Es wäre nett, wenn Ihr alle bißchen exakter posten würdet! Im Schach wie in der Mathematik kann (sollte!) man präzise formulieren. Der Unterschied z.B. zwischen "hübsch" und "schön" ist nicht eindeutig und klar, der Unterschied zwischen einem 1057-Eck und einem 1058-Eck schon.
Mir ist beim Durchlesen dieses Threads nicht immer klar, wer welche wo gelesene Stellung mit wem am Zug wie bewertet und warum. Auch solche Aufgabe wie "Schwarz am Zug verliert" bedeutet vermutlich "Schwarz am Zug, Weiß gewinnt", oder? Es gibt im Problemschach ja auch wirklich Unterabteilungen, wo eine Seite verlieren soll und das gar nicht so einfach ist (z.B. Selbstmatt: Weiß zwingt Schwarz durch Zugzwang und notwendige Abwehr weißer Schachgebote, ihn, den Weißen, mattzusetzen, Schwarz versucht das Matt des Weißen zu verhindern!!)
Auf jeden Fall birgt die obige Diagrammstellung einige nette Ideen, die nicht ganz so trivial sind!
1. Schwarz am Zug verliert natürlich das Bauernendspiel nach 1...b6 und ...Kc7-b7xLa7
2. Weiß am Zug sollte b5-b6+ vermeiden, dann ist es trotz Mehrläufer wohl remis!
3. Weiß muß zum Gewinnen mit dem König über b6 eindringen, der schwarze König darf nicht nach a8 gelassen werden und wird mittels Zugzwang von c8 vertrieben.
4. Mit dem weißen Bauern auf a5 statt auf b5 gibt es trotz falschem Randbauern immer noch eine weiße Gewinnidee. Nämlich den schwarzen König ganz zu vertreiben.
So hoffentlich war das halbwegs richtig, habe ich jetzt nicht überprüft.
tracke