|
» Karten |
|
|
» Benutzer (724)
» Schach-Vereine etc. (9)
» Ereignisse (0)
|
|
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
 |

04.03.2006, 02:07
|
|
|
|
Remis gegen starken Gegner
Hier die Partie mit meinen Kommentaren:
[Event "?"]
[Site "?"]
[Date "2006.03.03"]
[Round "?"]
[White "Der-Sratege"]
[Black "DWZ:1700"]
[Result "1/2-1/2"]
1. d4 Na6 2. Nf3 c5 3. e4 cxd4 4. Qxd4 d6 5. Qa4+ Bd7
6. Bb5 Nc5 7. Bxd7+ Qxd7 8. Qxd7+ Kxd7 9. Nc3 g6 10. Be3
Bg7 11. Bd4 Bxd4 12. Nxd4 Nf6 13. f3 Rac8 14. Kd2 a6 15. a4
Rc7 16. b3 Rhc8 17. Rhc1 h5 18. h4 Ke8 19. Rab1 e6 20. Nd1
Ke7 {Hier war 20...d5 besser!} 21. Ne3 Ncd7 22. c4 Nc5
23. Rc2 Ncd7 24. Rd1 e5 25. Ne2 Nc5 26. Rc3 Rc6 27. a5
Ncxe4+ {Die hier beginnende Kombination hatte ich gar nicht
beachtet} 28. fxe4 Nxe4+ 29. Kc2 Nxc3 30. Kxc3 f5 31. Nd5+
{Die Springer müssen ein schönes Ballet tanzen, um Weiß das
Remis zu sichern!} Ke6 32. Re1 Rc5 33. Nb6 Rd8 34. b4 Rc7
35. Nd5 Rg7 36. Nef4+ Kf7 37. Nh3 Rc8 {Schwarz bot Remis
und Weiß nahm überglücklich an!} 1/2-1/2
Ja, vor allem meine strategischen Kenntnisse aus "Mein System" und anderer strategischer Literatur haben mir hier geholfen. Ich wusste halt, dass mein Gegner versuchen würde, den Bauern c2 anzugreifen, wobei er auch nicht immer den besten Zug gefunden hat und ich am Ende Glück hatte, dass meine Springer so aktiv werden konnten.
|

04.03.2006, 02:28
|
|
Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
|
|
Registriert seit: 02.2005
Ort: Wuppertal
Beiträge: 567
|
|
|
Ist die Korrektheit von 1....Sa6 nachgeiwesen? Sieht seltsam aus, zumal es 1....c5 direkt auch tut.
|

04.03.2006, 02:40
|
|
|
Zitat:
|
Zitat von Zee4
Ist die Korrektheit von 1....Sa6 nachgeiwesen? Sieht seltsam aus, zumal es 1....c5 direkt auch tut.
|
Der Gegner ist bekannt für extravagante Systeme, als Weißer spielt er 1. Sc3 (z. B. 1...g6 2. h4!?). Also entweder der Gegner überspielt ihn, leitet das ganze in "normale Bahnen" (wie ich?) oder scheitert, weil er ausser Eröffnugsvarianten von "normalen" Systemen nichts im Kopf hat!
PS: In unteren DWZ-Bereichen kann man doch irgendwie alles spielen!
|

04.03.2006, 04:14
|
|
Kenner
|
|
Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 122
|
|
Hallo Stratege,
erstmal Glückwunsch zum Remis gegen den "starken" Gegner.
Ich weiß, dass das beim Kiebitzen immer alles viel klarer scheint und man nicht durch Nervosität und dergleichen beeinträchtigt ist, aber positionell habt ihr beide vieles einfach ausgelassen. Wer dynamisches Spiel anstrebt, der muss auch mal mutig einen Bauern vorstoßen und das Spiel im rechten Augenblick öffnen. 
Desweiteren finde ich, dass Du viel zu bescheiden gespielt hast. Seine Eröffnungsbehandlung allein war schon eine Katastrophe, Sa6 ist nichts weiter als eine reine Provokation. Wer meint, er könne die grundlegensten Eröffnungsprinzipien einfach ignorieren, der ist entweder ein Meister dieses Spieles, ein blutiger Anfänger oder aber überheblich. Insofern widerspreche ich Dir: nein, es ist keineswegs egal wie man eröffnet und man kann sich bestimmt nicht alles erlauben, auch und gerade nicht in unteren DWZ-Bereichen.
Eine gute Eröffnung legt die Grundlage für ein gutes Spiel, wer bewusst schlechte Eröffnungszüge wählt, der rechnet damit, dass der Spielpartner Fehler begeht und deshalb seine positionellen Vorteile nicht wahrnehmen kann. Wenn ein durchschnittlicher Vereinsspieler die Eröffnungsprinzipien - Figuren rasch entwickeln und zentrumswirksam postieren usw. - befolgt, dann sind die Chancen gut, dass er im Mittelspiel einen Vorteil erreichen und diesen bestenfalls im weiteren Spielverlauf ausbauen kann, oder aber zumindest nicht frühzeitig in Nachteil und unter großen Druck gerät.
Außerdem finde ich persönlich, dass gerade nicht professionelle Schachspieler mit konventionellen Eröffnungen durchaus genügend Abwechslung und Überraschungen erleben können, dafür muss man nicht gleich einen Eröffnungsfehler begehen. Ich z.B. spiele zur Zeit gerne das Damengambit und obwohl es in Meisterkreisen sehr ausgetreten ist und bisweilen als Remiseröffnung gilt, habe ich damit jeweils sehr turbulente Partien (jede völlig anders) und noch kein einziges Remis erreicht. 
Beste Grüße,
gisi
Geändert von Gisibert (04.03.2006 um 19:33 Uhr)
|

