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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 1 ( permalink)

05.06.2005, 12:31
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: Anfänger!!!!
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf?
Hallo Leute,
ich habe keine richtige Idee, wie ich das schreiben soll, darum versuche ich es mal so.
Ich bin Anfänger. Ich möchte mir nun anhand von Karteikarten oder was auch immer ein paar Eröffnungen anschauen und studieren. Dies dann auf meine Karteikarten schreiben und so Eröffnungen lernen.
Welche Eröffnung ist mir dabei erstmal egal. Aber mich würde interessieren, wie geht man an sowas am besten ran? Irgendwo muss man sich die Infos ja herholen.
Meine Idee: Fritz 8. Ich habe mir das Programm gekauft und da gibt es ja schon ein Eröffnungstraining und ziemlich viele Varianten. Ob die nun komplett sind ist mir erstmal nicht so wichtig, bin ja kein Profi, aber dort würde ich mir die ersten Ideen herholen.
Dann würde ich mir wohl ein paar Spiele anschauen (gibt es ja bei Fritz 8 auch, ist ja ne große Datenbank dabei). Da gibt es sicher nen paar Spiele zu jeder Eröffnung. So, und dann möchte ich eben ein paar Varianten zu jeder Eröffnung. Fehler, die dort gemacht werden können etc.
Ist dies so sinnvoll? Oder wie geht man an sowas ran?
Würde mich unheimlich interessieren mir sowas aufzubauen. Ich weiß eben nur nicht wie.
Vielen Dank im Voraus,
Reo
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 2 ( permalink)

05.06.2005, 18:15
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Garry des Forums
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Also, ich denke, Karteikarten wären nicht so sinnvoll. Am Ende fliegen sie dir nur noch in die Ohren. Mein Rat: Das Wichtigste bei Eröffnungen ist es immer die Pläne zu verstehen. Varianten sind in vielen Eröffnungen in deiner Spielstärke eher nebensächlich. Ich glaube, bei dir lohnt sich das Variantenlernen erst nur, wenn du eine komplizierte und taktisch anspruchsvolle Sachen wie Königsgambit, Zweispringerspiel im Nachzug oder ähnliches lernt.
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 3 ( permalink)

05.06.2005, 19:59
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: Anfänger!!!!
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Und was genau meinst Du sollte ich machen, damit ich ein paar Eröffnungen drauf bekomme. Ich möchte eben in den ersten 5-10 Zügen nicht zu viel nachdenken müssen und vorallem nicht so früh schon in eine Falle tappen. Vielleicht aber die eine oder andere stellen. *g*
Also ich dachte an spanisch oder italienisch für den Anfang. Zumindest, wenn ich mit Weiß spiele. Also Schwarzer mache ich mir im Moment noch keine so großen Gedanken.
Die allgemeinen Grundlagen habe ich wohl drauf (Figurenentwicklung, Zentrumskontrolle, Rochade). Aber es gibt ja nunmal Eröffnungsstrategien und ich denke nicht, dass die sinnlos wären. Darum wollte ich mir irgendwie mal was aneigenen.
Karteikarten sehe ich als Vorteil an, weil ich da eben kurz und knapp die Varianten draufschreiben kann, etc. eben mit Hintergrund, was man erreichen will etc. und dass man sie dann eben wegpacken kann, wenn man es "drauf" hat. Man kann sie sich aber jederzeit wieder vor holen und nochmal "nachlesen".
Durcheinanderfliegen? Naja, das stimmt schon. Aber man kann sie auch nummerieren und da die Reihenfolge nicht so wichtig ist, wen man pro Variante eine Karteikarte macht (das sollte ja möglich sein, wenn es nicht 100te von Abspielen gibt) dann sollte das doch gehen, oder?
Wie macht ihr das so? Vielleicht kann ich ja von euren Erfahrungen lernen. Wäre nett, wenn ihr mir da den einen oder anderen Tipp gebt.
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 4 ( permalink)

