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28.12.2005, 13:54
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Aktiver
DWZ/Elo: ca. 1400
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Registriert seit: 10.2005
Ort: Luxemburg
Beiträge: 47
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Warum QG und russisch?
Hi!
Möchte hier mal versuchen zu erklären, wieso ich am Liebsten mit Weiss d4 (Damengambit-Familie) und mit schwarz Russisch spiele. Grundidee: Dem Gegner die Variantenwahl verkleineren und ihm die Eröffnung mehr oder weniger "aufzwingen".
Warum QG mit Weiss?
Hab am Anfang immer Spanisch gespielt, hat auch prima geklappt. Nur muss der Gegner mitspielen. Nach 1. e4 kam nämlich mit der Zeit öfter mal 1. ... c5 oder 1. ... c6. Da ich kein sizilianisch spreche, war meine Stellung nach 5-6 Zügen sehr wackelig.
Seit ich nun 1. d4 spiele, kommt fast immer 1. ... d5. Manchmal spielt Schwarz holländisch, aber doch wesentlich weniger als nach 1. e4 sizilianisch. Spiele dann 2. c4 und befinde mich in bekannten Gewässern.
Warum Russisch mit Schwarz?
In meinen Stärkegraden sind die meistgespielten ersten Züge einer Partie
1. e4 e5
2. Sf3 ...
Spiele ich nun mit Schwarz den bekannten 2. ... Sc6, hat weiss einige bekannte Möglichkeiten wie Spanisch, Italienisch usw... Spiele ich aber 2. ... Sf6 wird die Varianten Zahl nicht unbedingt kleiner. Da dieser Zug aber weit weniger oft gespielt wird und ausserdem noch ein ungedeckter Bauer auf e5 steht (natürlich kein Opfer), lädt dieser Zug ein, Russisch zu spielen. Führt also zu mehr oder weniger bekannten Stellungen.
Was haltet ihr von meinen Überlegungen? In der Praxis klappt's recht gut. Ich weiss, gegen jeden meiner Züge kann man dutzende andrer Verteidigungen spielen, doch sind meine Überlegungen eher für Spielstärken zwischen 1200 und 1600 gedacht, da hier wohl die wenigsten ein riesiges Eröffnungsrepertoire haben. 
Danke für jede Antwort!
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28.12.2005, 14:03
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beinahe ein Schachjournalist
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Registriert seit: 01.2005
Ort: Bergheim
Beiträge: 254
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Nunja...die gleichen Überlegungen habe ich auch mal angestellt..zumindest für meine Schwarz-Eröffnungen (also Russisch).
Das Problem...ich habe mich nie wirklich in der russischen Theorie wohlgefühlt. Ich fand/finde die Stellungsbilder allgemein sehr unübersichtlich.
Hinzu kam, dass ich irgendwie nie aus dem Russen heraus gute Resultate erziehlen konnte. Ich kam meistens noch nicht einmal zu dem typischen Remis.
Habe es von daher verworfen und mir lieber den Najdorf-Sizi reingezogen. Das klappt schon wesentlich besser, da die Spielweise meiner Spielart mehr entgegen kommt.
Auf dem Spielniveau wo ich (und auch Du nach Angabe) spielst, ist nach meinen Erfahrungswerten der Sizi noch relativ unpopulär...weshalb ich durch mein solides Basiswissen selbst in einer so komplizierten Eröffnung Vorteil erhalte.
Aber die Eröffnung muss ja zum Spielertyp passen...und wenn es zu Dir passt ist russisch sicher ne gute Wahl. Die Weltelite zeigt ja immer öfter, dass der Russe alles andere als out ist.
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28.12.2005, 18:41
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 225
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sicher alles eine sinnvolle überlegung, nur was machst du als weißer, wenn schwarz mit 1. ... Sf6 antwortet?
wenn ich meinen Datenbanken glauben darf, und auch ein wenig meiner erfahrung, scheint dieser Zug doch beliebter zu sein als d5?!
