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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 1 ( permalink)

16.03.2005, 21:07
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch?
Wie steht ihr zu privaten Wetten?
Findet ihr es unmoralisch mit jemandem um Geld zu wetten, wenn es um ein Spiel wie Schach geht?
Findet ihr es unmoralisch zu wetten, obwohl ihr euch sicher seid, dass ihr gewinnt?
Findet ihr, es würde den Ruf vom Schach kaputt machen, wenn man um Geld wetten würde?
thx
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 2 ( permalink)

16.03.2005, 21:31
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Garry des Forums
DWZ/Elo: ~2200
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Registriert seit: 02.2004
Ort: zuhause
Beiträge: 678
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Hallo, Srooge,
vielleicht solltest Du die Umstände etwas präzisieren bzw. Beispiele geben ?!
Man kann natürlich jegliches Wetten prinzipiell aus religiös-moralischen Gründen ablehnen. Etwa: "Nur im Schweiße seines Angesichtes darf man sich Eigentum durch körperliche Arbeit (und darauf folgenden Tausch, Geldwirtschaft usw.) erwerben, alles andere ist Gotteslästerung", "Glücksspiel zersetzt den Charakter und schadet der Volksgesundheit". Über sowas kann man diskutieren (oder auch nicht), aber das meinst Du wohl kaum.
Zunächst wäre da wohl das Wetten auf "unabhängige Ergebnisse". Daß Anand Wijk an Zee 2006 gewinnt, daß Karjakin im Juli 2007 in den Top5 ist, daß Leko seine zwanzig nächsten Partien remis macht.
Oder Du wettest auf Deine eigenen Partien bei offiziellen Turnieren bzw. indirekter auf das Ergebnis Deiner Mannschaft. Entweder mit Deinem Gegner oder mit Unbeteiligten. Daß Deine Mannschaft am Ende der Saison aufsteigt, daß Du heute gewinnst, daß Du Deinen Gegner durch 117.Sb6-c4 auf d6 mattsetzt.
Oder Du wettest auf den Ausgang von selbst gespielten Partien, die nur zum Zwecke der Wette gespielt werden. Etwa paar Bier ausblitzen. Im Prinzip ist das aber dasselbe wie ein Open mit Startgeld und Preisgeld.
tracke
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 3 ( permalink)

16.03.2005, 21:40
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CM des Forums
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 355
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der threadersteller heißt übrigens scipio
aber wenn ich schonmal dabei bin...
wetten würde ich nur auf selbstgespielte partien und ich müsste mir schion einigermaßen ischer sein, dass ein sieg drinnen ist.allerings werde ich garantiert keine schwächeren spieler auffordern mit mir zu wetten.das muss in dem fall schon von denen kommen .wenn ich weiß ich bin stärker, er aber vielleihvct niht, dass er schwächer ist ist das unfair
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 4 ( permalink)

16.03.2005, 21:43
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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Grund für das Posting war natürlich schon, das es hier im Forum jemanden gab, der gerne wetten würde und ich gerne darauf eingehen würde....
Ein grobes Bild wären 5 Partien 2h/40 und wetteinsatz 2x1000€...
Das war der Anlass für diesen Thread...
Vielleicht sollte ich moralisch eher durch ethisch ersetzen....
Also Religion usw. sind mir eigentlich egal, mir geht es eigentlich nur darum, ob man in einer Sportart, die man zu seinem Leben dazuzählt, in sofern schaden dürfte, dass man mit ihr wettet....
Oder ob sowas eigentlich nur den Sport vorantreibt, da Groschen fließen und das alles ist, was zählt...
Also kurz : missbraucht man Schach dabei?
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 5 ( permalink)

