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12.03.2011, 08:50
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Neuling
DWZ/Elo: 1382 Elo
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Registriert seit: 02.2011
Beiträge: 4
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Endspiel verbesserung
Hallo,
Ich bin 13 Jahre alt und habe 1480 elo.
Da ich noch relativ viel Freizeit habe, möchte ich in dieser Zeit meine Spielstärke etwas verbessern (besonders im Endspiel)
Für das endspiel habe ich bereits zwei Bücher:
Grundlagen der schachendsiele (Gambit)
Schachendspiele in der Praxis (Gambit)
Nun habe ich mal angefangen "Grundlagen der schachendspiele" durchzugehen. Es ist llerdings so, dass ich etwa 1/3 aller züge anders spielen wrde, wie sie unter den beispielen stehen. Ich verstehe manche Züge einfach nicht. Ist dieses Buch eurer Meinung nach, für einen 1400 elo spieler noch zu schwer? Lernt man trotzdem daraus, wenn man 1/3 der züge nicht versteht? Oder ist es einfach sinnlos, wenn ich jetzt dieses Buch durcharbeite? Was könt ihr mir sonst zur verbesserung im endspiel vorschlagen?
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12.03.2011, 15:34
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Garry des Forums
DWZ/Elo: ~2200
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Registriert seit: 02.2004
Ort: zuhause
Beiträge: 678
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Hallo Chessman1997 !
Sinnlos ist es bestimmt nicht, wenn Du die durcharbeitest, höchstens anstrengend oder etwas entmutigend!?
Die beiden Bücher von Karsten Müller samt Co-Autoren sind sehr gute Endspielbücher! Die "Grundlagen" sind vor allem als Nachschlagewerk sehr gut, die "Praxis" dann als umfangreicher Ideenfundus. Zum systematischen Durcharbeiten sind sie gar nicht unbedingt gemacht (ich kenne auch nur einen 2340er, der das geschafft hat), und vielleicht auch nicht gerade für Dein jetziges Niveau. Schaden kann´s aber auch nicht ...
Wahrscheinlich wären zum Lernen andere, einfachere Endspielbücher (DVDs?) sinnvoller. Ist natürlich auch ´ne Geldfrage, wieviele man sich anschafft. Und "das richtige Endspielbuch" ist schwer zu empfehlen , es soll ja auch nicht zu leicht sein!
Ein paar Empfehlungen von leicht bis schwer:
"Was man über das Endspiel wissen muß" von Awerbach
"Fit im Endspiel" von Rosen
"Erfolg im Endspiel" von Awerbach
"Praktische Endspiele" von Keres
"Understanding Chess Endgames" von Nunn
"Endspieluniversität" von Dworetzki
tracke
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13.03.2011, 10:43
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Neuling
DWZ/Elo: 1382 Elo
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Registriert seit: 02.2011
Beiträge: 4
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Hallo tracke
Danke für deine Antwort!
Du schreibst, dass die "Praxis" als umfangreicher ideenfundus gut ist.
Heißt das, dass man dadurch ein gefühl fürs endspiel bekommt, und die idee hinter manchen zügen verstehen beginnt?
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13.03.2011, 13:45
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Schachjournalist
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Registriert seit: 02.2010
Beiträge: 280
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Ich halte von Büchern zur Verbesserung der Spielstärke gar nichts mehr. Verbessere Dein taktisches Sehvermögen und deine Endspieltechnik hier. http://chesstempo.com/chess-endgames.html
Das bringt Dich wirklich nach vorne!
MfG TAFKABP
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13.03.2011, 15:57
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Garry des Forums
DWZ/Elo: ~2200
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Registriert seit: 02.2004
Ort: zuhause
Beiträge: 678
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Hallo chessman1997!
"Schachendspiele in der Praxis" ist eher zur Festigung des woanders (z.B. in den grundlagen) erworbenen Wissens und Gefühls gedacht. Die Beispiele sind halt viel praxisnäher als in den theoretischen Büchern, die eben "idealisierte Endspiele" behandeln.
In der Spielpraxis tauchen ja Endspiele mit noch einigen Figuren ja häufiger auf, etwa T+L+paarB gegen T+S+paarB. Dann muß man erstmal natürlich wissen, welche Abtäusche für wen günstig sind (wie also mögliche Turmendspiele, Leichtfigurenendspiele, Bauernendspiele bzw. Damenendspiele zu beurteilen sind), oder aber wie man vorläufig mit dem gesamten Material weiterspielt und seine Stellung verbessert. Dabei gibt es eben auch allgemeine Prinzipien (aktiver König, Spiel gegen 2Schwächen) und die lernt man eher in solchen Praxisbüchern. Mir persönlich haben die Kapitel zu Patt- und Festungsideen im Endspiel sehr gefallen, solche Motive muß man als fortgeschrittener Spieler mal gesehen haben, sonst kommt man am Brett gar nicht drauf...
Ich halte von Büchern sehr viel, nicht nur im Schachtraining. Andere Medien können oft mehr Informationen schneller und bequemer präsentieren, aber das ist nur manchmal entscheidend, nicht immer! Wenn es darum geht, bestimmte Strukturen zu verstehen und sich einzuprägen, hilft es viel mehr, mit Brett und Buch zu arbeiten.
tracke 
tracke
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16.03.2011, 18:30
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Aktiver
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Registriert seit: 06.2008
Beiträge: 45
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Endspielbuch
Hallo.
' Praktische Endspiele' von Keres ist schwierig formuliert, z.T. stimmen auch einige Analysen nicht mehr.
Ich würde eher zu Büchern von Edmar Mednis: Z.B. ' Vom Mittelspiel zum Endspiel', 'Gewinne das Endspiel' usw. raten. Die sind praxisorientiert u. verständlich geschrieben.
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19.03.2011, 20:19
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Neuling
DWZ/Elo: 1382 Elo
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Registriert seit: 02.2011
Beiträge: 4
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Danke für eure Antworten
Ist es empfehlenswert, jetzt die Bücher "Was man über das Endspiel wissen muß" und "Fit im Endspiel" zu kaufen?
@ TAFKABP
ich werde mir die seite mal ansehen....
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16.05.2011, 16:34
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Benutzer
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Registriert seit: 07.2010
Beiträge: 28
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So, zu den zuvorgenannten Büchern möchte ich auch gern noch eins empfehlen, und zwar Silmans Endspielkurs. Ich kenne die deutsche Übersetzung nicht, aber das englisch sprachige Original gefällt mir sehr gut. Das liegt weniger daran, dass es inhaltlich so toll ist, sondern hauptsächlich an der Didaktik.
Silman kategorisiert das Endspielwissen nicht formal (Bauernendspiele, Turmendspiele etc), sondern nach ihrer Schwierigkeit bzw. Wichtigkeit (was sehr subjektiv ist) in der entsprechenden Kategorie (nach amerikanischer Wertungszahl). Dabei geht er natürlich nicht so sehr in die Tiefe wie andere Autoren, aber als Einstieg ins Endspielstudium ist das meiner Meinung nach sehr gut geeignet. Und die ca. 500 Seiten (habe ich zumindest so im Kopf) sind nun auch wiederum nicht so wenig Material, dass das Buch schnell 'gelesen' ist.
Für mich zumindest war das Buch ein guter Einstieg, gerade, weil es ein bisschen Oberflächlich ist. Nachlegen kann man immernoch mit anderen Büchern. Außerdem finde ich den Realismus, den Silman zu Tage legt angenehm, verglichen z. B. mit den Tigersprungbüchern von Jussupow (die ich eig. auch sehr hilfreich finde), die teilweise extrem viel fordern (bis überfordern).
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