@scipio
g4 wurde vor den 90 jahren wohl von keinem guten spieler gezogen...inziwschen wird bei vielen Partien, vor allem unter GMs, g4 sehr früh gezogen, meist noch während der "Eröffnungsphase" was früher wohl nie, zumindest unter spitzenspielern, vorkam. Inzwischen spielen auch die absoluten topspieler wie Kramnik oder Anand sehr häufig und früh den zug g4. Früher war der g bauer sehr wohl festgenagelt, ausser im Endspiel oder g3.

@e2e4
hmm danke hab mal im internet nachgeschaut, und hab auch mehrere sachen dazu gefunden. Allerdings sagen die meisten verfechter des gwg-gambits, das der größte vorteil der eröffnung der überaschungseffekt ist. Es gibt kaum ernsthafte verfechter dieses gambits.selbst der autor des gennanten buches sagt gleich zum anfang, das das keine eröffnung für GMs ist und spart selber nicht an kritik an der eröffnung...und das find ich schon relativ krass

Ich selber will etwas einigermaßen solides spielen. Prinzipiell spiele ich g4, wenn die beiden leichtfiguren am Königsflügel des Gegners entwickelt sind und er eigentlich klein rochieren "muss". Und gorilla hat recht. Ich rede nicht von einer abart des Grob-angriffes sondern einer korrekten, etwas späteren möglichkeit, den g bauern zu ziehen.
mfg