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Die weißen Bauern c3, d6 und f6 haben insgesamt mindestens vier schwarze Figuren geschlagen; der [Lc8] wurde auf c8 geschlagen. Damit ist der Verbleib aller fehlenden schwarzen Figuren bekannt.
Da der [Lc8] auf c8 geschlagen wurde, muß der Lh3 eine Umwandlungsfigur sein. Umgewandelt kann nur der [Ba7] haben.
a) Angenommen, weiß darf noch rochieren. Dann muß der [Ba7] auf d1 oder f1 umgewandelt haben, ohne das Feld d2 zu betreten: Ba7:b:c:d:e:d|f. Insgesamt hat der [Ba7] dann fünf mal geschlagen; die sechste fehlende weiße Figur hat der Bg3 geschlagen. Der [Ba7] hat auf dem Weg zur Umwandlung auch den [Bh2] geschlagen, der zuvor umgewandelt haben muß. Auf dem Weg zur Umwandlung konnte der [Bh2] mangels Schlagmöglichkeiten die h-Linie nicht verlassen; er muß auf h8 umgewandelt haben. Der [Th8] hat also schon einmal gezogen; Schwarz darf nicht mehr rochieren.
b) Angenommen, Schwarz darf noch rochieren. Dann kann der [Bh2] nicht auf h8 umgewandelt haben und der [Ba2] muß das Feld f7 betreten haben. Weiß darf also nicht mehr rochieren.
Wir haben also den klassischen Fall der sich gegenseitig ausschließenden Rochaden. Die Konvention sagt nun, daß in so einem Fall genau eine Rochade erlaubt ist: Die erste Rochade verhindert die zweite.
Zum dritten Problem: Weiß nimmt den Zug Da3xLa1 zurück.
Dann kommt 1.Te6! (droht 2.Dxe7#) Kf7/Kf8 2.Dxe7+ Kg8 3.Dg7#. Die Parade 1...0-0!? ist retroanalytisch ausgeschlossen:
Der sLa1 ist eine Umwandlungsfigur, die aus dem schwarzen f-Bauern hervorgegangen ist. Dieser schlug auf seinem Weg von f7 nach a2 den f-Bauer (bzw. den g-Bauer), der zuvor auf die e-Linie geschlagen hat, einen Turm, zwei Springer und den a-Bauer (der wLc1 wurde auf seinem Ausgangsfeld geschlagen). Dies hat die vier Schlagfälle Be2xd3, Bd3xc4, Bfxe, Bg2xf3 (bzw. Bgxfxe) durch Weiß zur Folge. Da der sLc8 auf seinem Ausgangsfeld geschlagen wurde, muss bei einem dieser 4 Schlagfälle die sD Schlagobjekt gewesen sein, was zur Folge hat, dass der sK bereits gezogen hat und die Rochade 0-0 mithin nicht mehr erlaubt ist.
Können nicht zuerst die weißen Springer in einer langen Zugfolge Sb8, Lc8, Dd8 in dieser Reihenfolge geschlagen haben, sodas Ta8xd8 geschah?
Nein.
Der sLc8 ist offensichtlich auf seinem Ausgangsfeld geschlagen worden. Der sSb8 und die sDd8 können aber nicht auf der schwarzen Grundlinie geschlagen worden sein. Ziehen wir mal Bilanz: Schwarz hat (nach der Zugrücknahme Da3xLa1 durch Weiß) 11 Steine auf dem Brett, d.h. 5 schwarze Steine wurden von Weiß geschlagen. Einer dieser Steine war der sLc8, der nur auf seinem Ausgangsfeld geschlagen worden sein kann. Die restlichen 4 Schlagfälle waren (wie oben bereits dargelegt) Be2xd3xc4,Bfxe,Bg2xf3 oder Be2xd3xc4,Bgxfxe. Folglich müssen sowohl der sSb8 als auch die sDd8 bei diesen Schlagfällen als Schlagobjekt gedient haben. D.h. insbesondere, dass die sDd8 die Grundlinie verlassen haben muss, was zur Folge hat, dass der sK für sie Platz gemacht, also bereits gezogen hat.
Der sLa1 ist eine Umwandlungsfigur, die aus dem schwarzen f-Bauern hervorgegangen ist.
Wo ist der? Gab es den überhaupt? Der sch Bf7 könnte nur einmal zugeschlagen haben, nämlich fxg und dann irgendwann irgendwo geschlagen worden sein.
Oder er steht noch auf der g-Linie.
Die Forderung "Weiß nimmt einen Zug zurück; dann Matt in drei Zügen" bedeutet: Weiß nimmt einen solchen möglichen, denkbaren Zug zurück, sodass die resultierende legale (!) Stellung ein Matt in 3 Zügen ist.
Man kann es auch so formulieren:
Weiß hat gerade gezogen und dabei ein Matt in 3 Zügen für sich übersehen. Welchen Zug hat er ausgeführt?