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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 1 ( permalink)

27.05.2007, 16:26
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Benutzer
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Registriert seit: 03.2007
Beiträge: 25
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anfänger=offene spiele und dann...?
Hallo,
Anfängern im Schach wird doch oft geraten, erstmal nur offene Spiele zu spielen (um etwas über Tempo und Taktik zu lernen).
Meine Frage ist, ob es so ist, daß man dann irgendwann zu den halboffenen Spielen fortschreiten "darf"
(im Sinne einer Lernempfehlung. Das man unter dem Aspekt, Spaß am Schach zu haben, immer alles spielen darf, ist schon klar);
aber noch nicht zu den Geschlossenen?
(Vielleicht, weil die Geschlossenen mehr positionelles Verständnis erfordern, als die halboffenen?!)
Ich Frage, weil ich mal gehört habe, das es auch so etwas gibt, wie die falsche Eröffnung zum falschen Zeitpunkt in der schachlichen Entwicklung gelernt bzw. gespielt zu haben.
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 2 ( permalink)

27.05.2007, 18:28
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Ass des Forums
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Registriert seit: 02.2007
Beiträge: 318
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Zitat:
Zitat von tictrack
[...]Anfängern im Schach wird doch oft geraten, erstmal nur offene Spiele zu spielen (um etwas über Tempo und Taktik zu lernen).
Meine Frage ist, ob es so ist, daß man dann irgendwann zu den halboffenen Spielen fortschreiten "darf"
(im Sinne einer Lernempfehlung. Das man unter dem Aspekt, Spaß am Schach zu haben, immer alles spielen darf, ist schon klar);
aber noch nicht zu den Geschlossenen?[...]
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Die Threads das spiel vom letzten dienstag. (im schachklub) (8. bis 12. Beitrag in der linearen Ansicht)
und
Eröffnung für anfänger (untergemischte Beiträge)
dürften dich interessieren, auch wenn sie vom Thema her nur indirekt etwas mit deiner Fragestellung zu tun haben.
Zitat:
Zitat von tictrack
[...](Vielleicht, weil die Geschlossenen mehr positionelles Verständnis erfordern, als die halboffenen?!)[...]
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Der Beitrag hilft dir wahrscheinlich weiter.
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 3 ( permalink)

27.05.2007, 19:42
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Benutzer
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Registriert seit: 03.2007
Beiträge: 25
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Danke für die link´s.
Also sortieren sich die halboffenen Spiele zwischen "für Anfänger" und "für Fortgeschrittene" ein?!
Ab welcher Spielstärke (mal so ungefähr) "darf" man den halboffen, ab welcher geschlossen spielen?
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 4 ( permalink)

27.05.2007, 22:04
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 225
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ich würde sagen, dass es schwer ist, sowas pauschal zu beantworten, kommt sicher dabei auch immer auf die halboffenen an, zB solche sachen wie pirc und schweschnikow sollte man wohl erst ernsthaft zu spielen anfangen wenn man die 2000 hinter sich gelassen hat, imho. skandi geht sicher schon eher, auf franz kann man sicher eher spielen. klassischen sizi würde ich empfehlen, wenn man unbedingt halboffen spielen möchte (warum eigentlich nicht offen???) da kann man imho noch ne menge über bauernstrukturen zentrumskontrolle, figurenspiel und dynamische faktoren (bauerndurchbrüche) lernen, aber wie gesagt da hat sicher auch jeder seine eigene meinung. geschlossen passt imho gar nicht rein, weil das ja immer auf den gegner ankommt, wenn der mit d4/c4 eröffnet musst du geschlossen spielen, also kannst du dir das nicht aussuchen
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 5 ( permalink)

27.05.2007, 22:20
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Ass des Forums
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Registriert seit: 02.2007
Beiträge: 318
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Zitat:
Zitat von tictrack
Danke für die link´s.
Also sortieren sich die halboffenen Spiele zwischen "für Anfänger" und "für Fortgeschrittene" ein?!
Ab welcher Spielstärke (mal so ungefähr) "darf" man den halboffen, ab welcher geschlossen spielen?
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Bei http://www.schachmatt.de/51-eroeffnu...html#post37667 hab ich eine Stufeneinteilung mit 5 Stufen verwendet.
Zitat:
Zitat von RemieM
Ich würde Spieler grob in
<800DWZ:kann die Figuren ziehen
800-1400DWZ:sehr grobe Pläne, häufige taktische Patzer
1400-1700DWZ:grobe Pläne, taktische Patzer
1700-2100DWZ:genaue Pläne, taktische Aussetzer
>2100DWZ:Variantenpläne, taktische Schachblindheit
einstufen und sagen das man um von einer Stufe in die nächsthöhere Stufe zu kommen Denkblockaden auflösen muss. Am besten mit einem Gruppentrainer, am zweitbesten mit einem Lehrbuch, am drittbesten durch Begabung/Kreativität und am viertbesten durch Fleiß.
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Das ist eine grobe Einteilung von Schachspielern in 5 Stufen - mit Betonung auf grob.
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 6 ( permalink)

