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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 1 ( permalink)

22.03.2006, 17:35
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Aktiver
DWZ/Elo: 1700
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 40
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn?
Hallo Schachfreunde,
würde gerne mal wissen, was ihr davon haltet, wenn man in der Eröffnung zweigleisig fährt. Damit meine ich, dass man insbesondere gegen die Anfangszüge 1.e4 und 1.d4 eben zwei Eröffnungen parat hat- eine solide um gegen stärkere Gegner auf Remis zu spielen und eine schärfere um damit gegen Schwächere zu gewinnen.
Ein solches Repertoire könnte dann z. Bsp. wie folgt aussehen:
1) gegen 1.e4 Caro-Kann und Sizilianisch
2) gegen 1.d4 klassisches Damengambit und Königsindisch
Ein Problem besteht sicher darin, das man so einen doppelten Aufwand betreiben muss. Möglicherweise versäumt man es auch, eine einzige Eröffnung wirklich gründlich zu erlernen, weil man die Zeit für die anderen verbraucht.
Gibt es unter euch vielleicht jemanden, der so einen Ansatz verfolgt?
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 2 ( permalink)

22.03.2006, 20:36
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 07.2005
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Beiträge: 59
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Ich fahr nicht nur zweigleisig, sondern polygleisig 
Vs e4: Caro-Kann, e5, Pirc und Aljechin-Verteidigung
Vs e4: Nimzo-Indisch, Benoni, Slawisch, manchmal Grünfeldindisch und Königsindisch
Das hat den einen Vorteil, dass sich Gegner kaum auf einen einstellen können und man selbst je nach Laune und Gegner-Spielstiel varieren kann.
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 3 ( permalink)

22.03.2006, 22:16
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Zitat:
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Zitat von yevonne
Hallo Schachfreunde,
würde gerne mal wissen, was ihr davon haltet, wenn man in der Eröffnung zweigleisig fährt. Damit meine ich, dass man insbesondere gegen die Anfangszüge 1.e4 und 1.d4 eben zwei Eröffnungen parat hat- eine solide um gegen stärkere Gegner auf Remis zu spielen und eine schärfere um damit gegen Schwächere zu gewinnen.
Ein solches Repertoire könnte dann z. Bsp. wie folgt aussehen:
1) gegen 1.e4 Caro-Kann und Sizilianisch
2) gegen 1.d4 klassisches Damengambit und Königsindisch
Ein Problem besteht sicher darin, das man so einen doppelten Aufwand betreiben muss. Möglicherweise versäumt man es auch, eine einzige Eröffnung wirklich gründlich zu erlernen, weil man die Zeit für die anderen verbraucht.
Gibt es unter euch vielleicht jemanden, der so einen Ansatz verfolgt?
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Abgelehntes Damengambit spiele ich im Moment, da kann man als Schwarzer oft nicht mehr als ein Remis erreichen. Da ich jetzt Freitag in der VM unbedingt ein Sieg brauche, eigne ich mir gerade nebenbei Königsindisch an, also fahre ich vielleicht demnächst evtl. auch zweigleisig.
Gegen 1.e4 spiele ich im Moment nur Französisch, wo es die "einfache" Verflachung durch die Abtauschvariante gibt, einen "scharfen" Sizilianer schaue ich mir evtl. mal als Alternativ-Waffe an.
Also will ich auch mindestens Zweigleisig fahren, Ursache ist sicherlich auch, dass ich in einen kleinen Verein spiele, wo mittlerweile jeder die Spielweise des anderen kennt. Wenn ich dann heimlich eine neue Eröffnung einstudiere (wie jetzt KI), könnte der Gegner in der VM oder im VP schon erstaunt sein.
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 4 ( permalink)

