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Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #1 (permalink)
17.11.2006, 13:50
mic@
Einsteiger
Registriert seit: 09.2006
Beiträge: 12
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen
Hallo,
ich suche ein Schachrätsel, welches man _nicht_ mithilfe eines
Computers lösen kann. Habt ihr da etwas Interessantes?
Danke + Gruß, Michael
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #2 (permalink)
17.11.2006, 13:56
sendeverbot
Aktiver
DWZ/Elo: ~1550
Registriert seit: 08.2006
Beiträge: 40
hui, das werden dann aber bestimmt knackige rätsel
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #3 (permalink)
17.11.2006, 14:22
Garfield
Forumsvollprofi mit Prädikat
Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 243
Wie wäre es mit dem folgenden Matt in 2 Zügen?
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #4 (permalink)
17.11.2006, 15:08
nikolajewitsch
IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Beiträge: 410
Generell gut sind auch immer solche Rätsel, bei denen man remis halten muß und in denen Schwarz zwar materiellen Vorteil hat, diesen aber nicht umsetzen kann, wie zum Beispiel hier:http://schachmatt.de/showthread.php?t=3819
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #5 (permalink)
17.11.2006, 15:26
Gast6247
Gast
Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 11
Zitat:
Zitat von Garfield
Wie wäre es mit dem folgenden Matt in 2 Zügen?
In einem Bruchteil einer Sekunde findet "mein" Shredder Classic die Lösung, wenn Schwarz nicht mehr rochieren darf, das Rochade-Recht muss natürlich bei der Stellungseingabe angepasst werden.
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #6 (permalink)
17.11.2006, 16:35
Garfield
Forumsvollprofi mit Prädikat
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Beiträge: 243
Zitat:
Zitat von Stratege
In einem Bruchteil einer Sekunde findet "mein" Shredder Classic die Lösung, wenn Schwarz nicht mehr rochieren darf, das Rochade-Recht muss natürlich bei der Stellungseingabe angepasst werden.
Und wie beweist du, dass Schwarz nicht mehr rochieren darf?
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #7 (permalink)
17.11.2006, 17:32
nikolajewitsch
IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Ort: Berlin
Beiträge: 410
Ganz ähnlich auch dieses Rätsel, bei dem es ebenfalls darum geht, eine Voraussetzung zu erkennen, die der Computer nicht erkennen kann....
Geändert von nikolajewitsch (17.11.2006 um 17:38 Uhr)
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #8 (permalink)
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #9 (permalink)
17.11.2006, 18:45
Gast6247
Gast
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Beiträge: 11
Zitat:
Zitat von Garfield
Und wie beweist du, dass Schwarz nicht mehr rochieren darf?
Ich probiere und stelle fest, dass Weiß nur Matt in 2 setzen kann wenn Schwarz nicht rochieren darf. Ich kann beim Schachprogramm dann Häkchen bei den Rochade- und En-Passant-Möglichkeiten zu- und abschalten, irgendwann stehen die Häkchen dann so, dass die Aufgabe gelöst wird. Diesen Vorgang könnte man natürlich für ein Schachproblem-Löse-Programm programmieren.
PS: Wenn man falsche Eingaben macht, muss man sich auch nicht wundern, wenn das Programm nicht die richtige Lösung findet
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #10 (permalink)
17.11.2006, 18:52
nikolajewitsch
IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Ort: Berlin
Beiträge: 410
Ja, Stratege, so geht es natürlich....aber eine echte Lösung würde den Nachweis, daß Schwarz Turm oder König bereits bewegt hat,und zwar anbgeleitet aus der Stellung, beinhalten. Ein einfaches "sonst geht Matt in 2 nicht", ist ein bisschen wenig....
P.S. Ein besonderes Prunkstück solcher Aufgaben ist übrigens dieses hier .
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #11 (permalink)
18.11.2006, 00:55
Gast6247
Gast
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Beiträge: 11
Zitat:
Zitat von nikolajewitsch
Ja, Stratege, so geht es natürlich....aber eine echte Lösung würde den Nachweis, daß Schwarz Turm oder König bereits bewegt hat,und zwar anbgeleitet aus der Stellung, beinhalten. Ein einfaches "sonst geht Matt in 2 nicht", ist ein bisschen wenig....
