ich empfehle in e4 e5 Systemen den Zug Sf3 in Verbindung mit allen möglichen d4 Systemen.
Schottisch wäre da so eine Sache, aber noch besser wäre ein Spanier.
Zum Spanier : Man kann mit nur geringem Theoriewissen als weißer sehr schnell in gute Stellungen geraten, weil es für schwarz ziemlich unmöglich ist, ne gescheite Variante am Brett zu finden.
Es kommen meist eher taktische Stellungen raus, in denen man viel über Raumvorteil/-nachteil, Bauernstruktur und am wichtigsten über Initiative lernt.
Auf d4 wäre es konsequent ebenfalls d5 zu spielen...
Meinem Bruder ( Spielstärke dürfte so bei 1500 liegen) habe ich empfohlen, einen Damengambit Aufbau mit c6 und e6 zu spielen.
Von der Stellung habe ich eigentlich keine Ahnung, aber auf seinem Niveau ist es für gewöhnlich immer möglich irgendwann auf c4 zu tauschen und c5/e5 durchzusetzen.
Zum Beispiel verlief eine Partie meins Bruders so:
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 Sf6 4.e3 c6 5.Sf3 Ld6 6.Le2 0-0 7.0-0 Sbd7 8.Dc2 dxc4 9.Lxc4 e5 Line
Alternativ dazu gebe es normalese Damengambit und vielleicht auch angenommenes Damengambit...
Von Nimzoindisch/Holländisch/Königsindisch/Benoni würde ich erstmal die Finger lassen...
( wenngleich ich es nicht getan hab

)
hoffe ein paar Anregungen gegeben zu haben...
Besteht Interesse an einem kleinem Anfängerkurs in Sachen Schacheröffnungen, weniger auf konkreter Theorie aufbauend ( da ich diese nicht habe), sondern allgemein auf Ideen, Anregungen, Erfahrungen ( was ebenfalls bei mir eher beschränkt ist...)...?
Gruß
Ulf