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28.01.2006, 01:40
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e4 oder d4?
Hallo zusammen
Was denkt ihr für welchen Typ Spieler ist d4 und für welchen e4 besser?
Mit Typ meine ich taktiker agressiver Spieler, Stratege ruihger Spieler.
Viele Grüsse ig
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28.01.2006, 10:47
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: ~1800
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Registriert seit: 07.2005
Ort: Steiermark, Österreich
Beiträge: 59
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....und so eine Frage traust du dir noch nach der Diskussion über deine windige Sizilianer-Variante zu stellen?
Zum Thema: Pauschal lässt sich das glaube ich nicht beantworten. Es wird zwar oft behauptet, dass offene Spiele denm Taktiker besser liegen, jedoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sich die verworrensten Partien nach 1.d4 ergeben. Auch der Chef-TAktiker Tal bevorzugte 1. d4
So long
Moby
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28.01.2006, 12:29
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Kenner
DWZ/Elo: 1683 (CH)
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Registriert seit: 10.2005
Ort: Lausanne, Schweiz
Beiträge: 110
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Zitat:
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Auch der Chef-TAktiker Tal bevorzugte 1. d4
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haeh? und warum spielte er dann 1.e4 in seinen WM-matchen mit botvinnik und warum zeigt http://www.chessgames.com/perl/chessplayer?pid=14380 viel mehr 1.e4-eroeffnungen als 1.d4 eroeffnungen an (genau gesagt gar keine 1.d4-eroeffnungen, nur noch ein paar englische).
1.d4 kann genau so aggresiv sein wie 1.e4, und das muss dann gar nicht unbedingt das BDG sein, colle-zuckertort, versesov und auch einen hauptlinien-abspiele tun es auch. marshall hat nicht grundlos 1.d4 gespielt (dafuer heisst jetzt jedes zweite gambit nach 1.d4 d5 2.c4 marshall-gambit  )
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28.01.2006, 12:38
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Schachjournalist
DWZ/Elo: ~1750
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Registriert seit: 11.2004
Ort: Bonn
Beiträge: 267
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ich denke es ist kein unterschied, es gibt einfach viel zu viele varianten! ich spiele allerdings jetzt meistens e4, weil ich fast immer verliere weil ich zu lange mit der rochade gewartet habe. und bei e4 mach ich das meistens recht schnell ;-)
hab mal zum spaß eine statistik gemacht von allen meinen langen partien:
d4 - 50% gegen ca 1650
e4 - 80% gegen ca 1700
b4 - 100% gegen 1400 (1 mal gespielt)
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28.01.2006, 13:39
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1500
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Paderborn
Beiträge: 276
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Partie Anfang
Zitat vun Bobby Fischer...
wer gewinnen will muss e4 spielen.. 
Mfg
Martin.B
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28.01.2006, 14:35
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: ~1800
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Registriert seit: 07.2005
Ort: Steiermark, Österreich
Beiträge: 59
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Zitat:
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haeh? und warum spielte er dann 1.e4 in seinen WM-matchen mit botvinnik und warum zeigt http://www.chessgames.com/perl/chessplayer?pid=14380 viel mehr 1.e4-eroeffnungen als 1.d4 eroeffnungen an (genau gesagt gar keine 1.d4-eroeffnungen, nur noch ein paar englische).
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...ähh....hmmm....kA 
ich glaube ich bin in seiner Biografie mal drübergestoplert, dass ihn e4 langweilt, und er lieber d4 spielt. Aber jetzt bin ich mir da nicht mehr so sicher....
sry für Fehlinformation
PS: vielleicht finde ich die Textstelle nochmal; mal suchen gehn
So long
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28.01.2006, 14:46
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Forumsvollprofi mit Prädikat
DWZ/Elo: 1493
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Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 237
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Marshall und Philsbury waren auch taktische Spieler die mit 1.d4 eröffnet haben.
Mit Weiß kann ich doch fast immer bestimmen ob sich die Partie taktisch od. mehr strategisch entwickelt, egal ob ich mit 1.e4 od 1.d4 anfange.
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28.01.2006, 17:04
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Forumsvollprofi
DWZ/Elo: ?
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Registriert seit: 06.2005
Ort: NRW
Beiträge: 234
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Also als chaotischer Laie würde ich sagen, dass 1.d4 besser für den ruhigeren Strategen sein dürfte, als 1.e4, aber ich glaube, dass es auch bei 1.d4 interessante strategische Möglichkeiten gibt...
Eigentlich gibt es doch in jeder Eröffnung strategische Ressourcen, die man vielleicht nutzen könnte, nur ist ja auch die Frage, wie der Gegenspieler reagiert...
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29.01.2006, 11:46
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Einsteiger
DWZ/Elo: 1359 - 6
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Registriert seit: 12.2005
Ort: Amberg
Beiträge: 15
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Kasparov meinte doch mal: "Damengambit ist das Spanisch des d4" oder so. Also ich komme mit d4 besser klar, weil in meiner Klasse einfach weniger Spieler damit rechnen. e4 gefällt mir außerdem nicht so, weils momentan einfach zu viele unangenehme Gegenspiele gibt, mit denen ich nicht so gut klarkomme, wie mit den Sachen von d4.
