Es ist möglich, nur mit Springer un König mattzusetzen, ebenso nur mit König und Läufer - sofern der Gegner noch eine geeignete Figur besitzt und nicht immer die stärksten Züge zieht.
Beispielstellung (K+P vs. K+N):
7K/5k2/7P/8/5n2/8/8/8 w - - 0 1
wKh8,Ph6/bKf7,Nf4
Schwarz gewinnt nach 1.h7?? Sg6#
Beispielstellung (K+P vs. K+B):
7K/5k2/7P/8/5b2/8/8/8 w - - 0 1
wKh8,Ph6/bKf7,Bf4
Schwarz gewinnt nach 1.h7?? Le5#
Solche Mattbilder sind demnach also wirklich möglich.
Das folgende Beispiel ist besonders ein Streitfall (K+N vs. K+N):
7K/5k2/5N2/8/5n2/8/8/8 w - - 0 1
wKh8,Nf6/bKf7,Nf4
Schwarz gewinnt nach 1.Sh7?? Sg6#
Objektiv gesehen besitzt in dieser Stellung keine Partie mehr das nötige Material zum Mattsetzen, denn es ist nunmal so, dass man Springer gegen Springer nicht weiterspielen brauch, denn selbst wenn eine Partei seinen Springer verliert, kann die andere nciht mehr gewinnen. Artikel 9.6. der FIDE-Regeln sagt aber:
"Die Partie ist remis, sobald eine Stellung entstanden ist, aus welcher ein Matt durch keine erdenkliche Folge von regelmäßigen Zügen, selbst bei ungeschicktestem Spiel, erreichbar ist. [...]"
In der letzten Stellung ist es also das beste, wenn Weiß einfach seinen Springer opfert, denn danach ist die Prtie sofort remis. Spielen aber noch beide Springer mit, muss man - sofern man sich nicht wie gewöhnlich vorher friedlich einigt - abwarten bis 50 Züge vorbei sind - dann ist es wirklich remis

MfG Falco
[edit] Sorry, habe den letzten Satz von chessychess wohl in der Eile überlesen. Sofern die andere Partei auch nur einen König besitzt, ist es natürlich sofort remis. Ich möchte dieses Posting trotzdem stehen lassen, einfahc mal als Denkansatz ^^