16.03.2005, 22:08
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Garry des Forums
DWZ/Elo: ~2200
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Registriert seit: 02.2004
Ort: zuhause
Beiträge: 678
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Zitat:
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Zitat von scrooge
der threadersteller heißt übrigens scipio
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Tschulligung, war mir auch gerade aufgefallen. (Was heißt Ihr auch so ähnlich?)
Wir sprechen also über ein hypothetisches Match tuc-Scipio um 1000 Euro ?!
Ich finde nie Wetten schön, bei der der Wetteinsatz für beide Spieler doch unterschiedlich viel bedeutet. Falls 1000 Euro für tuc wirklich nur Kleingeld ist, für den Gegner aber ´ne ganze Menge Geld! Letztlich muß das aber jeder selbst entscheiden.
Eine andere Sache ist es, daß sowas in Deutschland verboten sein könnte. Ich bin zwar kein Jurist, aber 1000 Euro sind ja nicht gerade wenig. Auch wenn bestimmt nicht genug, um die Staatsanwaltschaft vorstellig werden zu lassen.
Dieses Problem wie auch das des mangelnden Vertrauens in den Gegner oder einen Treuhänder könnte man vielleicht dadurch umgehen, daß man das Turnier nicht nur DWZ-anmeldet und privat wettet, sondern indem man die ganze Wette als reguläres Turnier eines eingetragenen Schachvereines durchführt. Als Turnierteilnehmer werden nur tuc und scipio zugelassen ("wegen ihrer Verdienste um den Schachsport eingeladen"), der Wetteinsatz wird zum Startgeld, der Vereinskassenwart zum Treuhänder (dann wäre das Preisgeld wohl auch einklagbar), usw. Man müßte nur einen Verein haben, dessen Mitgliederversammlung dieses Turnier ordungsgemäß beschließt und die Durchführung dann Turnierleiter/Kassenwart/Vorsitzendem überläßt. Abgesehen vom Zeiteinsatz der genannten Personen hat der Verein dann weder Schaden noch Nutzen davon. Müßte legal sein.
tracke 
edit: Und eine Erweiterung der Turnierordnung um Regelungen für 5-Partien-Matches bräuchte der Verein wohl auch noch, vermutlich hat er noch keine
Geändert von tracke (16.03.2005 um 22:18 Uhr)
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 6 ( permalink)

16.03.2005, 22:23
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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Zitat:
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Zitat von tracke
Tschulligung, war mir auch gerade aufgefallen. (Was heißt Ihr auch so ähnlich?)
Wir sprechen also über ein hypothetisches Match tuc-Scipio um 1000 Euro ?!
Ich finde nie Wetten schön, bei der der Wetteinsatz für beide Spieler doch unterschiedlich viel bedeutet. Falls 1000 Euro für tuc wirklich nur Kleingeld ist, für den Gegner aber ´ne ganze Menge Geld! Letztlich muß das aber jeder selbst entscheiden.
Eine andere Sache ist es, daß sowas in Deutschland verboten sein könnte. Ich bin zwar kein Jurist, aber 1000 Euro sind ja nicht gerade wenig. Auch wenn bestimmt nicht genug, um die Staatsanwaltschaft vorstellig werden zu lassen.
Dieses Problem wie auch das des mangelnden Vertrauens in den Gegner oder einen Treuhänder könnte man vielleicht dadurch umgehen, daß man das Turnier nicht nur DWZ-anmeldet und privat wettet, sondern indem man die ganze Wette als reguläres Turnier eines eingetragenen Schachvereines durchführt. Als Turnierteilnehmer werden nur tuc und scipio zugelassen ("wegen ihrer Verdienste um den Schachsport eingeladen"), der Wetteinsatz wird zum Startgeld, der Vereinskassenwart zum Treuhänder (dann wäre das Preisgeld wohl auch einklagbar), usw. Man müßte nur einen Verein haben, dessen Mitgliederversammlung dieses Turnier ordungsgemäß beschließt und die Durchführung dann Turnierleiter/Kassenwart/Vorsitzendem überläßt. Abgesehen vom Zeiteinsatz der genannten Personen hat der Verein dann weder Schaden noch Nutzen davon. Müßte legal sein.
tracke
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Ich wollte nicht ganz darüber sprechen, war wohl aber wieder mal zu blöd zum Artikuliern  ...
ich wollte das schon allgemeiner fassen, wollte jedoch den Anlass für diesen thread erklären, um meine Frage präziser zu gestalten 
Aber zu dem, was du geschrieben hast :
Soweit ich das alles richtig verstanden habe, ist es legal ...
in obiger Vorgehensweise wäre der Verein wohl einfach die dritte Person...
Sobald eine dritte Person beteiligt ist, ist die Sache keine Wette mehr, sondern ein Geschäft ( juristisch gesehen...)...
thx 
@Scrooge jo, diese Überlegung mit der Einschätzung des Gegners und dem Wissen über die Spielstärke hab ich mir auch schon überlegt.
Auf Schach bezogen kam ich aber zu dem Ergebnis, dass ein vernünftiger Mensch schon an Statistiken glauben sollte, die es im Schach ja jede Menge gibt ( DWZ / Elo)...
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 7 ( permalink)

