Hallo,
ich frage mich öfters, ob man in jungen Jahren und als Schachanfänger lieber Gambits als "richtiges" Schach spielen sollte.
Später würde ich so etwas ja nicht unbedingt alzu sehr empfehlen ( seidenn es passt halt einfach zum Spielertyp).
Jedoch den 11-14 jährigen aus unserem Verein mit einer spielstärke von ca 1100 bis 1550 würde ich es evtl. empfehlen, jedoch auch nur mit Zweifeln.
Ich selbst spielte in jungen Jahren immer Gambits, wo es nur möglich war und denke, dass ich davon profitiert habe.
Gleichzeitig habe ich aber auch sehr spät erst angefangen "richtiges Schach" zu spielen und selbst das nie so richtig.
Ich kenne viele Spieler, die problemlos eine Spielstärke von 2,2 erlangt haben, obwohl sie eigentlich hauptsächlich fuschen, auf Fehler von Gegnern spielen etc.
Vielleicht wäre Tal auch ein passendes Beispiel dafür, da ich persönlich seinen Spielstil weniger hoch ansehe ( obwohl seine Partien natürlich sehr ansehnlich sind).
Ich hoffe, ich habe einigermaßen den Unterschied rüber gebracht und freue mich auf Antworten.
Gruß
Ulf