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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 1 ( permalink)

24.01.2005, 14:20
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 11.2004
Beiträge: 81
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ?
Hallo,
ich würde gerne Eure persönlichen Trainingspläne erfahren.
Meiner sieht folgendermaßen aus:
Mo.: Endspiel allg. (Grundlagen der Schachendspiele v. Müller/Lamprecht)
Di.: Turmendspiele (Survival Guide to Rook Endings v. Emms)
Mi.: Strategie (Das Mittelspiel v. Euwe/Kramer) + 20 min. Taktikaufgagen
Do.: Strategie (Nachspielen einer kommentierten Partie von Capablanca) + 20 min. Taktikaufg.
Fr.: Eröffnung (auf der Grundlage einer gespielten Turnierpartie) + 20 min. Taktikaufg.
Sa.: Aus der Eröffnung resultierende, spezielle Mittelspielstrukturen mit Chessbase (auf der Grundlage einer gespielten Turnierpartie) + 20 min Taktikaufg.
So.: trainingsfrei
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 2 ( permalink)

24.01.2005, 14:46
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Aktiver
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 31
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hi!
also ich habs aufgegeben mich an einen strikten plan zu halten, ich trainiere wann ich lust und laune habe (glücklicherweise ist das relativ oft). kann jetzt nich genau sagen wieviele stunden oder so aber in etwa die relation der bereiche kann ich angeben:
50% taktik (Polgar´s training in 5331+1 positions, Seirawan Winning chess tactics, diverse puzzles)
10% eröffnungen
10% nachspielen/analysieren von meisterpartien
10% endspiele
20% strategie
dazu kommen dann bei mir noch täglich 2-3 stunden blitz über internet auf dem fics server und natülich meine normalen partien im verein
gruss oppi
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 3 ( permalink)

24.01.2005, 16:27
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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Ich tue eigentlich immer nur phasenweise etwas fürs schach....
Meist hab ich direkt nach einem Turnier sehr viel motivation....
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 4 ( permalink)

24.01.2005, 16:39
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Forumsprofi
DWZ/Elo: 1733
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Registriert seit: 09.2004
Ort: Ostwestfalen
Beiträge: 208
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Bin auch gerade dabei (zum 1.Mal) einen persönlichen Trainingsplan aufzustellen.
Ich habe für mich festgestellt, das ich meistens zu viel von der wenigen Zeit, die ich habe, verplemper.
1.) 60 % Eröffnung und Mittelspiel(strategie)
Beides kann man eigentlich nicht voneinander trennen, da man wissen sollte, wie es nach der Eröffnung weitergeht. (was eigentlich die Pläne sind)
Dazu gehört das Nachspielen von den "Großen" sowie die Analyse eigener Partien.
2.) 20 % Endspiel
Schwerpunkt Bauern- und Turmendspiele. Aus meiner Erfahrung (wenn es überhaupt dazu kam) waren es diese.
3.) 20 % Taktik
in vielen Eröffnungen kommen schon früh zu speziellen taktischen Möglichkeiten. Daher gehört dies zum Teil auch schon zu Punkt 1
Auf diese sollte man sich konzentrieren.
(z.B. Läüferopfer auf h7 im Collesystem)
Ich hoffe nun, das ich mich selber daran halte, aber einen groben Trainingsplan sollte man schon haben.
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 5 ( permalink)

24.01.2005, 16:52
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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wow
eigentlich recht viel aufwand den ihr betreibt!
soviel zeit und das noch in geregelten plänen investiere ich nicht!
ich machs auch eher nahc dem prinzip-wann ich lust hab!!
außer wenn ich mit meinem trainer trainere!
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 6 ( permalink)

24.01.2005, 17:35
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Einsteiger
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Registriert seit: 10.2004
Beiträge: 13
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Unterschiedlich!
Kommt halt drauf an: Entweder ich habe Lust oder nicht.
Im Moment tue ich sehr viel für's Schach, weil ich gemerkt habe, das dieses eine Buch, was ich habe unheimlich viel nützt.
Na ja und im Moment, beschäftige ich mich auch ziemlich viel mit Eröffnungen und so weiter. Hatte ich bis jetzt noch irgendwie keine rechte Motivation zu (ich spiel schon 1 Jahr, aber egal...).
LG
sally
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 7 ( permalink)

