Startseite Kostenlose Registrierung starten! Kalender Finde andere registrierte Benutzer Suchen Profil bearbeiten / Kontrollzentrum. Hier kannst Du Deine abonnierten Themen sehen, Private Nachrichten lesen und schreiben, Dein Profil und Deine Einstellungen bearbeiten.
Zurück   Schach! > Spielanalysen > Schachtraining für alle

Schachtraining für alle

Hier werden lehrreiche Trainingslektionen von einigen sehr erfahrenen Spielern gegeben.



» Navigation
» Forum
  Von Usern für User
  Rund ums Schach
  Literatur & Software
  Spielanalyse
  Eröffnung
  Strategie
» Forum durchsuchen
» Anmelden
Benutzername:

Kennwort:

Not a member yet?
Register Now!
» Karten
» Benutzer (724)
» Schach-Vereine etc. (9)
» Ereignisse (0)
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Thema durchsuchen Thema bewerten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #1 (permalink)  
Alt 23.08.2004, 00:16
Gast5496
Gast
 
Beiträge: n/a
Schach und Psychologisches / Vorbereitung

Angstgegner, übermächtiger Gegner ... was tun?


Hi,

was tun wenn wir unserem Angstgegner gegenüber sitzen oder einem anscheinend übermächtigen Gegner?

Zuerst mal zum Angstgegner (AG):
Da es ja der AG ist, habe ich ja schon gegen ihn einige Male gespielt da ich ja sonst diesen Gegner nicht als AG klassifizieren würde. Dies bedeutet dass ich mich gerade gegen diesen Gegner speziell vorbereite. Wenn ich weiss dass er sehr gerne ruhige Stellungen spielt dann schaue ich in der Partiepreparation nach ob ich irgendeine Variante spielen kann die das Brett zum abfackeln bringt. Ruhig auch mal Partien von ihm ansehen welche er gegen andere Gegner spielt. Welche Eröffnung spielt er gegen diese?
Falls der AG gerne scharf spielt dann wähle einmal eine ruhige Eröffnung. Da es sich ja um einen AG und nicht um einen übermachtigen Gegner (ÜG) handelt bedeutet dies dass der Gegner eigentlich zu schlagen wäre und nur ein psychologisches Problem oder eine Konfrontation von Spielweisen besteht in welcher er sich besser durchsetzen kann bzw. auf dem Brett dominiert und die Partie dadurch schon gewinnt obwohl diese vielleicht objektiv gar nicht gewonnen wäre. Da der AG also in einem Bereich liegt in welchem ich auch liege kann ich mir auch einmal Eröffnungen leisten zu spielen die ich nicht so gut kenne; er kennt diese ja dann auch nicht so gut und die Überraschung bewirkt oft einiges. Sollte ich aber versuchen seinen Ego zu brechen so spiele ich absichtlich meine Standarderöffnung, aber ich bereite mich wirklich vor. Also meine Partien gegen ihn von vorher genau durchsehen und schauen wo ich was für Pläne vermisst habe, wo ich leichtsinnsfehler gemacht habe und wo die Partie abgedriftet ist und warum. Wenn ich dann auch die nächste (evt. verlorene) Partie als einen Baustein auf meinen Weg seinen Ego zu brechen sehe dann kommt unweigerlich der Zeitpunkt an dem er brechen sollte. Er wird sich sehr wahrscheinlich nicht auf mich vorbereiten da er ja weiss dass er der AG ist. Ich lasse ihn solange in diesem Gefühl bis es knallt. Dann ist der Nymbus des AG gegangen. Oft ist es so dass wenn der AG gebrochen ist dass sich dieses dann genau umkehrt. Einen AG zu brechen ist eigentlich nur Heimarbeit, am Brett wird dann mit dem neu gewonnen Wissen und Selbstvertrauen nur die Ausführung der Heimarbeit erfolgen. Sollte es noch einmal schiefgehen, was solls, den Burschen schnappe ich mir das nächste Mal. Jedes Mal wird es besser.

