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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 1 ( permalink)

19.01.2005, 21:43
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie
Mir scheint so als hätten viele Eröffnungswissen aber kaum Strategie!
Dabei gibt es so viele Manöver!
Zum beispiel das Läuferpaar!!
Viele Spieler lieben es dann kommen wieder Studien heraus in denen das springerpaar gleichechancen hat oder der author behauptet das das so ist weil die spieler mit springer nicht umgehen können da wir im alltag nur mehr geradlinigen oder diagonalen anforderungen ausgesetzt sind und uns der springer da nicht reinpasst!
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 2 ( permalink)

20.01.2005, 12:12
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Forumsvollprofi mit Prädikat
DWZ/Elo: 1638
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Registriert seit: 02.2004
Ort: MD/Berlin
Beiträge: 241
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Im Prinzip hast du recht. Man bekommt immer gesagt, dass das Läuferpaar stärker ist als 2 Springer. Man muss aber auch damit umgehen können. Ich habe schon oft erlebt, das meine Gegener es mit ihren Springern besonders auf meine Läufer abgesehen haben, um mit ihrem Läuferpaar dann einen Vorteil zu haben. Tja, denkste! Da sie oft nicht mit ihnen spielen konnten schaffte ich es fast immer einen meiner Springer gegen einen Läufer zu tauschen und auf einmal war der Vorteil auf meiner Seite.
Das der Springer gegenüber dem Läufer im Endspiel einen Vorteil hat, wenn sonst nur nach Bauern auf dem Feld sind, ist ja klar.
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 3 ( permalink)

20.01.2005, 13:27
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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ungenau
das stimmt nicht ganz das der spriger gegen den läufer überlegen ist!
das ist auch ein vorurteil-da in vielen endspielbücher auch belegt ist das oft sogar dann der läufer stärker ist vorallem wenn der kampf auf 2 flügeln stattfindet!
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 4 ( permalink)

20.01.2005, 21:56
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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Alle Theorie die ich zum Thema gelesen habe, sagt das gleiche: Läufer ist dem Springer überlegen. Das einzige was dazu führt, dass es immer noch einige anders sehen, ist die geringe Spielstärke der Leute, die es behaupten.
Für mich sind die Vorteile des Läuers im Endspiel auch nicht immer klar, weshalb ich lieber mit dem Springer spiele. Aber was die Meister sagen, wird schon stimmen, denke ich
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 5 ( permalink)

21.01.2005, 09:13
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Aktiver
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 33
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Statistiken
Hallo Schachfreunde!
Natürlich ist die Frage, ob Springer oder Läufer besser sind, in niedrigeren "DWZ-Bereichen" (bis ca. 2000) geschmacksabhänigig! Daher ist die Diskussion, die immer noch sehr leidenschaftlich um dieses Thema geführt wird sehr schwammig.
Ich persönlich habe die 2000 Grenze mittlerweile überschritten und mit der Zeit feststellen müssen, dass Läufer und besonders das Läuferpaar in der Regel wirklich stärker sind!! Das liegt im übrigen nicht an meinen Fahrgewohnheiten oder Fernsehexzessen, die ein GM (mir ist der Name leider entfallen) für meine "Läufersucht" verantwortlich machen will. Obwohl.... grübel.... bevor ich den Führerschein hatte spielte ich lieber mit Springern...  *IRONIE*
Statistiken bestärken dieses "Vorurteil" bez. des Läuferpaares in sehr eindrucksvoller Art und Weise! Gleichzeitig wiederlegen sie jedoch die Ansicht,(Capablanca) dass Dame+Springer der Kombination Dame+Läufer überlegen wären.... die armen Springer.
Soviel zur reinen Theorie.... In der Praxis sieht es jedoch anderst aus:
Larsen: "In Blitzpartien sehe ich das Springerpaar als einen realen Vorteil an!!"
Das stimmt!! Meine persönliche Erfahrung bestätigt diese Aussage zu fast 100% (ich spiele i.d.R. kein Blitz, bei mir bezieht sich das auf gegenseitige Zeitnot) Erst neulich durfte ich einer recht starken IM in Zeitnot ne Kombi überbraten, die durch meine Springer begünstigt wurde und ihren Läufer sehr dumm aussehen lies  Fünf Partien später (es war das gleiche Turnier) musste ich dann einsehen, dass das Läuferpaar vor allem in geschlossenen Stellungen deutlich besser ist als die Springer!!
Fazit: Die Springer brauchen halb offene Stellungen mit Isolanis, Vorposten, dauerhaften Schwächen, die Läufer brauchen flexible (geschlossene Stellungen gehören hier mit rein, es gibt nähmlich fast immer Sprengungszüge) Bauernstrukturen.
Grüße
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 6 ( permalink)