24.01.2005, 19:08
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Benutzer
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 25
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training
Hmm, sowas wie'n trainingsplan habe ich auch nicht, aber wenn ich was mache, dann ist das ziemlich einseitig:
90% Eröffnung; 10% Partieanalyse (wenn ich selber training gebe).
Ich bin der Meinung, dass man mit gezieltem Eröffnungstraining die besten Fortschritte macht, denn:
- man kann es sehr schnell in der Praxis anwenden
- man kriegt, wenn mans richtig macht, gleich noch die Mittelspielstrukturen mit (das ist der eigentliche Clou der Sache!) und verbessert so sein allgemeines Schachverständnis
Chessbase und die Mega Base ist alles, was man zur Verbesserung der Spielstärke braucht!
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 8 ( permalink)

24.01.2005, 19:33
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Hmmm....mein Tag sind im Normalfall so aus:
14 Uhr: Aufstehen, duschen, zum Italiener was essen gehen
16 Uhr: 3 Stunden Taktiktraining
19 Uhr: 3 Stunden Strategietraining
22 Uhr: 3 Stunden Endspieltraining
01 Uhr: 1 Stunde Blitzen auf dem WCN-Server
02 Uhr: 1 Stunde Eröffnungstraining
03 Uhr: 6 Stunden Freundin poppen 
09 Uhr: Freundin rausschmeißen, zum Bäcker gehen
10 Uhr: Schlafen gehen
tuc
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 9 ( permalink)

24.01.2005, 19:46
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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Zitat:
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Zitat von H.Langrock
Hmm, sowas wie'n trainingsplan habe ich auch nicht, aber wenn ich was mache, dann ist das ziemlich einseitig:
90% Eröffnung; 10% Partieanalyse (wenn ich selber training gebe).
Ich bin der Meinung, dass man mit gezieltem Eröffnungstraining die besten Fortschritte macht, denn:
- man kann es sehr schnell in der Praxis anwenden
- man kriegt, wenn mans richtig macht, gleich noch die Mittelspielstrukturen mit (das ist der eigentliche Clou der Sache!) und verbessert so sein allgemeines Schachverständnis
Chessbase und die Mega Base ist alles, was man zur Verbesserung der Spielstärke braucht!
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Wie lernst du denn mit der Megadatabase?
Du guckst dir einfach Partien von guten Leuten an?
Erstellst du dabei Bücher aus den Partien und schaust du die bis zum Ende an?
Lernst du nur Motive über deine eigenen Eröffnungen, die du auch tatsächlich spielst?
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 10 ( permalink)

24.01.2005, 20:08
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Benutzer
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 25
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training chessbase
ich versuchs einfach mal anhand eines beispiels zu erklären.
angenommen, ich möchte mir eine bestimmte variante angucken, sagen wir das abspiel 1.e4 c5 2.c3 e6 3.d4 d5 4.ed5 ed5 aus weißer sicht.
1.schritt: ich mach mir nen baum aus den entsprechenden partien in der megabase
2.schritt :ich ermittle die kritischen stellungen/untervarianten und lade mir davon partien von möglichst guten spielern runter
3.schritt: ich verschmelze die runtergeladenen partien und analysiere das ganze mit fritz-unterstützung
wenn ich damit fertig bin, hab ich ne datei, die ich mir immer wieder angucken und bearbeiten kann und normalerweise auch ein paar neuerungen in der hinterhand. außerdem hab ich die strukturen kennengelernt, da ich mir im endeffekt relativ viele partien der variante angeguckt und analysiert hab.
ich kann diese methode nur empfehlen, da sie eröffnungs- und mittelspieltraining vereint.
seit ich das so mache, habe ich mich um etwa 150 elopunkte verbessert, und ich denke, da werden noch ein paar dazukommen
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 11 ( permalink)

24.01.2005, 22:16
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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und meinst du, das liegt an der höheren spielstärke ( hattest das letzte mal, als ich dich im Rhein-Main-Open getroffen hatte 350 punkte mehr ^^) oder meinst du, das ist auch für spieler normalem Nivou empfehlenswert?
Finde es ziemlich kompliziert, Pläne und Motive herauszufiltern und meistens stelle ich am Ende fest, nicht so recht wirklich was gelernt zu haben...
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 12 ( permalink)

24.01.2005, 22:23
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Aktiver
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 31
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naja das mit den varianten pauken is ja schön und recht (mache ich ja auch teilweise, aber nur sehr oberflächlich d.h. ich versuche abspiele zu erreichen die mir angenehm sind, was natürlich nich immer geht) aber ich stelle mal die kühne behauptung auf das man unter 2000 DWZ/ELO keine eröffnungstheorie benötigt sondern nur die prinzipien kennen und verstehen sollte.
der rest ist taktik&strategisches grundwissen.
ist meine meinung...
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 13 ( permalink)