Zum übermächtigen Gegner(ÜG):
Viele Spieler brechen gegen einen übermächtigen Gegner schon psychologisch zusammen da sie sich beeindrucken lassen bevor ein Zug getan ist. Ein ganz grosser Fehler ist es gegen einen ÜG die Eröffnung umzustellen um diesen zu überraschen. Dies ist unlogisch da dem ÜG sowieso egal ist was ich spiele und er dann noch zusätzlich den Vorteil hat dass ich mich in Bereichen bewege die ich nun überhaupt nicht mehr kenne. Also genau das Gegenteil. Ich spiele die Eröffnung die ich am besten kenne. Ich kenne die Stellungstypen die nach der Eröffnung entstehen und der ÜG kann ja auch nicht nur mit dem Finger schniooen und ich falle um. Also muss er mir erst einmal zeigen dass er sich in meinen Stellungstypen besser auskennt als ich. Sollte dies der Fall sein dann Danke da er mir geholfen hat für meine nächste Partie (gegen egal wenn) Fehler in meiner Partiegestaltung aufzudecken. Diese werden so gut wie möglich bereinigt und dann wird in der nächsten Partie die Duskussion um meine Eröffnung fortgesetzt.

Ein gutes Beispiel ist wenn Du Chessbase besitzt und Partieserien von 2 Spielern nachspielst. Am besten Jahressortiert. Du wirst sehen dass es sich meistens um Eröffnungsdiskussionen handelt die von Partie zu Partie immer wieder weiter geführt werden.

Also stecke einen Verlust weg und betrachte diesen als eine Weiterentwicklung und Verfeinerung Deines Spielstils. Wichtig ist aber dass also die verlorene Partie gut analysiert wird. Benutze ein Schachprogramm dazu und nachdem analysiere diese Partie mit einem starken Spieler.

Vielleicht können andere Forumbenutzer Erfahrungen hinterlassen wie es Ihnen gegen AG und ÜG ging und wie sie dieses geahndhabet haben.....

Schöne Grüße
Tschatarunga
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #2 (permalink)  
Alt 27.08.2004, 06:39
Gast5496
Gast
 
Beiträge: n/a
Nun ein erfreuliches Thema ;)

Dies ist ein sehr wichtiges Thema....

Frust in der Partie

Es kommt oft vor dass eine Stellung erreicht wird in welcher der Gegner die Überhand bekommen hat. Dazu kommt noch dass es regnet, der Kaffee grausam schlecht schmeckt, der Gegner Mundgeruch hat, hinter der Schulter das Vereinsgrossmaul steht und morgen ein schwieriger Arbeitstag ist. Nicht zu vergessen dass mein Dackel zu Hause Durchfall hat. Also, kurz gesagt jeder Platz ist besser als dieser mit Nägeln versetzte Folterstuhl.

Von wegen!!!

Jetzt geht es erst richtig los. Ein guter Spieler ist ein Spieler welcher sich in schwierigen Situationen durchwühlt und diese vernünftig behandelt und kaltblütig ist. Eine gewonnene Partie zu gewinnen, ok! Gratulation, oft kein Problem .... ABER ..... eine miese Stellung zu halten und dabei wie erwartet schlecht drauf zu sein .... DAS IST ES ..... der wahre Gewinn, selbst wenn es dann nur unentschieden wird.

Tja, wie mache ich es? Gehen wir mal die Partie durch:

Ich komme ins Vereinslokal. Ich setze mich auf den kalten Holzstuhl. Mein Gegner ist schon da. Ich ordere einen Kaffee oder hole ihn. Die ersten Züge, verdammt, ich kann mich nicht konzentrieren, hmmm, wie ging dieses Variante noch einmal? Zu spät, jetzt kann ich nicht mehr nachsehen. Igitt, schmeckt der Kaffee schlecht. Was nun ziehen, ist egal, ich ziehe mal, es wird schon gut gehen. ............ Und so geht es weiter und weiter und weiter bis die Stellung langsam aber sicher in den Abgrund gleitet.

Bist Du denn von allen Geistern verlassen? Wenn die äußeren Umstände nicht gut sind, was solls? Aber gehen wir einmal davon aus dass sich die Partie durch einen katastrophalen Fingerfehler (lausige Ausrede, mal wieder zu faul zum rechnen gewesen) zu einem Disaster entwickelt hat. Was tun?

Hier die Regeln dazu:

1) Erst einmal kühlen Kopf bewahren. Das Material mal abzählen, dazu gehört auch dass falls Springer/Läufer ungleich verteilt sind abzuwägen welche mehr wert sind in der aktuellen Stellung.

2) Wie in einer Firma erst einmal Zwischenbilanz machen. Was habe ich weniger? Wo sind die Probleme? Was sind die Löcher in meiner Stellung? Wo sind die guten Seiten in meiner Stellung?

3) Nachdem dieses getan wurde kommt der nächste Schritt. Ok, der soll mir erst einmal zeigen dass er diese Partie trotz seines enormen Vorteils gewinnt. Wo sind seine Schwächen? Ist es durch abwarten möglich Ihn einzuschläfern? Irgendwelche kleinen Gemeinheiten? Ist es wirklich verloren oder könnte im Endspiel eine Festung/Remisschaukel erzeugt werden?

