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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 1 ( permalink)

16.10.2004, 15:29
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung?
Hallo,
wenn das die falsche Sektion ist, bitte verschieben.
Was tut ihr, um eure Konzentration beim Schachspielen zu erhalten.
Ich habe leider das Problem, dass mein Score im Blitzen öfters nach 2 Stunden von 50% auf 25 runtergeht ( und da ich ziemlich oft schachspiele, kann ich das mitlerweile auch mit Sicherheit sagen)...
Zudem bleibe ich während der Partie immer am Brett und nutze meine Bedenkzeit für gewöhnlich voll aus....
Als ich vor 8 Monaten mit dem Rauchen aufhörte, merkte ich, dass ich zunehmend Probleme damit bekam.
In meiner Familie hat eigentlich jeder Konzentrationsprobleme ( zwei ADS Fälle unter anderem...)...
Jetzt wüsste ich ganz gerne, was ihr so tun würdet, um eure Konzentrations zu erhalten.
Ich habs schon mit Guarana oder Energi Drinks probiert, bin damit aber ziemlich bös auf den Mund gefallen...
Kasparov isst Nussschokolade die Partie über, aber ich glaube nicht, dass der Leistungssportler so große Konzentrationsproble hat 
Und es ist jedesmal so ein schmerzvoller Verlust durch dumme Fehler am Ende der Partie alles zu verlieren....
Also für ein paar Tipps wäre ich dankbar.
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 2 ( permalink)

16.10.2004, 15:45
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1757
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Registriert seit: 02.2004
Ort: Münster
Beiträge: 2.415
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Sektion ist korrekt, das Forum Psychologie oder Schach und Geist oder so etwas machen wir später mal auf.
Was kann man dazu sagen?
Ok, erstmal: Ich glaube die Wirkung von ,,Doping'' ist eher zweifelhaft, obwohl zumindest so weit ich weiß bei der Schacholympiade nicht mehr als 2 Tassen Kaffee pro Partie erlaubt sind. Ich habe mal gehört, dass Jussupow deshalb nicht mehr dort spielt. Naja. Wenn Kasparov Schokolade isst, ist das vermutlich eher ein Aspekt der Gewohnheit, aber auch die sollte man nicht unterschätzen. Ich habe erst kürzlich gelesen, dass Kakao tatsächlich sehr nützlich für die Konzentration ist und so beim Schach wirklich helfen soll, naja, ich werd das mal ausprobieren.
Zur Konzentration finde ich es aber eher wichtig, dass man sich am Brett wohlfühlt, z.B. indem man bestimmten Ritualen folgt, nicht unbedingt absichtlich, auch ganz automatisch. Leko z.B. hat manchmal eine bestimmte Art seine Figuren zu rücken. Auch in Partie 8 gegen Kramnik aktuell konnte man das beobachten. Kramnik hatte bereits den ersten Zug gemacht, Leko ergriff den e-Bauern und rückte ihn nur zurecht, ging dann nach links weiter, f, g, h-Bauer, dann den Turm dann nach rechts bis zum anderen Turm, dann den a, b, c, d-Bauern, dann kam er wieder beim e Bauern an und zog ihn (berührt geführt). Ok, ich rede grad von Partien, nicht von Internet. Ich z.B. versuche mir vor den Partien eine kleine Auszeit zu nehmen, ich sitze grundsätzlich nach meinem Gegner, meist als letzter des Raumes.
Im Internet merke ich auch oft, dass nach ein paar Stunden nichts mehr klappt, aber hey, wen juckt das, wenns im Internet nicht mehr klappt?
Zur Nutzung der gesammten Bedenkzeit:
Es gibt nur ganz wenige Schachspieler auf höchstem Niveau, die ihre gesammte Bedenkzeit sitzen bleiben. Natürlich muss man sich in bestimmten Situationen zusammenreißen können. Aber auch die Auszeiten sind wichtig. Zwischendurch mal durch den Raum spazieren, vielleicht auch mal an die frische Luft, dann wieder ans Brett und sich einfach ganz objektiv die Position anschauen.
Übrigens sollte man sich vor jedem Zug ganz objektiv die Position anschauen, das verhindert sehr viele Fehler. Oft sieht man einfach Drohungen nicht, weil man so in sein Spiel vertieft ist.
Das ist auch der Grund, weshalb viele gute Spieler und auch viele Anfänger sich nach ihrer Denkzeit den Zug aufschreiben, dann aber nochmal aufs Brett sehen und dann erst ziehen.
Pausen sind sehr wichtig um ein hohes Niveau zu halten, in jeder Spielklasse.
Von Energi-Drinks würde ich mal abraten, das kommt wahrscheinlich eher lustig rüber.
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 3 ( permalink)