22.03.2006, 22:28
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DWZ/Elo: 1303
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Registriert seit: 02.2006
Ort: Löhne
Beiträge: 27
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Re Repertoire
Hallo Yevonne,
es gibt meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten ein Repertoire zu erarbeiten.
Möglichkeit 1:
Begrenztes aber gut ausgearbeitetes Repertoire.
Das hat den Vorteil, dass ein Schachspieler ein mit der Zeit feuerfestes Repertoire hast. Weil du mit der Zeit Erfahrungen in den jeweiligen Stellungen bekommst.
Und falls ein Gegner wieder erwarten eine Variante in Frage stellt, wird ein versierter Spieler dieses am Brett ausgleichen können.
Der Nachteil, da man ein Repertoire von maximal eine Eröffnungen und zwei Verteidigungen parat hat (gegen e4 z.B Caro - Kann, gegen d4 z.B. Königsindisch + Eröffnung z.B. Bird), ist man naturlich berechenbar für seine Gegner!
Möglichkeit 2:
"Mehrgleisiges" Repertoire, wo der Spieler mehere Eröffnungen und Verteidigungen parat hat.
Diese Möglichkeit bevorzuge ich seit knapp 10 Jahren und ich fahre sehr gut damit.
Ich bin damit schwer einzuschätzen für meine Gegner, die eigentlich gar nicht versuchen sich auf mich vorzubereiten. 
Aber durch die umfangreiche Theorie werde ich noch gut zwei Jahre brauchen um mein Repertoire feuerfest zu bekommen. 
Vorraussetzung für solch ein Repertoireaufbau ist ein gutes Gedächnis und die Affinität zur Theorie die vor jedem Kampf gepaukt werden muss (mein Zeitaufwand alleine an Eröffnungstraining ist 2h am Tag  ).
Meine Eröffnungen:
1) Damengambit (im Studium)
2) Katalanisch (im Studium)
3) Spanisch
4) Englisch
5) Reti - System (im Studium)
Meine Verteidigungen:
gegen e4:
1) Caro - Kann (auch gegen Englisch meist wird daraus der Panov - Angriff)
2) Französisch (im Studium)
3) Aljechin (im Studium)
4) Skandinavisch
gegen d4:
1) Damengambit (s.O.)
2) Königsindisch
3) Holländisch (ehr selten aber kommt vor)
4) Grünfeld - Verteidigung (im Studium)
Im Studium bedeutet nicht, dass ich diese Eröffnung nicht kann, sondern dass die Theorie noch nicht vollständig gelernt wurde und diese noch Zeit in Anspruch nimmt.
Natürlich bevorzuge ich auch Eröffnungen (Caro - Kann, Damengambit, Königsindisch), die Intention liegt aber in der Unberechenbarkeit in einem Turnier und das ist mit diesen System gegeben.
Für die verschwendete Zeit, du musst dich schon für Eröffnungstheorie interessieren sonst ist dieses System des unberechenbaren Repertoire nichts für dich.
Gruß
Lasker150279
Geändert von Lasker150279 (27.03.2006 um 12:49 Uhr)
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 5 ( permalink)

22.03.2006, 22:50
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 225
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Zitat:
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Zitat von Lasker150279
Hallo Yevonne,
Möglichkeit 2:
"Mehrgleisiges" Repertoire, wo der Spieler mehere Eröffnungen und Verteidigungen parat hat.
Diese Möglichkeit bevorzuge ich seit knapp 3 Jahren und ich fahre sehr gut damit.
Ich bin damit schwer einzuschätzen für meine Gegner, die eigentlich gar nicht versuchen sich auf mich vorzubereiten. 
Aber durch die umfangreiche Theorie werde ich noch gut zwei Jahre brauchen um mein Repertoire feuerfest zu bekommen. 
Vorraussetzung für solch ein Repertoireaufbau ist ein gutes Gedächnis und die Affinität zur Theorie die vor jedem Kampf gepaukt werden muss (mein Zeitaufwand alleine an Eröffnungstraining ist 2h am Tag  ).
Meine Eröffnungen:
1) Damengambit (im Studium)
2) Katalanisch (im Studium)
3) Spanisch
4) Englisch
5) Reti - System (im Studium)
Meine Verteidigungen:
gegen e4:
1) Caro - Kann (auch gegen Englisch meist wird daraus der Panov - Angriff)
2) Französisch (im Studium)
3) Aljechin (im Studium)
4) Skandinavisch
gegen d4:
1) Damengambit (s.O.)
2) Königsindisch
3) Holländisch (ehr selten aber kommt vor)
4) Grünfeld - Verteidigung (im Studium)
Im Studium bedeutet nicht, dass ich diese Eröffnung nicht kann, sondern dass die Theorie noch nicht vollständig gelernt wurde und diese noch Zeit in Anspruch nimmt.
Natürlich bevorzuge ich auch Eröffnungen (Caro - Kann, Damengambit, Königsindisch), die Intention liegt aber in der Unberechenbarkeit in einem Turnier und das ist mit diesen System gegeben.
Für die verschwendete Zeit, du musst dich schon für Eröffnungstheorie interessieren sonst ist dieses System des unberechenbaren Repertoire nichts für dich.
Gruß
Lasker150279
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hmm, also ich weiß nicht, kann jeder machen wie er will, nur was mich hier einfach mal interessieren würde, wie bringst du die gegner dazu nach e4 spanisch zu spielen, wäre sehr hilfreich für mich weil ich mich immer mit sizi, russisch usw rumärgern muss, was für dich offensichtlich überhaupt nicht zur debatte steht
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 6 ( permalink)

