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Die Regeln zur Rochade musste ich aus gegebenem Anlass vor einigen Tagen (nicht zum ersten Mal) mit einem Spieler diskutieren, der (angeblich) Elo von ca. 1600 hat und schon 20 Jahre spielt.
Er wollte sich dann beschweren weil ich - nach seiner Meinung - regelwidrig spiele und Chessbase das auch noch tolerieren würde, das wäre ein "Bug" im Programm, den ich offenbar kennen und ausnützen würde.
Sein weißer Läufer stand auf f4 und nach seinem Regelverständnis konnte ich nicht die lange Rochade ausführen, weil -angeblich- die Felder zwischen König und Turm, hier also b8, von gegnerischen Figuren, hier also diesem Läufer, nicht potenziell erreichbar sein dürften.
Danach stimmte irgendwie sein Spielkonzept nicht mehr, denn es ging "wundersamerweise" doch mit der Rochade.
Es ist also folglich keine Anfängerproblem, wenn man spezielle Regeln nicht 100%ig beherrscht.
Außerdem ist es wohl so, dass in verschiedenen Schachgemeinschaften oft irgendwelche Spezialregeln angewandt werden, die auch nicht im FIDE-Regelwerk stehen, etwa die Eröffnung mit 2 verschiedenen Bauern um je ein Feld ist immer wieder einmal anzutreffen, besonders bei älteren Spielern - die behaupten dann umso mehr, dass das regelkonform sei, denn sie spielen das schließlich schon seit Jahrzehnten so (falsch).
Geändert von MiBe (11.06.2009 um 22:15 Uhr)
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