Hallo Leute,
ich bin 46 und spiele seit ca. 7 Jahren Schach im Verein. Nach ca. 3 Jahren hatte ich eine DWZ von 1550 erreicht. Jetzt pendele ich zwischen 1520 und 1590 hin und her und komme einfach nicht weiter.
Die ersten 5 Jahre spielte ich mit Weiß englisch, mit Schwarz sizilianisch oder nimzo-/damenindisch (Inspiration Buch Opfermann).
Dann las ich das Buch „Rapid Chess Improvement“ und übte Taktik, Taktik und Taktik mit dem Ergebnis, das mein Spielstil aggressiver wurde mit mehr Ausrichtung zum Königsflügel. Daraufhin wechselte ich meine Eröffnung und spielte nun mit Weiß Colle und mit Schwarz skandinavisch bzw. Colle mit vertauschten Farben. Diese Eröffnungen wählte ich zur Vermeidung größerer Theoriestudien, zu mehr Orientierung am Königsflügel und weil unser bester Clubspieler mit DWZ = 2000 auch ausschließlich diese Eröffnungen anwendet.
Das mehr taktisch orientierte Schach macht mir wesentlich mehr Spaß als das „Positionsgeschiebe“.
Jetzt ist mir Colle und auch skandinavisch zu remislastig; ich habe einige Partien gegen Schwächere nur Remis gespielt und beschäftige mich seit einiger Zeit mit e4 bzw. e5.
Für diese Masse an neuer Theorie habe ich schon ordentlich Lehrgeld bezahlt…aber es macht mir einfach Spaß.
Wie sollte mein Trainingsplan aussehen, um mich zu verbessern? Ich würde gerne endlich die 1600er Grenze „knacken“.
Welche Eröffnungswahl sollte ich treffen? Ist es überhaupt sinnvoll, viel Zeit in Eröffnungen zu investieren bei meinem geringen Niveau?
Danke schon mal für eure Mühen, den langen Text zu studieren und mir ggf. zu antworten.
Schöne Grüße von
Harald