04.03.2006, 12:47
|
|
|
Zitat:
|
Zitat von Gisibert
Hallo Stratege,
erstmal Glückwunsch zum Remis gegen den "starken" Gegner.
Ich weiß, dass das beim Kiebitzen immer alles viel klarer scheint und man nicht durch Nervosität und dergleichen beeinträchtigt ist, aber positionell habt ihr beide vieles einfach ausgelassen. Wer dynamisches Spiel anstrebt, der muss auch mal mutig einen Bauern vorstoßen und das Spiel im rechten Augenblick öffnen. 
Desweiteren finde ich, dass Du viel zu bescheiden gespielt hast. Seine Eröffnungsbehandlung allein war schon eine Katastrophe, Sa6 ist nichts weiter als eine reine Provokation. Wer meint, er könne die grundlegensten Eröffnungsprinzipien einfach ignorieren, der ist entweder ein Meister dieses Spieles, ein blutiger Anfänger oder aber überheblich. Insofern widerspreche ich Dir: nein, es ist keineswegs egal wie man eröffnet und man kann sich bestimmt nicht alles erlauben, auch und gerade nicht in unteren DWZ-Bereichen.
Eine gute Eröffnung legt die Grundlage für ein gutes Spiel, wer bewusst schlechte Eröffnungszüge wählt, der rechnet damit, dass der Spielpartner Fehler begeht und deshalb seine positionellen Vorteile nicht wahrnehmen kann. Wenn ein durchschnittlicher Vereinsspieler die Eröffnungsprinzipien - Figuren rasch entwickeln und zentrumswirksam postieren usw. - befolgt, dann sind die Chancen gut, dass er im Mittelspiel einen Vorteil erreichen und diesen bestenfalls im weiteren Spielverlauf ausbauen kann, oder aber zumindest nicht frühzeitig in Nachteil und unter großen Druck gerät.
Außerdem finde ich persönlich, dass gerade nicht professionelle Schachspieler mit konventionellen Eröffnungen durchaus genügend Abwechslung und Überraschungen erleben können, dafür muss man nicht gleich einen Eröffnungsfehler begehen. Ich z.B. spiele zur Zeit gerne das Damengambit und obwohl es in Meisterkreisen sehr ausgetreten ist und bisweilen als Remiseröffnung gilt, habe ich damit jeweils sehr turbulente Partien (jede völlig anders) und noch kein einziges Remis erreicht. 
Beste Grüße,
gisi
|
Naja, wenn man selber bei der ersten DWZ wohl nicht über 1300 bei unter 20 Turnier-Partien (davon weniger als die Hälfte DWZ-relevant) kommt und gegen jemanden antritt, bei dem hinter der 1700 noch eine dreistellige Zahl steht, kann man nicht erwarten, dass man auch gegen merkwürdige Eröffnugszüge große Chancen hat. Die allgemeinen Prinzipien sind mir auch bekannt, der Gegner spielt die Eröffnung ab dem 2. Zug auch wieder vergleichsweise "normal". Wegen eines einzigen passiven Zuges in der Eröffnung haben auch wohl die wenigsten Spieler verloren.
Zum Thema Dynamik: Ich war bescheiden, weil ich Respekt vor dem Gegner habe. Da ich besonders im taktischen Bereich noch große Schwächen habe, habe ich es vermieden, die Stellung zu öffnen. Ich war auch froh, dass ich die Damen frühzeitig abtauschen konnte. Mein Gegner hat bei der Analyse nach der Partie feststellen müssen, dass an manchen Stellen aktivere Züge angebracht waren.
Ansonsten wäre da ma die Frage, was so deine schachlichen Qualifikationen sind(DWZ, Erfahrung, ...)?
|

