Neben GeDa's guten Erklärungen zu deinen beiden schwachen (und schwächenden!!) B-Zügen kann man auf die dadurch entstehenden Felderschwächen hinweisen. Das ist bei der Rochadestellung leichtsinnig. Das kann man eines fernen Tages gut am Drachen im Sizilianer sehen.
Felderschwächen am D-Flügel sind eher Stoff für Fortgeschrittene.
Du wirst dir immer wieder auf deinem aktuellen Level etliche Partien angucken müssen. Eigene und gut kommentierte Meisterpartien.
Beschränke dich dabei auf sehr wenige Eröffnungen!! 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 ist zunächst Pflicht.
Du hattest mit 7.g3?! das Bedürfnis nach einem Luftloch für deinen König. Noch ist die Stellung geschlossen und es drohte kein Grundreihenmatt. Das wird erst im Mittelspiel angedacht! {Schach ist differenziert, aber es gibt viele allgemeine Erfahrungswerte. Wir Menschen müssen verallgemeinern um ein Grundgerüst zu bekommen. Ausnahmen sind durch jeweilige genaue Berechnungen zu ermitteln.} Aber nach g3 ist auf h3 ein Einbruchsfeld für Schwarz entstanden!
Übliches Luftloch ist h3.
In der Eröffnung hat das aber meist andere Gründe.
Ich empfahl in einer bestimmten Variante h3, um den Le3 gegen Sg4 vorbeugend zu verteidigen.
Dein Gegner hatte 3.-Lc5! und 4.-Lc5! versäumt.
Das wollte ich mit 5.Le3 weiterhin für dich so erhalten.
Nach 3.-Sf6 wäre 4.Sg5 sehr spannend. Die danach entstehenden Verwicklungen könntest du studieren um taktisch gut zu werden.
http://schachmatt.de/showthread.php?t=2510http://schachmatt.de/showthread.php?t=674
3.-h6?! 4.d4! hätte dir leichten Raumvorteil gebracht, sodaß du im Mittelspiel besser manövrieren kannst. 3.-Lc5! ist darum optimal.