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28.12.2005, 21:05
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GM des Forums
DWZ/Elo: 1888
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Registriert seit: 03.2005
Ort: Oldenburg
Beiträge: 462
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aber nicht im bereich von 1400
da spielt ab und an mal einer KID sonst spielen die nach e4 e5 muster einfach d4 d5 und da kann man auch noch mit russisch auf gewinn spielen
aber ich würde dir gerade von russisch abraten denn sobald man mal einen 1600 vor der nase hat der n bissl theorie kennt muss schwarz schon ganz schön um ein remis kämpfen
ich hab nun auch noch nicht so erfahrung vll ist das auch ganz falsch
aber ich hab selber ma russisch ausprobiert aus den selben gründen und das hat dann ziemlich schnell net mehr funktioniert doch vll ist das bei dir ganz anners
Ali
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29.12.2005, 10:36
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beinahe ein Schachjournalist
DWZ/Elo: 2002/2111
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Registriert seit: 01.2005
Ort: Heidelberg
Beiträge: 262
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Hallo zusammen,
da ich ein "klassisches Repertoire" spiele, dachte ich berufen zu sein, mich hierzu zu äußern. Ich spiele mit Schwarz gegen 1.e4 e5 und dann nach 2.Sf3 meist Sf6 oder manchmal auch Sc6, meist jedoch Russisch. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht und denke, dass sich bis zu einem 2000er Level die Gegner oft nicht so gut auskennen. Es ist wichtig, hier objektiv zu bleiben und ich sehe keinen Grund, nicht gegen z.B. einen 1700er Russisch zu spielen - der bessere setzt sich durch, ganz einfach! Solche Überlegungen wie "Russisch ist nur Remis, also kann ich es U1500 nicht spielen" sind Quatsch. Die Stellungen sind recht übersichtlich, aber doch mit genuegend Potential um auf Gewinn zu spielen. Nur Kramnik schafft es, jede Partie mit Russisch zu remisieren und manche zu verlieren. Es gibt in diesem Forum einen Russischthread, den ich gerne wiederbelebe, wenn Interesse besteht!?!
Zu 1.d4 mit Weiß: Ich hab es schon oefters gesagt, das halte ich in diesem Stadium nicht für sinnvoll - besser erst mal offene Spiele üben, Druck gegen den gegnerischen K, Opfer etc - so lernt man mehr. Und natürlich, wie meine Vorredner ausgeführt haben, spilen eher mehr Leute 1...Sf6 auf 1.d4, somit ist das ganze indische Kraut natürlich in der Vorbereitung zu berücksichtigen. Aber generell meine ich, dass ein Anfaenger die Finger davon lassen sollte.
Cresspahl
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29.12.2005, 11:00
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Aktiver
DWZ/Elo: ca. 1400
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Registriert seit: 10.2005
Ort: Luxemburg
Beiträge: 47
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Hi!
Wenn ich mir sicher bin, dass mein Gegner mir keinen Sizilianer um die Ohren haut, spiele ich natürlich auch manchmal 1. e4. Das ist ja eigentlich der Hauptgrund, da ich noch nie Zeit hatte mich in die zahlreichen Varianten einzuarbeiten. Spielt der Gegner anfangs mit, ziehe ich auch gerne mal Spanisch oder Italienisch vor. Habe also schon etwas erfahrung mit diesen offenen Spielen. Da kanns nicht schaden auch mal den Damenbaueren zu spielen, oder?! 
@hwarangdo: du hast recht, öfter spielt schwarz auch 1. ... Sf6. Aber auch dann kann ich 2. c4 spielen, gelingt mir also immer recht gut, auch wenn's mal indische wird.
@Cresspahl: ein russisch thread würde bestimmt auf begeisterung stossen. wäre ne tolle idee!
Danke für eure Erläuterungen
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29.12.2005, 15:53
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 225
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Zitat:
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Zitat von Maheu
Hi!
Möchte hier mal versuchen zu erklären, wieso ich am Liebsten mit Weiss d4 (Damengambit-Familie) und mit schwarz Russisch spiele. Grundidee: Dem Gegner die Variantenwahl verkleineren und ihm die Eröffnung mehr oder weniger "aufzwingen".
Warum QG mit Weiss?
Hab am Anfang immer Spanisch gespielt, hat auch prima geklappt. Nur muss der Gegner mitspielen. Nach 1. e4 kam nämlich mit der Zeit öfter mal 1. ... c5 oder 1. ... c6. Da ich kein sizilianisch spreche, war meine Stellung nach 5-6 Zügen sehr wackelig.
Seit ich nun 1. d4 spiele, kommt fast immer 1. ... d5. Manchmal spielt Schwarz holländisch, aber doch wesentlich weniger als nach 1. e4 sizilianisch. Spiele dann 2. c4 und befinde mich in bekannten Gewässern. <-----
Warum Russisch mit Schwarz?