16.03.2005, 22:41
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CM des Forums
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 355
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ach so.die sache mit tuc.
hm.1000euro sind viel.undwohl wäre mir aber trotzdem bei der sache, allerdings tut es tuc vielleicht auch ganz gut wenn er mal verliert
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 8 ( permalink)

16.03.2005, 23:11
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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Also so ganz im Allgemeinen finde ich nichts unethisches, oder unmoralisches an Wetten, egal aus welchem Anlass, so fern niemand dabei einen gesundheitlichen Schaden erleidet, oder es nach unseren gesellschaftlichen Regeln verwerflich, unmoralisch, unethisch ist. Also in etwa: "Ich wette, wenn er nur aus dem zweiten Stock springt, bringt er sich nicht um, sondern bricht sich höchstens alle Knochen", als extrem-Beispiel.
Auch wäre es für mich ok, wenn ich um meine Überlegenheit weiß. Schliesslich muss jeder stets damit rechnen, dass er verlieren wird und, dass er auch total unterlegen sein könnte. Sicher kann man sich da nie sein, und gerade bei Wetten sollte man dahingehend misstrauisch sein. Vielleicht macht mir der andere ja nur etwas vor, um mich mit Absicht "abzuziehen"?! Schliesslich wetten die Leute ja nicht ohne Grund! Ausserdem ist ja niemand gezwungen Wetten anzunehmen. Jeder handelt aus freien Stücken. Das gleiche betrifft auch den Einsatz. Jeder weiß, was er sich leisten kann, und wenn er meint 1000€ sind ja soooo viel für ihn und er sich trotzdem auf die Sache einlässt, sein Ding.  Immer locker bleiben
Geändert von chessychess (16.03.2005 um 23:17 Uhr)
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 9 ( permalink)

17.03.2005, 10:47
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Benutzer
DWZ/Elo: ~1640
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 22
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Hallo!
Ich kann hier zumindest aus juristischer Sicht ein Wenig Licht ins Dunkel bringen!
Es sind erst mal nur Glücksspiele, bei denen es verboten ist zu wetten. Das liegt daran, weil der Staat davon einen Teil als Steuern haben will, und vor allem dem Schutz des Bürgers, der wetten will.
Wenn man Glücksspiele für Geld anbietet (ob Wetten, oder Automaten, etc...), dann ist gesetzlich vorgeschrieben, dass mindestens 60% Gewinnausschüttung vorhanden ist. Außerdem sind Steuern zu entrichten. (Deshalb gibt es ja auch Kasinos und Spielautomaten in Kneipen!)
Hier wollen aber 2 Spieler Schach spielen, und dafür Geld auf Sieg setzen.
Schach ist definitiv KEIN Glücksspiel, da nachweisbar ist, dass ein wesentlich stärkerer Spieler bei einer relativen Häufigkeit auch relativ oft gewinnt (so ähnlich schwammig ist es auch im Gesetz beschrieben).
Die angesetzte Häufigkeit ist 5, was meiner Meinung nach ausreichen dürfte das auch vor dem Gesetz zu vertreten.
Also so viel zu dem juristischem Kram.
Falls die beiden Spieler wirklich diese Wette eingehen wollen, aber dem anderen nicht vertrauen, dann sollte hier wirklich ein dritter eingeschaltet werden, und auch alles schriftl. festgehalten werden, um im nachhinein rechtl. Schritte einhalten zu können.
Aber wer ist nicht "Mann" genug zu seinem Wetteinsatz zu stehen? -> Klar bei Geld hört die Freundschaft auf, aber das sollte man sich doch vorher überlegen.
Es kann auch nicht sein, dass ich ins Kasino gehe 1000 Euro verspiele, und mich deshalb aufrege, und mein Geld wieder will...
Vielleicht konnte ich dem Ganzen etwas helfen?
Ciao
Norman-Timo
EDIT: Ich bin eigentlich mal da drauf gekommen weil ich sehr gerne Skat spiele, und das zeitweise auch mit Geldeinsatz...
Geändert von norman_timo (17.03.2005 um 10:52 Uhr)
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 10 ( permalink)