22.03.2006, 22:56
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Zitat:
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Zitat von hwarangdo
hmm, also ich weiß nicht, kann jeder machen wie er will, nur was mich hier einfach mal interessieren würde, wie bringst du die gegner dazu nach e4 spanisch zu spielen, wäre sehr hilfreich für mich weil ich mich immer mit sizi, russisch usw rumärgern muss, was für dich offensichtlich überhaupt nicht zur debatte steht
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dachte ich mir auch gerade
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 7 ( permalink)

22.03.2006, 22:59
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Zitat:
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Zitat von Lasker150279
Hallo Yevonne,
es gibt meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten ein Repertoire zu erarbeiten.
Möglichkeit 1:
Begrenztes aber gut ausgearbeitetes Repertoire.
Das hat den Vorteil, dass ein Schachspieler ein mit der Zeit feuerfestes Repertoire hast. Weil du mit der Zeit Erfahrungen in den jeweiligen Stellungen bekommst.
Und falls ein Gegner wieder erwarten eine Variante in Frage stellt, wird ein versierter Spieler dieses am Brett ausgleichen können.
Der Nachteil, da man ein Repertoire von maximal eine Eröffnungen und zwei Verteidigungen parat hat (gegen e4 z.B Caro - Kann, gegen d4 z.B. Königsindisch + Eröffnung z.B. Bird), ist man naturlich berechenbar für seine Gegner!
Möglichkeit 2:
"Mehrgleisiges" Repertoire, wo der Spieler mehere Eröffnungen und Verteidigungen parat hat.
Diese Möglichkeit bevorzuge ich seit knapp 3 Jahren und ich fahre sehr gut damit.
Ich bin damit schwer einzuschätzen für meine Gegner, die eigentlich gar nicht versuchen sich auf mich vorzubereiten. 
Aber durch die umfangreiche Theorie werde ich noch gut zwei Jahre brauchen um mein Repertoire feuerfest zu bekommen. 
Vorraussetzung für solch ein Repertoireaufbau ist ein gutes Gedächnis und die Affinität zur Theorie die vor jedem Kampf gepaukt werden muss (mein Zeitaufwand alleine an Eröffnungstraining ist 2h am Tag  ).
Meine Eröffnungen:
1) Damengambit (im Studium)
2) Katalanisch (im Studium)
3) Spanisch
4) Englisch
5) Reti - System (im Studium)
Meine Verteidigungen:
gegen e4:
1) Caro - Kann (auch gegen Englisch meist wird daraus der Panov - Angriff)
2) Französisch (im Studium)
3) Aljechin (im Studium)
4) Skandinavisch
gegen d4:
1) Damengambit (s.O.)
2) Königsindisch
3) Holländisch (ehr selten aber kommt vor)
4) Grünfeld - Verteidigung (im Studium)
Im Studium bedeutet nicht, dass ich diese Eröffnung nicht kann, sondern dass die Theorie noch nicht vollständig gelernt wurde und diese noch Zeit in Anspruch nimmt.
Natürlich bevorzuge ich auch Eröffnungen (Caro - Kann, Damengambit, Königsindisch), die Intention liegt aber in der Unberechenbarkeit in einem Turnier und das ist mit diesen System gegeben.
Für die verschwendete Zeit, du musst dich schon für Eröffnungstheorie interessieren sonst ist dieses System des unberechenbaren Repertoire nichts für dich.
Gruß
Lasker150279
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Was hast du denn als Weißer gegen Holländisch, KI, Grünfeld, Benoni, usw.?
Oder hoffst du, dass der Gegner brav seinen D-Bauern um zwei Schritte nach vorne zieht, wenn du 1.d4 ziehst, was imho auf meinem Niveau eigentlich ganz gut klappt!
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 8 ( permalink)

