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21.02.2004, 10:30
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Forumsprofi
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 195
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Goldene Schachregeln
Hallo!
Es gibt einige ganz allgemeinegültige Ausssagen zum Thema Schach, die zwar nicht immer, aber wenigstens oft richtig sind. Ich möchte ein kleine Aufstellung darüber machen.
Hier vielleicht ein paar Beispiele, damit ihr meint, was ich meine!
" In der Eröffnung sollte i. d. R. jede Figur nur einmal ziehen!"
" In der Eröffnung sollten i. d. R. zuerst die Springer und dann die Läufer entwickelt werden!"
" Das Läuferpaar ist im Endspiel i. d. R. stärker als Springer und Läufer bzw. Springer und Springer!"
" Ein Endspiel mit je einem Läufer und Bauern ist bei ungleichfarbigen Läufern i. d. R. Remis!"
Was fällt Euch noch ein?
Vielen Dank für Euere Beiträge!
Ciao
skpdb
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21.02.2004, 10:30
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Kenner
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 111
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Re: Goldene Schachregeln
Hoi
ich habe auch schon
"Beantworte eine Drohung immer mit einer Gegendrohung" gelesen...wenn man das "immer" wegläßt ergibt das eine passable Antwort in manchen Situationen.
dann doch:
"Ein Gambit widerlegt man durch Annahme"...ob das heute noch von der Schachtheorie gestützt wird weiß ich nicht.
Aber das sind halt nur Faustregeln, wenn überhaupt...es gibt im Schach - wie inder Mathematik - keinen (kurzen) Königsweg 
Ich finde zB Pferde stärker als Läufer! Und das bei einem L/S-Vergleich nur Läufer Linien decken können ist nur zT richitg, denke ich.
Da der König im Endspiel ohnehin nur 1 Feld laufen kann, ist zB:
schwarz
Sg4 und Sf4
weiß
Kg1
Für den "lahmen" König ist das so gut wie ein Linie (e2, f2, g2, h2)!!! Auf das erste freie "nichtlinien-Feld" d2 bräuchte er 3 Züge!!! Mind that!
Gruß
Chessler
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21.02.2004, 10:30
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Kenner
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 111
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Re: Goldene Schachregeln
und da fällt mir noch was ein - was ich in auch aus nem Buch habe (Titel und Autor kann ich nachliefern)
alle Punkte nur in Gedanken 
1. biete JEDES Schach und schau, was dabei rauskommt
is wohl bekannt
2. nutze "Sprungzüge"
das waren Züge, die eigentlich gar nicht möglich sind (zB den Turm über einen Bauern hinwegziehen) aber damit bekommt man zB heraus: wenn dieser Bauer nicht wäre, wäre es ein Mattzug, daher: DER Bauer muß weg...
3. schlage jede Figur, die Du schlagen kannst und schau, was dabei herauskommt.
es gab noch einen Punkt, aber den habe ich vergessen
Es sind zwar keine Regeln, aber Intrumente um einen guten Zug zu finden, was ja auch nicht unwichtig ist...
In diesem buch geht es um Kombinationen und überraschende Wendungen in einer Stellung/Partie.
Der Kern lag dabei auf der Bewertung eines Punktes/Feldes, einer Figur. Hält dieser Punkt/etc. einer weiteren Belastung stand? Ist sie gefesselt? Auch indirekt, weil sie einen bestimmten Punkt (extrem: Mattdrohung auf Grundlinie, etc) bewachen muß?)
Wichtig war auch, dass das Ergebnis dieser Überlegungen nicht zum Schlagen oder Schachen führen muß, sondern lediglich um zu wissen, wo es beim Gegner (bereits) im Gebälk knackt!
Gruß
Thomas
PS
ich geh' mal weiter stöbern
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21.02.2004, 10:30
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Re: Goldene Schachregeln
1) Antwort für Chessler: nicht jedes Schach ist gut es giebt sogar manche die direct verlieren z.B. Dein S hängt auf f6 und Du giebst mit Lb4 Schach und Weiss parriert mit c3 (jetzt hängen 2 Figuren und Du kannst nur eine wegziehen) es giebt noch viele andere beispiele, die nicht auf den ersten Blick so offensichtlich sind.
