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27.06.2005, 17:04
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Neuling
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Registriert seit: 06.2005
Beiträge: 10
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Wie wird man besser?
Spiele seit einiger Zeit auf schach.de frei nach dem Motto "Übung macht den Meister". Ist das wahr, kann man sich die Theorie sparen und besser werden nur durch aktives spielen? Oder sollte ich doch etwas zur Theorie greifen. Weiß nicht wie ich anfangen soll mein Spiel zu verbessern, gibts da ein Rezept um in Bereiche von 2000er Elo zu kommen?
Muß man jeden eigenen und gegnerischen Zug bis ins unendliche rechnen oder reicht es bis max. 2 Züge? 
Muß ich mir Literatur anschaffen?
Habt iht paar Ideen wie man besser werden kann?
conhuljo
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27.06.2005, 17:38
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: blitz 1500
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Registriert seit: 03.2005
Ort: Neuss
Beiträge: 68
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Spiele auch auf schach.de und beschäftige mich nicht mit Theorie.
Man verbessert sich definitiv durchs viele Spielen, aber richtig stark wird man ohne Theorie, gutes Training und richtige Wettkämpfe auf gar keinen Fall.
2000 Elo auf schach.de heisst ja nicht 2000 Elo in Wirklichkeit.
Vielleicht hast du dann eine reele Spielstärke von 1700-1800 DWZ und 1800 Elo. Spielstärke 2000 DWZ/ bzw. Elo nur durch schach.de halte ich für mehr als unwahrscheinlich.
Wenn man wirklich was dazulernen will und die Zeit dafür hat, sollte man in einen Verein gehen.
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27.06.2005, 18:43
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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Bücher durchgehen, eigene Analysen, hartes Training 
Durch Spielen alleine besser ( von 0 auf 2000) werden?
Ich bin mir eigentlich so sicher, dass ich das einfach mal verneinen will 
Ich habe schon sehr oft gehört, dass man durch alleines spielen mit gutem Partner ( 200+ als die eigene zahl) genauso an Spielstärke zunehmen kann, wie mit einem richtigem training - glaube aber nicht so richtig dran...
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27.06.2005, 18:48
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Kenner
DWZ/Elo: 1940
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Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 116
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Viel zu spielen ist sicher hilfreich, um Erfahrung zu sammeln, aber es nützt nur, wenn du auch die "richtigen" Züge spielst.
Nur dann automatisiert sich dein Spiel und es werden sich positive Effekte feststellen lassen.
Denn wenn du die selben Denkfehler immer wieder begehst, schadest du deinem Spiel ungemein.
Daher ist der theoretische Unterbau schon sehr wichtig, da er dir aufzeigt, wie die Stellungen zu spielen sind.
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27.06.2005, 21:57
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CM des Forums
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 355
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jedenfalls sollten zwei züge nicht das maximum an voraus zu berechnenden zügen sein.
manchmal, musst du selbst entscheiden, muss man einfach mal etwas denken
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27.06.2005, 23:11
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Neuling
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Registriert seit: 06.2005
Beiträge: 10
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Welches Buch würdet ihr empfehlen? Welches Buch ist die Schach-Biebel?
Hab bis jetzt nur zwei Bücher:
Von Garri Kasparow "Gewinnen beim Schach" und von Aleksei Suetin "Schachtraining". Hab noch keins davon gelesen.
Meine Spielstärke ist ca. 1200 Elo (schach.de) und ich hab von Eröfnungen und der ganzen Theorie keine Ahnung. Das zu meiner Person. Will mich auf jeden Fall verbessern.
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28.06.2005, 00:38
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Aktiver
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Registriert seit: 02.2005
Beiträge: 31
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ganz für den anfang: daniel king: wie man im schach gewinnt
und als bibel kannst du folgende bücher vertehen:
tarrasch: das schachspiel
nimzowitsch: mein system (da kannst du ein leben lang draus lernen, ist fürn anfänger sicher harte kost, bringt aber trotzdem was)
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28.06.2005, 00:49
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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Also vom Spielen alleine wirst auch besser, keine Frage. Aber du erreichst irgendwann einen toten Punkt, und ab da hilft nur noch aktivers Lernen weiter (Trainning, Analysen, welche du am besten mit stärkeren Spielern machst, Bücher, Schachverein + Turnierspiele). Wann der tote Punkt kommt, also bei welcher geschätzten DWZ in etwa, ist wohl vom Talent abhängig. Der eine wird bei DWZ 1000 stagnieren, jemand talentiertes vielleicht erst bei DWZ 1800.