23.03.2006, 01:21
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Zitat:
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Zitat von hwarangdo
hmm, also ich weiß nicht, kann jeder machen wie er will, nur was mich hier einfach mal interessieren würde, wie bringst du die gegner dazu nach e4 spanisch zu spielen, wäre sehr hilfreich für mich weil ich mich immer mit sizi, russisch usw rumärgern muss, was für dich offensichtlich überhaupt nicht zur debatte steht
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Hallo hwarangdo,
Je härter die Vorbereitung, desto einfacher das Schchspiel!!!!! 
Wir sind ein kleiner Verein so, dass ich relativ genau weiss was der Gegner spielt.
Wenn ich also gegen einen Gegner antrete, wo meiner einer weiß der lässt ein Abspiel in die Spanische Eröffnung zu, wird 1.e4 gespielt.
Falls ich eine Partie spielen muss mit einem unbekannten Spieler ist auf das Alter des Gegners zu achten. Als Jugendtrainer in meinem Verein kann ich fast automatisch davon ausgehen, dass ein sehr junger Spieler zu 80% Italienisch spielen will (Gentelman aggrement mit der Bezirksjugend als erste zu Lehrende Eröffnung). Für diesen Gegner ist Spanisch fast ein Problem.
Falls mir bei einem Gegner, den ich nicht kenne die geringsten Zweifel kommen ob dieser ein Abspiel in die Spanische Eröffnung zulässt, spiele ich eben als ersten Zug 1.d4!
Also nur durch gründlich Vorbereitung  kriege ich die Gegner dazu Spanisch mit mir zu spielen.
Anzumerken hätte ich noch, dass ich eigentlich kaum gegen Jugendliche die Spanische Eröffnung anwende, es sind genau drei Spieler.
1. Spieler: Baujahr  :1935, DWZ:1550
2. Spieler: Baujahr  :1965, DWZ:1780
3. Spieler: Baujahr  :1988, DWZ:1258
Alle Spieler aus meinen Verein!!!
Dieser Umstand vereinfacht die Sache!
Wenn Jugendliche betroffen sind, dann nur im Mannschaftskampf und da ich in meiner Mannschaft an Brett 1 in der Kreisklasse spiele, ist ein treffen mit einem Jugendlichen "Anfänger"(ist keine Abwertung) selten.
Gruß
Lasker150279
Geändert von Lasker150279 (23.03.2006 um 02:17 Uhr)
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 9 ( permalink)