21.01.2005, 11:04
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alter Hase
DWZ/Elo: ~ 2100
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Registriert seit: 08.2004
Beiträge: 174
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Zitat:
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Zitat von Mistake64
Hallo Schachfreunde!
Fazit: Die Springer brauchen halb offene Stellungen mit Isolanis, Vorposten, dauerhaften Schwächen, die Läufer brauchen flexible (geschlossene Stellungen gehören hier mit rein, es gibt nähmlich fast immer Sprengungszüge) Bauernstrukturen.
Grüße
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Ich denke dieses Fazit sagt fast alles, was man zu dem Thema sagen muß. Es ist halt sehr stellungsabhängig und man muss mit den Figuren umgehen können. Ein Läufer ist oft viel stärker als ein Springer. Wobei gerade ein sehr schwacher Läufer einem Springer deutlich unterlegen sein kann.
@simmmmmm
Das stimmt, dass es viele Leute gibt, die in der Eröffnung Züge auswendig kennen und danach nicht wissen, was sie tun sollen.
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 7 ( permalink)

21.01.2005, 14:21
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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sicher ist überall konkrete analyse notwendig!
@chessychess ein läufer ist durchaus nicht immer besser! und wie schon mistake64 gesagt hat haben das nicht nur schwache spieler sondern auch GM gesagt!!
aus moderner(und praktischer) sicht ist das läuferpaar in langen partien klar den Springerpaar überlegen!
wie mistkae64 schon anmerkte ist das springerpaar vorallem im blitz gut!
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 8 ( permalink)

21.01.2005, 23:32
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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Bitte nichts falsch verstehen: Ich sprach von "Spriner vs. Läufer" im Singular, nicht im Plural.
Zudem ist mir sicherlich bewusst, dass das stellungsabhängig ist, so wie es Stellungen gibt, in denen ein Läufer, oder ein Springer dem Turm überlegen sein können. Grundsätzlich aber, ist der Läufer als die stärkere Figur gegenüber dem Springer anzusehen.
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 9 ( permalink)

22.01.2005, 09:22
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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wenn du meinst!
wie john watson in seinem buch "geheimnisse der schachstrategie" aufgedeckt hat ist alles stellungsabhängig
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 10 ( permalink)

23.03.2005, 14:42
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Ich bin der Meinung, dass Springer in der Eröffnung besser sind, als Läufer. Im Mittelspiel sind die Läufer und springer ziemlich ausgeglichen. Jedoch sind Läuferpaare im Endspiel besser als die Springer.
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 11 ( permalink)

23.03.2005, 15:33
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Garry des Forums
DWZ/Elo: ~2200
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Registriert seit: 02.2004
Ort: zuhause
Beiträge: 678
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Zitat:
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Zitat von ssiimm
wie john watson in seinem buch "geheimnisse der schachstrategie" aufgedeckt hat ist alles stellungsabhängig
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Watson hat da wohl kaum etwas aufgedeckt. Das Verhältnis von Einzelnem und Allgemeinem (von Regel und Einzelanwendungsfall) ist schon ewig ein Thema in Wissenschaftstheorie, Philosophie und Theologie. Und nun hat Watson das eben ziemlich geschickt auf die Schachtheorie übertragen.
Wissenschaft ist nach Aristoteles immer die Lehre vom allgemeinen Fall; inwieweit sich dann der spezielle Fall unter den allgemeinen subsummieren läßt, ist dann eine praktische Frage von nachgeordneter Bedeutung. Daß die Ausnahme die Regel bestätigt, war zunächst auch genau so gemeint und nicht ironisch. Natürlich kann man dann irgendwelche Spitzfindigkeiten konstruieren, wo die Ausnahme zu Regel wird oder jede Ausnahme zu ihren eigenen Regel, aber Aristoteles hatte ernsthafte Wissenschafter im Sinn und keine ehrlosen Juristen. Und ernsthafte Wissenschaftler können eben anhand ihrer menschlichen Erfahrung beurteilen, wieviele Ausnahmen eine Regel verträgt.
Wenn jede Ausnahme ihre eigene Regel wird, dann gibt es nur noch Ausnahmen und keine Regeln mehr; wenn jede schachtheoretische Beurteilung vollkommen individuell stellungsabhängig wäre, dann gäbe es keine Schachtheorie mehr.
Das ist so, als wenn man zwei Landkarten hätte, eine im Maßstab 1:1000 und eine andere in 1:20000, und nun darüber diskutiert, welche besser wäre. Und dann kommt Watson daher und behauptet, seine Landkarte im Maßstab 1:1 wäre die genaueste! Natürlich hat er irgendwie recht, aber ist das die Lösung?!
tracke
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 12 ( permalink)