2) Zum Thema:
Schlage immer ins Zentrum (es sei denn in Begründeten Ausnahme fällen)
Türme gehören auf offene Linen
Läufer auf offene Diagonalen
2 Türme auf der 7ten Reihe unterstützt von einer Figur oder einem Bauern auf der 6ten Reihe setzen Matt
Turmendspiele sind Remis
(fürs Mittelspiel) bei ungleichfarbenen L gewinnt der Angreifer
(da der Verteidiger Praktisch (oder Theoretisch???) mit einer Figur weniger spielt.
sollte mir noch was einfallen werde ich es reinsetzen.
(für SKPDB falls Du meine Mail nicht bekommen hast, habe gezogen)
Gruß
Mirco
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21.02.2004, 10:30
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Kenner
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 111
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Re: Goldene Schachregeln
Hoi Mirco!
Ich hatte mich auf... http://schachboard.mdg24.com/board/main.php
...auch schon darüber gewundert, daß die Leser meist dieses "in Gedanken" übersehen 
Und gestern bei einem Spiel ist mir wieder aufgefallen, daß ich auch oft überlege - wenn ICH dran bin. Was würde mein Gegner tun, wenn er jetzt (nochmal) dran wäre!?
Weil ich naürlich die gleichen regeln, die ich auf seine Stellung anwende natürlich auch auf meine anwenden sollte, um zu sehen, was der Gegner als nchstes überhaupt tun würde.
Gruß
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21.02.2004, 10:30
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Re: Goldene Schachregeln
Also ich als Anfänger habe immer folgende "Schachregel" im Kopf: Beim Schach gibt es keine Verlierer. Entweder man gewinnt das Spiel oder an Erfahrung. ;D
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21.02.2004, 10:30
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Kenner
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 111
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Re: Goldene Schachregeln
Hallo Pegasus
Eigentlich gibt es die auch nicht. Man könnte ja sagen, dass es einen 1. und einen 2. Gewinner gibt.
Allerdings bin ich lieber der 1. Gewinner 
Ich denke aber auch, dass man mehr lernt, wenn man verliert. In dem Moment hinterfragst Du Deine Taktik, betrachtest noch einmal Deine Züge und versuchst den Fehler ein zweites Mal zu vermeiden.
Gruß
Chessler
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21.02.2004, 10:30
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Re: Goldene Schachregeln
"Springer am Rand bringt Kummer und Schand"
hab ich mal gehört 
und Läufer werden im allg. "wertvoller" eingeschätzt
als Springer, ist aber auch von der Situation abhängig,
wo es andersrum sein kann...hab ich mal gelesen...
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21.02.2004, 10:30
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Aktiver
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 38
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Re: Goldene Schachregeln
- Dame auf lange Diagonale
- von Anfang an das Zentrum beherrschen
- zu Beginn EINEN Läufer und BEIDE Springer rausbringen
- früh rochieren
- Dame nicht zu früh rausbringen und nur in sicheren Stellungen
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21.02.2004, 10:30
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Re: Goldene Schachregeln
Mensch, en_prise, ich will jetzt ja nicht meckern, aber die Regeln ,die du da aufgestellt hast, sind doch alle Kappes.
Dame auf lange Diagonale ist doch keine Regel, das kommt doch auf die Stellung an.
Am Anfang das Zentrum beherschen stimmt auch nicht, es gibt genug Varianten, in denen man das gar nciht erst anstrebt.
Einen Läufer und beide Springer? Das sind Anfängerregeln.
Früh rochiern ist auch eine Anfängerregel, das kommt auf den Stellungstyp an.
Man echt, das war doch nichts.
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21.02.2004, 10:30
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Kenner
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 111
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Re: Goldene Schachregeln
Moin Captain
Du solltest das Wort Regeln nicht so scharf verstehen, wie man etwa ein Naturgesetz begreift 
Das Wort Regel ist hier sicher nicht so zu verstehen, wie etwa die (Schach)Regel: Türme ziehen immer gerade, etc.
Es sind meiner Meinung nach nur Richtlinien, Ideen, Leitfäden, die man verfolgen kann oder eben auch nicht.
Ich finde viele der genannten Regeln recht gut, speziell wenn man noch am Anfang ist. Denn mit der Dame Diagonalen sichern ist keine dumme Idee, d.h. natürlich nicht, daß sie NIEMALS Linien sichern darf. Auch das "Dame erst spät rausbringen" ist sicher nicht dumm, gegen einen besseren Spieler hättest Du Probleme hieltest Du Dich nicht dran! 