05.06.2005, 21:23
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Garry des Forums
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Vielleicht solltest du dir mal ein paar Partien ansehen. Schau dir Meisterpartien in Eröffnungen wie Sizilianisch, Französich, Italienisch, Spanisch, etc. an, überlege dir, welchen Sinn die Züge haben, die die Meister dort spielen und überlege dir, in welcher Eröffnung dir die Stellungen besonders gut gefallen. Meisterpartien anzusehen ist übrigens nach meinen Erfahrungen ein besonders gut geeignetes Mittel, um, nachdem man die Grundprinzipien verstanden hat, weitere Einblicke in die Züge, Strategien, Stellungen zu erhalten, die in der Eröffnung wichtig sind. Dabei solltest du dich zunächst mal nicht auf eine einzige Eröffnung beschränken, sondern solltest dir auf alle Fälle mal Partien in allen Eröffnungen analysieren, damit du zumindest eine breite Basis gewinnst und dich dann später um so besser spezialisieren kannst. Es kommt oft genug vor, dass bestimmte Züge einer Eröffnung in einer ähnlichen Form in einer anderen Eröffnung vorkommen.
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 5 ( permalink)

05.06.2005, 21:23
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Kenner
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Registriert seit: 05.2005
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Es gibt 100te von Varianten 
Am besten ist, du gibst dein Repertoire als Partie in Frotz oder Chesbase ein, eine Partie pro Variante und du kannst in den Partien ja jeweils auf die Abweichungen eingehen, ausserdem kannst du dann auch einfach die Brettstellung in der Datenbank suchen.
Ist halöt bisserl Arbeit aber wenn mans amcht bringts scho was
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 6 ( permalink)

05.06.2005, 23:43
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Alles klar. Ich merke schon, dass ich es hier mit "Freaks" zu tun habe (das ist NICHT böse gemeint!!!!!!!!!).
Ich denke mal, dass ich versuchen werde in meiner geringen Freizeit ein paar Std abzuknapsen um dann ein paar Partien von Großmeistern anzuschauen. Finde das zwar ziemlich heftig aufwendig, aber wenn ihr das so sagt, dann wird das wohl die beste Möglichkeit sein.
Ich würde da genau von der anderen Seite rangegangen. Also erst mal ziehen, sehen, was rauskommt und dann Meisterpartien anschauen. Aber gut. Ich danke euch sehr für eure Tipps.
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 7 ( permalink)

06.06.2005, 18:54
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Forumsvollprofi mit Prädikat
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Hallo Reo,
da muss ich James u. Jensi recht geben. Bloß keine Karteikarten, wir leben ja nicht mehr im 19. Jahrhundert  .
Es gab ja mal Gerüchte das Karpov zu einem Weltmeisterschafftsmatch mit 700 Kilo Schachliteratur/Zeitungen angereisst war  .
Wie willst du auch die Karteikarten später mal aktualisiere bzw. erweitern?
Am besten du kaufst dir ein allgemeines Eröffnungsbuch z.B. das von Kàllai.
Das Eröffnungsbuch von Fritz wird dir vielleicht auch nicht allzu viel nützen, weil da sehr viele Varianten drin stehen und die auch eher auf Fritz abgestimmt sind.
Aber bei Fritz sollte eigentlich eine Datenbank mit ein paar 1000 Partien dabei sein, da kannst du dir was raussuchen u. extra abspeichern.
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 8 ( permalink)

06.06.2005, 19:15
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Sehr erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 06.2005
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Ja, alles klar. Problem ist eben nur, dass man ja nicht immer nen PC dabei haben kann und ich wollte irgendwie schon was in Schriftform, wenn ich mal unterwegs bin, dann hole ich die Karten raus und lerne einfach. Aber gut, wenn ihr das nicht empfehlt, dann werde ich das auch besser sein lassen.
Ich warte irgendwie seit einer Woche auf eine schlagende Idee. Ich würde gerne mal einen Blitz auf schach.de spielen, aber ich habe KEINE Ahnung, wie ich da rangehen soll. Es gibt so viel. Wenn ich Weiß spiele und mit e4 anfange, dann kann e5 folgen und ich kann spanisch spielen (das habe ich mir die Tage angeschaut). Kommt aber c5 und wir sind im Sizilianer, dann habe ich ein Problem, denn da habe ich noch garnicht viel geschafft.
Ich weiß einfach nicht, wie ich anfangen soll. Es gibt so viel und bereits der erste Zug des Gegners kann alles "kaputt" machen.
Bereitet man sich denn auf jeden Partie vor? Oder spielt man einfach so auf "gut Glück"? Ich bin ja Anfänger und ich erwarte nicht, dass ich eine Partie gewinnen werde, aber ich möchte wenigstens nen paar Züge (mitspielen) und nicht gleich nach 10-15 Zügen matt sein.
Oder empfehlt ihr gegen Fritz8 zu spielen? der ist soooo schwer, dass ich nicht einmal gegen den gewonnen habe. Ich weiß auch nicht, wie man da sinnvoll die Spielstärke einstellen kann, so dass man auch mal nen bisschen ne Chance hat.
Eröffnung: Ja, okay, das wird vielleicht noch was. Aber dann? Ich stehe dann vor einer Stellung und habe KEINE Ahnung, was ich machen soll. Das ist alles soooo schwer und umfangreich.  
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 9 ( permalink)

