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03.04.2005, 18:05
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 68
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Papst und Kirche...
Also im Nachhinnein bin ich schon mmmh, naja , froh? für den Papst keine Kerze angezündet zu haben... ach irgendwie triffts das nicht so richtig... http://www.gmx.net/de/themen/nachric...8701huyjC.html
Habe mir das heute mal 20-30 min bericht über den Papst angehört, keiner hat irgendwie kritisiert, dabei gab es doch auch etwas negative Einstellungen der Kirche (Homosexuelle, Abtreibung, Verhütung etc.) da hat niemand so was drüber gesagt...
wie siehts mit euch aus? Seid ihr betroffen? Seid ihr gläubig?
Ich bin es nicht, aber hätte zumindest eine Kerze angezündet aus respekt, aber wenn ich in der Kirche gewesen wäre... böse, böse... hätte gut sein können!
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03.04.2005, 18:13
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: keine Ahnung
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Ort: Daheim
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Ich bin entsetzt und erschüttert ...
...darüber, dass jetzt ein neuer Idiot zum Papst gewählt wird.
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03.04.2005, 18:15
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 68
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Zitat:
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Zitat von Kommunist
...darüber, dass jetzt ein neuer Idiot zum Papst gewählt wird.
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verachtest du die Kirche und die Menschen die daran glauben?
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03.04.2005, 18:54
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1757
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Registriert seit: 02.2004
Ort: Münster
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@ rentatent
Hast du den falschen Link gesetzt? Was hat der Amoklauf mit dem Papst zu tun?
Zum Papst: Der Papst ist auch nur ein Mensch und so auch nicht perfekt. Natürlich hatte er einige Ansichten die man als ,,moderner`` Mensch nicht unbedingt teilen muss. Abtreibung, Scheidund, Verhütung etc. klar.
Aber dieser Papst hat auch viele guten Dinge vertreten. Man erinnere sich an den Papst in einer Mosche, an den Papst an der Klagemauer, das war wirklich enorm. Außerdem denke ich, hat er tatsächlich großen Anteil am Regimewechsel in Polen und an der Bekämpfung des Sozialismus gehabt. Manche sagen vielleicht, er hätte keinen Einfluss, auf Nichtmitglieder der Kirche, dem ist aber nicht so. Allein wie sich politische Größen in seiner Gegenwart verhielten sagt einiges aus. Außerdem hat er eine große Annäherung an unsere ,,Brüder im Glauben`` bewirkt. Die Sache mit den Protestanten und der Eucharestie hingegen, ...naja. In jedem Fall ein großer Verlust und der größte Papst den ich (natürlich nur aus Büchern etc. (ich bin ja nicht soooo alt)) kannte.
Man kann auch nicht einfach sagen, jetzt wird ein neuer Idiot gewähtl. ,,Hey, der Papst ist gegen Verhütung, was für ein Idiot``, nein das geht wirklich nicht. Außerdem sind unter den 100+xx Kardinälen die es nun letztendlich treffen kann (realistisch gesehen natürlich, gewählt werden kann jeder), nicht unbedingt viele Idioten. Einige haben vielleicht etwas verkappte Ansichten, insgesammt sind es aber alle sehr intelligente Menschen.
Im Übrigen wird es nicht dazu kommen, dass ein ,,Extremer`` gewählt wird.
Da kommt man aber schon zur Frage nach dem nächsten Papst. Ich schätze wenn es kein Italiener wird (d.h. wenn sich die 20 Kardinäle italienischer Herkunft nicht zu sehr absprechen), ist gut ein Papst aus Lateinamerika möglich. Ein neuer Europäer, womöglich ein Deutscher ist wohl ausgeschlossen, oder was meint ihr? Ein Deutscher ist ohnehin ausgeschlossen.
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03.04.2005, 19:29
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 12.2004
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Zitat:
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Zitat von Cpt. Bligh
@ rentatent
Hast du den falschen Link gesetzt? Was hat der Amoklauf mit dem Papst zu tun?
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Ich wohne in Stgt, aber hat direkt ja nichts mit zu tun.
Wie ich schon sagte, vielleicht hätte ich heute eine Kerze angezündet,
hätte also auch gut diese Kirche sein können.
Die Zeit hätte auch gepasst (ja Gottesdienst, aber das dauert ja nicht lang ne Kerze aufzustellen). Hätte, hätte, hätte...
ich finds nur echt übel, sowas ist total überraschend, hier im friedlichen(?) Stuttgart...  deshalb wollt ich das einfach mal verknüpfen, auch wenn es nicht passt. Ich war halt nur ziemlich überrascht davon, deshalb hab ich es reingesetzt.
nun denn, nen gruß, der noch lebende, nicht psychisch beeinträchtigte, nichtmal anwesende rentatent...