16.10.2004, 19:04
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Aktiver
DWZ/Elo: 1411
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Registriert seit: 06.2004
Ort: Nürnberg
Beiträge: 36
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Hallo,
ich habe genau dasselbe Problem wie Du.
Fast in jedem Spiel (40 Züge 2h) führe ich bis zum Mittelspiel
(ca. 20- 30 Zug) , auch gegen wesentlich stärkere Gegner .
Letzte Woche habe ich gegen einen Vereinskollegen gespielt ,der
400 DWZ-Punkte mehr hat als ich, und klar geführt.
Ich habe die Partie von Fritz 8 analysieren lassen.
Dann im 39 . Zug habe ich ohne Not einen Läufer eingestellt,
und so den klaren Sieg verschenkt.
Ich versuche derzeit die Ernährung vor entscheidenden Partien
umzustellen.
Kein Zucker, Schokolade u.s.w. nur Obst und Gemüse,
Vollkornprodukte.
Ich habe mich schon etwas damit beschäftigt, und einige Bücher
gelesen.
Ich hoffe ,daß es damit besser wird mit meiner Konzentration.
Gruß
Tomm
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 4 ( permalink)

16.10.2004, 20:03
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1400
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Registriert seit: 02.2004
Ort: Delmenhorst
Beiträge: 278
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Ehrlich gesagt, kommt sowas auch bei mir vor... (ich bin nicht der Einzige *freu*)
Letztens hatte ich einen Bauern Mehr und 2 Leichtfiguren für einen Turm und eine gute Stellung. Wollte die Stellung durch den Tausch meines Turmes vereinfachen, habe ich auch und ein zug später fesselte mein Gegner meinen Läufer und das Spiel war gelaufen für mich... sehr ärgerlich, wenn man den entscheidenen Fehler im 40. Zug oder so macht.
Ich persönlich ziehe keine Rückschlüße von meinem Spiel auf meine Ernährung. Ich bin meistens der erste am Brett, baue das brett auf und sitze oft noch 2-3 Minuten davor bevor es los geht. Aufstehen tue ich gar nicht, obwohl ich mal gelesen ahbe, dass es hilfreich sein kann, wenn man auf die Tischseite des Gegners geht und die stellung aus seiner Perspektive ansieht....
Ich verliere oft, wenn ich weiß ich habe Vorteil. Oft habe ich auch mehr Zeit als mein Gegner auf der Uhr und ich werde lieber mal probieren ruhiger zubeleiben und mir mehr Zeit für die Letzte Phase des Spieles zu nehmen...
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 5 ( permalink)

16.10.2004, 20:13
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1757
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Registriert seit: 02.2004
Ort: Münster
Beiträge: 2.415
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Auf die andere Seite zu gehen habe ich auch schon einige male probiert. Ich bin aber zu dem Schluss gekommen, dass es nicht sehr viel bringt. Ich berechne alles von meiner Seite aus, wenn ich von der anderen Seite schaue, ist es manchmal als müsste ich die ganze Stellung neu erforschen, da habe ich meist auch keine Zeit und keine Lust zu.
Wie gesagt, Pausen sind wichtig. Ich stehe schon alleine deshalb auf, weil mein rechtes Knie nach zwei Stunden weh tut, dann muss ich ein wenig laufen. Ich hasse allerdings diese Leute, die 3 Züge machen und dann erstmal umherrennen und sehen, was es bei den anderen Brettern gibt, die sollten sich lieber auf ihre Partie konzentrieren.
Du bist also der erste am Brett, interessant, wie unterschiedlich doch manche Leute so eine Partie angehen. Ich frage mich, weshalb ich der letzte bin. Ich bin auch oft zuerst da und baue auf und so, aber dann gehe ich wieder und setze mich woanders hin.
Ich war vor einem halben Jahr auch noch ein sehr schneller Spieler, inzwischen brauche ich seltsamer Weise oft deutlich mehr Zeit.
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 6 ( permalink)

17.10.2004, 08:37
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1400
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Registriert seit: 02.2004
Ort: Delmenhorst
Beiträge: 278
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Also zum Thema Zeit: Meist kenne ich mich in der Eröffnung weit besser aus, als mein Gegner, gerade wenn ich mein geliebtes Spanisch spiele. Da dauert so ein Zug mit aufschreiben nicht mehr als 10 Sekunden und wie gesagt, bekomme ich in der Eröffnung auch meistens Vorteil, entweder bessere Stellung oder manchmal sogar einen Bauern plus. Nur versau ich diesen Vorteil dann am Ende wieder. Habe mir gerade ein Endspielbuch von Jussopow gekauft, vielleicht hilft das irgendwie.
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 7 ( permalink)