Fakt ist, wenn Du Dich selbst nach einen dicken Fehler psycholigisch nicht aufgibst dann ist es für Deinen Gegner noch immer nicht so einfach zu gewinnen. Ich verstehe natürlich dass es Stellungen gibt wo gar nichts mehr geht. Aber viele Stellungen werden nach einem Fehler innerlich aufgegeben. Dabei ist der Fehler selbst gar nicht das schlimmste, der Gegner kann ja auch noch einen Fehler machen, sondern der innerliche Knick. Versuche diesen Knick mit aller Macht zu verhindern. Ziehe rationale Schlüsse und leite vernünftige Massnahmen zur Schadensbegrenzung ein. Tue nichts was es Deinem Gegner noch leichter macht zu gewinnen. Zeige Ihm aber auf keinen Fall dass Du gewillt bist Dich da durchzubeissen. Wecke Ihn nicht auf. Das beste ist in so einem Fall das Brett nicht mehr zu verlassen, allerdings nicht einen sehr verbissenen Eindruck zu machen. In einer Verluststellung musst Du alle Deine Überlebensinstinkte erwachen lassen und die kleinste Chance nutzen.

Wie Karpov einmal sagte: "Ein dicker Fehler ist nicht das Ende. Der Zug danach ist es meistens".

Dazu ein Beispiel (ST 04) mit Schwarz am Zug, Brett ist gedreht, also aus der Sicht von Schwarz:

Schwarz hat ein Stück weniger und hatte lange Zeit an der Stellung gearbeitet. Ist es Remis?
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	stellung04.jpg
Hits:	2031
Größe:	17,6 KB
ID:	32  

Geändert von Tschatarunga (27.08.2004 um 06:42 Uhr)
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #3 (permalink)  
Alt 27.08.2004, 11:19
Honk
alter Hase
 
Registriert seit: 02.2004
Ort: Halle
Beiträge: 182
Ja. Schönes Opfer.


1. ... Dg3+ (muss jetzt Dg3-h3-g3 Dauerschach zulassen, sonst matt)
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #4 (permalink)  
Alt 27.08.2004, 11:40
Benutzerbild von Enforcer
Enforcer
Garry des Forums
DWZ/Elo: 1875
 
Registriert seit: 04.2004
Ort: irgendwo in Nrw
Beiträge: 501
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaub , da ist ein Dauerschach mit Mattdrohung drin...

Irgendwie gefällt mir 1.Tf3.. Nach Lxf3 kommt exf3, mit der Mattdrohung auf g2. Weiss wird wohl Dg3 spielen. Weiter komme ich aber noch nicht, kann auch der falsche Weg sein.

Auch 1.Txg4 Lxg4 2.Dxg4 scheitert wohl an Dg3


Grade sehe ich, dass 1.e3 auch vielversprechend aussieht....
Darauf wird wohl Db6 oder Dc5 folgen. Dann 2.exf2 Txf2 3.Txf2 Dxf2 (wegen den Mattdrohungen) und man darf nicht Txf2 spielen, wegen Ta8..

Vielleicht, als ersten Zug 1.Dh4? Darauf wird wohl f3 folgen, oder ?
Darauf könnte man ja wieder 2.Dh3 spielen.... fxe4 wird wohl nicht so klug sein .spielt weiss dann Dc6 ? Es folgt: 3.exf3 Lxf3 4.Txf3 Txf3 und dann Dxg4 mit Schach. Aber weiter komme ich ohne Brett, nur im Kopf nicht , aber eine interessante Stellung. Die Mattdrohungen durch Ta8 und die ganzen Damenzüge, sind übel. Eventuel ist auch h6 am Anfang der besteZug , aber ich bin ja kein Gm
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #5 (permalink)  
Alt 27.08.2004, 11:42
Benutzerbild von Enforcer
Enforcer
Garry des Forums
DWZ/Elo: 1875
 
Registriert seit: 04.2004
Ort: irgendwo in Nrw
Beiträge: 501
oder man macht es so einfach, wie Honk
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #6 (permalink)  
Alt 27.08.2004, 11:54
buk
Sehr Aktiver
 
Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 61
... schwarz steht nach 1. ... kh1 und 2. e3 auf gewinn ...
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #7 (permalink)  
Alt 27.08.2004, 15:44
Gast5496
Gast
 
Beiträge: n/a
Grins

Natürlich hat buk recht. Schwarz steht nach 2. ... e3! auf Gewinn. Das Schachmatt droht weiterhin so dass sich nehmen verbietet.