Die Goldenen Schachregeln, die hier genannt werden, hast Du sicher auch schon mal befolgt. Das Zentrum zu besitzen ist immer gut. Wenn Du es Dir nicht am Anfang holst, dann solltest Du dafür einen GUTEN Grund (sonstwie taktischen oder strategischen Ausgleich) haben.
Schlußendlich denke ich zB daß alle Eröffnungen, bei denen man über die Seiten beginnt für Anfänger eher nix sind und meist die Ausnahme bilden - das allein sagt auch schon was aus über die Zentrumseröffnung an sich 
So - ich hoffe, ich bin Dir nicht zu sehr über den Mund gefahren!  Falls doch => Sorry! Ist nicht bös gemeint.
Wenn Du Lust hast weiter zu quatschen, dann schau doch mal bei www.chessportal.de vorbei. Da findest Du mich (und viele andere aus dem Forum hier) auch (wenn DU nicht ohnehin schon da bist!?)
viele Grüße
Chessler
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21.02.2004, 10:30
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Re: Goldene Schachregeln
Ne, alles ok, ich war auch etwas zu gemein. Ist in dem Forum mehr los, ich glaube, diese hier ist etwas ... naja leer.
Ich hoffe, das hat jetzt kein Administrator gehört.
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21.02.2004, 10:30
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Forumsprofi
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 195
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Re: Goldene Schachregeln
*grins*
es gibt hier KEINEN Admin oder Moderator. 
Deswegen wurde ja auch ein neues Forum gegründet!
Ciao
skpdb
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24.02.2004, 10:07
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Neuling
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 4
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* Stelle alle Figuren auf günstige Felder!
Dadurch beherrschen und bedrohen sie viele Linien, Diagonalen und Felder.
* Ziehe keine Figur zwei- oder mehrmals hintereinander!
Das bedeutet Tempoverlust. Die Entwicklung anderer Figuren wird vernachlässigt.
* Rochiere rechtzeitig!
Der König steht dann geschützter hinter seinen Bauern.
* Bringe die Schwerfiguren, vor allem die Dame, nicht zu früh ins Spiel!
Sie können sonst eher von feindlichen Leichtfiguren und Bauern angegriffen werden.
* Schütze die schwachen Punkte f7 und f2!
Diese Felder sind nur durch den König geschützt. Alle anderen Felder im Königsbereich werden noch von Figuren gedeckt.
* Strebe als Anziehender stets nach Initiative!
Als Weißer besitzt man durch den Anzugsvorteil bereits ein Tempo mehr.
* Kämpfe als Nachziehender um Gegenspiel!
Durch eigenes passives Verhalten kann Weiß besser seine Pläne verwirklichen.
* Vermeide unnütze Bauernzüge wie a3, h3, h6.
Jeder planlose Bauernzug schwächt die Stellung.
* Beachte die Schwächung durch Einzelbauern, isolierte Doppel- und Tripelbauern!
Die Bauern aller drei Formationen können sich nicht gegenseitig "helfen" (decken) und sind somit leicht angreifbar.
* Ziehe zu Beginn der Partie möglichst wenig Bauern!
Weit vorgeschobene Bauern sind leicht angreifbar. Denke daran: ein Bauer kann nicht mehr zurück!
* Ziehe als Anfänger im ersten Zug den Königsbauern nach e4!
Ein wichtiges Zentrumsfeld wird besetzt. Andere sinnvolle Anfangszüge wie 1.d4, 1.c4, 1.Sf3 bleiben dem Fortgeschrittenen vorbehalten (Stadium der erweiterten Spezialisierung).
* Stelle die Figuren geschützt auf Zentrumsfelder, z.B. einen Springer nach d5!
Diese Figuren besitzen einen großen Wirkungskreis. So bedroht ein Springer von d5 aus die Felder b6, c7, e7 und f6 im gegenerischen Lager.
* Greife das feindliche Zentrum an und versuche es aufzulösen!
Dadurch wird der Aufm*****plan und eventuelle Angriffsplan des Gegners durchkreuzt.
* Beachte auch die indirekten Angriffe auf das Zentrum!
Die aus der Ferne wirkenden Figuren (z.B. die Läuferpostierungen auf g7 und b7) können nachhaltig das Zentrum kontrollieren und stören.
Geändert von Brainpulse (24.02.2004 um 10:12 Uhr)
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27.02.2004, 08:36
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Forumsprofi
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 195
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@Brainpulse
Danke!
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