Geändert von rentatent (03.04.2005 um 19:31 Uhr)
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03.04.2005, 19:45
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Benutzer
DWZ/Elo: 2000
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Man sollte es sich nicht zu einfach machen und unreflektiert die (meist negativen) Statements nachbeten, die über Johannes Paul II. kursierten (das ist nicht auf Teilnehmer dieses Themas bezogen, sondern allgemein). Natürlich kann man der Meinung sein, der Papst sei zu konservativ gewesen. Der Meinung bin ich auch in manchen Punkten (und ich bin gläubiger Katholik...), aber andererseits sollte man auch daran denken, dass sich die katholische Kirche vielleicht ohne eine gewisse konservative Haltung nicht 2000 Jahre behauptet hätte.
Ob jetzt mit dem nächsten Papst ein neuer Wind im Vatikan einzieht bleibt abzuwarten. Einstweilen verneige ich mich vor einem großen Menschen, der gestern sein Leben beendet hat.
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03.04.2005, 21:26
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Der Papst hat die letzten Tage (Wochen?) doch eher gelitten als gelebt -
daher bin ich froh für ihn, daß es vorbei ist. Da ich weder Katholik noch besonders
gläubig bin trifft mich sein Tod nicht persönlich - ich nehme aber Anteil mit den vielen(!) Menschen, die dieser Verlust sehr schmerzt.
Was die Frage des Nachfolgers angeht räumt Spiegel online dem Deutschen
Kardinal Meissner eine gewisse Chance ein, da direkt nach einem solch
großen Kirchenoberhaupt nur ein 'Übergangspapst' gewählt werden kann -
und damit dieser Übergang nicht zu lange dauert hat Kardinal Meissner,
immerhin 78jährig, eben eine gewisse Chance.
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03.04.2005, 21:53
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Halt ich für ausgeschlossen.
Zwar denkt man über einen ,,übergangs-`` Papst nach, allerdings wird man niemanden nehmen der deutlich älter ist als 70.
Ende 60 ist aber schon realistisch, alleine deshalb weil man verhindern will, dass nochmal jemand über 25 Jahre hin ,,an der Macht`` ist.
Ich bin in jedem Fall gegen einen Italiener aus Traditionsgründen, der Kandidat aus Honduras ist mein Favorit.... wie heißt er noch gleich.... Mandar...., naja. Egal, in jedem Fall wäre das für Lateinamerika nicht schlecht, außerdem ist er eher gemäßigt. Wie sehr er dann für Europa sorgt ist mir aber schleierhaft.
Ich glaube nicht, dass ein Deutscher (jetzt oder in den nächsten 100 Jahren) Papst wird. Allein die Geschichte des Landes verhindert das, leider.
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03.04.2005, 23:19
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Zitat:
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Zitat von Blind Guardian
[...] der gestern sein Leben beendet hat.
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Nur richtigkeitshalber, damit es manch einer nicht falsch versteht: Der Papst hat nicht Selbstmord begangen! Es müsste heißen: "[...]dessen Leben gestern geendet hat", oder so ähnlich.
Ich als Atheist nehme es kaum wahr, dass der Papst jetzt tot ist. Ich fand es auch nicht wirklich ethisch, wie man am Freitag den ganzen Tag auf RTL darüber direkt aus Vatikan berichtet hat. (Jedesmal wenn ich beim Zappen bei RTL gelandet bin, wurde über den Zustand des Papstes berichtet) Alles hat den Anschein gemacht, als würde man gierig auf den Tod des Papstes warten, um im richtigen Moment die meisten Einschaltquoten zu haben. Das war wirklich verachtend, auch, wenn der Papst zu Lebzeiten sehr präsent in unseren Medien war. Ich fühlte mich dadurch entwürdigt an seiner Stelle und der Tod hat für mich sehr viel mit Würde zu tun. Mehr als das Leben in den meisten Fällen.
@rentatent
Warum meinst du müsste den Bericht über des Papstes Tod auch seine konservative Haltug zur Homosexualität, Scheidung, oder Abtreibung ergänzen?