04.03.2006, 19:11
|
|
Kenner
|
|
Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 122
|
|
Hallo Stratege,
dass du sehr viel Respekt vor dem Spielpartner hattest, das war Deiner Spielweise - Tausch aktiver Figuren anbieten etc. - anzusehen, aber so spielte ich auch lange Zeit, denn je weniger Figuren auf dem Brett, desto übersichtlicher das Ganze. Das ist zwar ansich nicht ganz falsch, aber je übersichtlicher eine Stellung wird, desto leichter wird es für beide Parteien, was letztlich für einen selbst - wenn der Spielpartner z.B. über etwas mehr Erfahrung und Endspielkenntnisse verfügt - wiederum schnell von Nachteil sein kann.
Was rede ich, erst vor zwei Wochen musste ich mir selbiges von einem Vereinsfreund anhören, als ich in akuter Zeitnot die Türme im Endspiel tauschte und somit meine klaren Remischancen - der schlechteren Bauernstruktur wegen - voreilig vergab. 
Doch um noch auf Deine Frage einzugehen. Ich habe 10 Jahre lang eine DWZ von zwischen 1100 und 1200 eisern gehalten, wobei ich sagen muss, dass ich in dieser Zeit kaum schachlich aktiv war und nur sporadisch diverse Mannschaftskämpfe (als Ersatzmann) mitspielte. In letzter Zeit geht es aufwärts, wobei ich seit Anfang 2004 auch regelmäßig übe und autodidaktisch einiges gemacht habe.
Ich kann mich nur schwer einschätzen, jedenfalls bildet meine derzeitige DWZ-Zahl vermutlich keinen allzu guten Anhaltspunkt, sie beträgt aktuell 1345.
Mein höchster Abschuss beträgt 1896 DWZ, getätigt vorgestern - übrigens aus dem Damengambit (Abtauschvariante) heraus.
Ich hoffe mich damit nun erfolgreich schachlich disqualifiziert zu haben. 
Nachtrag:
Den Respekt vor dem Spielpartner hätte ich spätestens nach Sa6 verloren, weil der Zug ist einfach unsinnig, er wäre nur dann halbwegs passabel, wenn Du nach 2. ... c5 mit dxc5 geantwortet hättest. Wobei dann immernoch nicht ganz klar ist, was der Springer auf c5 eigentlich bewirken soll. Ich kann Dir leider nicht sagen, ob Spiele häufig schon aus der Eröffnung heraus verloren werden, ich selbst verliere sie in der Regel aber nicht aus der Eröffnung heraus, sondern fast immer deshalb, weil ich mich durch forsche Opfer oder übermotiviertes Spiel übernehme. Ich spiele schlicht ordentliche Eröffnungszüge - hier hat mir u.a. Edmar Mednis einige Augen geöffnet - und somit habe ich hier nur noch selten Probleme.
Ich bin aber fest davon überzeugt, dass ich mit solchen Zügen wie Sa6 beste Chancen hätte, schon aus der Eröffnung heraus auf Verlust zu stehen. ;-)
Beste Grüße,
gisi
Geändert von Gisibert (04.03.2006 um 19:40 Uhr)
|

