Also, enPassent, den x-ten Bauern in die (x+1)te Dame umwandlen und Rochieren gehört ja alles zum festen Regelwerk im Schach.
Aber ich bin doch immer wieder über dieses "Gardè" gestolpert -nein, ich weiss nicht, wie man es schreibt

Der Gegner greift mit einem Zug die Dame an und murmelt: "gardé", um darauf aufmerksam zu machen, dass die Dame bedroht ist...
Da ich es noch nirgends GELESEN sondern immer nur GEHÖRT habe, denke ich, es ist keine offizielle Regel, sondern nur Höflichkeit.
Wenn dem aber so ist, dann frage ich, woher das kommt???
Auch geschichtlich würde mich das interessieren.
Ich denke es ist so ähnlich wie "jadoube" um anzuzeigen, daß man die Figur nur zurechtrücken will, das ist ja auch keine Regel (oder? ODER?), sondern eine Art "Höflichkeitsformel", um Mißverständnisse zu vermeiden...
Bis dann
Chessler
PS
ach ja und noch was...wenn Turm a8 (zB) und König noch nicht gezogen haben, aber das Feld b8! bedroht ist, betritt der König bei 0-0-0 kein bedrohtes Feld, die Rochade sollte also erlaubt sein, hm? Hier war ich auch nicht sicher, daß der Turm bedroht sein darf is' schon klar...
PPS
falls ich mich als Nullblicker (speziell wegen der PS-Frage) oute - kein Problem, deshalb frag' ich ja