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12.07.2005, 10:37
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Benutzer
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Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 26
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Wie wird man besser, war die Frage.
Kann da keiner eine Auskunft geben ?
Eröffnung: Einige Eröffnungen anschauen. Die Varianten aber nicht auswendiglernen, sondern den Sinn der jeweiligen Eröffnung zu verstehen versuchen ( z.b.: Angriff auf e5 oder d5 für weiß , oder Angriff auf e4 oder d4 für schwarz), da ja der Sinn jeder Eröffnung darin besteht, daß Zentrum zu beherrschen ( von Nah und Fern mit den Figuren auf die Felder e4, d4, e5, d5, wirken , oder das Zentrum mit den Bauern besetzen.
Mittelspiel: Taktik und Strategie lernen. Den eigenen Raum sichern und den feindlichen Raum angreifen. Schauen wo die schwachen Felder des Gegners sind ( jene, welche vom Gegner wenig oder gar nicht in seinem Raum gedeckt sind ) und dort die meisten eigenen Figuren zum Angriff führen.
Endspiel: Mit dem Endspieltraining sollte man sowieso als erstes Anfangen.
Ist meiner Meinung nach der einfachste Teil und zugleich auch der Lehrreichste. Da man von der Eröffnung her oder dann im Mittelspiel erkennen kann, wann der richtige Moment gekommen ist, um die Figuren so abzutauschen, daß man ein gewonnenes Endspiel hat.
Bin nur Hobbyspieler und warte jetzt auf die Tipps der ganz Großen in diesem Sport. Bitte meldet Euch!
Viel Spaß
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12.07.2005, 11:14
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Ganz groß
Reicht 1,86m?:-)
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12.07.2005, 12:45
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Neuling
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Registriert seit: 07.2005
Ort: Berlin
Beiträge: 1
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So wird man besser.
durchaus durch das Gespiele auf schach.de. Aber das ist nur nachhaltig in Kombination mit folgenden Punkten:
1 Theorietraining
2 Nachspielen von GM-Partien
3 Teilnahme an richtigen Turnieren mit langer Bedenkzeit
Ich habe mich selbst innerhalb eines Jahres um knapp 500 DWZ-Punkte verbessert von ca. 1200 auf ca. 1700 verbessert und denke, dass da sogar noch etwas Spielraum ist. Folgende Empfehlungen kann ich geben:
Zu 1 - dem Theorietraining. Auf hohem schachlichen Niveau wird vorwiegend empfohlen, mit dem Endpiel zu beginnen und die Eröffnung hinten anzustellen. Ich denke, dass das falsch ist. Es nützen eben keine guten Endpielkenntnisse, wenn man keine (vorteilhaften) Endspiele erreicht, denn dazu muss man zunächst die Eröffnung und das Mittelspiel überstehen. Wichtig ist nun, dass man sich darüber im klaren sein sollte, was man spielen möchte - sprich man sollte sich ein Eröffnungsrepertoire schaffen. Das ist natürlich sehr schwer, wenn man noch gar keine Eröffnungen kennt. Hier ist es hilfreich, sich darüber Gedanken zu machen, welche Spielweise man selbst bevorzugt - den Angriff, die Verteidigung, das Lavieren. Stellt man fest, dass man scharfe Spiele mag, sollte man 1. e4 spielen. Mag man defensive Spiele, so ist 1. d4 eher angebracht und will man sich alles offenhalten, so kann man z.B. mit 1. Sf3 beginnen.
