Startseite Kostenlose Registrierung starten! Kalender Finde andere registrierte Benutzer Suchen Profil bearbeiten / Kontrollzentrum. Hier kannst Du Deine abonnierten Themen sehen, Private Nachrichten lesen und schreiben, Dein Profil und Deine Einstellungen bearbeiten.
Zurück   Schach! > Von Usern für User > Vorstellungen

Vorstellungen

Du bist User bei uns und möchtest dich hier vorstellen? Nur zu!



» Navigation
» Forum
  Von Usern für User
  Rund ums Schach
  Literatur & Software
  Spielanalyse
  Eröffnung
  Strategie
» Forum durchsuchen
» Anmelden
Benutzername:

Kennwort:

Not a member yet?
Register Now!
» Karten
» Benutzer (724)
» Schach-Vereine etc. (9)
» Ereignisse (0)
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Thema durchsuchen Thema bewerten
  Vom Poker zum Schach und ggf. Umgekehrt? Beitrag #1 (permalink)  
Alt 25.01.2011, 14:43
pokertimbo
Neuling
 
Registriert seit: 01.2011
Beiträge: 2
Vom Poker zum Schach und ggf. Umgekehrt?

Hallo zusammen,

ich bin erst kürzlich durch meinen Freund Radoslaw Jedynak auf Schach gestoßen. Ich spiele seit ca. 4 Jahren Semi-professionell Poker und interessiere mich für viele strategie Spiele.

Ich würde gerne das Spiel gerne näher kennenlernen und würde dafür anbieten jemanden Poker bei zu bringen bei Interesse.

Freue mich auf eure Feedbacks!

Pokertimbo
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Vom Poker zum Schach und ggf. Umgekehrt? Beitrag #2 (permalink)  
Alt 25.01.2011, 15:47
Fälix
Super GM des Forums
 
Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
Zitat:
Zitat von pokertimbo Beitrag anzeigen
Ich würde gerne das Spiel gerne näher kennenlernen und würde dafür anbieten jemanden Poker bei zu bringen bei Interesse.
Willkommen!

Ich verstehe nicht ganz- suchst du einen Schachtrainer, dem du im Gegenzug Pokern beibringst?

In den Jahren, in denen ich mal kein Schach gespielt habe, habe ich desöfteren Poker gespielt. Die Spiele scheinen sich wohl zu ähneln, wenn Poker Schach bzw Schach Poker ersetzt hat .
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Vom Poker zum Schach und ggf. Umgekehrt? Beitrag #3 (permalink)  
Alt 05.02.2011, 21:56
Deng K
Neuling
 
Registriert seit: 08.2010
Beiträge: 8
ich kann da bloß von einer ähnlichen laufbahn berichten, was die interessen angeht.

hab selbst viel poker gespielt und überlege auch, mir damit neben dem studium ein bisschen was dazu zu verdienen. ein kumpel - studiert seit 2 jahren - meint, dass er damit durchschnittlich so 20$ pro stunde rausholt.
ein stundenlohn von 20€ wäre doch eigentlich nicht schlecht^^

aber back2to topic
poker scheint wohl tatsächlich einige parallelen zum schach zu haben
was mir persönlich aufgefallen ist:
pro) in beidem geht es prinzipiell darum, den gegner anhand seiner züge auf eine gewisse spielerstärke zu schätzen. erst danach setzt man mit seiner strategie genau an diesem punkt an. dh wenn ich im poker sehe, wie jemand nen open end straight draw nach dem flop schon foldet, nur weil seine odds halt nicht die 18% für den turn sondern er an die 24% zahlen müsste, dann kann ich anhand dieser und vieler ähnlicher informationen die spielerstärke meines gegner einschätzen. und wenn ich die ungefähr einschätzen kann, dann ist das wie ein nachtsichtgerät für weitere entscheidung: weiß ich, dass mein gegner fähig zu bestimmten tricks ist, kann ich darauf vorbereitet sein und das "ich weiß, dass er weiß, dass ich weiß, dass er weiß, dass ich weiß"-spiel nimmt seinen lauf. andersherum: weiß ich, dass mein gegner schlecht ist und ich ihn bereits oft genug provoziert habe, provozier ich mir den fisch und stell von mir aus all-in bei einer 80%igen gewinnwahrscheinlichkeit, was er höchstwahrscheinlich annehmen wird, weil er es mir nun zeigen will und ich ihn bereits als undisziplinierten spieler identifiziert habe.
ich bin zwar kein großer schachspieler, doch habe ich irgendwie gemerkt, dass die gegnerstärke auch im schach ein großer anhaltspunkt dafür ist, was man sich trauen kann und was nicht. und wenn ich deutlich besser bin als mein gegner, und einschätzen kann, bis wohin mein gegner genau das selbe sieht wie ich, und ab welchem punkt sein durchblick aufhört, dann kann ich auch mal potenziell gefährliche situationen einfach links liegen lassen, weil ich davon ausgehen kann, dass mein gegner nicht fähig ist diese zu nutzen und kann ihn unter druck setzen und dabei meine flanke offen lassen. selbst wenn er dann einen richtigen zug drauf antworten würde, fehlen dazu immernoch 3,4,5 oder 6 züge, von denen ich aber überzeugt bin, dass er diese gar nicht sieht und sie deshalb auch nicht nutzen kann

