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14.12.2004, 13:57
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Gedanke zum Qualitätsopfer
Ein Qualitätsopfer ist ein relativ häufig anzutreffendes Mittel zur Realisierung eines Vorteils, manchmal aber auch zur Abwehr einer Drohung. Es ist schon viel darüber philosophiert worden, wann eine Leichtfigur stärker ist als ein Turm, ob ein oder zwei Bauern als Kompensation für die Qualität ausreichen etc. Aber einen Gedanken, weshalb ein Qualitätsopfer solch ein wirksames Mittel sein kann, habe ich noch nirgendwo gefunden.
Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, ein Qualitätsopfer anzubieten.
1. Der Turm zieht auf ein gedecktes Feld, auf dem er von einer gegnerischen Leichtfigur geschlagen werden kann.
2. Der Turm schlägt selbst eine gedeckte Leichtfigur des Gegners.
Im zweiten Fall ist das Qualitätsopfer praktisch nicht abzulehen. Es würde Figurenverlust nach sich ziehen.
Gruß
Ralf
Geändert von Ralvieh (14.12.2004 um 15:21 Uhr)
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14.12.2004, 14:32
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alter Hase
DWZ/Elo: ~ 2100
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Registriert seit: 08.2004
Beiträge: 174
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Hm, warum ein Qualitätsopfer ein gutes Mittel ist, oder wann? Das ist denke ich ähnlich wie bei Bauern und Figuropfern. Oft hat man Druck und muß etwas unternehmen, um den Druck aufrechtzuerhalten oder eine Stellung aufzubrechen. Ich spiele zum Beispiel gerne ein Opfer auf c3 im Sizilianer. Wenn man starken Angriff hat und sich sicher ist, irgendwann den ein oder anderen Bauern wiederzubekommen, kann man ne Qualität eben investieren.
Wenn man in der Verteidigung die Qualität opfern muss ist das oft schon ein Notopfer.
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14.12.2004, 15:24
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Hi BigBen!
Hast zwar recht. Aber was ich meinte, ist viel einfacher.
Eine Stärke von Qualitätsopfern liegt einfach darin, dass man sie nur mit Materialverlust ablehnen kann, wenn der Turm die gedeckte Figur raus"rupft".
Die Antwortmöglichkeiten des Gegners sind beschränkt, und damit sind die Folgen relativ leicht berechenbar.
Es wundert mich bloß, dass diese einfache Tatsache noch nirgendwo erwähnt wurde.
Gruß
Ralf
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14.12.2004, 16:11
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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Unterschied
meistens werden Qualitätsopfer gespielt um gleich Kompensation zu erhalten(bauern etc.)
es gibt ja 3 typen:
1. Taktische Qualitätsopfer
2. Positionelle Qualitätsopfer
und für mich auch noch 3. Standardqualitätsopfer (wird nicht jeder meinen)
Positionelle sind sehr schwer und für Spieler unter 2000 Elo kaum zu finden;
So ein Standardopfer ist eben das Txc3 das auch Spieler mit weniger Elo spielen da sie vielleicht gehört haben dass das gut ist!
Taktische sind eigentlich nur kombination mit einem opfer
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14.12.2004, 16:12
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alter Hase
DWZ/Elo: ~ 2100
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Registriert seit: 08.2004
Beiträge: 174
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Ja, das gleiche hast Du, wenn Du mit ner Figur nen Bauern schlägst und die Figur opferst oder mit der Dame nen Turm. Das ist eh sehr kurzsichtig gedacht, wenn man bei einem Opfer nur bedenkt, was passiert, wenn der Gegner das Opfer annimmt.
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14.12.2004, 19:02
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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Um eine Stellung zu retten,braucht man Endspielkenntnisse ob man den Turm opfern kann
Oft kommt es auch vor das man einen Turm in schlechter Stellung opfert um gegenchancen oder ein remiendspiel zu bekommen!
natürlich muss man die Gefahr früh erkennen und sie nutzen -sonst wird das Opfer nicht mehr helfen
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12.01.2005, 09:36
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Aktiver
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 33
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Qualitätsopfer
Hallo!
Eure Diskussion ist zwar schon etwas "antik" (bezüglich der letzten Einträge:-), doch bezüglich der S(ch)achlage sehr aktuell.
Ich persönlich muss gestehen, dass ich in meinen Partien erst wenige Male bereit war/ erst wenige Male die Chance hatte die Qualität zu opfern.