24.01.2005, 23:14
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Also ich kann nur meine verschiedenen Trainer wiederholen und sagen, dass Taktiktraining ein sehr sehr wichtiger Bestandteil zur Spielstärkesteigerung darstellt. Absolut jeder Titelträger hat mir Polgar´s training in 5331+1 positions empfohlen. Hier gilt es, sich taktische Muster einzuprägen und schnell zu erkennen. Wenn wir uns ein paar Bullet-Partien zwischen guten Spielern anschauen, dann werden diese meistens rein taktisch entschieden. In den Partien erkennen wir immer wieder die gleichen Motive und Entscheidungszüge. Zurzum,-- mit Taktiktraining läßt sich die Spielstärke auf jeden Fall steigern. Eröffnugstraining sollte man hingegen langsam angehen. Nicht jede Eröffnung führt zu Strukturen, welche uns liegen. Ich persönlich liebe als Weißer die Spanische Eröffnung. Ich kenne die resultierenden Stellungsbilder der verschiedenen Systeme und fühle mich eigentlich ganz wohl. In anderen Eröffnungen stehe ich machnmal wie der Ochse vorm Berg und fühle mich total unwohl, obwohl die besagten Stellungen theoretisch o.k. sein sollen. Ich halte zum Beispiel von der Vorstoßvariante im Französichem als Weißer überhaupt nichts. Ich fühle mich total bedrängt und muss von Anfang an sehr genau spielen. Jeder muss irgendwie herausfinden, welche Arten von Stellungsbildern er bevorzugt und dann sein Eröffnungsrepertoir darauf zuschneiden. Das sollte am Anfang reichen.
Ich schreib nacher weiter und fahre jetzt erstmal zum MCDonalds..........Cheesburger....ICH KOMME !!!! 
tuc
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 14 ( permalink)

24.01.2005, 23:19
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Aktiver
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 31
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war heut auch im mc donalds in dürkheim :P (allerdings gemüseburger)
das buch von polgar besitze ich auch und meiner meinung nach ein muss für jeden schachpieler.
"Chess is 99% tactics"
-- Richard TEICHMANN
vielleicht zu extrem ausgedrückt aber für spieler < 1800 DWZ sicherlich zutreffend
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Wie sieht Euer (Schach-)Stundenplan aus ? Beitrag # 15 ( permalink)

24.01.2005, 23:52
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Benutzer
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 25
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training
Zitat:
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und meinst du, das liegt an der höheren spielstärke ( hattest das letzte mal, als ich dich im Rhein-Main-Open getroffen hatte 350 punkte mehr ^^) oder meinst du, das ist auch für spieler normalem Nivou empfehlenswert?
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Das ist für jedes Spielniveau empfehlenswert! Als ich angefangen hab, was für Schach zu machen, hatt ich halt auch grad mal 2250. Dann hab ich 2 Jahre lang jeden Tag etwa 3-4 Stunden so trainiert wie oben beschrieben und hatte auf einmal 2400. Das bringt auf jeden Fall was!
Zitat:
naja das mit den varianten pauken is ja schön und recht (mache ich ja auch teilweise, aber nur sehr oberflächlich d.h. ich versuche abspiele zu erreichen die mir angenehm sind, was natürlich nich immer geht) aber ich stelle mal die kühne behauptung auf das man unter 2000 DWZ/ELO keine eröffnungstheorie benötigt sondern nur die prinzipien kennen und verstehen sollte.
der rest ist taktik&strategisches grundwissen.?
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´
Ich glaube, genau da liegt der Hund begraben. Anwendbares strategisches Grundwissen bekommt man meines Erachtens am Besten, wenn man sich mit den Mittelspielstrukturen der Eröffnungen beschäftigt, die man spielt. Und es geht bei Eröffnungstraining wirklich nicht ums Auswendiglernen von Varianten. Wenn mich mein Gegner am Brett mit einer Variante überrascht, hab ich jedesmal die Theorie vergessen, aber ich kann halt trotzdem die eröffnung ganz gut spielen, da ich durch Studium vieler partien die Ideen einigermaßen verstanden hab.
Viel hängt natürlich auch davon ab, was einem am meisten spaß macht. ich analysiere halt gerne eröffnungssysteme und freue mich dann, wenn ich diese verstanden und neue strategische Motive verinnerlicht habe.
Taktiktraining ödet mich dagegen an (obwohl es natürlich auch sehr wichtig ist). Das hat dann halt zur Folge, dass ich überhaupt nicht rechnen kann, und ziemlich viele gute Stellungen (aus der Eröffnung heraus) nicht gewinne.
Aber Scipio, probier doch einfach mal meine methode aus, du musst sie ja nicht beibehalten wenn sie dir nicht gefällt.
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