04.03.2006, 19:48
|
|
|
Zitat:
|
Zitat von Gisibert
Doch um noch auf Deine Frage einzugehen. Ich habe 10 Jahre lang eine DWZ von zwischen 1100 und 1200 eisern gehalten, wobei ich sagen muss, dass ich in dieser Zeit kaum schachlich aktiv war und nur sporadisch diverse Mannschaftskämpfe (als Ersatzmann) mitspielte. In letzter Zeit geht es aufwärts, wobei ich seit Anfang 2004 auch regelmäßig übe und autodidaktisch einiges gemacht habe.
Ich kann mich nur schwer einschätzen, jedenfalls bildet meine derzeitige DWZ-Zahl vermutlich keinen allzu guten Anhaltspunkt, sie beträgt aktuell 1345.
Mein höchster Abschuss beträgt 1896 DWZ, getätigt vorgestern - übrigens aus dem Damengambit (Abtauschvariante) heraus.
Ich hoffe mich damit nun erfolgreich schachlich disqualifiziert zu haben.
|
Danke für die Information!
Durch deinen Werdegang können Tipps von dir sehr wertvoll sein.
Zitat:
Nachtrag:
Den Respekt vor dem Spielpartner hätte ich spätestens nach Sa6 verloren, weil der Zug ist einfach unsinnig, er wäre nur dann halbwegs passabel, wenn Du nach 2. ... c5 mit dxc5 geantwortet hättest. Wobei dann immernoch nicht ganz klar ist, was der Springer auf c5 bewirken soll. Ich kann dir nicht sagen, weshalb Spiele verloren werden, ich selbst verliere sie in der Regel aber nicht aus der Eröffnung heraus, sondern fast immer deshalb, weil ich mich durch forsche Opfer oder übermotiviertes Spiel übernehme.
Ich bin aber fest davon überzeugt, dass ich mit solchen Zügen wie Sa6 beste Chancen hätte, schon aus der Eröffnung heraus auf Verlust zu stehen. ;-)
|
Da wir ein kleiner Verein sind und jeder jeden auch von der Spielweise her gut kennt, hat mich 1. ...Sa6 auch nicht groß gewundert. Shredder hat auch schon ein paar Varianten auf den Desktop geworfen, in denen ich besser gestanden hätte, wobei ich nicht gewagt hätte, manch eine verwickelte Variante zu spielen.
Und zum verlieren: Die meisten meiner bisherigen Verluste kamen durch grobe Patzer zustande.
|

04.03.2006, 20:12
|
|
Kenner
|
|
Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 122
|
|
Hallo nochmals Stratege,
ich habe früher auch viele Spiele durch einzügige Patzer verloren. Seit ich vor jedem Zug - sofern genügend Zeit vorhanden - den Bewegungshorizont aller Figuren untersuche, bleiben mir die ganz plumpen Patzer zumindest in Turnierpartien weitestgehend erspart. Desweiteren habe ich gerade in letzter Zeit gelernt, wie wichtig es ist, dynamisches Spiel anzustreben und Chancen auf günstige Vorstöße und Raumgewinne wahrzunehmen. Gerade wenn man nicht alles haarklein berechnen kann, gehört natürlich auch etwas Mut dazu. Hier sage ich mir dann oftmals innerlich: "No risk, no fun". Früher hatte ich dann zuerst den Spaß und schließlich die verlorene Partie, heute sieht das zum Glück etwas anders aus. 
Was die Taktik anbetrifft. Wenn man die positionellen Aspekte einer Stellung kennt, dann ist es auch viel einfacher günstige Ideen zu finden und dazu Varianten gezielt zu berechnen. Oft scheitert es nicht an zu schwacher Rechenleistung - wie viele Anfänger gerne selbstkritisch denken - sondern daran, dass sie sich mit allen gegebenen Möglichkeiten konfrontiert sehen und dabei auch völlig unsinnige Varianten einbeziehen. Planvolles Spiel ist also ganz bedeutsam, so fallen einem die nötigen bzw. rechenswerten Varianten viel eher ins Auge und man verirrt sich nicht so leicht in der unendlichen Möglichkeitenvielfalt der theoretisch machbaren Züge.
Viele Grüße!
gisi
Geändert von Gisibert (04.03.2006 um 20:18 Uhr)
|

11.03.2006, 02:55
|
|
Echter Kenner
DWZ/Elo: 2095 / 2177
|
|
Registriert seit: 02.2005
Beiträge: 128
|
|
Zitat:
|
Zitat von Gisibert
Nachtrag:
Den Respekt vor dem Spielpartner hätte ich spätestens nach Sa6 verloren, weil der Zug ist einfach unsinnig, er wäre nur dann halbwegs passabel, wenn Du nach 2. ... c5 mit dxc5 geantwortet hättest. Wobei dann immernoch nicht ganz klar ist, was der Springer auf c5 eigentlich bewirken soll. Ich kann Dir leider nicht sagen, ob Spiele häufig schon aus der Eröffnung heraus verloren werden, ich selbst verliere sie in der Regel aber nicht aus der Eröffnung heraus, sondern fast immer deshalb, weil ich mich durch forsche Opfer oder übermotiviertes Spiel übernehme. Ich spiele schlicht ordentliche Eröffnungszüge - hier hat mir u.a. Edmar Mednis einige Augen geöffnet - und somit habe ich hier nur noch selten Probleme.
Ich bin aber fest davon überzeugt, dass ich mit solchen Zügen wie Sa6 beste Chancen hätte, schon aus der Eröffnung heraus auf Verlust zu stehen. ;-)
Beste Grüße,
gisi
|
Was machst du denn, wenn dein Gegner im ersten Zug a6 sowie im zweiten Zug b5 spielt? Fällst du dann lachend vom Stuhl, zeigst mit dem Zeigefinger auf deinen Gegner und schreist durch den Saal "Schaut euch doch mal DEEEEN AN! BRUAHAHA!!" ?
Was machst du denn, wenn dein Gegner im ersten Zug a6 sowie im zweiten Zug b5 spielt, Anthony Miles heißt und du der amtierende Weltmeister bist? (Verlieren! ist übrigens die richtige Antwort)
Merke: EIN Zug macht noch lange nichts kaputt. Gerade die Tatsache, dass du dich an diesem einen Zug so hochzuziehen scheinst, macht die Partie aus psychologischer Sicht heraus schon sehr schwer für dich - alles andere als ein leichter Sieg ist dann nämlich Majestätsbeleidigung für dich.
Ich kann Sa6 höchstens ein ?! verpassen. Es ist ein Entwicklungszug, aber sicherlich nicht der beste, trotzdem scheint die Stellung auch weiterhin Remis zu sein.
|