Darauf aufbauend erforscht man nun, welche möglichen Abspiele sich auf diese Eröffnungszüge ergeben. Ich selbst mochte zunächst vor allem ein scharfes Spiel, habe also 1. e 4 gewählt. Es gibt darauf aufbauend zwar ungeheuer viele Eröffnungen, aber schon im 2. Zug kann man diese Vielfalt eingrenzen. Auf 1. e4 e5 kann man z.B. 2. Sf3 spielen und es gibt immer noch sehr viele Möglichkeiten, was daraus werden soll oder aber man spielt 2. f4 und schon befindet man sich im Königsgambit und dabei bleibts dann auch.
So war es bei mir. Ich wusste also auf 1. e4 e5 spiele ich 2. f4 und damit das Königsgambit. Also habe ich nun sukzessive die möglichen Abspiele des Königsgambits gelernt. Dabei stellt man recht bald fest, welche Varianten man
gerne spielt und welche nicht und so spezialisert man sich zunehmend. Veruche niemals universal zu sein - im Schach nicht und im Leben auch nicht!
Nachdem man nun schon ganz passabel aus der Eröffnung kommt, denn man kennt ja die Theorie, folgt die Praxis und damit ergeben sich neue Probleme, die da heißen Strategie und Taktik - kurz "Straktik". ;-)
Es kommt also darauf an aus der sich ergebenden Stellung einen Plan abzuleiten und vorteilhafte Gelegenheiten (die Taktik) auszunutzen.
Die Taktik kann man gut schulen, denn hier gibt es häufig wiederkehrende Motive - wie das Abzugsschach, die Fesselung oder gewisse thematische Opfe
(z.B. auf h7 oder f7). Man muss diese Motive einfach kennenlernen und dazu empfiehlt sich der schon genannte Klassiker von Tarrasch "Das Schachspiel" sehr. Natürlich muss man die Anwendung des Gelernten (wie immer) üben und anwenden. Dazu kann man entsprechende Bücher mit Übungsaufgaben durchgehen oder natürlich einfach (aufmerksam) spielen, wobei das vielleicht etwas weniger effektiv ist, aber dafür deutlich mehr Spaß macht.
Die Taktik allein wird es aber nicht bringen, denn die ist nur nützlich, wenn es taktische Gelegenheiten gibt. Um diese herbeizuführen, braucht man einen Plan. Der Plan leitet sich von der Stellung ab, die sich aus der Eröffnung ergeben hat und ist damit Bestandteil der gesamten Strategie, denn nicht jede Eröffnung ermöglicht die gleichen Pläne. Um einen Plan von der Stellung ableiten zu können, muss man die Stellung verstehen und bewerten können. Es gibt gewisse Kriterien, die das ermöglichen, wie z.B. die Bauernstruktur, die Lage der Könige, starke und schwache Felder, usw. Hier gibt es ein sehr gutes Buch: "Stellungsbeurteilung und Plan" von Anatoli Karpow.
Nun wird man selbst auf Grundlage eines guten Planes nicht immer (selten sogar) spielentscheidende taktische Gelegenheiten herbeiführen können. Viel öfter wird sich durch "Abwicklung", also den Tausch von Figuren und Bauern, ein Endpiel ergeben. Das ist ein ungeheuer weites Feld und natürlich der Schlüssel zu wahren Meisterschaft. Um hier wirklich gut zu werden braucht man viel Zeit und Geduld, aber auch wie in den vorangegangenen Teilen eine Systematik. Man muss selektieren, was sehr wichtig und sehr häugig ist und was weniger wichtig und weniger häufig. Bauernendspiele und Turmendspiele sind sehr häufig, das Mattsetzen mit Springer und Läufer dagegen höchst selten. Also sollte man sich zunächst mit Bauern- und Turmendpielen beschäftigen. Wichtige Fragestellungen für den Anfänger sind z.B. Wie führe ich einen Freibauern zur Dame oder wie halte ich einen solchen auf.
Endpiele muss man ebenfalls üben, aber durch spielen im Internet ist das nicht gut möglich. Hier braucht man gute Übungsbücher (Laszlo Polgar " Chess Endgames") oder CD's (Chessbase- Endspieltraining).
