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Hm. Ohne Diagramm, so ganz allgemein, fallen mir spontan zwei Dinge ein:
- Das Prinzip der zwei Schwächen:
Es kann sein, dass dein Gegner eine Schwäche hat (meist ein schwacher Bauer), die du mit allem, was du hast, belagerst, aber dein Gegner stellt all seine Kräfte dagegen und kann es gerade noch so halten. Dann kann es hilfreich sein, an einer anderen Stelle des Brettes eine zweite Schwäche zu schaffen und dorthin umzuschwenken. Der Gegner wird dann nicht in der Lage sein, beide Schwächen zu verteidigen.
Klingt ganz einfach - ich persönlich find das allerdings extrem schwer zu machen. Man braucht da gutes Positionsgefühl.
- Gegner schmoren lassen:
Wenn deine Gewinnstellung sich vor allem auf Raumvorteil und totaler Dominanz stützt, du aber kein konkretes Weiterkommen siehst, kannst du den Gegner schmoren lassen. Du musst ja erstmal nichts überstürzen. Schau stattdessen, was dein Gegner im nächsten Zug tun könnte, um seine Stellung zu verbessern oder sich zu befreien, und verhinder dann einfach diesen Zug. Leg ihn lahm, kreuze vor seiner Stellung und warte, dass sich eine gute Gelegenheit ergibt.
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