28.05.2007, 09:35
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GM des Forums
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Beiträge: 449
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Zitat:
Zitat von tictrack
Ab welcher Spielstärke (mal so ungefähr) "darf" man den halboffen, ab welcher geschlossen spielen?
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Es geht ja nur um die Trainingspartien bzw., daß ein Anfänger zB. den offenen Spielen nicht ausweicht. Das man in den ernsten Partien dann auch zuerst das spielt, was man am besten kann, ist auch klar. Wenn du zB. mit e4 eröffnest kann es dir natürlich passieren, daß dein Gegner c5 spielt und in Shwesnikow geht. Du solltest dich also auch in Trainingspartien da ran trauen. Klar, bei gleichenstarken Partnern hat zuerst derjenige, welcher den rückständigen Bauern in Kauf nimmt, das Handycap. Aehnlich sollte man auch zB. über die Retieröffnung schon ziemlich bald wissen, daß die weiße Idee ein Spiel ohne Zentrum ist. Für Sw reicht ein einfacher Plan wie d5 und Zentrum halten. Auch hier gilt, wer die "neue" Verpflichtung auf sich nimmt, muß beweisen, daß er die neuen Schwierigkeiten bereits meistern kann. In diesem Sinne solltest du die Zuordnungen Eröffnungen/Spielstärke betrachten. Du kommst nicht umhin selbst zu beurteilen wann du genug über eine schwierigere Eröffnung weist und du auch schwierigere Stellungen anstreben kannst. Man kann auch nicht zu früh schwierige Systeme anpacken. Man kann nur versäumen sich vorher mit offenen Stellungen, und den damit erhöhten taktischen Anforderungen, die Figuren haben mehr Freiheiten, auseinandergesetzt zu haben. Ich finde die Lernreihenfolge wichtiger als die strikte Zuordnung Spielstärke/Eröffnungswahl, um es noch einmal zusammenzufassen.
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 7 ( permalink)

31.05.2007, 11:23
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Registriert seit: 03.2007
Beiträge: 25
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Wie immer hier. Kompetente Antworten von euch, die schon über meine Frage hinausgehen.  Danke.
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 8 ( permalink)

31.05.2007, 12:39
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Aktiver
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Beiträge: 40
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Zitat:
Zitat von hwarangdo
ich würde sagen, dass es schwer ist, sowas pauschal zu beantworten, kommt sicher dabei auch immer auf die halboffenen an, zB solche sachen wie pirc und schweschnikow sollte man wohl erst ernsthaft zu spielen anfangen wenn man die 2000 hinter sich gelassen hat, imho. skandi geht sicher schon eher, auf franz kann man sicher eher spielen. klassischen sizi würde ich empfehlen, wenn man unbedingt halboffen spielen möchte (warum eigentlich nicht offen???) da kann man imho noch ne menge über bauernstrukturen zentrumskontrolle, figurenspiel und dynamische faktoren (bauerndurchbrüche) lernen, aber wie gesagt da hat sicher auch jeder seine eigene meinung. geschlossen passt imho gar nicht rein, weil das ja immer auf den gegner ankommt, wenn der mit d4/c4 eröffnet musst du geschlossen spielen, also kannst du dir das nicht aussuchen
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Ich selbst beschäftige mich zwar relativ intensiv mit dem Spiel, spiele aber im Vergleich dazu relativ selten (*). Aber: Mir ist aufgefallen, dass es in geschlossenen Spielen wesentlich länger dauert bis ich mir meinen ersten Einsteller erlaube  Also kann es auch für nicht ganz so starke Hobbyspieler ganz nützlich sein, sich ein bisschen mit dem Damenbauernspiel als Weisser oder als Schwarzer den ersten paar Zügen einer gängigen Verteidigung auf 1.D4 zu beschäftigen
(*) dass ich so selten spiele liegt ganz einfach daran dass mir PC- oder Online-Schach nicht liegt. Ich brauche einfach einen lebendigen Gegner aus Fleisch und Blut und ein vernünftiges Brett mit echten Figuren zum Anfassen. Und ja, ich habe schon mal was von DGT-Brettern gehört, aber die sind mir schlicht und einfach zu teuer!
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 9 ( permalink)