contra) aber auf der anderen seite ist da auch ein riesen großer unterschied zwischen poker und schach: der glücksfaktor
beim schach startet jede partie von den gleichen positionen aus. es wird sogar versucht, dass jeder gleich oft mit schwarz und gleich oft mit weiß gespielt hat. einfach ALLES der eigenen figuren steht in der eigenen vollmacht. es ist wie eine besondere art von erhabenheit, die schach vom poker unterscheidet. dadurch dass man im schach das gewaltenmonopol aller seiner figuren hat und der gegner selbiges über seine, ist die distanz von angesicht zu angesicht = 0. da ist nichts anderes, was eine rolle spielt. nur man selbst und der gegenüber.
im poker liegt die erhabenheit komischerweise darin, sich mit der untergebenheit zu arrangieren. zu einem stattlichen anteil ist man schlicht und einfach dem glück und zufall untergeben und nur wer mit genau dieser machtLOSIGKEIT umgehen kann, der hat die größe macht am tisch. vor allem ist es im poker auch nur selten ein wirkliches angesicht zu angesicht. schach ist armdücken. poker ist langlauf. im poker hat man viele gegner und wenn mans genau nimmt, ist man sich selbst meistens sein größter gegner. der erfolg, das erfolgserlebnis, der rush, das adrenalin kommt beim poker nicht mehr daher, dass über den gegner gesiegt hat, sondern daher, dass man gegen sich selbst gewonnen hat. am ende eines jahres zu wissen, dass man mehr richtige entscheidungen gemacht hat als falsche und der machtlosigkeit herr geworden zu sein; daher kommt im poker das erfolgserlebnis. schach ist ein direktes kräftemessen auf kognitiver ebene. poker ist ein arrangieren mit vielen vielen ganz indirekten kräften.
und desweiteren finde ich es so interessant, dass es genau dieser unterschied ist, der auch in so viel literatur behandelt wird. literatur, die ganz und gar nichts mit schach und poker zu tun hat.
nehmen wir die antigone von sophokles. antigone legt es darauf an, ist nicht dazu bereit, sich zu verändern und von ihren moralischen ansichten abzulassen ihren bruder nicht zu beerdigen und riskiert ihr leben - verliert es auch. sie hat sich mit kreon gemessen. kreon arrangiert sich aber mit den äußeren umständen und überlebt am ende. zwei verschiedene lebensansichten. wodrin liegt der sinn des lebens? hat das leben sinn, sich nicht der probleme gestellt und sie gesprengt zu haben, sondern sich bloß ums ie herumgewunden zu haben? "herumwinden" ist aber auch nur ein negativer begriff für "arrangieren" und "flexibel. andersherum sind "sturr" und "unflexibel" negativ behaftete begriffe für "zielstrebig", "konstant" und "überzeugt"

so jetzt habe ich mich ganz in meinen gedanken verwoben
so viel dazu. korrigiert mich bitte, wenn ich ein völlig falsches bild von schach habe. ich bin wirklich kein guter schachspieler und bin noch jung, doch schätze ich das milieu in solch einem forum hier und die masse an qualifizierten und strukturierten beiträgen zum thema schach.
im poker lass ich mich auch berichtigen, doch allerdings nur ungern <:
aber wenn ich hir höre, dass jemand semi-professionell poker spielt, dann ist das doch schon n ordentliches stück und sicherlich auch komfortabel, wenn man hobby und geldverdienen verbinden kann.
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Vom Poker zum Schach und ggf. Umgekehrt? Beitrag #4 (permalink)  
Alt 07.02.2011, 13:14
pokertimbo
Neuling
 