23.03.2006, 11:01
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Zitat:
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Zitat von Lasker150279
Hallo hwarangdo,
Je härter die Vorbereitung, desto einfacher das Schchspiel!!!!! 
Wir sind ein kleiner Verein so, dass ich relativ genau weiss was der Gegner spielt.
Wenn ich also gegen einen Gegner antrete, wo meiner einer weiß der lässt ein Abspiel in die Spanische Eröffnung zu, wird 1.e4 gespielt.
Falls ich eine Partie spielen muss mit einem unbekannten Spieler ist auf das Alter des Gegners zu achten. Als Jugendtrainer in meinem Verein kann ich fast automatisch davon ausgehen, dass ein sehr junger Spieler zu 80% Italienisch spielen will (Gentelman aggrement mit der Bezirksjugend als erste zu Lehrende Eröffnung). Für diesen Gegner ist Spanisch fast ein Problem.
Falls mir bei einem Gegner, den ich nicht kenne die geringsten Zweifel kommen ob dieser ein Abspiel in die Spanische Eröffnung zulässt, spiele ich eben als ersten Zug 1.d4!
Also nur durch gründlich Vorbereitung  kriege ich die Gegner dazu Spanisch mit mir zu spielen.
Anzumerken hätte ich noch, dass ich eigentlich kaum gegen Jugendliche die Spanische Eröffnung anwende, es sind genau drei Spieler.
1. Spieler: Baujahr  :1935, DWZ:1550
2. Spieler: Baujahr  :1965, DWZ:1780
3. Spieler: Baujahr  :1988, DWZ:1258
Alle Spieler aus meinen Verein!!!
Dieser Umstand vereinfacht die Sache!
Wenn Jugendliche betroffen sind, dann nur im Mannschaftskampf und da ich in meiner Mannschaft an Brett 1 in der Kreisklasse spiele, ist ein treffen mit einem Jugendlichen "Anfänger"(ist keine Abwertung) selten.
Gruß
Lasker150279
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sorry, aber das ist meiner Meinung ziemlicher Unsinn, also erstens mal gehört e4 nicht zu deinem repertoire, wenn du es nur gegen 3 gegner spielst, außerdem ist eröffnungsvorbereitung so zeitintensiv, dass ich behaupte als nicht profi ist es einfach nicht machbar e4 und d4 gut bis sehr gut vorbereitet zu spielen. was du machst ist für mich typischer hans-dampf in allen gassen, kann alles ein bisschen aber nix richtig. du wirbst selber dafür unberechenbar zu sein, und ein möglichst breites repertoire zu spielen, sagst dann aber e4 ist gegen die und die kein prob, ich komme schon in spanisch, was nun, wenn die mal auf die clevere idee kommen, e6/c6/c5 whatever zu spielen, dann stehst du da und hast schon in der eröffnung ein immenses problem, weil so einfach am brett mal eben schnell sizi spielen, kann man nicht, für mich vergibst du also jedes mal wenn du e4 spielst (mit vorbereitung auf spanisch) dern eröffnungsvorteil, weil du gegen die anderen eröffnungen nix hast. außerdem würd ich mal behaupten, dass man selbst spanisch kaum wirklich intus haben kann, hab gerade mal mein e4 repertoire buch durchgeguckt, zu spanisch hätte ich fast 450 seiten, also das geht nicht mal eben schnell 
deswegen bin ich der meinung entweder e4 oder d4/Sf3/c4 (was oft einfach nur ZU bedeutet) mit weiß, das kann man evtl gerade noch so erarbeiten, wobei ich dafür wohl auch eher jahre brauche. dort kann man dann sicher auch alternativen haben, also spanisch spielen und zur überraschung mal evans gambit oder wiener partie/KG, mit schwarz denke ich schon, dass es machbar (zumindest machbarer) ist 2 alternativmöglichkeiten auf d4 udn e4 zu haben, wobei auch hier der arbeitsaufwand für eine intensive vorbereitung immens sein wird und man sich kaum kurz vor dem Turnier/Mannschaftskampf hinsetzen kann und dann schnell ein bisschen Theorie pauken.
Laskers Repertoire ist imho vom Umfang eher mit dem eines GM zu vergleichen, der wirklich den ganzen Tag nur Schach arbeitet, für den normalsterblichen aber sicher nicht zu machen.
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 10 ( permalink)

23.03.2006, 11:15
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beinahe ein Schachjournalist
DWZ/Elo: 2002/2111
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Registriert seit: 01.2005
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Beiträge: 262
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Zitat:
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Zitat von Lasker150279
Hallo hwarangdo,
Je härter die Vorbereitung, desto einfacher das Schchspiel!!!!! 
Wir sind ein kleiner Verein so, dass ich relativ genau weiss was der Gegner spielt.
Wenn ich also gegen einen Gegner antrete, wo meiner einer weiß der lässt ein Abspiel in die Spanische Eröffnung zu, wird 1.e4 gespielt.
Falls ich eine Partie spielen muss mit einem unbekannten Spieler ist auf das Alter des Gegners zu achten. Als Jugendtrainer in meinem Verein kann ich fast automatisch davon ausgehen, dass ein sehr junger Spieler zu 80% Italienisch spielen will (Gentelman aggrement mit der Bezirksjugend als erste zu Lehrende Eröffnung). Für diesen Gegner ist Spanisch fast ein Problem.
Falls mir bei einem Gegner, den ich nicht kenne die geringsten Zweifel kommen ob dieser ein Abspiel in die Spanische Eröffnung zulässt, spiele ich eben als ersten Zug 1.d4!
Also nur durch gründlich Vorbereitung  kriege ich die Gegner dazu Spanisch mit mir zu spielen.
Anzumerken hätte ich noch, dass ich eigentlich kaum gegen Jugendliche die Spanische Eröffnung anwende, es sind genau drei Spieler.
1. Spieler: Baujahr  :1935, DWZ:1550
2. Spieler: Baujahr  :1965, DWZ:1780
3. Spieler: Baujahr  :1988, DWZ:1258
Alle Spieler aus meinen Verein!!!
Dieser Umstand vereinfacht die Sache!
Wenn Jugendliche betroffen sind, dann nur im Mannschaftskampf und da ich in meiner Mannschaft an Brett 1 in der Kreisklasse spiele, ist ein treffen mit einem Jugendlichen "Anfänger"(ist keine Abwertung) selten.
Gruß
Lasker150279
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Hallo Lasker,
solche statements lese ich immer wieder hier, und sie amüsieren mich stets. Glaubst Du, dass dein Ansatz - zudem noch bei Deiner Spielstärke - wirklich was bringt? Wieviel verstehst Du von den genannten Eröffnungen? Ist nicht EIN Repertoire schon wahnsinnig viel Arbeit auf diesem Niveau? Und braucht es das wirklich, gerade wenn man davon ausgeht, dass die Partien bis zu einem gewissen, weit höheren Niveau ohenhin aufgrund anderer Faktoren entschieden werden (Taktik!)?
Meines Erachtens überschätztz Du die ganze Eröffnungsgeschichte gewaltig.
Cresspahl
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 11 ( permalink)