31.05.2007, 14:20
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Registriert seit: 12.2004
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Zitat:
Zitat von Gothmog
(*) dass ich so selten spiele liegt ganz einfach daran dass mir PC- oder Online-Schach nicht liegt. Ich brauche einfach einen lebendigen Gegner aus Fleisch und Blut und ein vernünftiges Brett mit echten Figuren zum Anfassen. Und ja, ich habe schon mal was von DGT-Brettern gehört, aber die sind mir schlicht und einfach zu teuer!
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Dgt-Bretter sind in der Tat sehr teuer, aber auch nicht unbedingt notwendig. Spiele doch online mit langen Bedenzeiten, zb. 90+10 oder 90+30. Dieses Format spiele ich sehr gerne und dann nehme ich mir mein Turnierbrett und übertrage die Züge darauf, einfach per Hand. Geht gut, probier's aus.
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 10 ( permalink)

31.05.2007, 14:31
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Forumsvollprofi
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Zitat:
Zitat von Gothmog
Ich selbst beschäftige mich zwar relativ intensiv mit dem Spiel, spiele aber im Vergleich dazu relativ selten (*). Aber: Mir ist aufgefallen, dass es in geschlossenen Spielen wesentlich länger dauert bis ich mir meinen ersten Einsteller erlaube  Also kann es auch für nicht ganz so starke Hobbyspieler ganz nützlich sein, sich ein bisschen mit dem Damenbauernspiel als Weisser oder als Schwarzer den ersten paar Zügen einer gängigen Verteidigung auf 1.D4 zu beschäftigen
(*) dass ich so selten spiele liegt ganz einfach daran dass mir PC- oder Online-Schach nicht liegt. Ich brauche einfach einen lebendigen Gegner aus Fleisch und Blut und ein vernünftiges Brett mit echten Figuren zum Anfassen. Und ja, ich habe schon mal was von DGT-Brettern gehört, aber die sind mir schlicht und einfach zu teuer!
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das find ich ja wirklich ein sehr schönes argument, was bringt es dir denn wenn du die geschlossenen spiele erst nach 30 zügen durch nen einsteller verlierst, in den offenen schon nach 20 zügen. verloren hast du in beiden fällen und ob dir die 10 züge mehr im geschlossenen unbedingt mehr bringen, wage ich zu bezweifeln. es ist einfach schwerer zu verstehen imho und damit wirst du in nem jahr in den geschlossenen wohl immer noch bis zum 30. ne figur eingestellt haben, in den offenen aber vielleicht auch mal was gewinnen. sicher ist es immer von vorteil ne relativ unbekannte eröffnung zu spielen, zB wirst du wahrscheinlich gegen andere anfänger mit reti und co durchaus den einen oder anderen punkt mehr holen, weil die sich eben noch weniger damit auskennen, aber selber wirst du halt nicht vorwärts kommen und dann irgendwann auf gegner treffen, die dich einfach komplett an die wand spielen, ohne dass du weisst warum. ich würde einfach von solchen sachen abraten, außer mal just4fun, oder als überraschung, aber es bringt langfristig sicher sehr wenig auf die offenen zu verzichten
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 11 ( permalink)

01.06.2007, 09:18
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Aktiver
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Registriert seit: 07.2005
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Zitat:
Zitat von hwarangdo
das find ich ja wirklich ein sehr schönes argument, was bringt es dir denn wenn du die geschlossenen spiele erst nach 30 zügen durch nen einsteller verlierst, in den offenen schon nach 20 zügen. verloren hast du in beiden fällen und ob dir die 10 züge mehr im geschlossenen unbedingt mehr bringen, wage ich zu bezweifeln. es ist einfach schwerer zu verstehen imho und damit wirst du in nem jahr in den geschlossenen wohl immer noch bis zum 30. ne figur eingestellt haben, in den offenen aber vielleicht auch mal was gewinnen. sicher ist es immer von vorteil ne relativ unbekannte eröffnung zu spielen, zB wirst du wahrscheinlich gegen andere anfänger mit reti und co durchaus den einen oder anderen punkt mehr holen, weil die sich eben noch weniger damit auskennen, aber selber wirst du halt nicht vorwärts kommen und dann irgendwann auf gegner treffen, die dich einfach komplett an die wand spielen, ohne dass du weisst warum. ich würde einfach von solchen sachen abraten, außer mal just4fun, oder als überraschung, aber es bringt langfristig sicher sehr wenig auf die offenen zu verzichten
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ok ich hab mich vielleicht ein wenig sehr flapsig und ungenau ausgedrückt. Eine geschlossene Stellung gibt mir mehr Zeit, einen Plan zu fassen und in ruhe vorzubereiten. Auf die Art und Weise habe ich gegen Schachcomputer eine reelle Chance, die mich mit 1.e4 regelmässig massakrieren.
Gegen menschliche Gegner funktioniert das nicht ganz so oft, weil diese oft versuchen, "gutes arisches Kampfschach" zu spielen und das Spiel durch einen riskanten Angriff früh zu entscheiden. Das führt dann zu Situationen, in denen ich patze 
Interessanterweise spiele ich umso genauer, je besser mein Gegner ist. Gegen andere Patzer spiel ich oft von Anfang an nur mist. Ich erinnere mich an einen, der z.B. so intelligente Sachen gezogen hat wie 1.a4 2.h4. Der hat mich mit seinem planlosen Rumgeeier auf dem Brett so wuschig gemacht dass er mir die ersten beiden Partien abgenommen, danach aber nie wieder gegen mich gewonnen hat...
Geändert von Gothmog (01.06.2007 um 09:29 Uhr)
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 12 ( permalink)