Registriert seit: 01.2011
Beiträge: 2
hey deng k,

da haste dich ja jetzt wirklich gut ausgelassen

allerdings finde ich deine aussagen doch ein wenig überspitzt! klar ist poker vom glück abhängig. sobald du jedoch ein bestimmtes level erreicht hast spielst du oft gegen die gleichen gegner, also ähnliches kräftemessen wie beim schach!

wo hast du denn gepokert? spielst du noch?

lg
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Vom Poker zum Schach und ggf. Umgekehrt? Beitrag #5 (permalink)  
Alt 10.02.2011, 20:16
Deng K
Neuling
 
Registriert seit: 08.2010
Beiträge: 8
na ich selbst habe jetzt seit langem nicht mehr gepokert und um echtgeld spiele ich ja auch noch nicht mit meinen 17 jährchen^^

aber bei pokerstars habe ich immer mal gespielt und mich irgendwann auch bei full tilt poker angemeldet.

poker ist halt der allrounder unter den glücksspielen.
man muss sich die siete heraussuchen, die einem gerade am besten ins leben passt.
ich zB habe jetzt neben dem abi keine zeit, 2 mal pro woche 3 oder 4 stunden am bildschirm zu hängen. also fällt auch schonmal die seite "daraus ne wissenschaft" machen, immer mehr für mich raus. also ich habe mich auch schon mit der mathematik dazu beschäftigt pipapo. aber das war noch elfte klasse. da ging das noch. ich habe dann zB das buch von alex lauzon geschenkt bekommen "pokern wie die profis". war auch nicht schlecht. gerade den teil zum bluffen hat er sehr gut gemacht. mathematische erklärungen zur rentabilität vom bluffen habe ich bis dato auch noch nirgendwo gelesen. und der rest, was zB sklansky-dollars angeht, oder noch spezifischer: g-bucks, da habe ich mich schon ordentlich rein gefilzt. stochastik ist halt eh cool. ich hätte halt sogar fast eine bell über poker geschrieben (wie ne große facharbeit - damit hätte ich meine fünfte abi-prüfung ersetzen können) und mich im zuge dessen natürlich auch nochmal mit dem krempel beschäftigt und kontakte zur TU hergestellt, wo ich dann vll eh studieren werde - aber steht noch nichts fest.
so viel zur wissenschaftlichen seite vom poker. bzw parallel dazu auch zur kommerziellen seite

die andere seite, die ich sehr schätze, ist poker als gemeinschaftsspiel. ich veranstate immer mal pokertage bei mir hier, wo ich auch immer anfänger dazu hole und natürlich auch immer fortgeschrittene. in den ferien bietet sich das halt echt super an und mir persönlich gibt es mehr, als jetzt vorm computer zwei, drei tische simultan zu spielen. 4 stunden vorm computer ist irgendwie nach einiger zeit belastend, auch wenn man ja vieles nebenbei machen kann. aber wenn ich dann schon 4 stunden meines wochenendes (bzw den ferien halt) opfere, dann lieber mit 6 oder 7 leuten dazu. dann wird ein nachmittag lang gemeinsam gezockt, gefuttert, witze gerissen, verzweifelt, aufgeregt, gelacht und am ende sind sogar die glücklich die verloren haben
so habe ich jetzt schon nen ordentlichen haufen zum pokerspielen gebracht^^


aber um geld zu spielen... das bräuchte dann doch eine hohe konzentration auf das thema und vorallem regelmäßige praxis. ich merk das total: wenn ich ein, zwei monate nicht mehr gepokert habe, muss ich richtig wieder reinkommen.
aber so - poker als gesellschaftsspiel - ist das gewinnen eh nicht mehr so wichtig und gegen sonen haufen von anfängern erfordert das wiederum ganz andere qualitäten - vor allem flexibilität - am tisch, um dieser menge an irrationalen, undurchdachten und deshalb auch unvorhersebaren aktionen entgegnen zu können^^ never bluff a monkey.