23.03.2006, 12:22
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FM des Forums
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Beiträge: 372
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Hallo,
ich denke auf Lasker wurde genug rumgehakt. Ich brauch jetzt nicht auch noch einen Kommentar abgeben. ^^
Aber folgendes noch: Stratege, ich empfehle dir dich erstmal weiter mit der Abtauschvariante im Franzosen zu beschäftigen, denn es gibt genug Möglichkeiten als Schwarzer das Spiel zu verschärfen, falls Weiß das nicht sowieso schon tut. Komplett eine Hauptverteidigung + Abweichungen im Sizi zu lernen ist ungleich viel mehr Aufwand. Verwende diese Zeit lieber in Vorbereitungen in einer Eröffnung. In der Abtauschvariante folgende Stichworte:
4. c4 kein Problem, 4. Sc3 Lb4 klassisches Winawer auch kein Problem, 4. Sf3 könnte eher problematisch werden, aber du kannst dir Mal die Ideen nach 4. ... Lg4 anschauen, oder den Bayonettangriff, 4. Ld3 z.B 4. ... c5 mit der Begründung, dass der Läufer schlecht für den Kampf gegen einen Isolanie aufgestellt ist, oder mit 4. ... Sc6 versuchen in den Baynettangriff zu kommen.
Also so wie ich das sehe gibt es schon überall gute Möglichkeiten dem Spiel asymetrische Werte aufzuzwingen. Sicher kann man argumentieren, dass ein Drache, Najdorf- oder was-du-auch-willst Sizi noch schärfer ist, aber man muss die ökonomie in Betracht ziehen. Die Qualität wird durch die breite Streuung stark gesenkt.
So und dann noch was eher nicht erst gemeintes: du schreibst, hwarango, dass Lasker mit seinem Repertoire nach 1. e4 den Anzugsvorteil vergibt. Aber!: das liegt nicht am Repertoire, sondern am Zug
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 12 ( permalink)

23.03.2006, 12:29
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Zitat:
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Zitat von Der_Stratege
Was hast du denn als Weißer gegen Holländisch, KI, Grünfeld, Benoni, usw.?
Oder hoffst du, dass der Gegner brav seinen D-Bauern um zwei Schritte nach vorne zieht, wenn du 1.d4 ziehst, was imho auf meinem Niveau eigentlich ganz gut klappt!
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Hallo Stratege,
wie gesagt Vorbereitung ist alles! 
Ich antworte dir jetzt explizit auf deine Frage. Holländisch:
Staunton - Gambit: 1.d4 f5 2.e4 f:e 3.Sc3 Sf6 4.Lg5 Sc6 schärfer ist 4.f3 e:f Schwarz hat hier jedoch wenig zu fürchten 5.d5 Se5 6.Dd4 Sf7 7.L:f6 e:f 8.S:e4 f5 9.Sg3 g6 Schwarz müsste an diesen Punkt Lh6 und die Rochade folgen lassen mit ungefähr gleichen Spiel.
Bei dieser Spielweise ist zu sagen das der Gegner im allgemeinen so verwiert und ungehalten auf das Stellungbild reagiert, dass mindestens ein Zeitvorteil heraus springt.
Bisherige Spielstärker der Gegner wo diese Eröffnung auf das Brett kam,
DWZ: 1289, 1102, 1308 und 1709 (gegen den 1700 bin ich ziemlich untergegangen!!!) Grünfeld:1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 d5 dort gehe ich meist in die a) Aljechin - Variante: 4.Lg5 bei genauem Abspiel ein System mit guter Stellung für Weiß!
oder b) Hauptvariante: 4.c:d Weiß baut dort ein breites Zentrum auf, gegen das Schwarz bald anspielen wird. Benoni:
Dort versuche ich ins Damengambit zu wechseln. 1.d4 c5 2.Sf3 d5 3.c4 Königsindich:
(Einer meiner Lieblingseröffnungen) 1) Vierbauernvariante:
1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.f4 2) Sämische System
1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.f3
In beiden Varianten komme ich bestens zurecht. Bei meiner Spielstärke und bei meinen Gegner ist die Verwunderung bei der Vierbauernvariante doch groß.
Überascht hingegen sind meine Gegner alle, da ich immer vorbereitet bin. Alleine mein unregelmässiges Spielen hält mich von einer besseren Wertungszahl ab. Aber bei dieser Vereinsmeisterschaft spiele ich auf einem Nievau von 1734! Gar nicht übel für einen 1300  . Dieses hat insbesondere mit meiner Eröffnungsarbeit zu tun und mit meiner Arbeit in der Stellungseinschätzung und Kombinationstraining.
Aber wie gesagt, dass wichtigste ist sich auf den Gegner vorzubereiten. Dann bleiben zu 85% Überaschungen in der Eröffnungen aus. Und das Match ist sehr viel angenehmer zu spielen! 
Gruß
Lasker150279
Geändert von Lasker150279 (27.03.2006 um 13:10 Uhr)
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 13 ( permalink)