01.06.2007, 14:02
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GM des Forums
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Registriert seit: 09.2006
Beiträge: 449
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Zitat:
Zitat von Gothmog
i
Gegen menschliche Gegner funktioniert das nicht ganz so oft, weil diese oft versuchen, "gutes arisches Kampfschach" zu spielen und das Spiel durch einen riskanten Angriff früh zu entscheiden.
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Jaja, die gute alte Zeit. "Damals" sollte das arische Schach ein Gegenpol zu Laskers "judischem" Schach sein, welches den Nazis wohl zu tricky war. Also wohl kaum spekulative Angriffe beinhalten sollte. Das verwechselst du wohl mit Blitzkrieg. Wenn du dich eh viel mit Schach beschäftigst, kannst du dies ja auch mal vor dem historischen Hintergrund tun. Dieses "Nazischach" war allerdings nicht recht erfolgreich und so mußte man die Juden aus den arischen Vereinen halt mit Hilfe "blutdeutscher Herkunft" entfernen. Dieses "gute arische Schach" war noch nicht mal gut. Noch nicht einmal den guten alten Bogoljubow lies man damals mehr mitspielen. Allerdings hat man ihm nachgetragen Deutschland nicht verlassen zu haben und sogar noch Unterricht zu gegeben zu haben. Nur der Vollständigkeit halber. Soll ja keiner hier "gutes arisches Schach" für eine "flappsige" Bemerkung halten, oder?
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 13 ( permalink)

02.06.2007, 22:31
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Schachjournalist
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Paderborn
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Zitat:
Zitat von chessychess
Dgt-Bretter sind in der Tat sehr teuer, aber auch nicht unbedingt notwendig. Spiele doch online mit langen Bedenzeiten, zb. 90+10 oder 90+30. Dieses Format spiele ich sehr gerne und dann nehme ich mir mein Turnierbrett und übertrage die Züge darauf, einfach per Hand. Geht gut, probier's aus.
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@Chessychess
wenn du mit 90+10 oder 90+30 Bedenkzeit spielst , und dein Turnierbrett benutzt..hast du ja genügend Zeit mit dem Brett zu Analysieren ,will sagen es verleitet etwas dazu .. was gegenüber deiner Gegner nicht Fähr wäre ..
Gruß
Martin.B
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anfänger=offene spiele und dann...? Beitrag # 14 ( permalink)

11.06.2007, 14:06
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
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Zitat:
Zitat von Martin.B
@Chessychess
wenn du mit 90+10 oder 90+30 Bedenkzeit spielst , und dein Turnierbrett benutzt..hast du ja genügend Zeit mit dem Brett zu Analysieren ,will sagen es verleitet etwas dazu .. was gegenüber deiner Gegner nicht Fähr wäre ..
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Auf diesen Gedanken bin ich noch nie gekommen. Nein, es verleitet mich auch in keinster Weise, denn ich spiele, um zu trainieren, sprich, die langen Online-Partiene nutze ich dazu, mein Spiel zu verbessern. Entweder, um bestimmte Eröffnungen zu trainieren, oder hauptsächlich meine zwei größten Schwächen abzustellen: a) Konzentration und Ruhe auch in gewonnen Mittelspiel-Stellungen zu wahren, und b) meine Variantenberechnung zu steigern.
Das Analysieren wie du es ansprichst, würde sich beiden Aspekten (Punkte a + b) entgegen stellen und sie sinnfrei werden lassen. Zudem nutze ich das Brett ja deshalb, weil ich nicht auf dem 2D-Brett spielen, und darauf ständig blicken will.
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