Ok, mein Ansatz ist primitiv, aber mehr als notwendig: Die "normalen" Schachprogramme sind programmiert um Stellungen zu bewerten bzw. Varianten zu berechnen. Wenn man dem Schachprogramm bei der Analyse einer Schachpartie zuschaut wird man feststellen, dass die Analyse bei der Endstellung beginnt, hier ist jedoch durch die vollständige Information, wie es zu dieser Stellung gekommen ist, klar welche Rochade- und En-Passant-Züge möglich sind. Will man eine "kritische" Mittelspielstellung zur Analyse eingeben weiß man eigentlich auch immer, welche "Sonderzug"-Möglichkeiten bestehen und gibt diese auch ggf. an, wenn die default-Werte nicht sowieso passen. Nun kommte eine Studie (1/1 000 000 000 000 der möglichen Stellungen ?!) daher, in der alles davon abhängt, ob eine Seite rochieren darf oder nicht. Soll man nun für diesen pathologischen Fall die üblichen Schachprogramme erweitern - nein! Bei speziellen "Studien-Löse"-Programmen könnte sich jemand, der sonst nicht besseres zu tun hat, solchen Problemchen widmen.
Zum "Problem": Die Wahrscheinlichkeit für eine Lösung bei den Programmen müsste eigentlich bei 50 % liegen, durch den Default-Wert "Rochade möglich" bei der Stellungseingabe wird die Wahrscheinlichkeit für die Nicht-Lösung eminent erhöht. Wenn also "Rochade nicht möglich" der Standard wäre, gäb es wohl gar kein Probem.
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #12 (permalink)
18.11.2006, 12:36
Garfield
Forumsvollprofi mit Prädikat
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Beiträge: 243
Die eigentliche Pointe der Aufgabe besteht darin, dass die Lösung davon abhängt, was der letzte schwarze Zug ist.
Hat Schwarz zuletzt den König oder Turm gezogen, so führt 1.Ke6 nebst 2.Td8# zum Ziel.
Hat Schwarz im letzten Zug nicht den König oder Turm gezogen, muss sein letzter Zug g7-g5 gewesen sein, und nur 1.hxg6 e.p. 0-0 (sonst 2.Td8#) 2.h7# löst die Aufgabe.
Natürlich kann der Computer jede diese beider Teilaufgaben in Sekundenbruchteilen lösen, wenn er die richtigen Vorgaben erhält, aber den ganzen Zusammenhang zu erkennen, ist meines Wissens für ein Computerprogramm nicht möglich.
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #13 (permalink)
18.11.2006, 14:09
Gast6247
Gast
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Beiträge: 11
Zitat:
Zitat von Garfield
Natürlich kann der Computer jede diese beider Teilaufgaben in Sekundenbruchteilen lösen, wenn er die richtigen Vorgaben erhält, aber den ganzen Zusammenhang zu erkennen, ist meines Wissens für ein Computerprogramm nicht möglich.
Man könnte es programmieren, bei einem schwarzen König auf e8 und einem schwarzen Turm auf h8 könnte eine Rochade möglich sein, en-Passant-Möglichkeiten (schwarzer Bauer auf einem Feld der 5. Reihe und ein weißer Bauer auf einem Nachbarfeld auf der 5. Reihe) lassen sich auch finden. Das Programm kann nun alle Fälle (im oben genannten Beispiel sind es vier) berechnen. Die Ergebnisse der vier Fälle werden nun auf die Aufgabenstellung (#2) untersucht, als Ergebnis kommt heraus, dass entweder die Rochade nicht möglich ist oder die Möglichkeit des En-Passant-Schlagen bestehen muss. Vorher eingegebene Strings, die dieses Ergebnis verbalisieren, können ausgegeben werden. Der Zusammenhang wird nicht erkannt (wozu der Rechner auch gar nicht in der Lage ist), kann aber berechnet werden.
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #14 (permalink)
08.05.2007, 18:46
713
Aktiver
Registriert seit: 04.2007
Beiträge: 31
Zitat:
Zitat von Garfield
Wie wäre es mit dem folgenden Matt in 2 Zügen?
Ke6 Scharz kann beliebig ziehen
Td8#
Schachrätsel gesucht, bei dem selbst Schachprogramme versagen Beitrag #15 (permalink)