23.03.2006, 16:06
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Benutzer
DWZ/Elo: 1303
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Registriert seit: 02.2006
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Zitat:
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Zitat von hwarangdo
a)
sorry, aber das ist meiner Meinung ziemlicher Unsinn, also erstens mal gehört e4 nicht zu deinem repertoire, wenn du es nur gegen 3 gegner spielst, außerdem ist eröffnungsvorbereitung so zeitintensiv, dass ich behaupte als nicht profi ist es einfach nicht machbar e4 und d4 gut bis sehr gut vorbereitet zu spielen. was du machst ist für mich typischer hans-dampf in allen gassen, kann alles ein bisschen aber nix richtig. du wirbst selber dafür unberechenbar zu sein, und ein möglichst breites repertoire zu spielen, sagst dann aber e4 ist gegen die und die kein prob, ich komme schon in spanisch,
b)
deswegen bin ich der meinung entweder e4 oder d4/Sf3/c4 (was oft einfach nur ZU bedeutet) mit weiß, das kann man evtl gerade noch so erarbeiten, wobei ich dafür wohl auch eher jahre brauche. ... wobei auch hier der arbeitsaufwand für eine intensive vorbereitung immens sein wird und man sich kaum kurz vor dem Turnier/Mannschaftskampf hinsetzen kann und dann schnell ein bisschen Theorie pauken.
c)
Laskers Repertoire ist imho vom Umfang eher mit dem eines GM zu vergleichen, der wirklich den ganzen Tag nur Schach arbeitet, für den normalsterblichen aber sicher nicht zu machen.
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Hallo hwarangdo,
endlich einmal eine Diskussion!!!
Ich habe mir mal erlaubt deine Absätze auf die für mich relevanten Teile zu kürzen.
zu Absatz a):
e4 gehört in der Tat nicht zu meinen Repertoire!
Einige Varianten der Spanischen Partie schon! Ich spiele gegen diese drei Gegner mindesten je einmal im Jahr über 10 Jahre das macht ca. 30 Partien die ich fest mit der Spanischen Eröffnung spiele.
Ich würde mir nicht anmasen Experte  auf diesen Gebiet zu sein aber eine gewisse Grundkenntnis ist vorhanden.
Mein Eröffnungsrepertoire ist zeitintensiv! Das hängt aber damit zusammen das Schach (auch wenn meine Vereinseinsätze über 10 Jahre nicht konstant waren) doch einen erheblichen Teil meines Lebens darstellen. Schon als Anfänger habe ich mich intensiv der Eröffnungstheorie gewidmet.
Nur zur Information meine Beschäftigung am Tag mit Schach 2 bis 4 Stunden.
Meine DWZ entstand durch das Spielen in der Jugend dort war ich etwas unkonstant. Seine DWZ bei unregelmässigen Spielen nach oben zu bekommen ist sehr schwer. Also bin ich bei 1300 stehen geblieben. Ein weiterer Grund die Betreuung unserer Jugendmannschaft die immer in der Kreisklasse gespielt hat und ich dort zwangsläufig auch gespielt habe (immer Brett 1).
Ich komme auch nicht einfach so in spanisch! Das hat, ich betone es nocheinmal etwas mit Vorbereitung zu tun. Das kannst du glauben oder eben nicht. Bei gewissen Gegner ist es sicher das man Spanisch spielen kann.
Warum ist das sicher? Die Gegner freuen sich wenn sie mal wieder gegen mich spanisch spielen können.
Zu Absatz b)
Jede Vorbereitung sollte Zeitintensiv erfolgen, um erwünschte Erfolge zu feiern.
d4 bedeutet geschlossen! Deswegen heißt es geschlossene Eröffnungen und das sollte man wissen. Genau zu wissen auf was man sich einlässt spielt nicht nur im Schach sondern auch im Leben eine grosse Rolle.
Wenn man das nicht weiss wird jede Eröffnung und Verteidigung schwer zu spielen seien!
Wie ich geschrieben habe brauch ich noch 2Jahre plus 10 Jahre die hinter mir liegen! so Zeitintensiv ist das!
Zu Absatz c)
Ist es nicht, ein GM ist wesentlich tiefgründiger und gewissenhafter in seiner Arbeit. Aber ich nehme den Vergleich mal als Kompliment.
Für den normalsterblichen ist dieses zu berwerkstelligen!
Wenn man wie ich freude an Eröffnungstheorie hat und freude an Theoriepauken hat ist es machbar.
Vielleicht als Schlußpunkt zu dieser Antwort jeder nach seinem gut Dünken!
Mein liebstes ist die Eröffnung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!! Vielleicht nehme ich sie zu wichtig.
Vielleicht bin ich einer der Alles ein bisschen und nichts richtig macht für dich!
Und ich sage dir es ist mir egal!!!! 
Denn ich habe Spass an meinen Schach wie ich es spiele!
Ich verlange nicht, dass du oder irgend jemand anders es so behandelt wie ich die Eröffnung behandelt.
Ich habe nur dargestellt wie ich Eröffnungen behandle und das Zweigleisig sinnvoll seien kann!
Wie auch immer ich habe Spass an Schach und ich hoffe für dich, dass du deinen Eröffnungstechnischen Weg findes!
Gruß
Lasker150279
Geändert von Lasker150279 (23.03.2006 um 16:10 Uhr)
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 14 ( permalink)

