Sind sicher
Schachproblem-Miniaturen gemeint, wo es meist auf die absolut kürzestmögliche Mattsetzung ankommt? Da würde ich von normalen Schachspiel-Engines abraten, denn die sind gerne auch mit einem Matt in 8 zufrieden wenn der Verlauf mehr partieähnlich ist, und daher u.U. viel schneller gefunden wird als ein vielleicht mögliches "Kunstschach"-Matt in 5.
(Relativ gut, aber auch nicht 100% verläßlich in punkto kürzestes Matt ist die Engine Chess Tiger.)
Empfehlung:
ChestUCIhttp://www.geocities.com/fhub55/
Das ist eine kostenlose UCI-Engine die unter UCI-fähigen Oberflächen wie Fritz etc. läuft. Falls benötigt, findest Du näheres über die Benutzung von UCI-Engine in der F1-Hilfe des Schachprogrammes. Es wäre aber auch wichtig, die Doku von ChestUCI zu schmökern (Deutsch.txt), denn diese unterscheidet sich doch etwas von normalen Engines. Insbesondere gibt es Optionen welche bei passender Einstellung zu dramatsch schnelleren Lösungen führen.
Diese Engine arbeitet sehr schnell und nach Problemschachkriterien, sucht also das absolut kürzeste Matt und findet Nebenlösungen. Kann auch Hilfs- und Selbstmatts und -Patts lösen.
Falls es jedoch um etwas anderes geht, also keine Schachprobleme sondern vielleicht Endspielstudien, so liegt man generell mit starken Schach-Engines richtig. Allerdings hat Rybka einige notorische Endspielschwächen, sodaß man zumindest die
Nalimov-Tablebases zusammen mit Rybka für Endspielanalysen benutzen sollte. Dann erzielt Rybka, soweit mir bekannt, auch in Endspieltests sehr gute Ergebnisse. - Eine Freeware-Engine die mir in einem Endspieltest sehr positiv auffiel, ist
Bright 0.4a zusammen mit den sog. Bitbases.
http://members.ziggo.nl/allard.siemelink/bright/
(diese beherrscht allerdings den Multivariantenmodus leider noch nicht.)
Es gibt natürlich dermaßen schwierige Studien, daß selbst heutige Top-Engines und schnelle Computer nicht immer (aber immer öfter) schnell einen Durchblick bekommen. Also bitte keine Wunder erwarten.