In meinen Stärkegraden sind die meistgespielten ersten Züge einer Partie
1. e4 e5
2. Sf3 ...
Spiele ich nun mit Schwarz den bekannten 2. ... Sc6, hat weiss einige bekannte Möglichkeiten wie Spanisch, Italienisch usw... Spiele ich aber 2. ... Sf6 wird die Varianten Zahl nicht unbedingt kleiner. Da dieser Zug aber weit weniger oft gespielt wird und ausserdem noch ein ungedeckter Bauer auf e5 steht (natürlich kein Opfer), lädt dieser Zug ein, Russisch zu spielen. Führt also zu mehr oder weniger bekannten Stellungen.
Was haltet ihr von meinen Überlegungen? In der Praxis klappt's recht gut. Ich weiss, gegen jeden meiner Züge kann man dutzende andrer Verteidigungen spielen, doch sind meine Überlegungen eher für Spielstärken zwischen 1200 und 1600 gedacht, da hier wohl die wenigsten ein riesiges Eröffnungsrepertoire haben. 
Danke für jede Antwort!
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also ich weiß nicht, ich spiele zwar höchst selten 1.d4 (gorillababy und tracke sei dank), aber ich kann und will einfach nicht recht glauben, dass du nach Sf6 auch in bekannten Gewässern landest, nur weil du c4 spielen kannst, sind die entstehenden stellung meines Erachtens nach doch recht verschieden, davon ab, kannst du immer 2.c4 spielen. Ich bin gerade dabei, mich ein wenig mit Grünfeld-Indisch zu befassen und muss sagen, dass diese 1 ! Eröffnung schon hochkomplex und vielfältig ist, deshalb ist es kaum möglich nach 1.d4 in bekannte gewässer zu gelangen (nach 1.e4 sicher auch nicht), deshalb sollte man eben nicht nur seine Eröffnungen trainieren, sondern auch viel Wert auf Mittelspiel- und Taktiktraining legen, da man so wesentlich besser mit Eröffnungsüberraschungen fertig wird.
zu der bemerkung mit dem begrenzten eröffnungsrepertoire auf niedrigerem Niveau:
genau hier hat doch der schwarze dir gegenüber einen Vorteil, weil er immer weniger Systeme auf 1.d4 beherrschen muss, als du, wenn du mit 1.d4 eröffnest, er kann sich bspweise auf den grünfeldinder festlegen und braucht dann nur noch was gegen colle, trompowsky udn konsorten, aber die meisten spiele wird er damit abdecken
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29.12.2005, 16:22
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FM des Forums
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 372
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Da muss ich meinem Vorredner zustimmen. Es ist unrealistisch zu glauben die Inder würden gleiche Stellungstypen ergeben wie ein normales DG.
Eine Frage hätte ich mal an dich, Chesspfahl. Du sagst du spielst ein klassischens Repertoire. So wie das für mich rüberkam, magst du den Flankenkram nicht?! Stimmt das? Vor einiger Zeit, erinnere ich mich, hast du noch nach Nimzo/Damenindisch Büchern gefragt.
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29.12.2005, 17:35
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beinahe ein Schachjournalist
DWZ/Elo: 2002/2111
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Registriert seit: 01.2005
Ort: Heidelberg
Beiträge: 262
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Zitat:
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Zitat von Gorillababy
Da muss ich meinem Vorredner zustimmen. Es ist unrealistisch zu glauben die Inder würden gleiche Stellungstypen ergeben wie ein normales DG.
Eine Frage hätte ich mal an dich, Chesspfahl. Du sagst du spielst ein klassischens Repertoire. So wie das für mich rüberkam, magst du den Flankenkram nicht?! Stimmt das? Vor einiger Zeit, erinnere ich mich, hast du noch nach Nimzo/Damenindisch Büchern gefragt.
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Hi Gorrilla,
ich kann mich nicht erinnern, nach Nimzo-damenindischbuechern gefragt zu haben. Ich spiele Damengambit orthodox und 1.e4 e5 mit Schwarz
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29.12.2005, 17:43
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FM des Forums
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 372
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Hi,
hab mal gestöbert. Ich bezog mich auf den Thread Nimzowitsch-Indisch
und hab dich somit verwechselt  Tut mir Leid, passiert auch mal, ist schwer wenn man die Leute nicht wirklich kennt.