wenn es dazum geht, mit poker sein geld zu verdienen - da bin ich wohl doch eher raus. weil ich bin so einer, der macht aus allem was er betreibt immer sofort ne wissenschaft. und würde ich um echtgeld pokern, sehe ich mich schon tagelang an der mathematik hängen, ohne essen, trinken und schlaf^^ ich hab eh schon zu viel mathe im kopf und wenn ich mir dann irgendeine art von spiel zu sehr zu herzen nehme, dann bin ich zu nichts anderem mehr zu gebrauchen.

deshalb: poker als gesellschaftsspiel hin und wieder - gerne

aber poker als wissenschaft, regelmäßig und auf erfolg bedacht - lieber fern von mir halten
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
  Vom Poker zum Schach und ggf. Umgekehrt? Beitrag #6 (permalink)  
Alt 14.05.2011, 02:25
watchesforsales
Neuling
 
Registriert seit: 05.2011
Beiträge: 3
Hallo, schön dich zu treffen! Ich zum ersten Mal diese Art von Forum, in der Hoffnung, zu einem späteren Zeitpunkt werden Ihre Führer! ! ! Vielen Dank! ! ! ! !
Wong this Post!Bei seekxl.de bookmarken!Bei Linkarena bookmarken!Bei oneview.de bookmarken!Bei icio.de bookmarken!Bei Google bookmarken!Digg this PostNetscape this post!Bookmark on technoratiBei del.icio.us bookmarken!Stumble this Post!
Mit Zitat antworten
Antwort

Zurück   Schach! > Von Usern für User > Vorstellungen

Lesezeichen

Stichworte
lernen, poker, training

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Thema bewerten
Thema bewerten:


Ähnliche Themen zu Vom Poker zum Schach und ggf. Umgekehrt?
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Gemeinsamkeiten zw. Schach & Poker
Gemeinsamkeiten zw. Schach & Poker: Zuerst wollte ich eigentlich in den Thread von...
typhoon Treffpunkt 84 17.03.2008 19:29
Partie von mir
Partie von mir: Hier eine (freie) Partie von mir, die ich vor...
Mertesheimer Eigene Partien Schach 6 07.01.2007 17:01
Eine Journalistin über Schach(-spieler)
Eine Journalistin über Schach(-spieler): Über die Schlechtigkeit von Schachspielern wurde...
Khan Schachgeflüster 13 19.05.2005 16:44

Andere Themen im Forum Vorstellungen
Thema Datum Autor Antworten Letzter Beitrag
Servus zusammen!
Servus zusammen!: Servus zusammen, ich will mich hier auch mal...
29.12.2010 Thesi 0 29.12.2010 14:45
Anfängerin sucht Anfänger und Fortgeschrittene...
Anfängerin sucht Anfänger und Fortgeschrittene...: ...zum lernen und spielen. Ich mag Schach sehr...
15.12.2010 Eileen 7 25.12.2010 13:52
Biche aus dem Rhein-Main Gebiet
Biche aus dem Rhein-Main Gebiet: Hallo liebe Schachspielergemeinde, ich habe...
19.11.2010 Biche 0 19.11.2010 23:10
Hallo zusammen
Hallo zusammen: Guten Abend zusammen, ich bin durch Google...
26.10.2009 korolyof 8 27.10.2009 16:39
Sebastian Bogner
Sebastian Bogner: Hallo , ich heiße Sebastian Bogner und bin 18...
03.08.2009 I3lack_eagle 2 08.08.2009 00:30

Powered by vBadvanced CMPS v3.2.1

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:16 Uhr.


Listinus Toplisten

Linkpartner: Gerlitzen.de

Schach! bietet Schacheröffnung und Schachstrategie, Schachpartien, Schachkombinationen, Schachtraining, Schachstudien, Tips und Tricks, Spiel, Spass und Information, einfach alle Facetten des königlichen Spieles.


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, vBulletin Solutions, Inc.
Sie betrachten gerade Vom Poker zum Schach und ggf. Umgekehrt?.

SEO by vBSEO 3.3.2 ©2009, Crawlability, Inc.