ChessBase.com bringt heute in einem Bericht(*) über Mainz eine wie ich finde witzige Studie, oder eigentlich das Ende einer Studie von D.Djaja 1972:

6R1/P2k4/r7/5N1P/r7/p7/7K/8 w - - 0 1
Weiß am Zug hält remis. Als Mensch braucht man eigentlich "nur" den ersten, spontan paradox aussehenden Zug und die logische Begründung dafür zu finden.
Engines tun sich hier schwerer und kommen vermutlich zu Beginn nie auf eine 0.00-Bewertung. Allerdings wird das bei einem richtigen Verlauf einer Zugfolge bzw. Fortsetzung früher oder später passieren. Einige Engines die ich getestet habe, entscheiden sich bald für den richtigen ersten Zug und würden in der Praxis das Remis halten, obgleich sie längere Zeit irrigerweise noch großen schwarzen Vorteil anzeigen.
*)
http://chessbase.com/newsdetail.asp?newsid=5634
Demzufolge beschrieb Jan Donner in einem Buch, daß vor langer Zeit mehrere berühmte GM die Lösung nicht finden konnten. Wie CB. weiter berichtet, gelang das von den Mainzer Teilnehmer die sich nun daran versuchten, nur einem bzw. einer

(Aber wie gesagt, das finden sicherlich mehrere andere Engines ebenfalls.)