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08.02.2006, 20:12
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: 1373
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Registriert seit: 01.2006
Ort: Bremen
Beiträge: 68
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Schwer zu sagen... Ich persönlich bin mir da auch nicht so sicher. Bei 1. d4 halte ich Indisch (V.a. die Königs- und die Damenvariante!) für stärker als das weiße Gegenspiel (Ich weiß, die Theorie sagt was anderes...). Bei 1. e4 fürchte ich mich regelrecht vor Sizialianisch, da man bei den zahlreichen Varianten schnell den Überblick verliert und ja sowieso nicht alle im Kopf haben kann... Gibt es eigentlich so etwas wie eine Studie über den meistgespielten 1. Zug bzw. über die meistgespielte Eröffnung?
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08.02.2006, 21:47
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
DWZ/Elo: DWZ: 1640
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Registriert seit: 05.2005
Beiträge: 423
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Zitat:
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Zitat von The Pusher
Schwer zu sagen... Ich persönlich bin mir da auch nicht so sicher. Bei 1. d4 halte ich Indisch (V.a. die Königs- und die Damenvariante!) für stärker als das weiße Gegenspiel (Ich weiß, die Theorie sagt was anderes...). Bei 1. e4 fürchte ich mich regelrecht vor Sizialianisch, da man bei den zahlreichen Varianten schnell den Überblick verliert und ja sowieso nicht alle im Kopf haben kann... Gibt es eigentlich so etwas wie eine Studie über den meistgespielten 1. Zug bzw. über die meistgespielte Eröffnung?
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1. mal ja köngsindisch ist wirklich gut ich spiele das auch selbst aber stärker würde ich nicht sagen ... is sehr ausgeglichen ! irgendwie hab ich das gefühl weiß verliert seinen kleinen vorteil vom anfang gegen königsindisch immer aber dass das schwarze gegenspiel stärker sei halte ich für ein gerücht ... und wie man sich vor sizi fürchten kann versteh ich ganz und gar nicht ! wennde keine varianten lernen willst spiel alapin ! must ganze ZWEI varianten lernen mehr gibs nich und weiß erhält immer ganz gutes spiel ! viele kenen es auch nich und die wirst du überraschen können
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09.02.2006, 00:47
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beinahe ein Schachjournalist
DWZ/Elo: 2002/2111
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Registriert seit: 01.2005
Ort: Heidelberg
Beiträge: 262
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Muss immer alles so vereinfacht werden? Und muessen immer die - nennen wir sie mal - weniger Einsicht ins Spiel habenden Spieler sich solche Urteile erlauben?
Meiner Meinung nach (und ich behaaupte nicht, was von Schach zu verstehen, kenne mich aber leidlich in der Schachgeschichte aus) ist KI sehr schwer zu spielen für Schwarz - ich koennte Dir Partien von Petrosian zeigen, in denen er hunderte Male KI einfach erdrückt. Schwarz hat Raumnachteil und am D-Flügel generell Probleme, wenn er nicht shcnell zum Angriff kommt. Einfahc ist das nicht zu handhaben - von der Weltelite spielt nur Radjabov regelmaessig KI mit Schwarz. Selbst Kasparov hat sich ja Ende der 1990er von KI abgewandt. Ich denke, solche Strukturen gegen starke Spieler zu spielen setzt ein hohes Verständnis voraus, denn in vielen Varianten des KI hilft reine Taktik nicht. Ich selbst spiele gerne Fianchetto-KI mit Weiß sowie das Smyslovsystem (1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.Sf3 d6 5.Lg5) und habe noch keine gewertete Partie gegen KI verloren. Wenn ichnur alle Strukturen so gut beherrschen wuerde, waere es um meine Spielstärke besser bestellt.
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09.02.2006, 00:49
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beinahe ein Schachjournalist
DWZ/Elo: 2002/2111
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Registriert seit: 01.2005
Ort: Heidelberg
Beiträge: 262
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Zitat:
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Zitat von matthias.herrle
1. mal ja köngsindisch ist wirklich gut ich spiele das auch selbst aber stärker würde ich nicht sagen ... is sehr ausgeglichen ! irgendwie hab ich das gefühl weiß verliert seinen kleinen vorteil vom anfang gegen königsindisch immer aber dass das schwarze gegenspiel stärker sei halte ich für ein gerücht ... und wie man sich vor sizi fürchten kann versteh ich ganz und gar nicht ! wennde keine varianten lernen willst spiel alapin ! must ganze ZWEI varianten lernen mehr gibs nich und weiß erhält immer ganz gutes spiel ! viele kenen es auch nich und die wirst du überraschen können
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Das Problem ist nat. Matthias, dass Du noch selten gegen jemanden espielt haben wirst, der KI oder Sizi auf wirklich hohem Level spielt. Dann sieht das naemlich schon anders aus.
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13.02.2006, 18:55
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: 1373
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Registriert seit: 01.2006
Ort: Bremen
Beiträge: 68
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Zitat:
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Zitat von Cresspahl
Muss immer alles so vereinfacht werden? Und muessen immer die - nennen wir sie mal - weniger Einsicht ins Spiel habenden Spieler sich solche Urteile erlauben?
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Da hast Du absolut Recht! Wo kämen wir denn hin wenn jeder das sagen darf was er meint?
Mal im Ernst. Finde die Arroganz stärkerer Spieler wierklich ätzend. Wenn Du nicht die Meinung von JEDEM hören willst ist vielleicht ein öffentliches Forum der falsche Ort für Dich...
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