Hallo Leute,
die Partie ist ja grauslig (aus schwarzer Sicht natürlich smax1980)!
Diese Neben-Neben-Zwingend-Verlier-Variante ist natürlich nicht der richtige Weg einen schlechteren Gegner in die Knie zu zwingen!
11... g5?! Das wird sogar ab und an gespielt

12.... Se5?? Üblicher und statistisch besser ist 12... h:g5 auch wenn Schwarz immer noch zum
Haare ausraufen steht. In meiner datenbank gibt es immerhin drei Partien dazu (ein Schwarzer hattte sogar 2241


)
ach, beinahe hätte ichs vergessen: alle wurden o-Wunder von Weiß gewonnen

Naja das Materialverhältniss ist besser für Weiß, die Königsstellung auch, die Figurenaktivität auch, Felderschwächen hat Schwarz ja schon gesammelt ämmmm, Weiß hat das (in dieser Stellung schon fast überflüssige) Läuferpaar,
also eigentlich kann Schwarz hier getrost aufgeben (und ich hätte dass hier nach 15.Kb1! auch getan!)
Das Weiße Spiel ist wirklich gut, aber nicht ausergewöhnlich schwer zu finden (bei der Eingangskombi muss man hald ein winziges kleines bisschen reingucken); Schwarz liest ja jeden Wunsch an den Augen ab Df4??
Ach ja: 2050 DWZ will ich hier mal in Frage stellen! Vielleicht 2050 Elo

, oder 2,05(0) Promille

Wie spielt man gegen einen 700 DWZ schwächeren Gegner:
-ungleiches Materialverhältniss herbeiführen (aber nicht wie in der Partie). Der Gegner soll unkonvenzionelle Stellungen erhalten, die er nicht nach auswendig gelernter Schachblone runterspielt.
-strategisch und taktisch in GESUNDER Kombination. Dem Gegner verschiedene strategische und taktische Probleme stellen; uU Tempo wechseln
-Initiative (vgl. Tempo) übernehmen (auch unter kleinen Opfern; Bauer, nicht komplette Stellung wie in der vorliegenden Partie)
-Fehler ausnützen, sonst wird der Gegner aufgebaut!
-keine forcierten taktischen Eröffnungsvarianten wählen, in denen man sich nicht zu 100% auskennt
-Zeit lassen
Hoffe geholfen zu haben!
Viele Grüße
Der Bär