Ich hab mal eine allgemein Frage zur DWZ (bzw. Elo)!
Inwieweit entspricht denn dieser Wert der richtigen Spielstärke?
Es kommt auch vor, dass z.B. ein Spieler mit einer DWZ von 900 besser spielt als ein 1300, oder dass ein 2700er gegen einen 2500 verliert oder nur Remi schafft. Jeder hat mal einen schlechten Tag und spielt bestimmt nicht immer (auch wenn er sich weder verbessert noch verschlechtert) mit der gleichen Spielstärke! Ich denke, dass die ersten DWZ's die ein Spieler bekommt, noch sehr ungenau sind, da er noch nicht gegen viele andere Schachspieler Wertungspartien gespielt hat, und besonders auch aus dem Grunde, dass er sich am Anfang seiner Laufbahn auch am meisten verbessert/steigert/verändert.
Zugegeben, es geht am Anfang schneller sich von 800 auf 1300 hochzuarbeiten, aber so bei 2000-2200 sind da doch die Unterschiede zwischen den Spielern sehr gering und man kann seine DWZ nur langsam verbessern. (Verschlechtern geht ja viel einfacher und auch schneller


lol) Aber wie kann man denn nun genau bestimmen wie gut man ist? Man selber kennt z:B. alle Eröffnungen auswendig, löst alle Kombinations- und Taktikaufgaben in kürzester Zeit, und auch im Spiel gegen andere ist er recht gut, verliert aber trotzdem wegen einer Unaufmerksamkeit oder macht einfach einen dummen Fehler.
So ist das z.B. bei mir: Kombinationen sind nicht ganz so schwer für mich zu sehen, und im Spiel schlage ich mich eigentlich auch nicht schlecht, aber dann überseh ich doch eine hängende Figur oder ein Matt, etc....
Lässt sich dann die DWZ genau bestimmen? Würdew mich auch interessieren, genauso wie die Tatsache, wie stark man sich mit bestimmtem Training und Aufgaben verbessern kann und ob so auch die eigene DWZ steigt.
Wenn ich eine bestimme Aufgabe lösen kann, darf man dann sagen, dass ich eine mindest DWZ von so und soviel habe? Oder ist das einfach nur eine nette Spielerei am Rande? Bringt es dann eigentlich was, sich nach und nach mit bestimmten Teilaspekten wie Eröffnungen, Kombinationen, Variantenrechnen, Mattdrohungen, Fallenspiel, Endspiel, allgemeine Stragetie, usw. zu beschäftigen, also steigert es dann auch die DWZ?
Wenn man z.B. gelernt hat perfekt Kombinationen zu sehen, aber eine keine Stellung herausspielen kann, in der man sie auch anweden kann, ist dann das erworbene Wissen sozusagen (jedenfalls im Moment) nichts wert?
Also müsste man schon alles, und damit meine ich auch alles, was im Schachspiel vorkommt genügend (ok, man kann immer noch mehr lernen

) abzuhandeln/ zu lernen?
Aüßerdem habe ich noch eine Vermutung, dass sich Schachspieler in verschiedene Typen einteilen lassen, unabhängig von der Spielstärke und vom Spielniveaum, was besonders (oder gerade garnicht) zum Ausdruck kommt.
Dass z.B: ein Spieler mit einer DWZ von 1500 sich sehr ruhig aufbaut und im späten Mittelspiel/Endspiel versucht seinen Gegner mit offensichtlichen Absichten (Material- oder/und Stellungsvorteil, aber auch besseres Wissen zur in der Partie gespielten Eröffnung oder ihrer Varianten, was ihm auch mit Erfolg in 99% aller Spiele, zumindest gegen schwächere Spieler gelingt, dann aber ein ganz frecher 1300 oder sogar 1100/1200 ankommt, der sehr merkwürdig, aber trotzdem logisch und auch sehr agressiv spielt, was den 1500er nicht besonders beeindrucken sollten, er aber dennoch gegen den 1300er (oder 1200er) (nich haushoch aber doch merklich) erst während der Partie immer schlechter (dar-)steht und dann schließlich nur ein Remis schafft, oder sogar verliert. Also, gibt es dann sozudagen solche Typen von Schachspielern, die sich in ihrer Spielweise ''abstoßen'', d.h. von grundauf verschieden spielen und auch anders auf das Schachbrett schauen (auch mit anderen Perspektiven),sodass ein von der DWZ her viel besserer Spieler, den man jetzt mit viel Phantasie mit einem großen Lagerfeuer assoziieren könnte, von einem eigentlich schlechteren Spieler der, sagen wir mal, einer Tasse Wasser entspricht - von anderen Spielern die einem Eimer Wasser entsprechen sozusagen weggespült (ok, sehr fantasievoll LOL

) also besiegt werden, aber der 1TasseWasser-Spieler den LagerFeuer-Spieler, wenn auch nicht ganz ohne Mühe, besigt, oder es zumindest im stande ist, es vermag ihm einhalt beim Punktesammeln auf Turnieren zu gebieten (muss man nicht verstanden haben

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-Was, schon so spät????, LOL -
Wer es geschafft hat, sich durch diesen Text durchzukämpfen und auch noch jetzt nach dieser geistigen Anstrengung in der Lage ist, mir eine Antwort auf diese Frage/n zu schreiben, dem wäre nicht nur ich, sondern auch die ganze Schachwelt auch überaus dankbar! ! ! ! ! ! !
Und noch was: Nein, dieser Text wurde nicht aus einem Philosophie-Forum kopiert, LOL!!!