Was ganz anderes ist natürlich die Frage, ob es auch ethisch und moralisch ist, nach dem Verleben eines Menschen, von seinen negativen (was in diesem speziellen Fall nicht mal allgemein gültig ist, sondern nur die subjektive Meinung jedes Einzelnen darstellt ) Seiten zu sprechen, indem man sie ihm quasi vorhällt und damit kritisiert. (Einem Mörder seine Taten anzukreiden fällt natürlich nicht darunter. Ich hoffe aber es ist klar wie's von mir gemeint ist.)
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03.04.2005, 23:31
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Zitat:
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Zitat von Cpt. Bligh
Zwar denkt man über einen ,,übergangs-`` Papst nach, allerdings wird man niemanden nehmen der deutlich älter ist als 70.
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Also bis zum 80sten Lebensjahr sind alle Kardinäle wahlberechtigt und können sich auch zur Wahl stellen.
Zitat:
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Zitat von Cpt. Bligh
Ich glaube nicht, dass ein Deutscher (jetzt oder in den nächsten 100 Jahren) Papst wird. Allein die Geschichte des Landes verhindert das, leider.
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Meinst du wirklich, Hilter kann die Papstwahl beeinflussen? Also das Eine hat doch mit dem Anderen wenig zu tun, und wird wohl kaum im Vatikan als Wahlkriterium dienen. Allerdings glaube ich nicht, dass ein so alter Kardinal wie Meissner Chancen hat. Päpste werden seit jeher auf Lebenszeit gewählt und es war noch nie entscheidend möglichst alte zu wählen, damit diese möglichst kurz "an der Macht" sein können. Und was das überhaupt heutzutage heißen soll:" an der Macht" bei einem Papst??? Das Mittelalter haben wir bereits hinter uns  Der Papst is dem Rechtssystem untergeordnet wie jeder andere Bürger auch.
Geändert von chessychess (03.04.2005 um 23:59 Uhr)
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03.04.2005, 23:48
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Deshalb habe ich auch Gänsefüßchen gesetzt.
Also eigentlich wählt man keinen soo alten Papst, in diesem Fall soll es aber wohl unverständlicherwiese doch so sein.
Zu der Rolle der Deutschen, naja, ich glaube schon dass das Einfluss hat...
ich steige mal über ein anderesBeispiel ein, das Schachspiel. Wenn ich auf einem internationalen Server spiele, dann kommt es schon dazu, dass ich gefragt werde, ob ich denn ein Nazi bin, da ich schließlich aus Deutschland komme. (Ok, sowas fragen nur echte Idioten) Ich wurde auch schonmal beleidigt und der gegenüber sagte, mein Opa sei in der NSDAP gewesen. Ein völliger Scheiß, wie kann man so einen Dreck reden? (Übrigens stimmt es auch nicht. Zwar gibt heute niemand zu, dass seine Großeltern dabei gewesen sind, wer hört das schon gern, mein Opa kommt aber aus Polen soweit ich weiß, egal)
Worauf ich hinaus will ist folgendes: Vielen Menschen fällt zu Deutschland als erstes mal das Dritte Reich ein. Dann Hitler, dann Sauerkraut. So ist es leider denn es gibt viele ungebildete Spacken.
Nun sitzen davon aber glücklicherwiese recht wenig im Vatikan, man wird sich aber vor der Wahl fragen (die Kardinäle werden sich sicherlich absprechen, auch wenn das nicht erlaubt ist), was die Welt wohl zu einem deutschen Papst sagen wird. Auch die Kardinäle wissen um den bitteren Beigeschmack den ein Deutscher als Kirchenoberhaupt bei vielen (wenn auch schlicht dummen) Leuten auslösen wird.
Daher glaube ich in keinem Fall, dass es ein Deutscher wird.
Denkt mal über die Probleme nach, wenn der deutsche Papst eine Synagoge besucht, das gibt zu viele Probleme und das ist auch den Kardinälen klar.
Zur Wahlberechtigung: Bis zum 80. Lebensjahr? Wusste ich gar nicht. Ich wollte auch eigentlich nur erwähnen, dass man niemanden zum Papst machen wird der älter als 70 ist. Das wäre doch einfach unsinnig.
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04.04.2005, 12:44
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Zitat:
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Zitat von chessychess
@rentatent
Warum meinst du müsste den Bericht über des Papstes Tod auch seine konservative Haltug zur Homosexualität, Scheidung, oder Abtreibung ergänzen?
Was ganz anderes ist natürlich die Frage, ob es auch ethisch und moralisch ist, nach dem Verleben eines Menschen, von seinen negativen (was in diesem speziellen Fall nicht mal allgemein gültig ist, sondern nur die subjektive Meinung jedes Einzelnen darstellt ) Seiten zu sprechen, indem man sie ihm quasi vorhällt und damit kritisiert. (Einem Mörder seine Taten anzukreiden fällt natürlich nicht darunter. Ich hoffe aber es ist klar wie's von mir gemeint ist.)