24.03.2005, 01:22
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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Der Philosoph hat gesprochen  
Zitat:
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Zitat von tracke
Das ist so, als wenn man zwei Landkarten hätte, eine im Maßstab 1:1000 und eine andere in 1:20000, und nun darüber diskutiert, welche besser wäre. Und dann kommt Watson daher und behauptet, seine Landkarte im Maßstab 1:1 wäre die genaueste! Natürlich hat er irgendwie recht, aber ist das die Lösung?!
tracke
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Aber der war echt guuut!!!
Geändert von chessychess (24.03.2005 um 01:32 Uhr)
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 13 ( permalink)

01.11.2005, 15:38
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Fazit: Die Springer brauchen halb offene Stellungen mit Isolanis, Vorposten, dauerhaften Schwächen, die Läufer brauchen flexible (geschlossene Stellungen gehören hier mit rein, es gibt nähmlich fast immer Sprengungszüge) Bauernstrukturen.
Hi
Ich bin damit nicht einverstanden.
Springer brauchen Geschlossene Stellungen. Läufer brauchen Offene Stellungen (den ein Läufer hinter den eigenen Bauern eingesperrt ist bekanntlich nicht gut.)
Kurzgesagt in Offenen Stellungen ist der Läufer Stärker.
In Geschlossenen der Springer.
Es gibt aber auch ausnahmen!
Gruss ig
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 14 ( permalink)

01.11.2005, 23:49
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Kenner
DWZ/Elo: 2211/2257
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Registriert seit: 05.2005
Beiträge: 115
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Ich finde das ist sehr pauschal gesagt.
Das Läuferpaar hat mehrer stärken.
Zum einen ist es in offenen Stellungen sicherlich stärker als das Springerpaar oder Springer und Läufer. Das Läuferpaar kann jedoch auch in geschlossenen Stellungen gut sein, denn man droht, wenn man das Läuferpaar besitzt oft die Stellung zu öffnen, und diese Drohung reicht oft genug aus um Zugeständnisse zu erzwingen.
Ein weiterer Vorteil ist der Abtausch.
Der Spieler mit dem Läuferpaar hat es meistens in der Hand zu entscheiden wann er welche Leichtfiguren tauscht und somit seinen Vorteil vielleicht in einen strukturellen umwandelt.
Auch generell ist zu sagen, dass ein Läufer allgemein gesehen stärker ist als ein Springer, vor allem in Endspielen, wenn jede Seite noch einen Turm hat.
Dass Dame + Springer Dame + Läufer überlegen ist glaube ich jedoch schon, denn Dame und Springer können auch noch in später Partiephase zu zweit einen gefährlichen Angriff gegen den König aufbauen, während dies mit Dame und Läufer nur bedingt möglich ist.
Natürlich hat das Läuferpaar Nachteile, wie Watson sagt verwendet der Spieler, der die Läufer besitzt, meist sehr viel Zeit darauf das Läuferpaar zu erhalten und gerät somit in Entwicklungsvprsprung. Hier wäre es eben sinnvoll nciht abzuwarten bis sich der Spieler mit den Läufern konsolidiert, seine Stellung verstärkt und diese dann öffnet, sondern es ist nötig sofort Gegenspiel zu suchen.
Ich bin auch Advokat der Läufer, daher habe ich nun auch beschlossen Nimzo zu spielen
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Bin enttäuscht! kaum jemand hat eine Strategie Beitrag # 15 ( permalink)

07.01.2006, 04:02
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: ELO 2070
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Registriert seit: 01.2006
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Läufer vs Springer
da täte ich mal sagen, kommt immer auf die konkrete Stellung an, pauschal kann man sagen, im allgemeinen ist der Läufer stärker, im besonderen der Springer
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