage absichtlich nicht Angriff, da es ja keiner ist) weiter entwickelt werden. Manchmal muss man halt defensive Züge machen, manchmal hat man Zeit für aktive Züge. Es ist wie im richtigen Leben, es gibt kein IMMER vorwärts.

Ich habe übrigens diesmal absichtlich kein Diagramm eingefügt damit ihr gezwungen seid die Züge nachzuspielen .... sofern Euch dieses Training hier nicht langweilt.

Wir stellen uns natürlich wieder einmal einige Fragen:

1) Droht Gefahr vom Gegner? Keine simple Falle übersehen?
2) Was war die Idee vom Gegner mit dem letzten Zug?
3) Könnte sich der Spielplan vom Gegner zu einer sich verdichtenden Gefahr zusammenbrauen? Wenn ja, sollte versucht werden diesen Plan zu stören/manipulieren.
4) Sind meine Pläne weiter ok? Irgendwelche Modifikationen notwendig? War der Plan falsch?
5) Welcher Plan wird weiter verfolgt?

Und nun geht es etwas tiefer ins Geschehen als in den Posten davor.
6) Wie würde ich spielen wenn ich der Gegner wäre?

Viel Spaß beim durchspielen der Züge. Es wird jetzt eigentlich erst so richtig interessant.....

Wie könnte die Partie nun weitergehen?
Ich denke dass dies eine sehr lehrreiche Partie ist. Es tut mir leid falls einige dabei sind welche keine Spanische Eröffnung spielen. Es geht aber trotzdem sowieso nicht über Eröffnungen sondern Spielideen....


Allgemeines:
Es ist eine Angewohnheit unangenehmes zu übersehen da es eben unangenehm ist. Dies kann vielleicht in der Öffentlichkeit diskret genannt werden, im Schach ist es beschleunigter Selbstmord. Hier ist es genau andersrum, unangenehmes wird sofort gesehen und genauestens beobachtet oder sofern notwendig bekämpft. Wirkliche heranwachsende Bedrohungen müssen sofort bekämpft werden. Vergeßt aber niemals die Chancen auf hinterlistige Zwischenzüge!!!

Ich habe seit ich das Wort Zwischenzüge in mein Klein(st)hirn gebrannt habe recht viel Erfolg damit. Die Gegner sind oft überrascht über die kleinen Fiesheiten und Sticheleien. Ich suche allerdings auch immer danach. Speziell in forsierten Abtauschserien ist es oft möglich mal kurz die Bremse einzulegen, den Gegner zu örgern und dann mit der Abtauschserie fortzufahren.
Es ist natürlich zu beachten dass nicht zu spät abgetauscht wird. Viele Spieler versuchen sich zu perfektionieren und übertreiben das warten. Der richtige Zeitpunkt eines Schlagens ist eine Erfahrung. Speziell bei Bauerntauschereien nützt ein gutes fundiertes Endspielwissen. Denkt Euch in der Partie ab und zu mal alle Schwerfiguren vom Brett weg und schaut mal einfach ob die Bauernstruktur gesund aussieht.


Viel Spaß
Tschatarunga

Geändert von Tschatarunga (21.08.2004 um 13:18 Uhr)
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #13 (permalink)  
Alt 21.08.2004, 22:55
Jack Bauer
Einsteiger
 
Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 13
Ich habe die partienen von dir bis jetzt alle nachgespielt bl´ß komme ich immer durch einander mit den Buchstaben könntest du net mal die buchstaben einfügen wie D für Dame oder kannst du mal eine Liste daran hängen wo sozusagen die Übersewtzung ist?


MFG Jack Bauer
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #14 (permalink)  
Alt 22.08.2004, 00:06
Benutzerbild von Enforcer
Enforcer
Garry des Forums
DWZ/Elo: 1875
 
Registriert seit: 04.2004
Ort: irgendwo in Nrw
Beiträge: 501
Das ist die englische Schreibweise:

K=King/König
Q=Queen/Dame
R=Rook/Turm
B=Bishop/Läufer
N=Knight(?)/Springer
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  Wie findet man Ideen? Beitrag #15 (permalink)  
Alt 22.08.2004, 03:41
Gast5496
Gast
 
Beiträge: n/a
Sorry

Ich habe wieder einmal geschlafen. In Zukunft wird es deutsch sein:

1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 a6 4.La4 Sf6 5.0-0 Le7 6.Te1 b5 7.Lb3 d6 8.c3 0-0 9.h3 Sb8 10.d4 Sbd7 11.Sbd2 Lb7 12.a4 c5 13.d5 c4 14.Lc2 Sc5 15.Sf1 Dc7 16.Sg3 Tfb8 17.Sf5 Lf8 18.De2 Lc8 19.g4 Ld7 20.axb5 axb5 21.Lg5 Se8 22.Sd2 Ta7 23.Le3 Tba8 24.Txa7 Txa7 25.f4 Ta2
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