Hallo, Garfield, wie ich sehe, warst du in der Tat sehr fleißig!

Und richtig sind deine Antworten auch noch!

Noch ein paar Anmerkungen:
Aufgabe 3: Den Reiz bezieht diese Aufgabe aus ihr Echo-Matt. Wenn man sich die Mattbilder von der Drohung 2.Sxd5 nebst 4.Tb3# mit dem Mattbild von der Variante 1. ...Ka4 mit dem Mattzug 4.Tb4# vergleicht, wird man feststellen, dass sich die Mattbilder nur dadurch unterscheiden, dass die beteiligten Figuren sich in der Variante 1. ...Ka4 ein Feld weiter oben befinden, als in der Ausführung der Drohung.
Aufgabe 4: Bei dieser Aufgabe handelt es sich um eine Linienkombination. Die Verführung 1.Lxg3? schlägt fehl an 1. ...Kxe3 2.Lf4+ Ke4 3.Sf2+ Lxf2
und 1.Lxh6+? scheitert an 1. ...Kxe5 2.Lf4+ Ke4 3.Sg5+ Txg5
Der raffinierte Trick, der in der Lösung steckt, besteht darin, die schwarzen Figuren dazu zu bringen, sich gegenseitig zu blockieren. Nach 1.La2! droht 2.Lg5+ Kxe5 3.Df4+ Ke6 4.c5#, sodass Schwarz gezwungen wird, den Bauern zu blockieren. Dies kann er auf zweierlei Art und Weise tun, jedesmal blockiert er jedoch die Wirkungslinie einer anderen Figur:
1. ...Tc5 2.Lxg3+ Kxe3 3.Lf4+ Ke4 4.Sf2#, wobei ausgenutzt wird, dass der Läufer durch den Turm verstellt ist und 1. ... Lc5 2. Lxh6+ Kxe5 3. Lf4+ Ke4 4. Sg5#, wobei der Läufer die Turmlinie blockiert. Man sieht also, dass Weiß die Tatsache ausnutzt, dass sich Läufer und Turm gegenseitig verstellen.
Eine derartige mit solcher Präsizion konstruierte Kombination dürfte im realen Partieschach vermutlich so gut wie nie vorkommen, was gerade den Reiz des Problemschachs ausmacht.