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Ich habe nur das wiedergegeben was in den Medien (also zumindest in einem kleineren Ausschnitt, den ich gehört hatte, über den verstorbenen Papst, bzw. seine Handlungen) gesagt wurde, bzw. was NICHT gesagt wurde.
Ich tue mich ein bisschen schwer damit, wenn alles nur im rosalicht dargestellt wird, er war ja eben MENSCHlich, deshalb hatte er Fehler, seine Ansichten muss man nicht teilen, schon garnicht alle, was ja auch überhaupt nicht schlimm ist/war.
Ich will das Bild des Papstes nicht durch Kritik zerlegen,
genausowenig halte ich davon, ihn als perfekten Menschen mit allen dessen Ansichten ich harmoniesiert hätte, darzustellen.
Klar, sowas ist subjektiv, nur kenne ich nicht sehr viele Leute (ich glaube auch nicht das es sehr viele Leute in unserer Gesellschaft gibt), die komplett mit ihm einen Konsens auf allgemeiner, allumfassender Ebene eingegangen wären. Selbst die Glaubensfragen sind (sagte zumindest meine Reli Lehrerin) oft intoleranter und beschränkter ausgelegt, ich selbst kenne nicht viele Gläubige, schon garnicht streng Gläubige, ja konservativste.
Es ist wohl besser ein Bild zu schaffen, dass den Menschen mit allen Schwächen zeigt, dass wird in der Erinnerung (nicht) alles, (aber vieles) zum besseren gewendet. Jedenfalls ist es so bei Personen des privaten Lebens,
aber ob das sinnvoll ist, bzw. ob man dazu stark genug ist, sowas braucht ganz klar Zeit.
Bei Personen des öffentlichen Lebens, also welchen mit denen man vorallem nicht direkt verbunden ist, ist es, denke ich mal besser, schon in historischer Sicht ein neutrales Bild als ein blumiges zu haben, besteht aber eine emotionale Bindung, dann ist man ja eh schon im vorraus determiniert.
Geändert von rentatent (04.04.2005 um 12:51 Uhr)
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04.04.2005, 15:06
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Zitat:
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Zitat von rentatent
verachtest du die Kirche und die Menschen die daran glauben?
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Ja, absolut!
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04.04.2005, 15:11
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: keine Ahnung
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[QUOTE=Cpt. Bligh]
Worauf ich hinaus will ist folgendes: Vielen Menschen fällt zu Deutschland als erstes mal das Dritte Reich ein. Dann Hitler, dann Sauerkraut. So ist es leider denn es gibt viele ungebildete Spacken.
Nun sitzen davon aber glücklicherwiese recht wenig im Vatikan, man wird sich aber vor der Wahl fragen (die Kardinäle werden sich sicherlich absprechen, auch wenn das nicht erlaubt ist), was die Welt wohl zu einem deutschen Papst sagen wird. Auch die Kardinäle wissen um den bitteren Beigeschmack den ein Deutscher als Kirchenoberhaupt bei vielen (wenn auch schlicht dummen) Leuten auslösen wird.
Daher glaube ich in keinem Fall, dass es ein Deutscher wird.
Denkt mal über die Probleme nach, wenn der deutsche Papst eine Synagoge besucht, das gibt zu viele Probleme und das ist auch den Kardinälen klar.
[QUOTE]
Die Kardinäle dürfen sich durchaus absprechen, sie müssen es sogar, sonst kann keine 2/3+1-Mehrheit herauskommen.
Wenn ein deutscher Papst in eine Synagoge geht, was sollen da für Probleme kommen? Er zeigt damit nur, die Annäherung von Katholiken und Juden und von Deutschen und Juden. Mehr nicht. Ich zweifle allerdings nicht daran, dass das schön Vorgespielte selten der Wahrheit entspricht.
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04.04.2005, 15:19
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Da Du Kommunist bist, mußt Du Dich ja selber verachten.
Die erste Lehre des Kommunismus besagt, daß ein Zusammenleben gleicher Menschen herrschen soll.
Wenn alle Menschen gleich wären und Du nicht an die Kirche glaubst, müßen alle anderen auch nicht an die Kirche glauben können.
"Du ungebildeter Vollspacken", wie du selber sagst, da Du gleich bist mit den Gläubigen.
Nenne Dich Nihilist, nicht Kommunist.
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