07.06.2005, 09:11
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Also das mit den Karteikarten hört sich so an als wolltest du Varianten auswendig lernen... Das halte ich für einen Fehler! Was passiert wenn dein Gegner abweicht oder du einen Zug verdrehst. Für schwächere Spieler(eigentlich auch für die meisten Spieler bis 1900) ist es denke ich am wichtigsten etwas für die Spielstärke zu tun. Man kommt vernünftig aus der Eröffnung raus wenn man:
- Nichts einstellt 
- Zentrum kontrolliert
- Figuren entwickelt
- mit keiner Figur 2x zieht
- König in Sicherheit bringen
Und man sollte eben nur einmal in eine Falle tappen.
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 10 ( permalink)

07.06.2005, 14:13
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1561
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Registriert seit: 12.2004
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Man sollte auch nicht den Kopf verzagen lassen. Zuerst ganz normale Sache spielen, spiele solide Aufbauten, wo du nicht viel falsch machen kannst, und probiere regelmäßig neues, aber ohne es zu übertreiben. Die wichtigsten Eröffnungen mit 1.e4, gegen die du zunächst mal Züge parat haben solltest, sind 1. ...e5 (kannst du nach deine Aussage ja mittlerweile sogar) und 1. ...c5. Alles andere kann man auch erst nach und nach lernen. Gegen Französisch muss man nicht gleich die tollkühnsten Hauptvarianten spielen, wenn du dich da ganz normal entwickelst, sollest du keine Schwierigkeiten bekommen. Gegen Caro-Kann gilt das gleiche: Bloß nichts übertreiben. Und gegen Sizilianisch kannst du zunächst auch zu ruhigeren Aufbauten mit 2.Sc3 greifen.
Du solltest auch ein bisschen auf deinen Spielgeschmack achten: Möchtest du eher ruhige Stellungen oder liebst du es, taktisch und mit vielen Kombinationen in deinem Spiel zu spielen? Magst du eher das Risiko oder die Sicherheit? All diese Frage solltest du dir unbedingt beantworten.
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 11 ( permalink)

05.09.2005, 15:02
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Aktiver
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Registriert seit: 07.2004
Ort: Bielefeld
Beiträge: 42
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probier mal die Colle Eröffnung
Ich denke es macht am Anfang(wie auch später) keinen Sinn mit einem Programm wie Fritz 8 zu spielen. Es ist einfach zu stark und es macht nach einer Weile keinen Spaß mehr. Zum analysieren der eigenen Partien ist so ein Programm sehr gut geeignet.Wie schon erwähnt wurde, gibt es bei Fritz keine vernünftigen Spielstufen. Wählt man die Handycapstufen, spielt er gleich völlig blind drauf los.Da waren die alten Mephistos besser, da gab es klare Stufeneinteilungen, für jeden etwas.
Ich würde dir als Anfänger die Colle Eröffnung empfehlen.
1.d4 2.Sf3 3.Ld3 4.Sbd2 5.c3 6.0-0 mit der Idee e3-e4-e5 und Königsangriff.
Dazu gibt es auch Bücher, die ich ebenfalls besser finde, als die moderne Art auf CD. Ein Buch kann ich aufschlagen,ohne erst den Rechner starten zu müssen. Ich kann mir Notizen an den Rand schreiben usw.
Colle ist leicht zu erlernen, man kann die ersten Züge fast gegen jeden schwarzen Aufbau spielen und die Colle-Pläne sind oft identisch. Viele "Experten" meinen Colle sei langweilig und Schwarz bekommt schnell Ausgleich. Das mag vielleicht sein, aber Schwarz muß sich dann schon sehr gut auskennen. Der Weiße hat einfach die leichteren Pläne und wenn man weiß, was man im Mittelspiel spielen muß, kommt man auch in Vorteil. Was bringt mir der schönste Vorteil nach der Eröffnung, wenn ich nicht weiß warum ich Vorteil habe und wie es weitergeht?! Dann lieber eine womöglich(?!) ausgeglichene Colle Stellung, aber mit der Sicherheit im Gepäck,genau zu wissen, wie es weitergeht.
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 12 ( permalink)