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29.12.2005, 23:33
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Aktiver
DWZ/Elo: ca. 1400
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Registriert seit: 10.2005
Ort: Luxemburg
Beiträge: 47
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Hallo noch mal!
@hwarangdo & Gorillababy: ich glaub schon dass ihr recht habt, leuchtet mir auch ein dass indisch was ganz anderes ist. nun gut, wahrscheinlich hab ich noch keinen gegner erwischt, der sich mit indisch sehr gut auskennt. waren wohl eher indische ansätze denen ich da begegnet bin. 
man lernt ja nie aus... hat noch jemand einen interessanten eröffnungstipp für mich? kennt ja nun in etwa meine richtungen! oder soll ich mich doch mal mit sizilianisch beschäftigen? dann könnte man öfter mal wieder auf 1. e4 wechseln...
gute nacht
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29.12.2005, 23:41
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Zitat:
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Zitat von Maheu
@Cresspahl: ein russisch thread würde bestimmt auf begeisterung stossen.
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Russisch
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30.12.2005, 12:19
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 225
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Zitat:
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Zitat von Maheu
Hallo noch mal!
@hwarangdo & Gorillababy: ich glaub schon dass ihr recht habt, leuchtet mir auch ein dass indisch was ganz anderes ist. nun gut, wahrscheinlich hab ich noch keinen gegner erwischt, der sich mit indisch sehr gut auskennt. waren wohl eher indische ansätze denen ich da begegnet bin. 
man lernt ja nie aus... hat noch jemand einen interessanten eröffnungstipp für mich? kennt ja nun in etwa meine richtungen! oder soll ich mich doch mal mit sizilianisch beschäftigen? dann könnte man öfter mal wieder auf 1. e4 wechseln...
gute nacht
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hmm, also ich würde dir dringend empfehlen, nicht alles mal zu spielen, sondern dich auf einen eröffnungszug festzulegen, habe früher auch d4/c4/e4/Sf3 alles gleichzeitig gespielt, und das ist einfach zu viel, du wirst kaum die entstehenden stellungen verstehen, und sicher auch nicht die erwünschten erfolge erzielen, weil du dich nicht ausreichend mit den stellungstypen befassen kannst. deswegen lautet mein tipp: spiel e4 und gut, gegen d4 ist sicher auch nix einzuwenden, aber e4 ist wohl lerntechnisch wesentlich effektiver, du musst ja auch nicht viel theorie können, gerade gegen die ganzen sizis reicht es auf deinem niveau mM völlig, wenn du die Ideen und grundprinzipien verstanden hast. damit wirst du die meisten gegner, die 10-20 züge theorie sauber runterspielen können, ab dem moment an, wenn sie außerhalb der bekannten varianten entscheiden müssen, überspielen können, weil du die stellung VERSTANDEN hast. ich finde e4 wesentlich geeigneter, weil es doch taktischer zur sache geht, würde mich erst mit ein wenig mehr erfahrung an die doch recht häufig positionellen eröffnungen nach d4/c4 und co heranwagen.
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30.12.2005, 19:22
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FM des Forums
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 372
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Was ich zum Thema Sizi vorschlagen könnte, wäre ein vernünftiger Anti-Sizi. D.h. Alapin, Lb5/KIA oder geschlossen wären da überlegenswert, wobei Alapin wohl am besten unter lehrntechnischen Aspekten wäre. Die beiden anderen sind so geschlossen.
Vielleicht ist es besser wenn du konkrete Fragen stellst. Ansonsten noch mal die Prinzipien: möglichst offen, Stellungsverständnis vor Theorie, kein zu Breites Repertoire (1-2 Möglichkeiten als Weiß, 2-3 Möglichkeiten als Schwarz sagt man normalerweiße, aber du kannst auch ohne Probleme 1:1 spielen) und eben TAKTIK, TAKTIK, TAKTIK!
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30.12.2005, 20:01
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Aktiver
DWZ/Elo: ca. 1400
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Registriert seit: 10.2005
Ort: Luxemburg
Beiträge: 47
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Danke für die vielen Tipps 
Wenn ich konkrete Fragen habe, melde ich mich!!
Guten Rutsch!
PS zu TAKTIK, TAKTIK, TAKTIK hatte ich hier mal nen Thread begonnen, der sich mit einer "Taktik Software" beschäfigt... personal chess trainer
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