18.03.2005, 13:00
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Wettschulden sind Ehrenschulden ! Ich würde die 1000€ auf den Tisch legen und wenn ich verliere, dann ist das halt so. Mein Vorredner hat vollkommen recht. Wenn jemand Geld setzt, dann muss er auch damit klarkommnen, das eingesetzte Geld zu verlieren. 1000 Euro machen mich nicht arm. Es bringt eine gewisse Würze ins Spiel. Da es sich beim Schach nicht um ein Glücksspiel handelt, sondern um einen anerkannten Sport, macht die Sache doppelt Spaß. Der Bessere wird gewinnen !
Natürlich verstehe ich, dass wir uns in diesem Forum alle fremd sind und wir nicht wissen, was uns erwartet, wenn wir in eine fremde Stadt fahren und jemanden aus diesem Forum besuchen. Für mich stellt sich in diesem Zusammenhang eine ganz andere Frage: > Wie kann es sein, dass wir uns in diesem Forum persönlich angreifen und ein Posting später schreiben, dass wir uns zu wenig kennen, um uns gegenseitig zu besuchen ? Kennen wir uns denn so gut, dass wir gegenseitige Beleidigungen ausprechen können ?
Wer "hüh" sagt, der muss auch "hot" sagen. Wer sich über mich in meiner Heimatstadt erkundigt wird feststellen, dass ich eine anerkannte Persönlichkeit bin. Wenn mich jemand besucht, muss dieser jemand keine Hotelkosten tragen oder für Verpflegung selbst sorgen. Ich kann in meinem Stammbistro jeden Tag soviel "saufen", wie ich will, ohne auch nur einen Cent in der Tasche zu haben. Selbst unser örtliches Taxiunternhemen kann ich kostenlos in Anspruch nehmen. Die Leute in unserem Kurort kennen und mögen mich und meine Familie. Mein Opa war der berühmteste Pfälzer Maler namens Otto Dill. Er war Ehrenbürger unserer Stadt, eine Strasse wurde nach ihm benannt und auch der größte Saal in unserer Kreissparkasse trägt seinen Namen. -- Um auf das Thema zurückzukommen.........ich würde meinen guten Namen verlieren, wenn ich beim Schach um 1000€ wette, dann verliere und die 1000€ nicht auszahle.
Benny
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 11 ( permalink)