05.09.2005, 15:28
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Aktiver
DWZ/Elo: 1862/2065
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Registriert seit: 08.2005
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Hallo 
Ich möchte nur ungerne ein Grundsatzdiskussion starten, aber auch in unserem modernen Zeitalter haben Karteikarten einen nicht zu unterschätzenden Wert. Ich möchte exemplarisch 2 Punkte aufführen. Erstens merkt man sich das was man aufschreibt besser. Natürlich darf es dabei nicht darauf ankommen etwas nur auswendig zu lernen. Vielmehr sollte man sich mit den Varianten intensiv beschäftigen (z.B. mit Fritz) und dann typische Ideen, Motive, Manöver mit auf der Karteikarte unterbringen.
Der zweite Vortei von Karteikarten ist, dass man sie auch (in welcher Form auch immer) ablegen bzw. abheften kann. Durch konsequentes Führen und Pflegen seiner Karten, hat man so recht schnell ein schönes Nachschlagewerk über das eigene Eröffnungssystem, das sogar bis in Mittelspiel bzw. Endspiel reichen kann (typische Positionen). Man muß also nicht ewig in seinen Büchern suchen, sondern findet alles ganz schnell auf seinen Kärtchen. Sofern ein System dahinter steckt....
Natürlich darf man nicht verschweigen dass es für Karteikarten auch entscheidende Nachteile gibt. Erstens der Aufwand der Erstellung. Zweitens die Gliederung der einzelnen Karten (wo nehme ich eine neue Karte, was kann ich auf der aktuellen Karte unterbringen, welche Farben möchte ich benutzen).
Achja, als ich selbst mit Karteikarten angefing, habe ich mich das erstemal hoffnungslos verwuselt.... Aber mittlerweile klappt es ganz gut...
Beste Grüße...
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 13 ( permalink)

05.09.2005, 16:18
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Forumsprofi
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Registriert seit: 09.2004
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Beiträge: 208
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Mit Excel und eingefügten Diagrammen aus z.B. Chessbase geht es viel schneller und man kann auch schnell Änderungen vornehmen.
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 14 ( permalink)

05.09.2005, 22:00
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1561
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Bad Kissingen
Beiträge: 1.130
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Trotzdem, manche Leute können sich derartige Inhalte besser merken, wenn sie es "real" niederschreiben, als wenn sie es in einem Computersystem eintippen. Ist wohl auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.
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Wie baut man sich selbst ein Eröffnungs"buch" auf? Beitrag # 15 ( permalink)

06.09.2005, 14:24
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GM im Verlieren
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Registriert seit: 04.2004
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interessant
Ich hab nur geringe Erfahrung als Trainer aber ich denke das ich ein bisschen helfen kann!
Also wenn du willst nimm Karteikarten! Ich merke mir auch Stellungen vom echten Brett(oder buch) viel besser als Stellungen(partien einige wochen) vom Computer(1 tag-vielleicht);
Auch wuerde ich nicht mit dem colle system beginnen das ist zu einfæltig!
und vorallem eines schach ist nicht nur erøffnung!! du willst dir ein erøffnungsrepertoire mit 15 zuegen haben-das ist nicht notwendig-ich denke bis du 2200 elo hast falls du weisst was das ist-ich habe jetzt ca. 2000 und kann meine erøffnungen nur bis zum 10 zug und dann muss ich eben meine mittelspieltstærke zeigen!
und spiel nicht mit fritz das ist zu langweilig-jeder spieler bis 2200 verliert meistens gegen ihn!
schau dir deine partien immer genau an!
einfach weiter fragen stellen!
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