11.03.2006, 03:08
|
|
|
|
Da sagt mal einer was!
Zitat:
|
Zitat von Geck0tierchen
Was machst du denn, wenn dein Gegner im ersten Zug a6 sowie im zweiten Zug b5 spielt? Fällst du dann lachend vom Stuhl, zeigst mit dem Zeigefinger auf deinen Gegner und schreist durch den Saal "Schaut euch doch mal DEEEEN AN! BRUAHAHA!!" ?
Was machst du denn, wenn dein Gegner im ersten Zug a6 sowie im zweiten Zug b5 spielt, Anthony Miles heißt und du der amtierende Weltmeister bist? (Verlieren! ist übrigens die richtige Antwort)
Merke: EIN Zug macht noch lange nichts kaputt. Gerade die Tatsache, dass du dich an diesem einen Zug so hochzuziehen scheinst, macht die Partie aus psychologischer Sicht heraus schon sehr schwer für dich - alles andere als ein leichter Sieg ist dann nämlich Majestätsbeleidigung für dich.
Ich kann Sa6 höchstens ein ?! verpassen. Es ist ein Entwicklungszug, aber sicherlich nicht der beste, trotzdem scheint die Stellung auch weiterhin Remis zu sein.
|
Karpov? gegen Miles, das war der Klassiker. Wie gesagt, auch Euwes "Amateur wird Meister" zeigt, das sich die (kleinen) strategischen Fehler erst anhäufen müssen, bevor die vermeintlich stärkerer Partei einen deutlichen Vorteil erlangen wird. Psychologisch wird die Sache von Geck0tierchen IMHO sehr passend betrachtet, 1. ... Sa6 ist ja gewissermaßen eine Art "Vorgabe-Stils", bei dem der Gegner gründlich überziehen soll!
PS: Gerade der grundsolide (80 Jahre alte, spielt gerne Damengambit) 1600er bei mir im Verein kommt am Besten gegen die "Experimente" an.
|
 |
| Themen-Optionen |
Thema durchsuchen |
|
|
|
| Thema bewerten |
|
|
Andere Themen im Forum Eigene Partien Schach
|
| Thema |
Datum |
Autor |
Antworten |
Letzter Beitrag |
War dieses Opfer korekkt?
War dieses Opfer korekkt?: Hallo,
in einer (ziemlich geilen)...
|
23.09.2007 |
Marius |
2 |
24.09.2007 14:14 |
Partie LienzerOpen
Partie LienzerOpen: Hallo an alle!
Möchte mich auch kurz...
|
10.05.2007 |
ubslucky |
3 |
11.05.2007 09:54 |
Zwickmühle, keine Ahnung wie ich weitermachen soll !
Zwickmühle, keine Ahnung wie ich weitermachen soll !: Moin !
Kann mir jemand bei dieser Partie...
|
18.01.2007 |
MacDuff |
2 |
18.01.2007 23:03 |
meine letzte Partie
meine letzte Partie: Weiß / Schwarz
1 Bauer d2 - d4 Bauer d7 - d5 ...
|
06.04.2006 |
Doktor GT |
7 |
11.04.2006 04:13 |
Bezirkseinzelmeisterschaft 04/05 Bezirk Nord-Ost
Bezirkseinzelmeisterschaft 04/05 Bezirk Nord-Ost: So,
vor 2 Tagen habe ich an der ersten Runde...
|
22.11.2004 |
Gast5495 |
2 |
24.11.2004 07:40 |
|