@siim: Die Unterteilung in drei Kategorien erscheint mir doch etwas merkwürdig, ich würde das Qualitätsopfer in zwei, genauer gesagt in vier Kategorien unterscheiden:
Erstes Kriterium: Aktives (d.h. Schlagen einer Leichtfigur) oder passives (d.h. besetzen eines gedeckten Feldes) Opfer
Zweites Kriterium: Langfristiges (d.h. in etwa positionelles) oder kurzfristig (d.h. taktisch gerechtfertigtes) Opfer Standartopfer können in diese Schemata wunderbar eingeordnet werden und brauchen keine Sonderstellung!!
Die "Standartopfer" auf c3 im Sizilianer/Drachen bzw. auf f3 im Franzosen/Winawer wären damit z.B. Aktiv-Langfristig, unter speziellen Umständen( Matt oder Figurengewinn) auch Aktiv-Kurzfristig.
Warum es mittlerweile so verbreitet ist die Qualität zu opfern? Ich denke das kommt daher, dass sich die Spielstärke im Schach seit Ende des zweiten Weltkrieges (davor gab es eigentlich nie langfristige Qualitätsopfer zu sehen) extrem zugenommen hat. Die Meister von heute haben sich vom sog. Materialsimus im Schach mittlerweile dermaßen gelöst, dass es absolut natürlich scheint in Stellungen die Qualität zu opfer. Sie bewerten die Figuren nicht mehr nur nach dem recht fiktiven "Punktewert", (z.B 4,5 Punkte für einen Turm bei einem Punkt für einen Bauern) sondern nach deren Aktivität!!
Was bringt dir ein hoch qualifizierter Architekt, wenn du z.B. einen Kuchen backen willst???? 
Wer sich näher mit dem Qualitätsopfer auseinandersetzten will, der sollte natürlich die Partien von Petrosian studieren! Empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist natürlich auch moderene Mittelspielliteratur. Ich persönlich empfehle J.Watsons Bücher, im Buch "Geheimnisse der modernen Schachstrategie findet sich z.B. ein eigenes Kapitel (Teil II Kap. 8), dass sich ausschließlich mit dem modernen Qualitätsopfer befasst. Der Autor verwendet dazu mehrere instruktive Petrosian-Partien.
Ich habe fertig!!
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12.01.2005, 13:52
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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danke
das buch von john watson habe ich gelesen!
die einteilung war möglicherweise nicht korrekt weil ich sie nur so frei getroffen habe!
ja das spiel hat sich immer mehr von werten gelöst und sogar manche 1600 verwenden mittlerweile qualitätsopfer!
auch ist es oft gerechtfertigt da man die partie ja nicht mal verloren hat falls man ins endspiel kommt!
auch dort gibt es viele remis positionen!
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05.12.2005, 19:36
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Echter Kenner
DWZ/Elo: 1529
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Köln
Beiträge: 137
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@siim:
Es stimmt nicht,dass nur Elo-stärkere ein Positionelles Opfer bringen. 
Ich hatte,wo ich sogar 100 DWZ Punkte weniger hatte als jetzt,viele starke positionelle Opfer gebracht und dadurch die Partien gewonnen.Eigentlich unwichtig,aber wenn ich so einen Text lese wie:"Elo-schwächere........ ." ,
muss ich einfach dazwischenfunken. 
Um beim Thema zu bleiben:
Besonders gefallen mir die positionellen Qualitätsopfer.Z.B solche wo man den Turm auf z.B ein schwaches Feld(nahe der gegnerischen Partei,also e6,d6 oder e3,d3) zieht,was von Schwarz gedeckt ist,aber zugleich deckt ein Kamerade des Turms,der Läufer das Feld.Vor dem Turm ist ein rückständiger Bauer und wenn Schwarz den Turm nicht nimmt,verdoppelt Weiß seine Türme auf der halboffenen Linie und macht Druck,indem er noch andere Figuren dazuholt.Und provoziert noch weitere Schwächen.Aber wenn Schwarz den Turm nimmt,nimmt der Weiße Läufer wieder,der danach von einem oder 2 Bauern gedekt wird.Und das gegnerische Spiel paralysiert.Besonders stark ist Gesagtes,wenn der Gegner noch nicht rochiert hat.Z.B der Läufer nimmt wieder auf e6 und der Gegner kann nicht mehr rochieren.Solche Opfer find ich cool.  Danach bricht man mit den Schwerfiguren in die 7./8.- bzw.-2./1.Reihe ein.Mischt diese auf und stellt Mattdrohungen auf.Es ist danach nur eine Frage der Zeit,wann die gegnerische Stellung zusammenbricht.Und wenn das nicht reicht,greift man woanders an z.B mit der Bauernmehrheit am Damenflügel oder was anderes.Der Gegner kann ja nicht alles verteidigen und hat genug mit dem Läufer zu tun.