Das sind also die 3 Säulen der Schachtheorie - Eröffnung (Wissen), Mittelspiel (Strategie und Plan - Kreativität), Endpiel (Technik).
Zu 2.) Wenn man besser werden will, sollte man sich Großmeister-Partien anschauen und zwar regelmäßig. So wird man in Verbindung mit 1. Stück für Stück die Ideen verstehen, die hinter gewissen Eröffnungen stecken und ein allgemein besseres Verständnis für's Schach entwickeln.
Zu3.) Nur durch ernsthafte Anwendung des Gelernten wird man nachhaltig besser. Man muss also Turniere mit langer Bedenkzeit spielen. Und hier ist der wichtigste Tip für Anfänger: Nutzt die lange Bedenkzeit! Versucht das in 1. Gelernte in die Praxis umzusetzen. Nehmt euch die Zeit einen Plan zu entwickeln und überprüft sorgfältig kritische Stellungen, bevor ihr voreilig zieht.
So wird man besser - ganz bestimmt.
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13.07.2005, 22:59
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Neuling
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Registriert seit: 06.2005
Beiträge: 10
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Vielen Dank für eure Antworten. Ich fang dann schon mal an zu Lernen.
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14.07.2005, 00:29
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CM des Forums
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 355
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ich muss mich mal selbst berichtigen.
2 züge reichen(oder 4 halbzüge) in der regel(heißt aber nciht, dass du nciht mal in eine falle rennst, auch wenn du 2 z vorausberrechnest)
laut einigen weltmeistern denkt ein GM in der regel auhc nur meistens 4 Z voraus( sie können aber natürlich mehr leisten.gibt ja kombis mit 10+ zügen).
zitat von fischeer auf die frage, wie weit ein GM voraus rechne :
ich rechne nciht voraus, ich gewinne auhc so
intuition ist ja auhc nciht schlecht
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09.12.2005, 08:11
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Schachjournalist
DWZ/Elo: ~1750
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Registriert seit: 11.2004
Ort: Bonn
Beiträge: 267
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ich hab in den letzen monaten einen kleinen stärkesprung gemacht (mit dwz 1614 4/5 gegen ~1800 geholt) und versuche mal zu beschreiben was ich jetzt anders mache als vorher:
- riskantere wege wählen, also spannungen aufbauen. nicht den angenehmsten zug spielen, sondern den besten. erhöht die patzerchance, aber genau das muß man in kauf nehmen wenn man gegen einen besseren spieler mithlten will. man muß halt höllisch aufpassen!
- in der eröffnung aufpassen daß man sich nicht die strategie verbaut. früher habe ich mir oft den f- oder c-bauern mit schlecht stehenden springern zugebaut. klar, daß der gegner dann ein übergewicht im zentrum bekommt. gegen schlechtere oder gleichstarke ist es egal, gegen bessere ist es der kleine unterscheid
- der wichtigeste punkt: auf gar keinen fall angst vor einer hohen dwz des gegners haben. früher war ich von einer zahl über 1700 so eingeschüchtert, daß ich das spiel nach 1. e4 innerlich aufgegeben hatte 
egal wie hoch die zahl des gegners auch ist, er kocht auch nur mit wasser. er hat auch nicht mehr figuren als man selber. er kann auch durch experimentieren eine eröffnung so versauen daß er auf verlust steht. auch er kann in jedem zug eine figur einstellen, schließlich ist er auch nur ein mensch
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ich hoffe was ich geschrieben habe klingt nicht arrogant (schließlich steht die zahl von 1614 immernoch da), aber ich denke da diese erkenntnisse mir geholfen haben könnten sie auch anderen unter 1700 helfen
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28.04.2012, 20:38
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Neuling
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Registriert seit: 04.2012
Beiträge: 1
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Ich...
Ich stelle mit immer 4 fragen (hat mein schachtrainer mir gesagt soll ich immer machen ...
1.Was hat sich verändert
2.was hat der Gegner damit bezweckt
3.was droht
4.drei Züge raussuchen die gut sind und sich davon den besten raus suchen ....
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