Tja, aller Anfang ist schwer.

Schwarz gewann verdient, denn Weiß sind mehr schwere Fehler passiert und Schwarz nützte sie aus. Gratuliere! Es wird hier wenig Sinn haben in Details zu gehen. Beiden Spielern wäre vermutlich zu empfehlen, eines oder mehrere gute Bücher für Schacheinsteiger zu lesen, generelle Schachlehrbücher wo auch einige Eröffnungen beschrieben werden usw.usf.
1.e3 ist schon sehr ungewöhnlich, aber an sich noch nicht schlecht, nur selten. Es gab bzw. gibt einige recht starke Spieler, die oft so begonnen haben, z.B. GM Blatny.
Aber zum Beispiel sehe ich hier daß zwar beide b2-b3 bzw. b7-b6 gespielt haben, aber dann kein
Fianchetto (= Lb2 bzw. Lb7) gemacht haben. Züge wie 2.Sh3 (normal ist Sf3 um den zu entwickeln), 3...h6 (wozu an dieser Stelle? Sg5 war keine Drohung) oder 4.a4 (statt zu entwickeln) zeigen, daß beiden Spielern noch die klassischen Vorbilder fehlen, also vermutlich noch nicht viele gute Schachpartien nachgespielt worden sind.
Züge die Material verloren waren unter anderem:
8.Dh5

stellt glatt die Dame ein. Hier hätte die Partie ruhig zu Ende sein dürfen.
10...Df6 übersieht, daß soeben der Sh5 angegriffen wurde und somit abhanden kommt.
12.f4 übersieht die Drohung mit der Bauerngabel auf b4. Passiert mir auch manchmal.

19.Sh3: Hier hat Schwarz den Fehler gut erkannt und ausgenützt: Nach dem Tausch auf h3 holt die Dame den ungedeckten Le2 ab.