Ich hab mal ein tolles Buch im Geschäft gesehen,worum es nür über Qualitätsopfer geht.Leider weiß ich nicht mehr,welches es wahr.Es macht die Unterschiede zwischen taktischen und positionellen Qualitätsopfern deutlich.
Es war vorne und hinten schwarz.Naja,nicht so wichtig.Kann ich ja selber finden.
Geändert von Chessmaster (05.12.2005 um 19:39 Uhr)
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07.12.2005, 13:43
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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naja
sicher kannst auch du positionelle opfer bringen-die frage ist nur ob du sie korrekt weiterspielst....
das schaffe ich nämlich nicht immer!
Ich würde auch bekannte positionelle qualitätsopfer von unbekannten qualitätsopfern unterscheiden.
Bekannte sind nicht so schwer und zB ein Qualitätsopfer auf c3 im Sizilianer kann jeder mit ein bisschen theoriekenntnis spielen.
andere opfer sind schwer zu finden und sie dann zu beweisen!!
hatte bei meinem letzten turnier ein qualitätsopfer,das nicht funktioniert hat!
War ein opfer eines turms gegen einen läufer auf b2-bekam auch einen bauern dazu-dennoch war im mittelspiel er turm stärker und vorallem im endspiel hatte ich dann keine chance mehr!!
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28.01.2006, 13:18
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Aviv Friedman hat auf der CORUS-Website einen Artikel über das Qualitätsopfer im allgemeinen und Beispiele aus Topalovs Praxis im besonderen veröffentlicht (klickst Du hier!).
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29.01.2006, 17:34
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 410
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Scheint das Turnier der Qualitätsopfer zu sein, dies Jahr in Corus: Nicht nur die jetzt schon legendäre Partie von Topalov mit 2 Qualitätsopfern auf dem gleichen Feld, auch Aronian und Anand heute....Partien gibts auf der offizizellen Homepage coruschess.com
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28.07.2009, 00:06
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Neuling
DWZ/Elo: 1437
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Registriert seit: 07.2009
Ort: Delitzsch
Beiträge: 3
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Opfer sind schon eine recht sinnvolle Sache, ich für meinen Teil suche regelrecht danach wenn ich mich in einer komplizierteren Stellung befinde.
Von Herrn Petrosjan würde ich mir keine Partie ansehen, Tal ist der einzig wahre Opferkönig.
Er hat wirklich schöne Sachen gespielt in Bezug auf taktische und strategiesche Opfer.
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28.07.2009, 08:35
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Echter Kenner
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Registriert seit: 12.2008
Beiträge: 138
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Wie bitte?????
"Von Petrosjan würde ich mir keine Partien anschauen!"?
Der Mann war Weltmeister und eines der größten Genies der Schachgeschichte!
Ich denke, dass du (und auch alle anderen Amateure - da zähl ich mich auch dazu) nicht in der Lage bist, zu beurteilen, welche Weltmeisterpartien sich am meisten zu studieren lohnen.
Hast du dir überhaupt schon mal Petrosjans Partien angeschaut?
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28.07.2009, 10:03
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Totaler Kenner
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Registriert seit: 04.2009
Beiträge: 155
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Petrosian war unter anderem auch ein talentierter Kombinierer (wie eigentlich jeder Spieler auf so hohem Niveau), hat nur wegen seines Stils bzw. sicher auch wegen mancher Kommentare darüber einen anderen Ruf.
In folgender Stellung opferte Petrosian eine Qualität und kam in siegreichen Vorteil:

r1b2b1r/p1q2k1p/4ppB1/3p3Q/3p1P2/2P5/PP4PP/R1B1K2R b KQ - 0 16
16...hxg6 17.Dxh8 dxc3
[Event "URS-ch27"]
[Site "Leningrad"]
[Date "1960.??.??"]
[Round "13"]
[White "Bronstein, David I"]
[Black "Petrosian, Tigran V"]
[Result "0-1"]
[ECO "B10"]
[PlyCount "46"]
1. e4 c6 2. Ne2 d5 3. e5 c5 4. d4 Nc6 5. c3 e6 6. Nd2 Nge7 7. Nf3 cxd4 8. Nexd4
Ng6 9. Nxc6 bxc6 10. Bd3 Qc7 11. Qe2 f6 12. exf6 gxf6 13. Nd4 Kf7 14. f4 c5 15.
Qh5 cxd4 16. Bxg6+ hxg6 17. Qxh8 dxc3 18. Qh7+ Bg7 19. Be3 cxb2 20. Rd1 Ba6 21.
f5 exf5 22. Qh3 Qc2 23. Qf3 Bc4 0-1
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