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naja da gibts viele beispiele, es kommt auf die konkrete stellung an. zum beispiel ist ein weisser König auf g6, ein weisser Bauer auf h2 und ein Schwarzer König auf h8 mit sicherheit remis, weil weiss den schwarzen König nicht aus der Ecke vertreiben kann.
Ganz allgemein kann man sagen, daß die Remistendenz umso höher ist, je symmetrischer die Bauern stehen, (also z.b. je 3 Bauern auf der a-, b- und c-linie) da es dann keine Freibauern gibt, und je ähnlicher der Abstand der beiden Könige zum Geschehen ist. Bei Endspielen König gegen König und einen Bauern ist es meist eine Frage des Zugzwanges, auch in welcher Linie der Bauer steht, ist entscheidend und der Abstand der Könige (Quadratregel).
Also hier ist die Stellung sicher Remis(dass ist die schlussstellung einer Partie von mir. Ich hatte schwarz. Weil ich vorher einen dummen Fehler gemacht habe hat mir mein Freibauer nichts gebracht):
Ein Freund von mir hat an einem Turnier vor kurzer Zeit eben so einen Bock geschossen. Hatte einen gedeckten Freibauern, aber alles war verrammelt, sodass der König nicht eindringen konnte. Lustig dabei: Sein Gegner gab auf...
#1 wünscht sich Beispiele, die mit Minusbauern remis halten.
B1. sK nicht vor seinem Bauern
s Kf1 s Kh4 Bg4
1)Kf1-g2 (Kf1-g1 A-+) wK stellt sich auf ein Feld, wo der sK keine Opposition einnehmen kann,
_______________ 2 Felder vor dem Bauern.
_______________ Oder wK geht selbst in die Opposition. 1)______ Kh4-g5 2)Kg2-g3 Kg5-f5 3)Kg3-g2 Kf5-f4 4)Kg2-f2 ___ wK geht in Opposition. 5)______ g4-g3 6)Kf2-g1 Kf4-f3 7)Kg1-f1 g3-g2 8)Kf1-g1 Kf3-g3 =
A: sK geht in Opposition. 1.______ Kh4-g3 2.Kg1-h1 Kg3-f2 sK wirkt auf das Umwandlungsfeld des sB. 3.Kh1-h2 g4-g3 4.Kh2-h1 g3-g2 5.Kh1-h2 g2-g1D 6.Kh2-h3 Dg1-g3#
B2. sK vor seinem Bauern
w Kf1 s Kg4 Bg5
1)Kf1-g2 ______(Kf1-g1 A-+) 1)______ Kg4-h4 2)Kg2-h2 ______ wK geht in die Opposition 2)______ g5-g4 3)Kh2-g2 _____ =(B1.)
A: sK geht in Opposition 1.______ Kg4-g3 2.Kg1-h1 Kg3-h3 3.Kh1-g1 g5-g4 4.Kg1-h1 g4-g3 5.Kh1-g1 g3-g2 6.Kg1-f2 Kh3-h2 -+(B1.A)
B3. wK verhindert Fernopposition.
w Ke2 s Kh8 Bg7
1)Ke2-f3 Kh8-h7 2)Kf3-g3 ______ wK geht auf ein Feld, wo der sK nicht die Fernopposition einnehmen kann,
_______________ weil auf dem Feld g7 vom sB besetzt ist. 2)______ Kh7-h6 3)Kg3-h4 Kh6-g6 4)Kh4-g4 = (B2.)
1)Ke2-f3 Kh8-h7 2)Kf3-g3 ______ wK geht auf ein Feld, wo der sK nicht die Fernopposition einnehmen kann,
_______________ weil auf dem Feld g7 vom sB besetzt ist. 2)______ Kh7-h6 3)Kg3-h4 Kh6-g6 4)Kh4-g4 = (B2.)
Kann Weiß in B3 mit 1. Kf2 sofort die Fernopposition einnehmen?