Varianten:

1) ... 3. Le2 Dh3+ 4. Kg1 ef+ 5. Txf2 Txf2 usw.

2) ... 3. f3 Dh3+ 4. Kg1 Txg4+! usw.

3) ... 3. Ta7 Dh3 4. 4. Kg1 ef+ 5. Txf2 Dg3+! (wichtiges Tempospiel) 6. Tg2 (6. Kh1 Dh4+ und der Turm wird mit + verloren) 6. ... Tf1#

Ich habe absichtlich nicht gesagt dass es gewonnen ist. Ich wollte Euch zeigen dass es doch besser ist etwas weiter zu rechnen. Ein paar von Euch haben auch wahrscheinlich zu kurz gerechnet. Also das nächste Mal etwas weiter rechnen, ok?

Morgen kommt mehr...
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #8 (permalink)  
Alt 03.09.2004, 17:16
Gast5496
Gast
 
Beiträge: n/a
Hmmm, das mit Morgen kommt mehr war wohl nicht so

Hi,

mal wieder einige Gedanken.....

Ich sitze da und verliere ständig Blitzpartien gegen einen Gegner der doch irgendwie zu packen ist, aber halt doch ein zäher Brocken ist. Ich stelle Material ein oder ziehe zwischendurch einen Mist. Im Klartext also ..... mein Gegner hat mich psychologisch in der Hand.

Was tun???

Zuerst ist es einmal wichtig sich darüber im klaren zu sein dass nach jeder Partie einen neue kommt, also mit der letzten Partie im Kopf nicht in die neue Partie gehen. Auch wenn er noch einmal oder zweimal gewinnt. Ich wärme mich langsam auf, Ich verändere halt ein wenig meine Eröffnungen. Ich warte auf Fehler. Dies ist sowieso in Blitz eine sehr gute Chance.

Ganz wichtig ist nicht verärgert zu werden. Dies ist leicht gesagt, aber ich meine damit nicht den gesunden Ärger sondern den ungesunden Ärger. Wie Karpov mal sagte: "Der Zug nach dem Fehler ist meistens der Verlustzug."

Also ist es klar dass wir kühlen Kopf bewahren. Unsere Chance kommt schon noch. Auch ist es immer wieder gut wenn wir von jemanden Unzulänglichkeiten in unserem Spiel gezeigt bekommen. Dies ist ein erfreuliches Ereignis (nicht im Augenblick, aber danach wenn es das nächste Mal knallt) weil wir zuhause mal kurz nachsehen können wie es eigentlich richtig funktioniert.


Also, immer positiv bleiben auch wenn der Mistkerl mich gerade psychologisch massiert. Den schnappe ich mir schon noch .....
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #9 (permalink)  
Alt 31.08.2005, 14:51
berserksgangr
Schachjournalist
DWZ/Elo: ~1750
 
Registriert seit: 11.2004
Ort: Bonn
Beiträge: 267
auch wenn der beitrag schon etwas älter ist gebe ich mal meinen senf dazu:

AGs habe ich einige, weil ich einfach ein sehr fauler mensch und damit lausiger thoretiker bin. das beste ist denke ich für mich, wenn ich versuche die stellung so weit wie möglich aufzureißen und mit taktik an die sache zu gehen. wenn sich der theorie-freak-AG in einer geschlossenen stellung einigelt, wird er mich durch seine besseren theoriekenntnisse ganz langsam in eine schlechtere stellung drängen.

gegen ÜGs habe ich erst einmal gespielt und natürlich verloren. es war echt so, daß ich das spiel nach dem ersten zug meines gegner (1. d4) innerlich aufgegeben hatte
ich könnte mir vorstellen daß es das beste ist, einen kamikazeangriff zu starten, zumindest rechnet damit keiner.
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #10 (permalink)  
Alt 07.09.2005, 13:12
giggi13
Aktiver
 
Registriert seit: 06.2005
Ort: Oberperfuss/Tirol
Beiträge: 40
Frage

hi
ich wollt fragen was ich tun soll wenn ich weiß bin, 1.e4 spiele, da ich nur italienisch (gut) kann und der gegner mit schwarz aber 1. ... c5 spielt???
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #11 (permalink)  
Alt 07.09.2005, 14:57
Wilf
Forumsprofi
DWZ/Elo: 1733
 