19.03.2005, 17:39
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1471
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Registriert seit: 01.2005
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Zitat:
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Zitat von tuc
Wer sich über mich in meiner Heimatstadt erkundigt wird feststellen, dass ich eine anerkannte Persönlichkeit bin. Wenn mich jemand besucht, muss dieser jemand keine Hotelkosten tragen oder für Verpflegung selbst sorgen. Ich kann in meinem Stammbistro jeden Tag soviel "saufen", wie ich will, ohne auch nur einen Cent in der Tasche zu haben. Selbst unser örtliches Taxiunternhemen kann ich kostenlos in Anspruch nehmen. Die Leute in unserem Kurort kennen und mögen mich und meine Familie. Mein Opa war der berühmteste Pfälzer Maler namens Otto Dill. Er war Ehrenbürger unserer Stadt, eine Strasse wurde nach ihm benannt und auch der größte Saal in unserer Kreissparkasse trägt seinen Namen.
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Obwohl ich jetzt schon wieder den Namen des Nests vergessen hab, weiß ich jetzt wenigstens, wo es in etwa liegt.
Es ist sicherlich schön für Dich, wenn Du umsonst Taxi fahren darfst und einen berühmten Opa hast, aber das reicht zur Vertrauensbildung kaum aus.
Ich komme ursprünglich aus einem (wahrscheinlich) ähnlich überschaubaren Städtchen und kann die Gemengelage aus Interessenbeziehungen, Traditionen usw. eigentlich ganz gut einschätzen. Meine Meinung über den Wert von Persönlichkeitseinschätzungen -egal ob positiv oder negativ- durch Ortsansässige ist dementsprechend nicht eben die höchste. Wenn Deine hier durch Dich ausgebreitete Biografie stimmt, wäre es sogar dumm, würde man beispielsweise den werten Kreissparkassendirektor als tuc-Kundigen befragen. Alles andere als ein "Toller Kerl, gaaanz toller Kerl" wäre eine Überraschung.
Zitat:
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Zitat von tuc
Um auf das Thema zurückzukommen.........ich würde meinen guten Namen verlieren, wenn ich beim Schach um 1000€ wette, dann verliere und die 1000€ nicht auszahle.
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Im Rahmen der Wette müsste auch Dein Gegner 1000€ mitbringen. Falls Du ein kleinkrimineller Betrüger wärst, wären die weg und die Kurortdeputies würden über die Blödheit des Abgezockten wohl nur den Kopf schütteln.
Eine ordentliche Regelung ist in jedem Fall besser als ein "guter Name".
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 12 ( permalink)

21.03.2005, 20:30
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Grmpf.....ich will von meinem Gener kein Geld !!!!! Ich biete 1000€, wenn mich einer von euch in 5 Partien schlägt. Sollte ich gewinnen, reicht mir das.
Also nochmal:
10 IF TUC LOSE THEN val(GEGNER) = 1000 ELSE
20 PRINT "TUC HAT GEWONNEN!!!"
30 END
Gruß
Benny
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 13 ( permalink)

21.03.2005, 21:14
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Garry des Forums
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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mh, joar, wie du sicherlich schon gelesen hast, würd ich diese WEtte( also als wette mit beidseitigen 1000€ ) recht gerne annehmen, also wäre dir sehr verbunden, wenn du in "tuc´s way to the top" mal antworten würdest
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 14 ( permalink)

22.03.2005, 20:29
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CM des Forums
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 355
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beidseitig 1000? ihr braucht euer geld echt ncith,oder
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Findet ihr private Geldwetten unmoralisch? Beitrag # 15 ( permalink)

30.05.2005, 02:23
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Totaler Kenner
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Registriert seit: 06.2004
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Beiträge: 148
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hmm.. is zwar nich mehr ganz aktuell aber ich will trozdem mein Senf dazu geben. Tuc was haste eigentlich davon um 1000 Euro zu spielen? du hast doch nach eigenen angaben mehr als genug geld und bei dir kannst dich ohne probleme durchschnorren [is nich böse gemeint: was wär eigentlich wenn du obdachlos wärst und stinken würdest? glaubst die wären dann immer noch so nett?  ]
Wenns für dich 1000 Euro kein Problem sind dann gibs doch bedürftigen (wie mir zum Beispiel ^^). Und wenn du gewinnst, ziehst villeicht jemand geld aus der Tasche, dass er wesentlich nötiger hat als du.
Grundsätzlich: Wenn jemand schon weiss, dass er die Wette hochwahrscheinlich gewinnt (weil er z.b. 500 DWZ punkte mehr hat) und der Gegner davon nichts weiss, ist das bei so hohem Einsatz ethisch mit sicherheit NICHT korrekt (selbst wenn der Einsatz nur 1 cent wäre). Auch so brauch man glaube ich nicht allzu sozial sein um sowas zu lassen oder dem Gegner bescheiden zu geben. Wenn allerdings beide gleichviel wissen und beide noch Kontrolle über sich haben, is das jedem sein Ding
mfg
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