23.03.2006, 19:35
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Zitat:
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Zitat von Lasker150279
Überascht hingegen sind meine Gegner alle, da ich immer vorbereitet bin. Alleine mein unregelmässiges Spielen hält mich von einer besseren Wertungszahl ab. Aber bei dieser Vereinsmeisterschaft spiele ich auf einem Nievau von 1734! Gar nicht übel für einen 1300  . Dieses hat insbesondere mit meiner Eröffnungsarbeit zu tun und mit meiner Arbeit in der Stellungseinschätzung und Kombinationstraining.
Aber wie gesagt, dass wichtigste ist sich auf den Gegner vorzubereiten. Dann bleiben zu 85% Überaschungen in der Eröffnungen aus. Und das Match ist sehr viel angenehmer zu spielen! 
Gruß
Lasker150279
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Tja, in meinem Verein weiss ich mittlerweile auch bei den meisten, was die spielen. Der eine oder andere hat vielleicht immer noch eine verborgene "Killer"-Variante im Repertoire, die er demnächst rausholt. Wenn man dann noch Mannschaftsmäßig über Jahre in einer gefestigten Klasse spielt, weiss man bestimmt auch, was viele Gegner spielen. Aber wo bleibt dabei der Spaß?
Ist es nicht gerade das spannende beim Mannschaftskampf, dass man nicht weiss, was der Gegner für Eröffnungen spielt? Mein Vater meinte, so wie ich das mittlerweile auch sehe, dass die VM einen nicht wirklich weiterbringt, da mann doch alle kennt, nur die Mannschaftskämpfe zählen wirklich!
PS: Sicherlich kannst du durch dein "Eröffnungstraining" bei der Eröffnung bei den 1700ern mithalten, aber die "Arbeit in der Stellungseinschätzung und Kombinationstraining" ist doch wohl deutlich wichtiger für den Erfolg einzuschätzen!
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Ein zweigleisiges Eröffnungsrepertoire - Sinn oder Unsinn? Beitrag # 15 ( permalink)

23.03.2006, 19:40
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