Hallo,
ich hab' eine Frage zur dieser klassischen Endspielstellung (angehängt als PGN mit Zugfolge, einfach umbenennen!):
Schwarz: Ke8, Th2
Weiß: Kg8, Tf1, Bauer auf g7
Die mir bekannte Lösung geht so:
1.... Th3 (wenn er nicht auf der h-Linie bleibt, dann nimmt der weiße Turm die h-Linie und anschließend hat der weiße König eine sichere Austrittslinie und Weiß gewinnt)
2. Tf5 Ke7
3. Te5+ Kd6
4. Kf8 Tf3
5. Ke8 Tg3
6. Te7 beliebig
7. Kf8 beliebig
8. Tf7 und gewinnt.
Ich gebe zu, diese Lösung ist elegant und klar, aber sie hat einen praktischen Haken:
mit dem 4. Zug Kf8 bietet Weiß quasi den Turm an, um seinen Bauern umwandeln zu können. Nimmt Schwarz hier den Turm (4...Kxe5), so hat man ein Endspiel Dame gegen Turm, und darüber gibt's ja nun schon einen langen Thread...kurz gesagt: das Endspiel ist schwer!!
Frage: kann man sich in der Lucena-Stellung das Turmopfer ersparen? Wenn ja, wie?
Cheers,
LowScore