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Unter Taktik versteht man das konkret-kuzrzfristige Ausnutzen der Situation auf dem Brett. Dabei macht man sich häufig eine mehr oder wenige zwangsläufige Zugfolge für beide Seiten zunutze und man muß hier häufig mehrere Züge im Kopf vorausberechnen. Gelegntlich opfert man zu Beginn einer Kombination etwas Material (z.B. Läuferopfer auf h7 oder Grundreihenmatt) um es am Ende einer Kombination mit Gewinn oder Matt zurück zu erhalten.
Dagegen versteht man unter positionellem Spiel das strategisch-langfristige Spiel. Man spielt hierbei auf positionellen Schwächen des Gegners wie z.B isolierte oder rückständige Bauern, deplazierte gegnerische Figuren oder ähnliche Elemente.
Es ist wahr, dass man um wirklich gut Schach spielen zu können. natürlich beides beherrschen muß. Hannes hat ganz recht, wenn er feststellt, dass ein solider positioneller Vorteil (z.B. Läuferpaar) taktische Operationen begründet. Wer wollte das bei einem Läuferpaar abstreiten ?
Wenn man mit dem Schach beginnt sollte man sich zunächst der Taktik widmen, da dies die Grundlage für alles weitere darstellt.
Die meisten Spieler sehen sich selbst allerdings eher als Taktik oder Positionsspieler, man tut allerdings gut daran, sich "der anderen Seite des Schachs" gegenüber nicht völlig zu verschließen, da dies den eigenen schachlichen Horizont und damit auch die Spielstärke nur einschränkt. Manchmal gibt es halt Stellungen, die man halt positionell bahandeln muß,
obwohl man lieber positionell spielen würde (oder umgekehrt).
Es ist allerdings wahr, dass es genügend Leute gibt, die sich mit taktischen Betügereien immer wieder aus der Affäre zu ziehen vermögen, ich selbst bin ein großer Vetreter dieser Gruppe. Das letzte Wort hat tatsächlich häufig die Taktik.
Gruß cream
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