18.10.2004, 23:13
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Tja, das Leben ist keine Box mit Schokolade (Forrest Gump)
Ich habe das Gefühl daß es nicht "unbedingt" die Konzentration im Blitzen ist wenn immer gegen den selben Spieler gespielt wird. Es ist das ändern der Spielart, welche gemacht wird um Langeweile vorzubeugen. Man riskiert immer mal wieder andere Eröffnungen und kennt sich dann nicht so sehr aus. Das wiederum bedeutet daß man nicht auf automatische oder zumindest gefühlsmaßige halbautomatische Antworten zurückgreifen kann und wirklich zum nachdenken gezwungen ist. Allerdings ist es natürlich daß etwas Energie abhanden kommt. Ein Athlet kommt auch außer Puste nach einigen Runden im Stadion. Wir Schachspieler haben aber da den Vorteil daß es nicht so sehr aufs körperliche geht. Ich habe das Gefühl daß der Konzentrationsnachlaß etwas mit frischer Luft zu tun hat. Man ermüdet wenn man immer dieselbe Position hat und sich nichts ändert. Vergleiche dies mit einer Predikt in der Kirche (grins).
Meine Erfahrung ist in Turnierpartien daß eine Portion frische Luft extrem viel ausmacht um sich wieder zu regenerieren.
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 8 ( permalink)

19.10.2004, 10:49
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: 175 BCF
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Registriert seit: 09.2004
Ort: Wiveliscombe/ Suedwestengland
Beiträge: 57
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Also beim blitzen muss ich sagen das ich nach ca. 2 Stunden meistens gar nicht mehr in der Lage bin gut zu spielen. Muss aber eher daran liegen das wenn ich im Internet blitze meistens auch etwas Alkohol zu mir nehme. Zudem wechsle ich oefters mal die Zuege um auch mal etwas anderes aufs Brett zu bekommen.
Waehrend einer normalen Partie habe ich keine Kozentrationprobleme. Das einzige was ich immer tue, ist waehrend meiner partie, mir andere Partien anschauen. Das haelt mein gehirn auf Trapp und ich sehe auch mal etwas anderes als nur meine Stellung. Also mir zumindest hilf das, zudem esse ich in der 4. Stunde meistens etwas Schokolade oder einen Schokoriegel um meinem Gehirn etwas "Energie" zuzufuehren!!!
ich muss sagen das mir das alles zusammen etwas hilft; ist natuerlich kein Patentrezept, besonders fuer Spieler die die ganze Partie am Brett sitzen!!!
gruss
Alzheimer
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 9 ( permalink)

20.10.2004, 12:33
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alter Hase
DWZ/Elo: ~ 2100
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Registriert seit: 08.2004
Beiträge: 174
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Ich habe momentan den Eindruck, daß das Problem bei Turnierpartien rein ganz anderes ist. Das liegt nicht nur an der langen Zeit der Konzentration, sondern auch an den Stellungen. Wenn es auf s Endspiel zugeht, haben viele Spieler weniger Plan als im Mittelspiel. Dann wird es schwieriger einen guten Zug zu finden und die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers erhöht sich. Wer dieses Problem hat, daß er nach 3-4 Stunden die Konzentrationsprobleme hat, schaut Euch mal die Stellungen an, in denen Euch sowas passiert ist. Ich profitiere öfters von solchen Fehlern, auch wenn der Gegner zuvor etwas stärker gespielt hat als ich.
Ob man während der Bedenkzeit des Gegners auch analysieren sollte, ist glaube ich auch stellungsabhängig. Wenn der Gegner 20 Zugmöglichkeiten hat, die zu sehr verschiedenen Stellungstypen führen macht es wenig Sinn, zuviel Energie drauf zu verwenden.
Adios Big Ben
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 10 ( permalink)

31.10.2004, 06:37
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Einsteiger
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Registriert seit: 10.2004
Beiträge: 13
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Das kenne ich nur zu gut.
Ich bleibe meist bei Bedenkzeiten von 1 Stunde komplett sitzten. Bei allem darüber, stehe ich schon auf, kehre aber möglichst schnell wieder ans Brett zurück.
Am Tage der Partie höre ich keine Musik, weil es bei mir ein Mal vorgekommen ist, dass ich nach 20 Zügen verloren habe, weil ich so 'nen dummen Ohrwurm gehabt habe, dass ich keinen klaren Kopf behalten konnte.
Das war echt ärgerlich.
Auch gehe ich am Abend vor der Partie nach den Nachrichten ins Bett...
Konzentration am Brett? Hmm, also ich habe immer eine Flasche Wasser. Ohne ab und zu einen Schluck Wasser läuft bei mir garnichts.
Das ist das einzigste, was ich mache
LG
Sally
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 11 ( permalink)