Registriert seit: 09.2004
Ort: Ostwestfalen
Beiträge: 208
und was spielst du gegen:
1...c6
1...d6
1...d5
1...e6
1...g6
1...Sf6
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #12 (permalink)  
Alt 07.09.2005, 15:22
giggi13
Aktiver
 
Registriert seit: 06.2005
Ort: Oberperfuss/Tirol
Beiträge: 40
meistens 2. Sf3
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #13 (permalink)  
Alt 07.09.2005, 18:32
Gast1243
Gast
 
Beiträge: n/a
Dann mach es genauso bei 1...c5
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #14 (permalink)  
Alt 13.09.2005, 10:00
sethos
Neuling
DWZ/Elo: 1744
 
Registriert seit: 09.2005
Ort: Essen
Beiträge: 5
Ich bin ein relativ schwacher Spieler (dennoch ganz guter Taktiker), aber ich versuche, auf meine Gegner psychologischen Druck auszuüben.
(Kleine Anekdote: Remisangebot meines Gegners - in ausgeglichener Stellung hat er 2 Mehrbauern. Ich lehne das Angebot ab - Begründung:"Ich bin der bessere Spieler!". Mein Gegner war so konsterniert, daß er daraufhin die Partie verlor.)
Ein paar Tips von mir:
Schaue nicht auf die DWZ deines Gegners. Das ist nur eine Zahl.
Friß nicht jeden Bauern, der dir vorgesetzt wird. Opfere mal lieber selbst einen,
wenn du dadurch freieres Spiel bekommst.
Entwickle dich und greif nicht sofort mit 2 Figuren an. Du hilfst nur dem Gegner damit.
Weicht dein Gegner von der Eröffnungstheorie ab, dann schau nach, ob sich das nicht ausnutzen läßt
Versuch nicht immer, den besten Zug zu finden, versuche auch, den für deinen Gegner unangenehmsten Zug zu finden.

Geändert von sethos (13.09.2005 um 10:06 Uhr)
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Schach und Psychologisches / Vorbereitung Beitrag #15 (permalink)  
Alt 14.09.2005, 16:05
Pantau
Benutzer
 
Registriert seit: 09.2005
Ort: Heppenheim
Beiträge: 27
Ich habe gehört, japanische Bogenschützen schießen deshalb so gut, weil sie sich nur auf das Schießen und nicht auf das Treffen oder ihre Gegner konzentrieren.
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
Antwort

Zurück   Schach! > Spielanalysen > Schachtraining für alle

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Thema bewerten
Thema bewerten:


Ähnliche Themen zu Schach und Psychologisches / Vorbereitung
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Vorbereitung...
Vorbereitung...: Hi @ all Zur Vorbereitung auf meinen...
Benoni-Meister Schach - Geschlossene Spiele 16 26.07.2006 21:23
vorbereitung mit fritz 8
vorbereitung mit fritz 8: jo, ich möchte mich auf einen gegner vorbereiten,...
scrooge Hiiilfe!!! 2 28.06.2005 15:05

Andere Themen im Forum Schachtraining für alle
Thema Datum Autor Antworten Letzter Beitrag
Wie wird man besser?
Wie wird man besser?: Spiele seit einiger Zeit auf schach.de frei nach...
27.06.2005 conhuljo 16 23.05.2012 21:29
Ich brauche Training !!!!
Ich brauche Training !!!!: Hi Leute !!! Ich brauche Training um mit meiner...
30.07.2006 Romanechse 1 31.07.2006 00:43
einen bauer geben für initiative?
einen bauer geben für initiative?: würdet ihr in einer einer langen (!) partie...
22.03.2006 berserksgangr 13 24.03.2006 23:58
Was tun gegen Konzentraitions patzer
Was tun gegen Konzentraitions patzer: Also ich hab folgendes problem dass ich es...
08.10.2005 Matthias 23 28.10.2005 10:28
Unauffällige strategische Fehler und ihre Folgen
Unauffällige strategische Fehler und ihre Folgen: So, hier ist also der zweite Teil meiner (oder...
08.07.2005 Gast5496 26 13.07.2005 19:08

Powered by vBadvanced CMPS v3.2.1

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 05:26 Uhr.


Listinus Toplisten

Linkpartner: Gerlitzen.de

Schach! bietet Schacheröffnung und Schachstrategie, Schachpartien, Schachkombinationen, Schachtraining, Schachstudien, Tips und Tricks, Spiel, Spass und Information, einfach alle Facetten des königlichen Spieles.


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, vBulletin Solutions, Inc.
Sie betrachten gerade Schach und Psychologisches / Vorbereitung.

SEO by vBSEO 3.3.2 ©2009, Crawlability, Inc.