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Besser werden durch Schnellschach? Beitrag # 1 ( permalink)

14.07.2009, 14:43
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Benutzer
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Registriert seit: 03.2007
Beiträge: 25
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Besser werden durch Schnellschach?
Hallo,
ein starker Spieler bei mir im Verein meinte, das Turnierpartien den grössten Lerneffekt haben und man beim Schnellschach nur mit min. 30 min Bedenkzeit spielen sollte, wenn man noch etwas lernen will.
(Vom Blitzschach heißt es ja eh, es schule höchstens das taktische Auge.)
Gibt es bei 15 oder 20 Minuten Bedenkzeit noch (k)einen Lerneffekt?
Wie ist das bei euch? Ab welcher Bedenkzeit habt ihr (noch) Lerneffekte?
Von welchen "Faustregeln" habt ihr gehört (unter dem Gesichtspunkt eines Trainingswerts)?
Grüße, 
tictrack
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Besser werden durch Schnellschach? Beitrag # 2 ( permalink)

14.07.2009, 21:46
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Totaler Kenner
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Registriert seit: 11.2008
Beiträge: 164
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Durch Praxis sollte man immer was lernen. Selbst beim Blitzen kann man was lernen, wenn man schaut, ob das Eröffnungsrepertoire passt bzw. wo noch Lücken sind.
Beim Schnellschach kann man schon mal deutlich mehr rechnen als beim Blitz und einiges an Routine sammeln, auch bei 15 oder 20 Minuten, was bei Schnellschachturnieren auch meistens gespielt wird.
Natürlich hat man mit mehr Bedenkzeit auch immer einen besseren Trainingseffekt für Turnierpartien. Die meisten Spieler haben aber auch nicht immer genug Zeit, um viele Turniere mit langer Bedenkzeit zu spielen, da kann doch zwischendurch mal so ein Schnellschach-Turnier, das einen halben Tag lang dauert, nicht verkehrt sein?
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Besser werden durch Schnellschach? Beitrag # 3 ( permalink)

17.07.2009, 09:46
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Benutzer
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Registriert seit: 03.2007
Beiträge: 25
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Hallo,
je mehr Bedenkzeit, umso mehr kann man auch dabei lernen und umgekehrt. Soweit war mir das schon klar.
Ich wollte nur ein paar Meinungen dazu hören, welche Bedenkzeit man min. wählen sollte, damit man noch von sinnvollem Training sprechen kann.
Gruß,
tictrack
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Besser werden durch Schnellschach? Beitrag # 4 ( permalink)

17.07.2009, 15:20
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Forumsvollprofi mit Prädikat
DWZ/Elo: 2024/2061
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Registriert seit: 09.2006
Beiträge: 236
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also so wie ich das sehe befindet sich die magische grenz irgendwo um die 3 minuten. alles drunter hat mit schach nicht mehr viel zu tun. auch wenns natürlich trotzdem lustig ist 
klar kann man sich in einer 5 minuten partie nicht soooo unglaublich tief in die stellung versenken. dafür kann man aber an einem abend eine nahezu unbegrenzte anzahl an dingen ausprobieren. wichtiger als die bedenkzeit ist deshalb meiner meinung nach der gegner! eine blitzpartie gegen einen 22er wird dir sicherlich mehr bringen als 10 schnellschachpartien gg einen 1400er.
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Besser werden durch Schnellschach? Beitrag # 5 ( permalink)

18.07.2009, 00:49
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Totaler Kenner
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Registriert seit: 11.2008
Beiträge: 164
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Wenn du am Vereinsabend eine Partie spielst, dann solltest du die Partie auch mitschreiben, damit du nachher analysieren kannst. Wenn man nur spielt ohne zu analysieren macht man immer wieder die gleichen Fehler. Um die Partie überhaupt vernünftig mitschreiben zu können, braucht man schon etwas Bedenkzeit, 30 Minuten sind da schon recht kritisch, lieber 45 Minuten bis eine Stunde.
Wenn du online spielst, werden die Partien meistens automatisch mitgeloggt. Da könntest du hinterher auch Bullet-Partien analysieren, was aber eher weniger sinnvoll ist. Lange Blitz-Partien oder Schnellschach-Partien mit der Bedenkzeit 15+0 sind da schon mal für Analysen geeignet. Für richtig lange Partien finden sich oft auch keine Gegner.
Ich schaue öfters auch mal in meine 3-Minuten-Partien, wenn etwas in der Eröffnung nicht passte (unbekannte Variante, Zugfolge durcheinander geworfen, etc.) oder ein interessantes Endspiel auf dem Brett war. Hier kommt auch wieder die hohe Anzahl an Partien zu tragen: Wenn man abends ein paar Stunden lang spielt, bekommt man immer einiges an Feedback, in welchen Varianten es noch Probleme gibt. Da kann man dann direkt mal schauen, eine Notiz machen, etc.
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Besser werden durch Schnellschach? Beitrag # 6 ( permalink)

18.07.2009, 19:06
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Benutzer
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Registriert seit: 03.2007
Beiträge: 25
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Ok, mitschreiben zu können als Analysevoraussetzung ist schon mal ein sehr wichtiges Kriterium. Abgesehen vom Internetschach bestätigt dieses Kriterium 30 oder eben besser 45-60 Min als Minimum.
Ein Ausgangspunkt meiner Frage war, das es für das Training immer heißt, Intensität der Beschäftigung ist wichtiger als Quantität.
In diesem Sinne müßte mir ja eine Turnierpartie in z.B. 3 Stunden mehr bringen, als in der gleichen Zeit 3 Partien a 30min oder 6 Partien a 15min oder gar 20 Blitzpartien zu spielen.
tictrack
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