04.11.2004, 23:16
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Neuling
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Registriert seit: 10.2004
Beiträge: 3
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Hallo,
auch ich habe da ähnliche Probleme. Ich habe nach ca. 20 Zügen ein Stellungsvorteil oder sogar ein Bauern plus, setze dies aber nicht um. Und verliere. Habe vorkurzem gehört, dass man vor dem Schachspiel (4Stunden vorher) nichts mehr Essen sollte. Da dann da ganze Blut in den Kopf strömen kann. Funktioniert bei mir auch nicht. Es macht einfach keinen Spass mehr, man steht besser, hat eine Drohung aber irgendwie kommt er heraus und andschließlich verliert man oder speilt Remie.
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 12 ( permalink)

05.11.2004, 06:08
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1761/1945
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Registriert seit: 08.2004
Beiträge: 104
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Ich glaube es liegt nicht nur an der Konzentration wenn man bessere Stellungen nicht gewinnt. Es ist nämlich gar nicht so einfach bessere Stellungen oder sogar gewonnen Stellungen nach Hause zu fahren. Sowas muß man auch lernen und trainieren. Oft wird man etwas überheblich, weil man glaubt man gewinnt nun die Partie, da man sich auch einen Vorteil erarbeiten konnte.
Ich kenne sowas auch, wenn man gegen DWZ-technisch stärkere Spieler besser steht aber es nicht schafft den Vorteil in einen Sieg umzusetzen.
Das macht dann auch oft den Unterschied in der Spielstärke aus, denn "bessere" Spieler können eben auch aus einer schlechteren Stellung mehr machen.
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 13 ( permalink)

06.11.2004, 10:21
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Forumsvollprofi mit Prädikat
DWZ/Elo: 1638
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Registriert seit: 02.2004
Ort: MD/Berlin
Beiträge: 241
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Konzentrationsstörung
Tja, also bei mir kommt es meistens bei Tunieren vor, wenn man mehr als eine Partie am Tag spielen muss.
Ich habe gemerkt, das wenn man nur am Brett sitzt und es die ganze Zeit "anstarrt" häufig einige Kleinigkeiten übersieht.
Mein Tipp: Ab und zu aufstehen, einfach, mal für einige Minuten abschalten, danach sieht man die Dinge mit ganz anderen Augen. Auf Klo gehen und Hände und Gesicht mit kaltem Wasser waschen ist auch gut.
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 14 ( permalink)

08.11.2004, 02:45
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1875
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Registriert seit: 04.2004
Ort: irgendwo in Nrw
Beiträge: 501
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Also das einzige Problem das ich habe ist Müdigkeit. Diese sammelt sich über die Woche (meistens 5-6 Stunden Schlaf) an und bei Spielen am Freitag, lässt meine Konzentration schon sehr nach... Ansonsten gibts eigentlich nichts, was mich wirklich ablenkt. Nebengeräusche,falsche Ernährung (Alkohol am Vorabend *fg*) uvm. machen mir eigentlich nichts aus.... wenn da nicht immer diese Müdigkeit wäre...
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Was tut ihr zur Konzentrationserhaltung? Beitrag # 15 ( permalink)

13.11.2004, 00:57
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Totaler Kenner
DWZ/Elo: Blitz-1650
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Registriert seit: 06.2004
Ort: Böblingen
Beiträge: 148
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was habt ihr alle gegen den schönen alc?
also mal ganz im ernst: viele gute schachspieler sind alkoholiker die auch während dem spiel nich immer nüchtern sind
ausserdem hab ich selber schon sehr gute erfahrungen gemach.t
eines abends, wo ich ziemlich hacke war, dachte ich:"spiel ma halt noch ne runde schach und hör ein bischen mucke". online biltzen natürlich. ich hab innerhalb von 10 min mein elo um 100 Punkte gesteigert, keine einzige partie verloren, und 2 mal gegn 200 ELo punkte stärkere gegner gewonnen... dabei konnte ich kaum noch die schachfiguren entziffern...naja villeicht wars ja auch die mucke...
das geilste isses ohne witz, dicht sein, mucke und SCHACH
KoRn rulz
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anfänger braucht hilfe....: anfänger braucht hilfe....
hallo,
ich...
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Schach-Archiv |
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